Ausgabe 
24.7.1887 Erstes Blatt
 
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von Taxatoren in Wildschadensangelegenheiten wird durch die Wahl der Herren Schiente und Helfrich erledigt. DasGesuch des Herrn Wilhelm Montanus um Erlaubniß zum Verkauf von Branntwein in der Weise, daß dem Gesuchfteller gestattet wird, den Ausschank von Branntwein in einem hinter seinem Laden befind­lichen Zimmer nur an die mit ihm geschäftlich verkehrenden Landleute zu betreiben, soll befürwortet werden. Hinsichtlich des Gesuches des Herrn Franz Gärtner in gleichem Betreff hat die Commission ein Bedürfniß hierzu nicht anzuerkennen vermocht und glaubt das Gesuch nur dann zu befürworten, wenn dem Gesuchsteller die Schank- concession im Allgemeinen ertheilt sei. Die Versammlung schließt sich dem Anträge der Commission an. Herr Prof. Dr. Fromme hat in einem Schreiben an den Schulvorstand die Nothwendigkeit zur Errichtung einer Badeanstalt für die städtischen Schulen dargelegt. Die Wohlthal von Bädern sei den Kindern unbemittelter Be­völkerungsklassen vorbehalten und namentlich für die Mädchen geradezu ausgeschlossen. Das Baden könne klassenweise unter Aufsicht des Lehrers resp. der Lehrerin erfolgen und hierfür je eine Stunde festgesetzt, diese Stunde gleichsam als Schulstunde betrachtet werden. Aus den mit den beiden Badeanstaltsbesitzern gepflogenen Verabredungen ist zu erwähnen, daß Herr Franz sich bereit erklärt, zum Satze von 1 vH. pro Kind für die Dauer der Saison Theile seiner Anstalt zur Verfügung zu stellen, wenn das Baden in einer Tageszeit geschieht, in welcher die Frequenz Seitens des Publikums eine schwache sei. Herr Rübsamen stellt die Errichtung einer besonderen Badehalle in der Nähe seiner Badeanstalt in Aussicht, wenn ihm eine Einnahme von 500 JL gewährleistet werde. Der Schulvorstand hat die in dem Schreiben vertretenen Ansichten befürwortet und beschlossen, dasselbe der Stadtverordnetenversammlung zu überreichen, welche beschließt, das Gesuch zu genehmigen und den erforderlichen Credit von etwa 700 vH. zu bewilligen, ferner die Baudeputation zu beauftragen, mit den Badeanstaltsbesitzern tn's Benehmen zu treten. Gegen den Antrag im Princip sprach Niemand, dagegen waren die Herren Schopbach und Petri der Ansicht, daß sich die Nothwendigkeit der Errichtung eines Schulbades höchstens für die Mädchen ergebe, die Jungen badeten auch ohnehin täglich mehrere Male, während Herr Homberger den Antrag zur An­nahme empfiehlt und nochmals eingehendere Verhandlungen mit den Badeanstalts­besitzern wünscht. Herr Scheel, welcher die Errichtung eines Schulbades ebenfalls befürwortet, bemerkt noch, daß die Verhältnisse an dem jetzt bestehenden Freibad am unteren Mühlwehr jedenfalls auch einer Regelung bedürften; der an dem Freibad vorbeiführende Weg würde mehr frequentirt als wohl allgemein angenommen werde, Maßregeln zur Verhinderung von dort vorkommenden Unzuträglichkeiten seien dringend nöthig. Ueber das Gesuch des Herrn Emil Sch mall, die am Gerhardt'schen Hause in der Ltndengasse befindliche Laterne als Richtungslaterne zu bezeichnen, wurde in heutiger Sitzung weiter verhandelt, diese Angelegenheit aber schließlich nochmals vertagt, nachdem Herr Scheel beantragt hatte, dem Gesuche insofern stattzugeben, daß die Laternen am Einhorn, am Walther'schen Hause und am Gerhardt'schen Hause die Eigenschaft als Richtlaternen erhalten sollten, die Laterne am Lindenbos dagegen ferner nur als Straßenlaterne beibehalten werden möchte. Dem Gesuche um Trottoirpflasterung in der Löberstraße soll stattgegeben werden, wenn sich die Anlieger zu entsprechender Beitragsleistung verstehen, andernfalls soll die Her­stellung der Trottoirs mittels Kies erfolgen; die Beleuchtungsfrage in dieser Straße soll von der Gasdeputation erörtert werden. Herr Keller (Ludwigsstraße) hat sich zum Ersatz der Kosten für die Trottoirpflasterung vor seinemHause nach Maßgabe des Localbaustatuts bereit erklärt und soll diese Arbeit nun vorgenommen werden. Dem Gesuche mehrerer Bewohner der Bleichstraße um Ausbau dieser Straße und um Herstellung des Wegs über die Wteseck soll entsprochen werden, ohne daß indeß die Stadt ihre Verpflichtung zu dem in's Auge zu fassenden Brückenbau anerkenne. Die Verwaltung des städtischen Wasserwerks soll in diejenige des Gaswerks gestellt und auch die laufenden Geschäfte des Wasserwerkes von der Gasdeputation wahrgenommen werden. Die seitherige Commission für die Beschaffung des Brennmaterials für die Stadt wird wiedergewählt. Die Grasnutzungen der Schoorgrabenböschungen sollen in Zukunft dem Stadtgärtner überlassen werden, um damit gleichzeitig die Ent­fernung des Unkrautes besser bewerkstelligen zu können. Das Gesuch um Ueberlassung der Baracke am Klinikneubau zur Einrichtung von Bureauräumlichkeiten während des Neubaues der Kliniken wird zur definitiven Entscheidung der Baudeputation über­wiesen. Die an die Herren Gebrüder Röhr le hier von Seiten der Baudepu­tatton gerichtete Anfrage, ob Genannte sich zu einer Beitragsleistung zu den Kosten der Legung des Stadtbaches in eine Steinsohle längs ihrer Besitzung verstehen, ist dahin beantwortet worden, daß sie denselben Beitrag leisten wollen, welche die Firma Klostermann (dieselbe hat nichts bezahlt) entrichtet hätte. Die Baudeputation hat hiernach erklärt, vorerst keine Veranlassung zu einem Anträge auf Weiterführung der Sohllegung zu haben; die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden. Das Gesuch des Herrn Johannes Hainbach um Erlaubniß zur Errichtung eines An­baues an seinem Hause (Marburger Straße) ist von der Baudeputation, weil dieser Anbau zu wenig mit dem Hauptgebäude harmonirt, beanstandet worden, in Folge dessen das Gesuch nicht befürwortet wird. Dem Bahnwärter Wiegel an der Strecke Gießen-Fulda der Oberhess. Bahnen werden 3 vH. Belohnung für Löschen eines am 3. Juli Nachmittags im Stadtwalde ausgebrochenen Schadenfeuers, wodurch circa 4050 mMeter Rasenfläche verbrannten, bewilligt. E.

Vermischte 4.

A Mainz, 22. Juli. Ein in der rheinhessischen Justizpflege noch selten vor­gekommener Fall wird eben hier viel besprochen. Der jüngst von dem Schwurgericht von der Anschuldigung der vorsätzlichen Brandstiftung freigesprochene Häfner Görtz von Wörrstadt, Dessen Proceß als hervorragendes Mitglied der socialdemokratischen Partei mit allgemeinerem Interesse verfolgt wurde, ist nämlich gestern Abend wegen desselben Brandes wiederum in Haft genommen worden. Grund zu der wiederholten Ver­haftung ist, daß bei der damaligen Gerichtsverhandlung ein Entlastungszeuge, ein Gehülfe des Angeschuldigten, eine Aussage machte, die bei den Geschworenen bei ihrem freisvrechenden Verbiet wesentlich in die Wagschale fiel, welche Aussage sich aber nach­träglich als eine falsche herausstellte. Der Zeuge wurde alsbald wegen Meineid in Haft genommen und gestern nun auch Görtz, gegen den das Verfahren wegen Brand­stiftung wieder ausgenommen und gleichzeitig die Untersuchung wegen Verleitung zum Meineid etngeleitet ist. ö 0

fZwei gefoppte Lebensmüdes Aus Alt-Rupp in wird ein schrecklich ge­planter, aber sehr drollig verlaufener Selbstmordversuch erzählt. Ein Liebespaar des Lebens müde, faßte den Entschluß, den Tod durch Ueberfahrenlassen auf der Eisen­bahn zu suchen. Sie gingen an eine einsame Stelle der Bahn. Dunkel war der Abend. Blutigroth leuchteten die Augen der heranbrausenden Maschine. Die Lebens­müden legten sich mit den Köpfen auf die Schienen und im Nu saust der ßug vorüber Aber zwei Menschen lebten noch. Sie hatten sich auf das falsche Gel eis gelegt.

Metz, 21. Juli. Gestern wurde auf dem Felde zwischen Diedenbofen und ^querte bie Leiche eines dem Arbeiterstande angehörigen , etwa 20 Jahre alten jungen Mannes gesunden, der offenbar in ^cher Nacht vorher erwürgt und an diese Stelle verbracht worden war. Hier liegt ein Mord vor, über den bis jetzt das tiefste Dunkel herrscht und ist die Polizei in fieberhafter Thätigkeit, um den Fall auhufiäten und den Thater zu ermitteln. 1 '

L..°ut-rbrunnen 2l. Juli. Die Leichen der sechs bei der Jungfraubest- auna verunglück en Touristen sind nunmehr ausgesundcn. Einer Dcplsche der Baseler Nachr." entnehmen rott, daß die sechs Leichen auf der Südseite der Jungfrau aus dem Aletschgletscher gesunden wurden. Aus der Spitze sand sich ein Mantel und P?ö°,°n" man vermuthet, die Verunglückten seien oben vom Sturme ersaßt und in die Tt-e geschleudert worden.

sVeitstanz j Seit einigen Tagen find in Schwanheim a. M. mehrere (Srfml- mädchen im Alter von 8-10 Jahren von dem sogenanntenVeitstanz6dore» St V!M befallen, der sich bekanntlich in einer unwillkürlichen, mehr oder weniger starken Be­wegung der Extremitäten mit leichten Zuckungen der Gesichtsmuskeln zeigt Man schreibt das Vorkommen dieser Krankheitsform wohl nicht mit Unrecht den anhaltenden ganz abnormen Witterungsverhältnissen der letzten Zeit zu. Kreis-Medicinalbeamter Herr Dr. Grandhomme von Höchst soll dort hingehen, um mit dem (Sommunalante Dr. Brah die nöthigen Maßregeln zunächst gegen eine Weiterverbreitung dieser Krank­heit festzustellen und anzuordnen.

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- sDie Verwundeten von 1870/71.] Nach einer statistischen Arbeit Kreuzes über den Krieg von 1870/71 Haden 1 146 355 Militärs ber bentu,!^® die französische Grenze überschritten und es finb bavon 98 233 Mann verwunbet worben und zwar: 650 durch Bajonettstiche, 1146 durch Lanren "t hiebe, 96 437 durch Schüsse. Von diesen letzteren entfallen 91,6 pCt feuer und 8,4 pCt. auf Artilleriefeuer. Die größten Verluste soll Mars la erli weisen, wo von 83 567 Kämpfern 16,8 pCt. getödtet ober verwunbet mürben Seban nur 3,8 pCt. aufweist. - tDcn' währen»

DerStarg. Ztg." zufolge hat bie in Greifswalb bestehende frri, m einigung der Assistenten an den medictnischen Instituten beschlossen ihre fiv? dahin zu verpflichten, daß dieselben in Zukunft jedes Ersuchen auf ärztliche bei Duellen ablehnen. $ ^leistuvz

sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11 Arm---« Arnsberg, Magistrat, Nachtwächter, auf Kündigung, 720 vH. Gehalt. -L m', 5®) amt, Packetträger, auf vierwöchentltche Kündigung, 750 vH. Gehalt unh iqa Wohnungsgeldzuschuß. Daselbst, Postamt, zwei Postschaffner, auf vierwöck!n?f-2 Kündigung, je 800 vH. Gehalt und 180 vH. Wohnungsgelbzuschuß. Postamt, Packetträger, auf vierwöchentliche Künbigung, 750 vH. Gehalt unh fon ' Wohnungsgelbzuschuß. Frankfurt a.M., Ostbahnhof, Strecke Frankfurt-Ak^^ bürg, Hessische Lubwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, Weichenwärter im Dftbabnbofe S? furt, auf Künbigung mit etnmonatlicher Frist, 650 vH. und Nachkstundenael^^' ungefähren Betrage von 200 pro Jahr. Forsthaus, Station, Strecke Heim-Frankfurt (Main), Hessische Lubwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, Weickem^^ Station Forsthaus, Gemarkung Frankfurt (Main), auf Kündigung mit etnrnnnnii* Frist, 650 vH. und Nachtstundengelder im ungefähren Betrage von 120 a Gersfeld, Postamt, Landbriefträger, auf Kündigung, 480 vH. Gehalt und «n 5 Wohnungsgeldzuschuß. Hanau, Postamt, Packetträger, auf vierwochentll», Xu digung, 750 vH. Gehalt und 144 vH. Wohnungsgeldzuschuß. Hanau, SBeÄS Strecke Frankfurt-Aschaffenburg, Hessische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschast wärter im Westbahnhofe Hanau, auf einmonatliche Kündigung, 650 a (mb HP stundengelder im ungefähren Betrage von 200 vH. pro Jahr. Rübesheim ausschuß, Kreisvollziehungsbeamter für ben Rheingaukreis, seine Gemeint Krankenkassen u. s. w., auf breimonatliche Künbigung, die eingehenden mindestens aber 1200 A dienstliche Einnahmen jährlich, wovon der Dienstauiwa^ und die Reisekosten zu bestreiten sind; bleibt bas Diensteinkommen unter bttiem ^ trage, so wird der Differenzbetrag am Schlüsse des Rechnungsjahres aus her Communalkasse gezahlt. Sachsenhausen, Strecke Bischofsheim-Frankfurt (Main! Hessische Ludwigs - Eisenbahn - Gesellschaft, Bahnwärter auf Posten 32, Gemarkum Sachsenhausen (bei Station Schwanheim), auf Kündigung, mit einmonatlicher 600 vH. und Nachtstundengelder im ungefähren Betrage von 83 vH. pro 3abr Wächtersbach, Bürgermeisterei, Stadt- und Polizeidiener, 340 vH. nebst freier WobrniM Wildungen, Postamt, Postschaffner, im Bahnpost-Begleitungsdienft, oierwöte Uche Kündigung, 800 A Gehalt und 108 vH Wohnungsgeldzuschuß. der Großh. hessischen (25.) Division. Großh. Hess. Nebenbahn (SberftabtÄni Direction der Main-Neckar-Bahn zu Darmstadt, Weichenwärter, auf Widerruf 850 x Gehalt nebst freier Dienstkleidung im Anschläge zu 45 A. Im hessischen der Main-Neckar-Bahn, Telegraphist, auf Widerruf, 1500 vH. jährlich. - Bei U oberhessischen Eisenbahnen, Großh. Direction der oberhessischen Eisenbahnen in Gichr expedirender Weichenwärter, widerruflich auf Lebenszeit, 680 vH..

Beim Einkauf von Blechbüchsen für das Einmachen der Früchte ist baratf zu sehen, daß die Löthstellen ziemlich den Glanz und die Farbe des Bleches haben, au! dem die Büchsen hergestellt sind. ^Jst das nicht so, dann ist zum Verlöthen entwets bleihaltiges Zinn oder das gewöhnliche Salzsäure-Löthwasser verwendet. Beides if schädlich. Denn das dem Zinn beigesetzte Blei kann leicht auf den spateren Inhal der Büchsen von übler Wirkung sein, unter Umständen kann der Inhalt sogar gesund­heitsschädlich werden, wenn sich giftige Bletsalze bilden. Ist dagegen bei her Wun­der Büchsen das gewöhnliche Löthwasser angewendet, so greifen die Reste der Säure die nie ganz zu entfernen finb, bas Blech an, bie Dosen werben rostig und ihrZchü wirb verunreinigt.

Auszug aus den Standesamlsregistern des StandesaM Mm.

(Nachbruck nur mit vollstänbiger Quellenangabe gestattet.)

«nfgevote.

Juli: 19. Jan Alberts Rosenboom von Norben, Schneiber dahier, mit Margarellr Stecker von Daubringen, wohnhaft dahier. 21. Peter Mathias Anton Becker, Betriedt- Secretär zu Deutz, mit Maria Mathilde Barbara May von hier.

~ Gheschlietznngerr.

Juli: 20. Jakob Müller von Diteberbteten, Schneiber dahier, mit Marie Nico bi von Großen-Buseck, wohnhaft dahier. 20. Johannes Ferdinand Sturm, gebürtig ocn Witzenhausen, Gaftwirth dahier, mit Hermine Magdalene Petry von hier. 22.Hemch Loos von Hemmen, Schneider dahier, mit Elisabetha Sippel von Schlitz, wohnhcjl dahier. 22. Konrad Bork von Fellingshausen, ein Wittwer, Fuhrmann dahin, mt Anna Maria Schneidmüller, ledig, dahier. 22. Franz Fischer von Lobeditz in BöhM, Kaufmann dahier, mit Wilhelmine Luise Loos von hier.

. Geborene.

Juli: 12. Dem Oeconomen Friedrich Cost ein Sohn, Louis. 12. Dem Mehgt- meifter Karl Burkhardt ein Sohn. 14. Dem Maschinenschlosser Wilhelm Rau $ Sohn, Theodor. 15. Dem Bahnarbeiter Heinrich Schwarz ein Sohn, WilheL. 16. Dem Schreiner Leonhard Kröcker eine Tochter, Anna Elise. 16. Dem Bahnarbea Georg Becker eine Tochter, Wilhelmine Ernestine Henriette. 17. Dem Kaufmann Los Rothenberger eine Tochter, Johanna. 18. Dem Gymnastiker Wilhelm Böhme in Köln eine Tochter, Amalie. 19. Dem Schlosser Wilhelm Schumann ein tobtgebore? ^ohn. 21. Dem Schmied Johann Georg Schäfer ein todtgeborener Sohn.

Gestorbene.

_. Sfuji: 20. Carl Stein, 52 Jahre alt, Schuhmacher von Bieber, Kreis Offenda« 21. Auguste Schneider, 20 Jahre alt, ledig, Tochter von Landwirth Georg Schneider von Sternfels, Kreis Schotten. 22. Ludwig Weller, 2Vr Jahr alt, SD von Landwirth Heinrich Weller XI. zu Wieseck. 22. Katharine Feistel, 59 Jahre ist ledig, Magd, wohnhaft gewesen zu Fauerbach bei Friedberg.

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Dorothea Kaih^^

Tochter, Anna Marie

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 20. Juli. Johannes Ferdinand Sturm, Gaftwirth dahier und HeM^ Magdalene Petry, ledige Tochter des verstorbenen Weißbinders Heinrich Petry.

Denselben. Jakob Müller, Schneider dahier, und Marie 9kicolai, lebige $£< des verstorbenen Nagelschmieds Friedrich Nicolai in Groß-Buseck. ,

Denselben. Heinrich Loos, Schneider in Gießen, und Elisabeth Sippel, w Tochter des verstorbenen Knechts Philipp Sippel in Schlitz.

Denselben. Dem Clubdiener Georg Todt eine Tochter, geboren den 17. Juni.

_ Den 16. Juli. Dem Kaufmann Louis Frech eine Tochter, Auguste Suscr^ Luise, geboren den 17. Mai.

Den 17. Juli. Dem Taglöhner Heinrich Hartmann eine Tochter, Anna Elisa geboren den 25. Juni.

ein Sohn,

Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry

Wilhelm, geboren den 16. Juni.

rrrir _ Denselben. Dem Schmied Friedrich Müller eine , , Elisabeth, geboren den 3. Juni. . .

Den 19. Juli. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn ein Sohn, Hei geboren den 5. Juli. «

Den 20. Juli. Dem Künstler Wilhelm Johann Böhme eine Tochter, Jro geboren den 18. Juli. 1