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Einwohnerzahl: 19 001 (tncl. 1600 Mann Militär).
(Summa: 6
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ind Gebühren für Ausrufen rc.; Gesammteinkommen mindestens 600 v* . — Schlüchtern, Sta>»trath, Feldhüter, auf Kündiqnng, 450 JL Gehalt. — Tlnniftrnt. Verwaltrnrasfecretär. auf Lebenszeit, 1200 JL. — Wächtersbach, '
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Erwachsene:
2
Zusammen:
2
Gottesdienst der israelitische» Rrligionsgesellschaft.
Mittwoch Abend 615 Uhr, Donnerstag Morgen 7 Uhr, Donnerstag Abend 6" Uhr, Freitag Morgen 7 Uhr-
Es starben an:
Lungenschwindsucht
Verunglückung durch Sturz in einem Bergwerk
Altersschwäche
Organischer Herzkrankheit Chronischem
Sterblichkeitsziffer: 16,4 %*. Kinder im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
jährlich. — .....v. , , ...
Siegen, Magistrat, Verwaltungssecretär, auf Lebenszeit, 1200 JL.
Postamt, Landbriesträger, auf Kündigung, 480 JL Gehalt und 60 JL Dobnungsgeld- znschur. — W<hldeiden, Stcatanflalt, Aufseher, uorertt auf orcimo iai.idjc zcul.dtquntz, 900 JL Gehau nn-> trete Dienstwohnung nebst Garten und Ackerland. — Weida, Amtsgericht, drei Diener auf Widerruf, 800 JL jährlich. — Wiesbaden, Bürgermeisterei, Schulpcdeü, auf Kündiguug und ohne Pensionsanspruch, 900 JL Gehalt nebst freier Wohnung und Heizung. — Ziegenhain (Regierungsbezirk Cassel), Strafanstalts-Aufseher, vorerst auf Kündigung, später auf Lebenszeit, 75 Remuneration, 10 JL Miethsentschädigung monatlich.
— Eine Badereise ersparen zu können ist dem sparsamen Hausvaier stets willkommen; auf der anderen Seite wird ein zärtlicher Gatte und Later mit Kummer und Theilnahme die Zeichen des Leidens betrachten, die für eines seiner Angehörigen die Benützung einer Heilquelle als nothwendrg erscheinen lassen. Wie erfreulich ist cs nun, wenn dieser Zwiewalt zwischen Bedürfnih und Vermögen gehoben wird durch ein Mittel, das die Heilkräfte einer berühmten Quelle den: Leidenden auch zu Hause nahe luingt, ihm gegen geringe Auslaae erlaubt, seinen quälenden Zustand zu lindern, ja selbst zu heilen. Dieser Fall ist gegeben durch die jetzt überallhin zum Versandt kommenden Sodener Mineral-Pastillen, welche dem Hustenden, dem Lungenleidenden, dem mit Unterleibsbeschwerdcn Behafteten dieselbe Erlösung bieten als die Quellen in Soden. — In den Apotheken H Schachtel 85 H erhältlich. 156
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben au, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Schwarzseid. Mantelstoffe, Pelzdezüge rc v Mk. 3.65 bis 31.60 (ja. 60 versch. genres) — Damaste, Moscovite, Perle, Veloutine, Sicilienne etc. — mrs. meter- weise zollfrei in's Haus das Seidenfabrik - Döpot G. Henneberg (K. u. K. Hoflies.) Zoirlrh. Muster umgehend- Briefe kosten 20 Pf- Porto- 1306
® ° — 3n dem Dorfe H. bei Wittstock in der Prignitz hat der dortige Lehrer, der mit den übrigen Mitgliedern der Gemeinde nicht im besten Einvernehmen stehen soll, -seinen Schülern einen Neujahrswunsch dictirt, der der Vergessenheit entrissen zu werden verdient: „Es ist gebräuchlich, daß zum Reuen Jahre die Glückwünsche dargebracht nverden und so wünschen wir Gesundheit des Geistes und Leibes in erster Lime; Frieden tu der Gemeinde; starken Tabak zum Wegdampfen unliebsamer Geister; iaewachsene Haseln zum Austreiben von Rohheit; einen strammen Ochsenziemer zum Heimleuchten der Denunciantenbrut, die ein englisches Blatt Gislbeulcn der mensch- Htthtn Gesellschaft, Skorpionen und Schlangen nennt, während der Amerikaner solche 'Schandbuben an den Kragen nimmt, sie entkleidet, thcerl und federt und so durch Stabt und <~teßen Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.)
Arbeilgen, Postagentur, Landbriefträger, aus vierwöchentliche Kündiguug, 480 ^ Gehalt und 60 JC Wohnungsgcldzuschutz. — Carlshafen, Amtsgericht, Kanzle^gehilse, auf unbestimmte Zeit, ohne Kündigung, 6-7 Schreiblohn für die Seite Schreibwerk. — Diez a. b. L., Strafanstaltsdirection, 4 Hilfsaufseher aus lederzettige Kündigung, je UL 2.50 Diäten pro Tag. — Melsungen, städt. Polizeibedörde (Magistrat), Stadt- und Polizeidiener, auf Wohloerhalten, 396 JL da ar, 3,6 Rm. Holz, ®l^ttft= kleidung und Gebühren für Ausrufen rc. zt,‘r ......
Wöchentliche Nebersicht der Todesfälle in der Ztadt Gießen.
7. Woche. Vom 13. Februar bis 19. Februar 1887.
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len and.r-u Handwerkern; das dritte Stockwerk eines hinteren Flügels ist ihnen ein: Leräumi dorr wotzueu sie, icblJi’n und flehUßcn in den Loilnutaos-lunbt.ii den linier: i-irht im' Bauhandwerk. Die Japaner, ein Dutzend etwa, sind die Söhne oicdeier ffzand werter, sieben im Alter von 18 bis 20 Jahren und sind zumeist kleine Gestalten. Sie tragen 'vollkommen europäische Kleidung und haben sich schon in der kurzen Zeit
Dortseins an die Berliner Lebensart gewöhnt. Sie verstehen bereits ganz leidlich Jl.-tf* befleißigen sich auch, deutsch zu reden, wenn sie auch noch nicht viel mehr rönnen als „Tag" und „Mahlzeit". In den Rachmittagsstitnden wundern sie auf dem mQU herum,"fragen mit Bewegungen nach Allem, nach Werkzeugen, die gerade daliegen, iunb deren Gebrauch, und werden oft auf die drolligste Weise von den echten, mit Soreewasser getauften Arbeitern belehrt. Wenn sie durch ihren Lehrmeister genügend ciusaebildet sind, werden sie, jeder nach seinem Fach, einem Meister überwiesen, unter hoeffeu Leitung sie thätig mit eingreifen müssen, um vollständig fertig zu sein, bevor sie im ihre Heimath zurückkehren und dort als Bauführer wirken.
Graz, 18. Februar, [ß. v. Pebal ermordet.^ Gestern Abend nach 7 Uhr Erde der Professor der Chemie an der Universität Leopold v. Pebal im Flur des chemischen Instituts, wo er im ersten Stocke wohnte, erstochen. Pebal hatte noch Kraft, M in die im Erdgeschoß gelegene Wohnung feines Laboranten zu begeben, wo er mit hen Worten: „Ich bin gestochen, der Rebel hat's gethan, ich habe ihn gesehen", auf (Inen Stuhl sank. Der Laborant zog dem Schwerverwundeten den Rock aus, wobei Hebal noch mithalf. Er hatte einen mit ungeheuerer Kraft geführten Dolchstich in die inte Bauchseite empfangen, Daumen und linke Hand waren gestreift. Bet der tödlichen Wunde floß kein Blut, aber die Gedärme traten aus. Als der Arzt, Dr. Wagl 3ant war Pcbal bereits tobt. Es liegt ein Racheact des von Pebal entlassenen Dieners Mbel vor, der sich seil einem halben Jahre unordentlich betrug. Rebel plagte den Professor mit Klagen um Schadenersatz für unucrgütelc Auslagen u. s. w. In spater Nachtstunde wurde der Mörder in einem Gasthause in Eggenberg bei Graz durch die Holsiei entdeckt. Er hatte sich vergiftet und starb in den Händen der Wachmänner. Hebal, der Frau und Tochter hinterläßt, war seit 22 Jahren Ordinarius der Chemre
Holzversteigerung
in der
Königlichen Obersörsterei Krosdors.
Donnerstag, 3. März, 10 Uhr, zu Salzböden bei Wirth Weißbrodt. Forstschutzbezirk Salzböden und Wißmar. Distr. Hardt »1. Eichen: HO Stämme mit 45,82 fm Inhalt, 6 rm Klafternutzholz, 23 rm Scheit, 21 rm Knüppel, 215 rm Reiser; Buchen: 55 rm Scheit, 32 rm Knüppel, 570 rm Reiser; Kiefern: 1 Stamm mit 0,14 fm Inhalt. Diftr. Linden schied 74 a: Eichen: 15 rm Klafternutz- holz (Küserholz^, 40 rm Scheit, 11 rm Reifer; Buchen: 6 rm Klafternutzholz (Felgen), 422 rm Scheit, 84 rm Knüppel, 613 rm Reiser. 1298
Krofdorf, den 19. Februar 1887.
Müller, Königlicher Oberförster.
Holzverkauf.
Mittwoch den 2. Mürz, von 1 Uhr ab, wird nachverzeichnetes Holz in dem Dutenhofer Gem.-Walde im Rathhause zu Dutenhofen "ersteigert: 3 Sichen- stümrne L, II., III. Kl. mit 3,93—2,15 u. 0,69 Festm, 1 Rm. Eichen-Kpl-, 331 Nm verschiedene Reifer-
Crofdorf, den 22. Februar 1887. 1309 Das Bürgermeisteramt.
Bekanntmachung.
Die im District Brauhof aufgearbeiteten 280 Eichen-Stämme von 18 bis 32 Centimeter Durchmesser und von 4 bis 12 Meter Länge, zusammen 79,63 Festmeter Inhalt, sollen gegen Bürgschaftsleistung mit sechs- monatlicher Zahlungsfrist im Sub- tnissionswege vergeben «erden.
Offerten sind bis zum 7. März d. I. bei der unterzeichneten Stelle mit Der Aufschrift „Submission auf Eichenholz" einrureichen, woselbst sie am 8. März c. Vormittags 11 Uhr geöffnet werden.
Forstwart Wilhelm Schlag in Hausen zeigt aus Verlangen das .Holz vor.
Gießen, den 18. Februar 1887.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 1300
Allgemeiner Anzeiger.
Holzversteigermig
Länge, mit 27,93
u. 3-8
v. 52—86
cm
, Glaser rc., geeignet,
1,07
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11
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1299
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88,84
4,19
1,12
9,91
1,72
Eichenschnittklötze Eichenstämme Eschenstämme Ulmenstämme Fichtenstämme
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14—45 14—28 14—31 15—30 24—26
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9 Fichtenschnittholzstämme „ 53—69 „ 106 Fichtenstämme „ 15—59 ..
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ZusammÄunft Vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen-Hausen an der Knickschneise.
©iefien 22. Februar 1887.
B ’ Großh- Obersörsterei Schlffenberg.
Heyer.
27,14 , 45,00 „
^l2^Eichenstämm^^'v. 23-59 cm mittl. Dchm., 3—13 m Länge, mit 70,71 fm,
Es werden versteigert: 1) Wkittwoch den 2. März aus deu Distrikten Brauhoi, Hahnekopf, Schiffenberg, Brunde, Sommerberg und Tempel fm,
9-10 „ „
10V Ficylenuamme „ iu—uo „ „ tt 9 "
9 5 nn Eichen-Knüvpelbolz in Schichten von 3 m Lange,
1397 Rchtenderbstanaen mit 67,03 fm u. 952 Fichtenreisstangen mit 12,38 fm.
Das Eichenstammholz im Distrikt Altgehegt 70 kommt von Nr. 1-198
Schwarzerlen
rm Eichenwerkscheiter, für Küfer. . „ .
Kiefernstämme v. 22—30 cm Dchm. u. 6 13 m Länge, mit 16,06
Fichtenstämme „ 14—16 „ „ lt 6 8 „ „ „
Nadelderbstangen . . • • • • • « 2-93 „
Das im Sommerberg 35 a und b liegende Holz, 4 Elchenstamme, 33 rm Eichen-Nutzscheitholz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt gegen 10 Uhr in der Abtheilung Brunde zum Ausgebot.
Nähere Auskunst ertheilt Forstwart Schlag zu Baumgarten.
Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Forsthaus Baumgarten.
2) Freitag den 4. Februar aus den Distrikten Schlffenberg,
Rillwoch, de» 2. Mär, von Morgens 9 Ubr ab werden an der Kreis - Straße von Wetzlar nach Garbenheim, in der Nahe der Stadt Wetzlar
200 Pappelstämme mit ca. 92 Fest- meter und
17 schwere Haufen Pappelrerser öffentlich versteigert werden-
Wetzlar, 21. Februar 1837 Der Kreisbaumeister
1310_________Kämpfer.
1315 Eine Varthie Ltückfäffer billig tu verkaufen bei .n
L. Mühlhausen, Neuenweg 10.
Versteigerung.
SamStag, den 26. d. Mts, Bormittags 11 Uhr, Jaffe ich am Neuenwegyierselbst Dachziegeln, Thüren, Fenster, altes Bauholz re. versteigern. 132c
Frau Lony Wwe.
Dienstag den 1. Mar;> Nachmittaqs 2 Uhr, werden im Wiener Hof, Neuenwea 62, eine Parthie Negcu» u. Lonuenschirme in Seide, Gloria, Zanella rc., sowie eine Parthie Herrenhüte versteigert-
Jrn Auftrag:
I. Hoffmann, Ortsgenchtsmann-
Konkursverfahren.
lieber das Vermögen des Schneiders Gustav Kautz von Gießen wird heute am 21. Februar 1887, Nachmittags 6 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Agent Klees von Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 21. März 1887 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf
Dienstag den 29 März 1887, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 21. März 1887 Anzeige zu machen.
Gießen, am 21. Februar 1887. Das Großherzogliche Amtsgericht, gez. Gebhardt.
Veröffentlicht: Glässing, Gerichtsschreiber. 1322
Keisgföolencs.
1302 8“ verkaufen ein "Eandeges neues Bett, lacktrle Dcttlade mit 7uub eia ßrofitt LNciderschranr. sow eine Varthie Wein» u. Bierflaschen. Frankfurterltravc. bti.


