h i — sSüß enttäuscht.) Man schreibt aus Hamburg- c?in
- Holstein, in Eondttion bei einem Kaufmann in der Steinstrahe
d Aralos begab sie sich dekweaen au einem in h«»r snsr.» ,— verai
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von Glas, Thon oder Metall. Die Abnahme und Erneuerung des Verschlusses nach dem jedesmaligen Gebrauche darf nur amtlich geschehen. Die Führung eines Control- buches ist für diese Fälle als Regel nicht vorgeschrieben, doch stehen die Lagerung und Verwendung, bezw. der Verkauf solchen denaturirten Branntweins unter steuerlicher Aussicht. Wollen dagegen Gewerbtreibende Branntwein mit einem andern als dem allgemeinen Denaturirungsmittel denaturiren lassen, so haben dieselben bei dem Hauptamte um die Genehmigung, bei gleichzeitiger Angabe des Lagerungsortes und des Verwendungszweckes, schriftlich nachzusuchen und nach erfolgter Bewilligung das vorgeschriebene Contobuch über den Zu- und Abgang zu führen, auf Verlangen Abschlüsse desselben einzureichen und sich alljährlich mindestens einmal der Bestandsaufnahme der Vorräthe zu unterwerfen. Von der Führung des Kontobuchs sind nur die Esfig- fabrikanten ausgenommen.
LandwirlHschaftliche Nachrichten.
Machdruck verboten.)
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würbe beim herrlichsten Wetter mit b-iben Booten manöorirt; in dem arE? fünf, in ,bem Heineren zwei Herren Platz genommen; schon nach zwei Mn, ?
d'e Lauffahigke t hergesteüt und wie Pfeile (»offen die beiben <8ook juntfcS" geg-n das Königliche Schloß. Am dortigen Hafen war der ganze Hoistaai und sah den interessanten Bewegungen mit sichtlichem Interesse zu; daraus 2,^'" geworden, erschien auch die Königin, ließ sich Herrn Daimler vor stellen und n ' finbung von ihm erklären Vergnügt über bie sehr gelungene Vorstellung kebn-?/ Theilnehmer der Probefahrt nach dem Hasen zurück. Es kann nicht fehlm d'? k neuen Erfindung eine bedeutende Zukunft beoorsteht; die 8auffä6tatot foft n^.V8' b-re-ung, bie Raschheit ber Bewegungen, bie auße^rbmtliche Billig ei bes^e N^ sind einleuchtende Vortheile. B 1 ötö DetNkvz,
- [3u viel verlangt.s Mutter: Also, lieber Karl, fei in der Residenz oors'chtig, lasse Dich nicht in leichtsinnige Verhältnisse ein und versprich mst " , i« 6<Lirattcn- mtW Du liebst! - Karl: Ei Mama, das geht nicht fo Ie »t mi, t D r denkst, Es ist schon schwer genug, Di. zu lieben, bie min eirat ? 'abe Di- zu herrathen, bie man liebt, bas ist ja rein unmöglich! ’ ’ Oer Q“e
Zerfällt ein Gewerbe in Fabrikationsbetriebe, bei welchen das allgemeine neben einem besonderen Tenatunrungsmittel in Verwendung kommen, ober bei welchen neben bem benaturirten nicht abgabefreier Branntwein verarbeitet wirb, so sinb tiefe Betriebe in ber Regel völlig getrennt von einander zu halten.
Die Vornahme ber Denaturirung, zu welcher ber Anmelbenbe bas Dmaturir- ungsmittel zu stellen hat, hat nach Maßgabe ber verfügbaren Beamtenkräfte, in Gegenwart zweier Beamten unb mittelst Unterstützung durch bie Interessenten an ber Amtsstelle ober auf befonberen Antrag in den GewerbS- ober Geschäftsräumen, bezw gegen Entrichtung von Reisekosten unb Diäten zu geschehen. Denaturirungen, bei welchen Monbere Denaturirungsmittel benutzt werben, dürfen nur zu dem angemelbeten Zweck unb nur bei den Gewerbtreibenden selbst vorgenommen werden. Das Ablassen dergestalt denaturirten Branntweins an Andere ist unzulässig. Innerhalb des Monats October 1887 können berechtigte Gewerbtreibende und Händler ihre noch vorhandenen Bestände an Holzgeist in bisherigem Umfang cnssbrauchen. Die näheren Einzelheiten des Regulativs sind bei den Hauptämtern zu erfragen.
— sEine Kirche aus Blech.) In Weiß en fee bei Berlin ist am Sonntag eine neue katholische Kirche eingeweiht worden, welche vollständig aus Wellblech hergestellt ist. An ein Langschiff von fünf Fenstern Front schließt sich im Westen die Apsis mit dem Altarplatz, während an der Ostseite, deren Giebel ein kleiner Glockenthurm krönt ein Portal vorgebaut ist. Im Innern ist das Gotteshaus, das an der Friedrichstraße gelegen ist, mit Kalk verputzt und mit einem Hellen steinfarbigen Anstrich versehen, während die gewölbte Decke als Sternenhimmel gemalt ist.
— Es ist jetzt wieder die Zeit gekommen, daran zu erinnern, daß es dringend nothwendig ist, Abends, so lange in einem Hause verkehrt wird, die Flure und Treppen zu beleuchten. Bekanntlich hat auch das Reichsgericht entschieden, daß die Hausbesitzer für allen Schaden und für Unfälle, welche durch mangelnde Beleuchtung der Hausflure entstehen, in vollem Umfange aufzukommen haben. Schon die einfachste Rücksicht auf sich unb feine Nebenmenschen sollte Jeben, bem hierzu die Pflicht obliegt, veranlassen, die Treppen unb Gänge zu beleuchten. Daß aber in blefer Beziehung immer nod) viel gefehlt wirb, darüber wissen insbesondere Briefträger, Boten ?c. ein Lied zu singen. Die Beleuchtungsfrage wird sich wohl in jedem einzelnen Falle zwischen Miether und Vermiether leicht in entsprechender Weise regeln lassen.
. . “. ^Großfürstliches Geschenk.) Derselbe russische Prinz, der jüngst mit seinem
knegslustigen Trinkspruch in Dünkirchen so großen Lärm hervorgerufen, ist im großen Ganzen ein sehr friedlicher Mann, wenn er nicht zu lange bei Tische sitzt. Allerdings sitzt er am liebsten lange bei Tische und auch das unverfängliche Histörchen, das wir hrer von ihm erzählen, spielt so ziemlich inter pocula, nur mit dem wesentlichen Unter- ’TaVk , ^er Geregten Falle keine bärbeißigen Marine-Offiziere die Tafel
gesellschaft bildeten, sondern es war ein Essen§in einem vornehmen Pariser Salon, an Welchem der Großfürst vor ungefähr anderthalb Jahren theilgenommen. Dem hohen Herrn hatte man auch eine Fürstin im Reiche der Kunst, die berühmte Malerin Rosa ™ Ä? aL3 Nachbarm zugesellt. Die Nachbarn unterhielten sich vortrefflich unb beim Nachtisch aß ber Großfürst mit der Künstlerin ein Vielliebchen. Im Drange der Geschäfte vergaß ber russische Gast ben Scherz unb verlor die Wette. Als er Madame ra?aÄ?cfd,enr Wünsche, sagte sie scherzend: .Irgend ein hübsches Thierchen, das ich als Modell verwenden kann." Der Großfürst ließ lanae 6attre ba9 versprechen bereits vergessen, als am Mts. plötzlich das Dielliebchen anlangte. ES bestand aus - drei riesigen (SäbSren, die im Auftrage des Großfürsten so weit gezähmt (?) wurden, daß sie schickt genug schienen, um als Modelle zu dienen. Das bissige Vielliebchen Ehrfurcht b C v2BlCnCr 2ia0cm* erzählt, im Schloss- der Künstlerin die größte
— Mit Bangen und geheimem Grauen denkt eine Anzahl kräftiger junger Leute Monat. Im November wird sie ein Zwangsengagement aus der Heimath führen, von liebgewordenen Stätten, aus häuslicher Ordnung und Bequem- anderen Leben, welches mit einem Schlage ihre Gewohnheiten und Llebhabereien hindert und sie an bisher fremde strenge Regeln bindet. Sie ziehen ben ^orf be* flaiferS an, reten als Rekruten in das Heer und es beginnt für fie ein wenigen unter ihnen von vornherein Gefallen zu erwecken vermag. Zer Wechsel-ist in den metften Fallen iäh unb groß, da? Heimweh faßt die jungen .fo^atm machtig an unb ber unerbittliche Zwang der Disciplin erpreßt ihnen Seufzer und Klagen. Sie haben vielleichr manches gelesen von Soldaten-Abenteuern im Frieden Hacklander, Winterfeld und Andere haben ihnen das Soldatenleben im ?ichie eines prächtigen Humors gezeigt und ihre Phantasie zur Zusammenstellung Der: bcrr DrCrJU^rrL nün fommt ganz anders geartete Wirklich-
? 5?o kalt unb poesielos erscheint und in der nur Pflicht und Gehorsam herrschen. Unbeh^nÄ mfrh srun,!Ucn red)t um die Mundwinkel und mancher Ausruf des • aut,or^roc5n \ W# Gefahr vernehmen lasten darf. Und wie wi^ es erst an jenem Abend werden, da im ganzen Lande die Lichter des Christbaums ?a§ Herz icbeS Deutschen, der nicht in der Heimath weilt, von Sehn- lucht erfüllt wird nach seinen Lieben! In viele Augen wird sich bann unwillkürlich cm<? ?^ane drängen. Doch auch das geht vorüber: Entschlossenheit, Kaltblütigkeit VaU^nRtrönncn. anders erkauft werden als durch manchen schmerz- Su?*1 Spater werden auch die jungen Soldaten jene Zeit segnen, die zuerst
durch trübe Stunden sie zur Selbstbeherrschung, zur Entsagung zwang und so ben Grund legte zur Entwickelung eines kräftigen männlichen Charakters.
Arglos begab sie sich deßwegen zu einem in ber Nähe wohnenden verzii^,
langte ein Viertelpfunb Arsenik. Der Krämer wog ihr ohm eine unb ver- .
Ziehen, ein Viertelpfund gestoßenen Hutzucker ab, womit sich foba^n hi?«6?1 $u °er- entfernte. Um ganz grünblid) tobt zu sterben, löste sie nach und lebensmüde, Zucker in Wasser auf unb trank ihn für tobtbringenbes Gift Da lle ^esamwlem hatte, baß Arsenik süßlich schmecke, fiel es ihr gar nicht ein baß ste nnftll "börlt Zucker erhalten haben könnte. Rach etwa einer Stunde' stellten scheinlich als natürliche Fok^ des übermäßigen Zuckergenusses so heftige fidbft ®ol)r= ein, daß sie laut zu jammerst anfing. Zugleich fing sie auch an bie Tfiat inbem bei ihr bte Lebenslust erwachte. Sie entbeckte sich wehklaaenb btr.tUen.l welche bann sofort zu einem Arzte schickte. Demselben war es mit dem ,
^tkm^9^lPeröiffun0?fpmptcmc festzustcllen, wußte aber sofor" wman 2BlIItr
»hm das Mädchen von bem Viertelpfunb Arsenik erzählte welches 6? 2T' aI§
geholt habe. Eine Erkunbigung bei bemfelbcn ergab sofort' ben richtigen AIS man bem Mabchen seine Dummheit klar machte, brach es in Freud^n^^^alf auch waren bie Schmerzen sehr halb verschwunben. Das Motiv zu ber au$; That war Liebeskummer. 6 «icyrraltchen-
QrrTö ~ lAnlegung ber Erdgruben und Mieten zur Aufbewahrung der Wurzelaewäck>s,1 Alle Wurzelgewächse bewahrt man bekanntlich während des Winters am heften in (Srh- xuben oder Mieten auf. lieber bie zweckmäßig? Einrichtung ^^ geben nÄ ?^wl»ch ausemanber, so daß unseren Lesern einige Angaben nicht umviü- lommtn dn werben. Zunächst gilt für beide der Satz, daß sie nicht u aroftanS anrbeiner^h^amh bequem zu den Früchten gelangen kann. Beide^müsse/auch — an einer hoch und trocken gelegenen Stelle des Gartens ober Feldes bei mnnh*ft i8ntff?Lrub?r01ft?*m k™etkter an?cle9t werden. Behufs Unlcrbringung dcr Gmücktz Illi in erbgruben, welche bte bequemste tft, hebt man eine längliche Grube dis iu unaeiSr «nÄw' 3n S>(efe Grude sind sodann die Knollen oder Rüben, aaLdemU ni (AkfXn mläKern' Setitiitoutidn :c. sorgsältig befreit sind, ebenso sorgsältig ouliu! *' BrÄ/rn ®hrubtc bann gefüllt ist, bedeckt man sie mit übereina,d-rgkl-g-a
Ä31?it NSss- -bzuh-lten. Auf di- Bretter kommt dam, noch eine flute tage <Stro6 und darauf wird dann bte ausgehobenc Erde als Hügel auf die fflrute aeüfit L'° gut «8 geht festgeschlagen. - Mieten errichtet man am bchen rund Zudew »richte? auf n * gewünschten Umkreis einen Futz tief aus unb
fS*.. *?u' ,°cm Buden dieser flachen Grube aus den ausiubewabrenden SBur«l> “If°-eintn °Vn ?i8fn D?-s-n"Lck-mau Lt
■E M r L zuiammengebunden ist, so daß es nach allen «Seiten dach
u bedecken ,mh . S.obanu dcr gesummte Haufen mit Erde gut
i r 1 nad; ber eintretenden Kälte ist diese Bedeckung zu oerftällm, 9neil ?? ^efunders da jur Aufbewahrung der Wurzelgewächse, wo wegen der feuchten niedrigen Lage des Grundstücks Erdgruben nicht angelegt werden können. Arbeitk-n im ®ine der wichtigsten unb unerläßlichstew
^eff O^ober ist bie Anlegung VON Klebgürteln an bie Dbftbäume.
SS? T bequemsten her, wenn man einen zwei Hände breiten unb ihn ^ernwandstreifen in 3 Fuß Höhe vom Erbbvben um ben Stamm legt m ber en m t^mr^barübc£ gelegten Biubfaden fest anbindet. Sodann
om C ne? re^? holtbaren Klebemittel zu bestreichen. Dazu eignet sich
M?fnnn Wie m rn leisten Droguengefchäften käuflich ist, im Nolh-
bn6 hi,f. I x!!n Bestreichen genommen werben. Die Hauptsache ist aber,
mmel^Ju^nn* Äc r werben UM zu sehen, ob bie aufgestrichenen kleb. SrnpÄ s f am wenn bas geschieht, bieten sie nicht nur ein wilk-
UC?brcri? Euch ein ebenso gutes Vertilgungsmittel gegen die zahlreichen bkb^rKann^ v Bäume zu ersteigen suchen, darunter namentlich
nfj n tinhS bie Schüblinge werben burch ben Leim auf ihrem Wege aus- geyanen uno gehen zu Gründe.
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