Ausgabe 
23.10.1887 Drittes Blatt
 
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7704

Wollene und wasserdichte

billigst.

7322

A Fangmann.

Ferdinand Schultheis, Kürschner,

Lindenplatz 1, am Hotel Einhorn.

Louis Wittich II., Sattler Neustadt 11.

^oaene und wasserdichte 7139] Das Fayonntren urb

Jb Färben der Damen - Filzhüte

nri"CL nach neuesten Formen besorgt bestens

dadurch diene man dem großen wie dem kleinen Publikum, ersterem dadurch, daß man 8k u?b K nderwagen rc. aus den eigentlichen Anlagen entferne, letzterem dadurch, daß ihnen Ersatz für die jetzt benutzten Anlagen geboten würde. Herr Bei­geordneter Gnauth vertritt den Standpunkt der Baudeputation, welche den Plan so habe anfertigen lassen, daß die alten Schoorbäume stehen bleiben bis auf wenige welche

. ^kUmrteJ?e b..^^uen Straße colltdtren. Die von Herrn Baist gewünschten Platze wurden schwerlich den Wünschen des Publikums entsprechen. Die Nothwendtg- kert der Schäftung von Kinderspielplätzen habe man in der Baudeputation nicht ver- kannt und auch^Andeutungen auf die Nordanlage gemacht, welche in dem zwischen Asterweg und Schlllerftraße gelegenen Thetle ziemlich einförmig sei. Ob nun gerade dieser ^herl günstig zur Anlage eines Kinderspielplatzes sei, könne er auch nicht behaupten, n? 1 derselbe nach seinen bisherigen Wahrnehmungen am zugigsten vorgekommen.

8®lfäen der Gewerbebank und der Senner'schen Besitzung könne vielleicht £ur die Kinder reseroirt blerben, derselbe biete bei 70 Meter Länge und 25-30 Meter Sreite eme genügend große Fläche. Den Schatten hoher Bäume könnte erst eine spätere Generation, orelletcht m 100 Jahren, genießen. Dem gegenüber erwidert Herr Baist daß man nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft sorgen müsse

Kfllicbe Baumpflanzung zwecklos. Zudem gäben auch c\CaHC l '®aume, ® ®eiLn lie etwas dicht aneinander gesetzt würden. Herr min©üBeibehaltung des vorliegenden Planes, eoent. Vertheilung drei Anlagen aus, wogegen Herr Wallenfels einen Spielplatz in der Ostanlage ur genügend halt. Ter hierauf von Herrn Baist gestellte Antrag dur Ausführung zu bringen, sondern den Stadtgärtner zur LI- I ^Etnes anderen zu ersuchen, nach welchem entweder durchgängig oder nur °°^?L^e^rw°rteten be den Spielplätze hohe Bäume gepflanzt werden und 5 ,al:tc.n 33a^mc ^hen bleiben möchten, wird abgelehnt, nachdem von anderer Horden, daß dadurch die Herstellung der Ostanlage verzögert würde. mtr? deschloften, den gegenüber der sogen. Wodestraße belegenen Platz als Spielplatz zu reservrren und dre alten Schoorbäume so lange wie möglich stehen zu Ä - füglich des Ausbaues der Westanlage wird es sich um die Entscheidung k' ®eI$c ^,.den dort befindlichen Schoorbäumen stehen bleiben NttiKLdttt schlägt vor, die der Straße zugekehrte Baumreihe vom

J etnjaMinter die Homberger'sche Fabrik und die dem Schoorgraben Nerhe noch werter stehen zu lassen, was aber hinsichtlich der letzteren bfn angegebenen Punkt hinaus nur möglich sein werde, wenn diese Rerhe durch einen circa 80 Millimeter hohen Wall geschützt werde während Besitzung zu befindlichen Bäume der fertig- en ^^^rlegung des Straßenkorpers wegen wohl entfernt werden müßten. Dre möali^^sl^^^^ nad)k ^Eußerungen verschiedener Mitglieder zu urtheilen, wo- nnn m erlölten wünscht, beschließt, vorerst noch eine Localbesichtigung

Gnauth, welcher sich für eine den-seitherigen Arbeiten an der Bepflanzung mit neuen Bäumen ausspricht und die Belassung der alten Baume nur insoweit befürwortet, als dies ohne Schädigung der Durch- 1 Planes nothig, kommt auf den ihm gemachten Borhalt, der Zukunft zu i

S 0 zu tragen, zu sprechen und gibt denselben zurück, indem er bemerkt

^Serade hier bei einer verfehlten Bepflanzung von einer späteren Generation der ?.^«i ein Borwurf gemacht werden könne. Anläßlich eines die Straßenreinigung

Wodestraße betreffenden Gesuches wurde beschlossen, diese Straße auf die Stadt zu Än ble lich verpflichten, "biefe in fahrbaren Zustand zu setzen.

E n dieserhalb ausgearbelteter Kostenooranschlag berechnet die Kosten tncl Anlage eines I Futzgangerwegs über den Schoorgraben auf 6700 A e von "benauf iÄUeVberffieiM ^nd-ß in der Baudeputalion Stimmen Mr^ AuL möchte erhoben in i-s? Schoorgraben fahrbar überbrückt werden

mocyle, erhoben, so beschließt _bte Versammlung, in diesem Falle die 3000 jl be- I liagenben Mehrkosten auf die Stadtkasse zu übernehmen. Auf 'die dessallsige Vor- I 1 ellung und auch im Interesse des dort befindlichen Steinbruchs soll der Wea nach I sich ÄX ^F^?ck-.sch°nL-siLgt d; auffirt* roerben unb^?d"be^

lic? aur t stellenbe Kostenbetrag bewilligt. In Kolge ber in noriaer @5ii=,,nn rn Anregung gebrachten Entfernung ber alten Tumptaunnen am ieufelXtalkktan u-'d °m Haufe des Herrn Montanus (Neustadt) hat bU Vubeputationbeantrag mm-fer11 ?runnen i.u entfernen und an diese Stelle letzteren zu fetzen. Die inneren^Ab' to b!Cb lederen Pumpbrunnen befindlichen Ventilbrunnen fließen

UL t . 6nnb. "ach Wegnahme des alten Pumpbrunnens in

werden kann bV 7» g"b°""., Wasserabfluß aus dem Ventilbrunnen gesorg" N-WMLLLWLNÄLS i^rung des Ueberwaners ans dem Ventilbrunnen vorläufig nicht ausge'Übrt werden kühleren Temperatur noch nprn npfm f x0^ im Sommer um einige Grad I $unne b^ fieUe? hL s^Xrto8e ,rUnf« ?^be' X Trigen aber auch miitelst biefcr feS d/r ^.»»Nachbarschaft wasserfrei gehalten werben könnten. Durch Per-

f t«uffabter Pumpe an diese Stelle beabsichtigt man die der (Strnfcp I

keineswegs zur Zierde gereichende Pumpe am Teufelslustgärtchen entbehren zu können fraat^nnrranftA^^^ Schoorgrabens" hat die Baudeputation bcan' I

UMZZGWLLLBL bagegm b2" b«Äuna feP L"br»?" ?am£n,titi> Scheel Bedenken

Häusern mottollt, wShrbend etnc"weitett^Sobllea>,n^^^ angrenzenden .

N°h°n unb^toen 3?ät ßfnbfa'fk I zu m?kaustn."°^ ^b°"°Asten° g

proi-ctirte Fluthgraben der Flugelegasse In den Schoorgraben münh, der Bautiepulatlon wird schließlich angenommen. - Zwecks vorlLuftn^ n$n «"tr°, ®-d.f e5fr0^fer- 6U d>- Banb-pnlation Genehmigung des biesderün»»^ mlnt,tbrln8una noihigen Veränderungen in dem hierfür oorgefehenen alten3 lu bm

®ei der in Aussicht stehenden Einrichtung einer pfychiatrifchen Klini^l!3 ° '""nNagh hier nur um provisorische Einrichtungen, welche zur UnttrbrinaunJ ? -r sich kranker gennaen. HerrDr.Ploch wünfw,Beschleunigung ,

zu treffen, daß auch an DeUrium tremens Leidende unteracbrarhl m.rkU-nb$»rlota, Segen der Herr Vorsitzende bemerkt, patz man diese f^Ä^?nee±rr!L f°nnten ^0 indeß könne Rücksicht hierauf genommen werden. Die aus 66N kövn,

Kosten werden bewilligt. £ Die Miethoerträge mit den "'"nfchisg^ städtischen, früher BenneÄchen Besitzung sollen in ber Wt£°?nem der bebalten und beiderseitige vierwöchentliche Kündigung feftgefctzt ^den d-b weiterem Verfolge des Gefuches des Herrn Emil Schmall7 3n. ber am Eingänge ber Lindengosse befindlichen Caternc

eme 2ocaIbeMti8un?_ nad) Schluß der Sitzung anberaumt - 5"°^-" wurde des Eisveretn^ den für 1886/87 festgesetzten Pachtbetrag für Ü-berlastun?^ N-che Unter den Eichen m Anbetracht ber günstigen Graseritte und des Umstev?.7 ?ief« Seftrebun8m des Eispererns dem Wohle ber Bürgerschaft bienten aan. b ' b°6 bi< hatte.die »aubeputatton beantragt, bie Pachtsumme auf 100 ä h,rnh1 .iu erlassen $an|tein ift än8eficbt8 be8 flemeinnüjigen5Unktmebmen8 be§^®ilDrerrin8ehtIf- ** bte(c oerhaltnißmaßig kleine Summe ganz erlassen werden soll umal^ kOfuL b«S ertrag etn günstiger gewesen sei. Herr Scheer tritt diesen Ausführung?" ^'e- rndem er ansuhrt, daß es noch sehr fraglich sei, ob die in Rede stehend?

'N F°lg-thr-r Benutzung als Eisbahn diesen hohen Ertrag Beliefert bahPJ,<lenfIäde au» an Quantität em gutes Ereigniß sich ergeben habe, naVon b unb a,tn« Erkundigungen nermmbere sich aber die Qualität der Ernte Der ^°ge,ien er ,a auch angehore, erhebe als solcher Beiträge von leinen mita kb '? n,cltb"n LMun« dieser Beitrage gebe den Mitgliedern das Recht, die Eisbahn nn( 1ur bi( k°nn- demnach von e-nem rein öffentlichen Nutzen, für ,oetoe bie Stobt tS bringen habe, nicht bie Rede sein. In ähnlichem Sinne fnrirhtfi* V n Cp"' lu aus, es fei selbstverständlich, daß ein Verein welcher rur $.etr ® «0r gi

Beiträge erhebe, auch dafür zahlen muffe; etwas anderes sei ® roen^ber« P.-nutzu-ig ber Bahn tm Allgemeinen gestatte, wenigstens n owest d»

wöchentlich zwei schultreien Nachmittagen auch den Kindern unb^ni« r.

Benutzung ber Bahn gestatte, erst bann fönne^»on gSSüDta« gÄr?1"1 bit Rebe fein. Auch Herr Bcigeorbneter Gnauth mürbe für ba^meh.» ?. u8tn bl' die Benutzung an schulfreien Nachmittagen anderen Kinbern aestastet Ä.^""L ro,n sich im llebrigen für ben Commifsionsantrag aus Herr V og bemeßt bns"b 'n der «aubeputatton nur aus dem Grunde für He?ab,etzuna der Vacht nXT" I"4 habe, weil die Guasernte überaus aünstia ausaffallen m»,,. n ,auSßelProeben aerem durch Vornahme künstlicher etaa°gen abe °3®c? Ä?"

beputation wird angenommen. Einem Gesuche der Tiireettan kL"7..Lbcr 8aU: ratortums entsprechend, wird beschlossen, das in °dem altan yabmatar"" <bn- &b°: Eröffnung des neuen noch oerbraudjt werdende Heil- unbu'

btngung zur Einrichtung getrennter Leitungen tu dem3festa^fetzien°bnLblc ®ir wenn leitend des Laboratoriums bie berech°rnte3 Differen7Ll5 TöeJütet6^'"-

KnutUte»

Stromes fo^md^rÄen^erstellen; k Dst Kupferchatte^ wAche"die i^^ b°k°°nische» fall, wirb burch Eintauchen in geschmolzenes^ Wachs mst eine^-" ""^ überzogen und^ bas zu vertiefenb? Muster beraft ^auf biefe übertraam" ßtntcn keine Spur von Wachs zurückbleibt- es xnr; i;. S bap ln ben fiänbig bloßgelegt werben. Esw.rdnundiePtatte mi eine J galvanischen Batterie oerbunben eine zweite ffimfernta»«11 p°fitioen Pol einer unb nun werden bie beiden Platten in einf ß^ünä nnn S^at'-len Ä« SS,'

S-Ä J.HSS Ä SS; nitrioüöfung beseitigt unb biefelbe^ inrXmh ffiofie^f,® ä118'" ,?än8'nbe Mn: mit bem negativen Pol der Batterie ein litattaMe* ab8c?af,ben- r bM<lbe

binbung gesetzt unb Wafebk« 1unbStattFta W

gegenüberhängt. Der entgegengesetzte P oceß findet n Lt Silberlofung einanber ö äwSsk, «. 1* «s L

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