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Un^ ^Erdienste an höchster Stelle gebührend anerkannt worden sind. Für die Fortführung des großartigen Industrie-Unternehmens im Geiste seines Schöpfers bürgt neben der Person des jetzigen Eigentümers die außerordentlich glückliche Verfassung n®,P1®mntoun8, die Alfred Krupp der Verwaltung des Werkes bei Zeiten gegeben hat.Lfodaß. Dank dieser Einrichtung, eine festgefügte Körperschaft von höchst befähtglen, ausgezeichneten Beamten, die zum Theil früher dem höheren Staatsdienst angehörten, ?nci Unternehmens steht. Das letztere besaß, obgleich im Privat besitz

bestndllch, eine zeitlang auch für die Börse eine größere Bedeutung, da die Firma Friedrich Krupp im Jahre 1874 eine öffentliche Anleihe von 30 000 000 JL aufnahm, Me, Mit 5pEt. verzinslich und mit lOpCt. Zuschlag bis 1883 rückzahlbar, 1879 in eine Joldie mit längerer Tilgungsfrist umgewandelt wurde, seit 1. April 1886 aber ganjltd) getilgt ist. Dieses Anlehensgeschäft gibt einen gewissen Maßstab zur Beurteilung des Besitzes von Krupp, welcher einer der allergrößten Steuerzahler Preußens war.__

Handel und Verkehr.

Limburg, 20. Juli. Rother Wetzen pro Malter JL 16.70, pro 100 Kilo 00.00, weißer Weizen pro Malter 00.00, pro 100 Kilo JL 00.00, Korn pro Malter JL 10.65, pro 100 Kilo 00.00, Gerste pro Malter JL 0.00, pro 100 Kilo JC. 00.00, Haier pro Malter 6.50, pro 100 Kilo JL 00.00, Kartoffeln d 100 Pfund 0.00, Erbsen ä 100 Pfund 00.00

Frankfurt, 20. Juli. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter JL 0.000.00, das Gescheid 610 4, Eier das Hundert JL 0 000.00, das St. 56 4, Butter im Großen JL 00.0000.00, im Detail das Pfund JL. 0.90 bis 1.10, Weißkraut per Stück 25 -00 4, Rothkraut per Stück 0000 4, Kohlrabi per Stück 56 4, Ochsenfletsch per Pfund 4570 4, Kuh- u. Rindfleisch 4560 4, Kalbfleisch 40-55 4, Schweinefleisch 65-75 4, Hammelfleisch 50-65 4, 1 Hahn JL 0.70-1.60, 1 Huhn JL 1.002.50, 1 Ente JL 2.003.50, Gans Pfund 5070 4, 1 Taube 40-60 4. Welsche .X 12.00- 00 00.

WWHHEte die Festgenoffen und brachte das Hoch auf den Kaisc aus, worauf u 1QjflfinimlbDmne angesttmmt wurde. Der Rector, Prof. v. Ltßt, dnkte dann der d« Namen der Universität. Vicebürgermeister Siebert verlas daauf drei Tele- die an den Kaiser, den Kronprinzen und den Prinzen WilUrn abgesandt Landgerichtsrath Gleim stellte in launiger Rede den Tausendstn vor, einen ©tub der Theologie und Geschichte. Mit eintretender Dunkelhet wurden die » Siebenen Plätze in geschmackvollster Weise beleuchtet, worauf bann deiTanz begann, ?nt ficb die Jugenb bis nahe an Mitternacht hingab. Ein beraufsteigedes Gewitter teibann dem durch keinen Mißklang getrübten Feste ein Ende.

T M __ r^ifreb Krupp.j Dem Andenken des am Donnerstag aus Km Leben ge- wiebenen Geh. Commerzienrath Alfred Krupp widmet auch die ,jt. Z." einen smaeren Nachruf, dem wir Folgendes entnehmen: In einem langen, arbeitsreichen Kn war es ihm beschicken, die denkbar größten Erfolge auf großgewerblchem Gebiete, mentlich in der Anfertigung von Stahl und Stahlerzeugnissen, zu erziien. Was in iiflbcreii Jahren Borsig in Berlin für die Maschinenindustrie, insbesomere für den Lomotiobau war, das wurde in einer den vorgeschrittenen Verhältnissen entsprechenden Säife Krupp für das Stahlgewerbe und in erster Linie für die Geschäzanfertigung.

Kanonen-Krupp" ist in ganz Deutschland ein volkstümlicher Begüf, aber weit Lr die Grenzen des Heimathlandes, ja selbst über diejenigen der ciottfirten Welt beraub ging der Ruf seines Namens. Dieser Name verkörperte gewissermaßen die Lye gewaltige Entwickelung des neuzeitlichen Heerwesens, welches in den weit- Lj-enben leichten Feldkanonen und in den Kolossal-Geschützen für und gegen Be- ftfiiQiiiiaen und für Kriegsschiffe seinen überwältigendsten Ausdruck gefunden hat. So ifi ber A'ame des Verstorbenen auch mit unseren größten nationalen Ereignissen für atie Zeilen untrennbar verbunden, denn Krupp'sche Kanonen waren es, die in der «mtzm Zahl ber Schlackten bonnerten, welche zur Herstellung und Festigung »er Einheit Deutschlands in ben 60er und 70er Jahren geschlagen werden mußten. Krupp'sche Simonen bildeten auch noch jüngst den Gegenstand eines kaiserlichen Geschenkes, welches brr greise Siegesheld in der deutschen Reichshauptstabt dem Sultan von Sansibar nd)le. Fast bas ganze Europa, mit Ausnahme ber Großstaaten Frankreich und Lnglanb, besitzt Krupp'sche Geschütze und hat großenteils das System derselben zur (iTunhlafle für seine eigene Geschützanfertigung gemacht. Zu den treuesten Geschästtz- fmmben ber Firma Friedrich Krupp gehört auch die Türkei, für welche bis in die rrruefte Zeit von dem Werk ansehnliche Bestellungen ausgeführt wurdm. Die Kanonen- iWiflung umfaßte bis zum Jahre 1885 200 000 Geschütze des rersckiedenartigsten Alllibers, die an 34 verschiedene Staaten geliefert worden waren. In dem soeben Lrrblichenen hat der Staat einen seiner hervorragendsten Bürger veroren, 'dessen Be-

Gottrsdienst brr israelitischen Nrligionsgescllschaft.

Donnerstag Abend 7Vr Uhr, Freitag Morgen 6V2 Uhr.

Wärmegrade der Ladn und der Luft

nach Rcoumur aemessen am 21. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Ubr: Wasser 17 Grad, Luft im «Schatten 18 Grad.

L. Ebr. Rübsamen.

Allgemeiner Anzeiger.

Ernte- Versteigerung.

!Die am 16. d. MtS. abgehaltene Versteigerung ist nicht genehmigt werden, es sollen daher

Lawstag den 23 d. Mts.,

Nachmittags 3 Uhr,

mhverzeichnete Früchte des land- NNhschaftlichen Versuchsfeldes, näm-

°2 Morgen Winterroggen,

:1 Morgen Hafer,

ir Adtheilungen von je einem Morgen, au Ort und Stelle nochmals meist- bretenb versteigert werden.

Außerdem kommt noch 1 Morgen tatoffdn zur Versteigerung.

Gießen, den 19. Juli 1887.

Wrohherzogl. Universitäts-Rentamt.

Schmitt. 5448

Ausgebot.

Die Lieferung des Bedarfs an Menagebedürfnissen für das untenge- mnnte Bataillon vom 1. October 1887 tis Ende October 1888 soll im Wege it-iS öffentlichen Ausgebots vergeben Trcrben. Angebote mit der Aufschrift »Angebot auf Lieferung von Menage- ^dürsnissen" sind verschloffen und portofrei bis spätestens den 29. Juli i'1 I, Vormittags 8 Uhr, an das tmtengenannte Bataillon einzureichen.

Eröffnung findet an vorbemerktem Tage Vormittags 11 Uhr, durch die mterzeichnele Kommission statt.

5)ie Lieferungsbedingungen können dem Bataillons-Bureau Lud- ^göstraße 30 täglich während der Aureaustunden eingesehen und Ab­driften gegen Erstattung der Schreib- ^zogen werden. 5454 GttveN' den 19 Juli 1887.

u Menage-Kommission ^-U^E-taillonr 2. Gr. Hess. inf.-Regts. (Großherzog) Nr. 116.

Bekanntmachung.

Samstag den 23. d. Mts., W ® 3)!itta98 um 1 Uhr, w Jteparatur von Schreinerarsieit im uF9 neuer Bänke und 1 Tisch ® oas Rathszimmer und Standes- netfh au^ unterzeichneter Bürger- Wenigstnehmenden den 19. Juli 1887. Bürgermeisterei Albach

Balser. 5483

Bekanntmachung.

Die Abfuhr des in Licher Gemeindewald noch lagernden Brenn- und Bauholzes wird hiermit in Erinnerung gebracht.

Lich, den 20. Juli 1387.

Großho?zogliche Bürgermeisterei Lich.

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