x r trtnh eine Begrüßung durch den Domprobst Dr. Kaiser Namens des Dom- ntPtnifcfaer Sprache statt. Der Fürstbischof erwiderte lateinisch. Die Stadt '
^glänzend geschmückt, Mitglieder des schlesischen Adels und der Geistlichkeit sind zahl- „ich anroejenb. Cc|ober Die ,,'Jiorbb. Allg. Zig.« meldet: Am 18. October sand n „^^Ministerium die Vereidigung des neuernannten Fürstbtschoss Stopp statt ’1" i.irrlidiep Akte waren porn Cultusmtnistcr als Zeugen geladen: Der Uni- 3u(”.u«i,,-reiär die Dtrectorcn und Räthe des Ministeriums, die Obcrprästdcntcn, die Kl,,r, BreSlau und die deren Delegaturbcztrk umfassenden Prootnzen. Der Fürst- erlckten in Begleitung der sürstbischöflichen Delegaten, des Ehrendomherrn aRrnnnn unb bcs Curatus Scholz. Der Minister begrüßte den Fürstdischos, tnbem er ? inzrhiHifk bcsselben um die Wtebcrherstellung friedlicher Beziehungen zwischen dem und der katholischen Kirche mit dem Ausdruck warmer Anerkennung gebuchte 7ad eine lebhafte Freube ausfprach, baß der perwatstcn Dtöcesc Breslau irt der Person u.ns -rgrstbischofs ein neuer Oberhirte wtedergegeben werde, welcher sich des Ver. ^„ens d°4 Kaisers wie des Oberhauptes der katholischen Kirche erfreue. Der Fürst- Nos erwiderte in bewegten von ächt patriotischem Geiste getragenen Worten mit der iÄeruna ausrtchtiger Ehrfurcht und treuer Ergebenheit gegen den Kaiser und das ?,Äattche Haus, sowie mit der Erklärung, daß er fest entschlossen sei, E Kräfte daran «Ä um dös ihm anvertraute oberhirtliche Amt unter Gottes gnädigem Beistand tifontalidbem Schutze zum Wohle des Staates und der katholischen Kirche zu ver- Äten Nachd m der Fürstbifchof unter Beobachtung des üblichen Ceremontells den die Verordnung vom 13. Februar 1887 vorgeschriebenen Bifchoseid abg-leisiel Latte empfilig er dem Allerhöchsten Befehle zusolge dte am }- toher n°QÄo0ene l??xbbe^'
Lrrlfie Anerkennungsurkunde aus den Händen des Ministers, welcher schließlich den Fürstbischof der Unterstützung des Staates und ^^^r Behörden in der Ausübung de TiiAofliAen Amtes versicherte und das Vertrauen ausdrückte, daß bte Verwaltung des 'ctrtrfthHcfoofS allezeit darauf gerichtet sein werde, den Geist der Eintracht und des con- :^0Mto 3rieben8 iu förbSern Der feierliche Aki hinterließ bei ben Anwefenben einen tiefen Eindruck und wurde von ihnen empfunden als ein neues Unterpfand des siedens zwischen Staat und katholischen Kirche. ., .
Wien, 19. October. Wie die „Presse" meldet, beginnen die Derhandlun^n, -hetr. die Erneuerung des Handelsvertrags mit Italien am 22. October in Nom. Die DerhaMun^^nür^Errsp^eroffnen äffischen Dampf'Yachten „Derschawa" und -6iarC2n»n»on" Wff'Äe früh begannen vereinzelte Gruppen sich . V?a Trafalgar-Square zu sammeln und die Polizei Halle große
Mübe die^Eoncentrirung der Gruppen zn verhindern und dieselben in Bewegung zu U In Folge ber Haltung ber Dienge hat bie Polizei große Vorsichtsmaßregeln “SÄ3*Ä"S «Sä ».-«»«•»; -O" 'Trrtfnlnflr-Sauare verhinderte, begab sich die Menge nach dem Hydepark, wo allmählich di^Ausaunulungb größer würbe als sie in den Vortagen war Es würben me rere Men von Personen gehalten, die auf mit rothen Fahnen versehenen Wagen standen. Mbrenddessen ereigneten sich vereinzelte Zusammenstöße mit der Polizei; meh MaMen wurden mit Steinen beworfen. Im Hydepark patroullirten zahlreiche Po t- Ken Nachdem noch mehrere socialistische Redner gesprochen, zog die Mengegegen ^en Beckelev Square, wurde aber von dort durch berittene Polizei vertrieben Als der qUi, die Richtung auf den Themse-Quai einschlug, um von dort zur Etty zu gelangen, «erfverrte ihm die Polizei den Weg, worauf die Massen sich zu zerstreuen begannen.
1P tRottinaham, 19. Cctober $n der gestrigen Versammlung der Mitglieder der liberalen PaNei sprach sich Gladstone lebhaft gegen die irische Zwangsbill aus, welche nicht gegen Verbrechen, sondern gegen das Vereins- und LZersammlungsrecht, sowie gegen ^die Preßfreiheit gerichtet sei; man könne das ganze Verhalten der Regierung nur mtt *dem Worte , Impertinenz" bezeichnen; was jüngst in Irland vorgekommen sei halte man in England nicht einen Augenblick geduldet; wenn die Regierung auf ihrer thörtchttn"Haltung beharre, würde die Schwierigkeit, das Land zu regieren fast unuber- steiglich werden. Ein radikaler Wechsel des Lerwaltungssystems sei nothwendig und könne nur durch eine befreite Nation herbeigeführt werden.
Baveno, 19. October. Se. K. Hoheit der Pnnz Wilhelm tft heute früh ab- oereist, um fick über die Gotthardbahn nach Deutschland zu begeben. f 9 Belgrad, 19. October. Gestern concentrirten sich bet Mavitz an der serbischen Grenze 500 Anmuten. Bei Materowa erfolgte ein unerwarteter Ueberfall seitens der Arnaulen gegen drei serbische Grenzposten. Nach längerem Kampfe Eden die zurückgeworfen. Die Serben hatten zwei Schweroerwundete, der Verlust der Angreifer ist nicht bekannt.
Handel und Verkehr.
Limburg, 19. Ocibr. Rother Weizen pro Malter dWeizeu
JL 14.30, Korn 10 05, Gerste 8.70, Hafer JL 5.70, Erbsen vM 00.00, Äartpffdn .X (W 19. October. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per ffPnrtor 4 50-5 50 das Gescheid 10-12 Erer das Hundert 5.50—7.o0, das Malter .X 4.o0 o ju, oas w« 95.oo-L98.OO, im Detail das Pfund 1.10 g'BBäH i «WÄVtt t Taube 35—50 Welsche X 12 00—00 00. __
△ Aus Rheinhessen, 19. October. Die Agitation um den Besitz von Secundärbahnen wird in den interessirten Gemeinden zur Zeil äußerst lebhaft betrieben. Keine Woche vergebt, in welcher nicht in einem oder anderen Ort für dieses ober jenes Project eine Versammlung statlfindet. Besonders rüstig ist bad Conute, bas eine Secundärbahn Osthofen—Obernheim und Obernheim—Rhein, mit der Berührung der Orte Ibersheim, Hamm und Eich angelegt sehen will. Unter dem Vorsitz des Landtagsabgeordneten Stephan tagte dieses Comite am Sonntag in Bechtheim und drückte in einer Resolution die Ueberzeugung aus, daß beregte Linie die einzig richtige sei und deren Ausführung zumeist den Gesammtinteressen entspreche. .
△ Aus dem Rhetngau, 19. October. In den letzten Nachten hat es in unserem ganzen Gau so stark gefroren, daß sich auf fast allen stehenden Wassern eine Eisdecke gebildet hat. Auch aus dem Nahethal, dem Hunsrücken und dem Wtspelyat wird von mehr oder minder starken Schneefällen und Frost berichtet. Leider hat ver Frost hier im Rheingau in den geringeren Lagen der Weinberge stellenweite bedeutenden Schaden angerichtet, in den mittleren und besseren Lagen ist der Schaben weniger groß. , .o. .
— Unter den Geschenken, welche dem Kronprinzen zum Geburtstag zugtngen, befindet sich, wie wir vernehmen, auch eine, zur Gesundheit des hohen Herrn forderliche Gabe aus dem bekannten Brunnenorte Soden, wo vor Jahren (1869) auch der kronprinzliche Schwager, Großherzog Friedrich von Baden Genesung fand und zu dann barem Andenken kostbare Zterpfianzcn für den Kurpark stiftete. Es besteht nämlich obiges Geschenk aus einem eleganten Kästchen mit Sodener Mineralpastillen, von welchen der Kronprinz schon vor einiger Zeit eine Sendung empfangen hat und die ihm nun von Seiten der Frankfurter Firma, welche die Sodener Brunnenproducte vertreibt, zum Festtage in hübscher Umhüllung neuerdings dargebracht worden. ,
— Ein hoffnungsvoller Primaner geleitet die Dame seines Herzens, ein naives Backfischchen, von der Tanzstunde nach Hause. Dor der Thür angekommen, wird der Primaner kühn und flüstert: „Mein Fräulein, Sie wurden mich unaussprechlich glücklich maAn, wenn Sie mir gestatteten, Ihnen beim Scheiden einen Kutz zu geben. Bitte, sprechen Sie, darf ich?" Das Backfischchen erröthet tief und stottert: „Ach, ja, wenn ©ie f° guHt'"jßGast: „H-rr Wirth, in meiner Suppe liegt eine Fliege!" — Wirtb: „Ja, ein jedes Thierchen hat sein Plaisirchen.
Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
— (Lockern der ©pargelbeete.] Wenn Ende October die gelb gewordeuen Spargelbeele entfernt worden, ist nicht zu vergessen, den Boden zu lockern. Es geschieht dies am besten mit einem Karst. Namentlich auf schwerem Boden darf dieses Lockern nie unterlassen werden, da die beste Düngung es nichtZersetzen kann.
— sEinlegen der Bin»en in Essig-ÜI Durch kein anderes Verfahren wird den Birnen Aroma und Geschmack in dem Grade erhalten, als durch das Einlegen in Essig. Alle besseren Sorten, die eben em eigenes Aroma haben, sollten dacher nach dieser sehr empfehlensmerthen Methode conservirt werden. Zu dem Zwecke sind sie zu schälen, zu theilen und von Kernhaus und Stielen zul befreien:, sodann wird eine Portion unter Zusatz von etwa 1 Pfund Zucker aus 2 Viund Birnen gekocht, bis fie sich zerdrücken lassen. Dann nimmt man sie aus dem Wasser heraus und kocht in diesem, ohne ihm von Neuem Zucker zuzusetzen, die ganze Menge, die^manemlegen will. Ist das geschehen, so setzt man dem Saft so viel guten Wern oder ^bstessig bet, daß die Flüssiakeitsmenge genügt, die Birnen im Tops oder Glas gut zu bedecken, ^ugt noch etwas Zimmt und Nelken hinzu und läßt so den Säst noch.einmal auskochen. Sodann wird er über die Birnen gegossen und die Gläser und Topse gut, d. h. mög
lichst luftdicht verschlossen.
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Locflund’s Diätetische Mittel.
?„ Sff I 3n X« 'W» »iw aubb7ücklich iu »«langen: »an Eb. Lo-flund^in | Stuttgart.
Loeflund'S echtes Malz.Gytrakt ist bei Husten, Heiserkeit, Katanb. Mhma. "Brust- und z>alsleiden feit 20 Jahren bewährt, ebenso sind Loeftund SMalz- (-rlrakt-Bonbons als Hustenbonbons sehr beliebt Das Malr'Extrakt Mit Eisen wird bei Bleich'uckt nnb Blutarmuth, das mit Kalk bei engl. Krankheit, ba^ Malz- Ertrakt mit Leberthran für schwächliche Kinder empfohlen, die es gerne nehmen. V'rirort „L..; ...«KrnrFi;* ,,, von Ed. Loetlund m
A Mainz 19. October. Der Gouverneur der Festung Mainz,_^neral- lieutenant Graf ° Schlippenbach, ist jetzi ihalfücklich °°n bie,em^^Posten »uruckg- rett» Wie bas neueste Miliiärwochenblait mittheili, ist Herr r, Schlipp-ndach^uM" V ri-wung bes Rathen Abl-r-Orbens 1. Elaste auf fein Nachfuchen zur Disposi w»^gest-lll^worben Als Nachfolger bcs Herrn ». Schlippenbach, ber erst im oerflopenen 3abie » ». Wopna als Gouoerneur ber Festung Mainz erfetz e, nennt man in militärischen Kreisen den Gouverneur einer großen preußischen Festung.
,» icht Laien, sondern medicinische Autoritäten, deren hohe, sanitats- 6-menschatt über alle Zweifel erhaben, betonen nachdrücklichst, daß bte Sodener Mine r ab Pastil I en unter den Heilmitteln der Gegenwart eine sehr hervorragende Stellung ri mebnten äßer sein Blut verbessern, die Lungen heilen, die Brustorgane purgiren, Leberanfchwellungen beseitigen, wer Hämorrhoidalleiden heben und Verdauungsstörungen , n U nnterüebe sich einer Sodener Pastillenkur, deren wohlthaliger Heil- regeln m U, m„ufsstörung ohne großen Geldaufwand — ein unausbleiblicher unb
ein dop^ Für nur 85 4 pro Schachtel sind die Pastillen fallen
Apotheken zu haben. _____________________ J' -
Lokale-.
Gießen, 20. October. Der gestrige Jahrmarkt, n)eld)er aI3 eine größere Ausdehnung wie gewöhnlich annahm, war namentlich auch von^der.tarib- beoDlferuna recht gut besucht und verlief ausnahmsweise ohne ben vn^ Markttagen üblichen Regen. Bis zum Eintritt ber Dunkelheit herrschte auf bem Marktplatze rege ^eben. Etatsjahre 1886/87 würben in ber Gemeinde Gießen 540 Hunde gehalten, welche bet Stabtkasse an Steuer eine Einnahme von zusuhrten.
— Der in biesem Jahre begonnene Neubau bes chemischen Laboratoriums in ?ber Ludwigsstraße, welcher sich stattlich neben bem UniversitatsgebLuee erhebt, ist ir Aeußeren fertiggestelll unb wirb zur Zett unter ^ach gebracht. ,
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Allgemeiner Anreiger,
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in den so sehr beliebten ächten Schweizer Stickereien
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6085 bei J. Kaan jun., Kreug'latz-
ScisaiikiiweisÄ-lielierei
Gebr. Feist & Söhne, Frankfurt a. M.,
gegründet 1828.
Deutsche Lebens-Versicherungs-Gesellschaft in lübeck.
Gegründet 1828. Vermögen Ende 1886: Mk. 34567 609.96-
Die Vertretung unserer Gesellschaft für Obbornhofen, Hung-n und Umgegend ist dem Herrn H. Hepler, Lehrer in Obbornhofen übertragen worden.
Lübeck, im Oetober 1887. #
Die Deutsche Kebens-Versicherungs-GeseUschaft tn Mbeck.
Der Director:
Bernh. Sydow.
Unter Bemanahme auf vorstehende Bekanntmachung gestatte ich mir, die gedachte im Jahre 1828 errichtete Gesellfchast zum Abschluß von L«b«ns-, Aussteuer-,4 Sparkassen - Renten-Versicherungen bestens zu empfehlen, indem ich mich zugleich bereit erkläre, jede gewünschte nähere Auskunft zu ertheilen. 7flS7
Obbornhofen, im October 1887.
H. Hessler, Lehrer,
Vertreter der Deutschen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft in Lübeck.
aooocoooEOOoaaaoa Rheiusect O PrLmiirt mit dem großen ö ö Ehrenpreis deS , g der Berliner Gaftwirthe" q für besten Schaumwein.
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Vertretung und Niederlage: ,
Carl Schwaab, Deiicatessen- & Wcinhandlung, ©ttftm-
Verkauf iu «riginalpreisen
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