Ausgabe 
21.8.1887 Erstes Blatt
 
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wechselten und der heutige Feind morgen unser Freund sein könne, aller blinden fanatischen Feindseligkeit enthalten müsse. Katkow sei diesen Grundsätzen niemals un­treu geworden. Schon damit werde das alberne Märchen hinfällig, daß Katkow die Deutschen gehaßt und die Franzosen geliebt habe. Katkow habe bis an sein Lebensende die deutsche Wissenschaft und Kunst hoch verehrt und als Vorbllder für Rußland hin­gestellt. Er habe weder Deutschland noch die Deutschen gehaßt, letztere im Gegentheil wegen ihres Fleißes, ihrer Ausdauer und Herzensgüte hochgeschätzt. Seit den Ereig­nissen, die Preußen an die Spitze Deutschlands gestellt haben, habe indeß nur Deutsch­land Nutzen aus der russisch-deutschen Freundschaft gezogen. Rußland habe sich in der Fähigkeit seiner Diplomaue, ohne Nachtheil für die Würde und die Interessen Rußlands Freundschaft mit Deutschland zu unterhalten, bitter getäuscht. Unter diesen Umständen sei es nothwendig geworden, daß Rußland die Acttonsfreiheit sich wieder genommen habe. Katkow forderte immer nur das Eine, Rußland müsse in allen inter­nationalen Fragen volle Selbständigkeit und unbedingte Freiheit haben. Ein Bündniß mit Frankreich sei vorerst unmöglich, weil man dasselbe unter den gegenwärtigen Ver­hältnissen mit Niemandem in Frankreich abschließen könne, auch würden Rußland durch jedes Bündniß, sei es mit Frankreich oder mit Deutschland, nur die Hände gebunden. Ein Krieg mit Deutschland wäre so wenig wünschenswertb, wie jedes andere nationale Unglück. Frankreich könne Rußland nur dann von politischem Interesse werden, wenn es eine feste, energische, stetige Regierung erhalte, gleichviel welcher Herkunft dieselbe sei. Nur unter dieser unerläßlichen Bedingung könne Frankreich auf die ihm zu­kommende Rolle im europäischen Concerte und die sympathische Mitwirkung Rußlands rechnen.

Petersburg, 19. August. Die gestrigeMoskauer Zeitung" bringt einen längeren Artikel, worin ausgeführt wird, daß die Behauptung gewisser Blätter, Katkow habe Deutschland fanatisch gehaßt, dagegen Frankreich geliebt, durchaus auf Jrr- thum beruhe.

8 o f a l t.

Gießen, 20. August. Wie alljährlich so feierte auch dieses Jahr der Veteranen- Verein den 18. August zur Erinnerung an die Schlacht von Graoelotte. Nachdem sich am Donnerstag Abend 6 Uhr eine Deputation auf den Friedhof begeben hatte, um im Namen des Vereins das Denkmal der Gefallenen von 1870/71 zu bekränzen und daselbst Herr Fischer mit warm empfundenen Worten der für's Vaterland gefallenen Helden gedacht hatte, fand die eigentliche Feier Abends 8 Uhr im Eafö Leib statt. Der erste Vorsitzende, Herr L. Petri III., begrüßte mit kernigen Worten die Veteranen und ihre Gäste, gedachte kurz des für die deutsche Armee so denkwürdigen Tages und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Großherzog. Ver­herrlicht wurde der Abend nicht zum wenigsten durch die gediegenen und ansprechenden Vorträge des Bauer'schen Gesangvereins, unter der bewährten Leitung seines Dirigenten Herrn Franz Bauer, sowie durch die lustigen Weisen einer Musikkapelle, welche dem Verein zur Verfügung gestellt war.^ In reicher Abwechselung folgten sich Gesänge Reden und Toaste und in später Stunde erst machten sich die Theilnehmer auf den Heimweg, im Bewußtsein, den denkwürdigen Tag in würdigster Weise begangen zu haben.

Gießen, 20. August. Mit Bezug auf unsere gestrige Nachricht betr. Schließung des Stegs über den Schoorgraben an der Nordanlage wird uns die Mittheilung daß dieselbe auf Anordnung Großh. Poltzeiamts erfolgt sei. Jedenfalls geschah solches im Interesse der Sicherheit des Publikums.

Der Extrazug mit der Hagenbeck'schen Shingalesen-Truppe und Circus rc traf heute Morgen hier ein. Die Ausladung hatte hier am Bahnhof mit Schwierig­keiten zu kämpfen, da die Dimensionen einzelner Wagen für die Drehscheiben an der oberen Ausladerampe zu groß waren. Um die Ausladung der großen Wagen zu be­werkstelligen, mußten die Drehscheiben am Köln-Gießener Bahnhof benutzt werden was längere Zeit in Anspruch nahm. '

Aas übermäßige Spannen des Euters der Kühe.

S^W^enen Ausschuß-Sitzungen des hiesigen Thierschutz-Verins habe ich über diesen Gegenstand, von dem soweit mir bekannt noch keine Tbicrl-bub- zeitung Notiz genommen, folgende Mittheilungen gemachte ^Ytersqutz-

, ,!l ^enV tehnmrkttagen kann Jeder die Beobachtung machen, daß viele KüKe mit so übermäßig geschwollenen Eutern dem Markte zugetrteben werben armen Thieren das Gehen höchst beschwerlich fallenmufc'bSin f« Pn# «nStfitat Hinterbeine unnatürlich weit auseinander zu breiten, was dieselben sicher ch nm aus dem Grund- thun, weil ihnen die Berührung des Eulers mit bm Sbinm Schmerzen verursachst Daß diese Thierc durch einen solchen beschwerlichen in einem hohen Grade übermüdet und gequält werden kann wohl nicht in Abredl 8ftc® ,w-rd-n. Wenn ch nur dl-I- Beobachtung ganz allein in Erwägung ziehe so

glaube Ich schon berechtig« zu sein, oben erwähntes Spannen als -in- Thi-rqua -rei u erachten. Jedoch auch noch andere bestimmte Beobachtungen, die in dieser gemacht worden sind, sprechen sehr deutlich für meine Annahme. So erfahre iJÄS ^mäußerst zuverlässigen Manne, daß die Kühe, welch? zum LkMoKK werden sollen, oftmals schon vierundzwanzig Stunden vorher nicht gemolken worden, und daß dadurch eine starke Ueberfüllung und Spannung des Eu?erS ent?

tBerlin, 19. August. Während der heutigen Sonnenfinsterniß war der Himmel bewölkt und der Sonnenkörper selbst nicht sichtbar. Beobachtet wurde nur an der betreffenden Stelle des Horizonts eine intensive Färbung der Wolken, welche mit dem Steigen der Sonne zunahm, dann allmälig verschwand, worauf plötzliche allgemeine Verfinsterung etntrat. Nach einigen Minuten erfolgte wieder eine Wolkenfärbung vorauf Tageshelle eintrat. Nach den Beobachtungspunkten waren Hunderttausende per Bahn, Wagen und zu Fuß hinausgeströmt.

Hachenburg, 17. August. Vorgestern explodirte, wie derRh. C." berichtet auf der anderthalb Stunden von hier entfernten Pulverfabrik bei Mudenbach wahr­scheinlich m Folge Funken gebender Reibuna, die Trockenkammer mit einem donner- aletchen, fast über den ganzen Oberwesterwald hörbaren Knall. Das Dach des nahe­stehenden, viel Pulver enthaltenden Lagerraums hatte auch bereits Feuer gefangen, doch ist es, da Hilfe sehr rasch zur Stelle war, gelungen, die Flammen des Daches zu loschen und dadurch ein weiteres großes Unglück zu verhüten. Bei der Explosion wurden 5 Arbeiter worunter 4 Familienväter, gräßlich verstümmelt. In Folge des gewaltigen Luftdrucks sind in den umliegenden Dörfern viele Fensterscheiben zersprungen Hier in Hachenburg sprangen durch den Luftdruck Fenster und Thüren auf m geschrieben: Seit zehn Tagen weilt hier ein japanischer

Professor, T. Mshigawa welcher über die Darstellung des bayrischen Bieres, über die neuesten Einrichtungen der hiesigen Großbrauereien und über die Kosten der Ein- ^chtungen Erkundigungen sammelt, um zunächst Vergleiche mit der Herstellung englischer Biere anzustellen und dann e nen ausführlichen Bericht an seine Regierung zu erstatten. Derselbe verweilte acht Tage in der Musterbrauerei zu St. Anna hier und besichtigte eingehend die hiesige Brauerschule. Die javanische Regierung will nämlich dem Schnaps- ßCnh 6 § m°6lich entgegenwtrken und durch Einführung guten Bieres den

verderblichen Schnapsconsum verringern und deshalb den Schnaps (eake) sehr hoch besteuern, wahrend das Bier steuerfrei sein soll. Man sieht, die Japaner verfahren Jedenfalls weit rationeller als viele andere Nationen und haben die Culturmission des Bieres vom richtigen Standpun t aus aufgefaßt. Allen Respect vor den Japanern. In nicht ferner Zeit werden wir unter den Schülern der hiesigen Brauersckule und unter den Praktikanten der Brauereien junge Japaner erblicken und^ Münchener Brauerereinrichtungen in Japan erstehen sehen. Der praktische Sinn der Japaner geht auch daraus hervor, daß sie statt der verwickelten aus dem Chinesischen herstammenden Schnft die lateinischen Buchstaben einführen wollen. Prof. Nishigawa ist ein ßernnr- Mendes Mitglied des dortigen Lateinschriftvereins und meinte, die Kinder die dort Jetzt fünf Jahre lang am Lesen und Schreiben studiren müssen, können dann die Seit bX"£id,Creä Dcrmenbcn' ,oba6 bann di- Seit eines größ-7m Fvrtschrs-z starken Schneesi>ll°"' August. In d-n Tyr°l-r B-rg-n gab -s in d-r l-tzl-n Nacht -____________________ (F- Z)

steht, was für diese armen Thiere höchst schmerzhaft sein muß, dafür t r Beispiele den Beweis liefern. mo8cn folgenbo

Unser Thterschutzdiener, der zugleich auch Hilfsschutzmann ist W , auf dem Vtehmarkte, deren jährlich 35 hier abgehalten werden Wackedi-»tt ^tztere- richten. Derselbe hat demnach vielfach Gelegenheit, dem Thun und Trei^ Viehmarkte zuzusehen, und er machte mir neben anderen auf dem Vtebmn £uVcn findenden ganz unnöthigen Quälereien von einem Vorfälle folaendeQtn

Mtttheilung: Als er an einem Viehmarkte seinem Dienste obroalkte^ 1 mmt! einmal hinter sich eine Kuh ein ganz ungewöhnliches, schreckenerregendes' ßE.rT aur stoßen, und nach raschem Umdrehen bemerkte er eine Kuh, welche am a£Ui-aus= heftig zitterte, sich hastig hin und her bewegte und die Hinterbeine west Ä^Or?ir zu spreizen suchte, weil dieselbe ein auffallend dickes, sicherlich angeschwall^s^^ hatte. Sogleich sah er mehrere Handelsleute herbeieilen, welche anfiuaen ®ufcr

beiden Setten im eiligsten Tempo xu melken. Nachdem dieselben dieses auif

lich lange fortgesetzt hatten, wobei die Milch stromweise auf die Erde flok die Kuh ruhiger, und als der Schutzmann fragte, was das mit der Kub « r r antwortete ein Handelsmann:Die Kuh hat einen Mtlchschuß gehabt nf>?rcIc.n W es ihr nichts mehr." M ' aüct W thu l

Dieser Fall, für dessen volle Wahrheit ich die Bürgschaft übernehm, r. mir zweifellos, daß die Herren Melker ganz genau aus Erfahrung wußten ' k ? arme Kuh nur durch die heftigsten Schmerzen, welche die unnatürliche gn(1L.. " Euters verursachten, in diesen schmerzlichen und krankhaften Zustand npH,??110 t Ein armes, hungriges Kalb, vielleicht das Kind der gequälten Kuh, stand in und sah traurig dem Melken zu, und es wäre gewiß gern schon früher bertii « der Kuh auf natürlichem Wege Erleichterung zu verschaffen, aber das Sauaen leider verwehrt, denn sein unbarmherziger Herr hatte ihm einen Maulkorb r Auch dieses Verfahren muß ich ganz entschieden für eine Thierquälerei erftör?»0?01 wie schrecklich schmerzhaft mag es einem hungrigen Kalbe zu Muthe sein S 6611,1 das Maul auf eine so wahrhaft empörende Weise zusammenschnürt. Eine'so^-^ und peinliche Behandlung, die doch eigentlich nur bissigen und tollen ßunben einem unschuldigen Kälbchen zuzufügen, kann gewiß selbst bei ganz gelinder^BeurtÄÄ^'. nur mit der Note abscheulich gefühllos bezeichnet werden.r ^urtfreUung-

Einen zweiten Fall, den ich selbst vor längerer Zett Gelegenheit xu benF^0 hatte, und der nicht minder deutlich für meine Annahme im ersten Me fnrtAt 1 2 ich noch in Erwähnung bringen. An einem Viehmarkttage begegneten mir au m,u. Schulweg- jwei Männer, «-Ich- -in- sich ganz wild g-b-rd°nd-Kuh n"chs >7'bLL im Stand- waren, denn sie konnten bei Der größten Kraftanstrenguna die rasende N -n einem gesahrlichen Sprunge in den liefen Schoorgraben nicht oerbinbem rat. H'ste einiger Metzger wurde die Kuh nach ziemlich langer, mühevoller Arbeit °ua G-aben herausgeschafft und bann oon oier Männern der Sch°°rs7°be7n»7 wettergeführt Da auch diese Kuh ein ganz ungewöhnlich dickes, hochroth auälebS Guter hatte, fo darf ich wohl mit Recht schließen, daß auch In diesem Falle bie üb« mäßige Spannung des Euters diesen traurigen und krankhasten Zustand der M7^' schuldete. Ein in meiner Nähe stehender Landmann, mit dem ich über diese Beabackw»« sprach behauptete, daß die Raserei dieser Kuh nur von dem überfüllten Euter henüdm denn d-r Kuh sei die Milch in den Kopf gestiegen, was freilich nur bildlich Ju nehmen fein wird. Aus den Aeutzerungeu dieses Mannes geht mir klar heroor, daß d rselbe °7° Erfahrungen über unseren Gegenstand sprechen konnte.

Einen weiteren, gewiß sehr schlagenden Beweis für meine Annahme darf ich wohl darin finden, daß auch der die hiesigen Viehmärkie überwachende Kreisihierant di- übermäßige Spannung der Euter als eine offenbare Quälerei erachtend eine 31 rr ?rbuUnLin>neu'rcr Seit dahin getroffen hat, daß in vorkommenden Fällen das fa- fertige Melken der betreffenden Thiere durch Dritte zu geschehen hat.

Da nun alle Mitglieder des Ausschusses meiner Meinung über den angeregt» Gegenstand beipflichteten, so wurde einstimmig beschlossen, die Sache der Nress- in übergeben, um dadurch noch andere Stimmen zu veranlassen, sich über diesen Punkt i üuß-rn und um die Sache in weiteren Kreisen dem großen Publikum, das sich oftmals '^echt gleichgiltig gegen Thierqualereien verhält, zur Beurtheilung vor die Augen fuhren. Gesetzlich kann leider erst bann gegen biete unb manche andere Thlerauälere- .angekampft werben wenn unsere, bezüglich des Thi-rschutzes noch auf schwachen Fußen stehende Gesetzgebung eine durchgreifende Aenderung erfahren hat, was sicherUL geschehen wird, wenn sich einmal die öffentliche Meinung mit aller Entschiedenheit da.: für aussprtcht. Unserer oben angedeuteten Thierquälerei wäre freilich auch ohne ver- b^?^e lSesetzgebung mit einem Schlage ein Ende gemacht, wenn alle Käufer da; rühmliche Beispiel eines vernünftigen und gefühlvollen Oeconomen in der Wetterau, bcr' '= ^nIn ^oßen Viehstand besitzt, nachahmen wollten. Derselbe

verabscheut nämlich das doch nur auf Täuschung beruhende Verfahren so gründlich, daj er es sich zum Grundsätze gemacht hat, keine Kuh mit übermäßig gespanntem Eute: ju erfte&en unb er weist jeden Handelsmann, der ihm eine solche zum Verkaufe vor- fuhrt, unerbittlich von seinem Hofe weg.

" k * öc5,!?^.cn Teeren gewonnene Milch in ihrer Zusammensetzung ver­

ändert und namentlich für zarte Kinder direkt schädlich sein muß, kann von oornherefi «roüx et fei unterliegen. Eine thierärztliche, bezw. chemische Untersuchung solcher Milch wurde gewiß nähere Anhaltspunkte geben, und würden die Fachmänner sich mt einer solchen Untersuchung em großes Verdienst erwerben.

ließen. Curschmann.

fanhl und Berketzr.

n 2°. August. Aus bem heutigen Markt kostete: Butter per Mv

J1 0 85-Ö.95, Hühnereier 2 ®t. 11-°^, Enteneier St. 00 Käte vr. ©t.4-8J. Rafematte 30 Erbsen pr. Liter 17 Linsen 30 Tauben per Paar 50 63

Stück 0.80-0.90, Hahnen pr. Stück JL 0.50-1.10, 6ntn per Stück M ^ ^0 1.50, Ganse per Pfunb 0000 H, Ochsenfleisch per Pfund 62 fi Rtnbfleisch 54-56 Schweinefleisch 54-60 ^s, Hammelfleisch 50 »s ^'-E^bst-isch 404o Kartoffeln per 100 Kilo JL 8.00-9.00, Mllch per Air

1218 Zwiebeln per Centner M. 7.00-7.50, Kirschen per Pfund 15-20 2s.

, Das unter der Direetion des Herrn Otto Taubmann in Wiesbadm bestehenbe rtzreudenbcrg'fchc «onfervatorium für Musik eröffnet am 1. Cctoli seinen Wintercursus.

- , ©enannteö Institut bietet Interessenten durch vorzügliche Lehrkräfte (jfr Orchesterinstrumente die Königl. Kammermusiker der Wiesbadener HoftheaterkapeLV die befte Ausbildung in allen Fächern der Musik und ist alles Nähere aus dem infr heutigen Nummer unseres Blattes befindlichen Inserate zu ersehen.

Fresenius.

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Wärmegrade der Lahn und der Luft

nach Reaumur gemessen am 20. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12V, Grad, Luft im Schatten 13Va Grad.

L. Ehr. Rübsamea.

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der Brodverkäufer

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Brodprerse

vom 21. August bis 4. September 1887.

der Bäcker

Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . ... 27

" 8 dfd.) Weißbrod .... 54

(2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24

" Ö Schwarzbrod 1. Sorte 48

(2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21

« (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42

_ »r (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L Keil, F. W. Hartmann, J-Lein, K- Haas ........63

Gießen, den 20. August 1887.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.