°°n dem Amtsrichter Dr. Hohfkld die verantwortlichen Redacteure des
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Ostanlage. Ludwigsstraße. Bleichstraße.
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der Nachricht angaben, verweigerten die beiden Gewährsmänner zu nennen.
recht zu diesen Stellen zu. Eine Lehrerinnenstelle an der kath. Schule zu Bensheim mit einem Anfangsgehalt von 1000 Jt, von 5 zu 5 Jahren aussteigend um je 60 JL bis zu 1200 JL
Querfurt, 18. Juli. Bei der Neuwahl eines Reichstags-Abgeordneten für den 7. Merseburger Wahlkreis wurde nach amtlicher Feststellung Gutsbesitzer Panse (dfrs.) mit 10,073 von 18515 abgegebenen Summen gewählt. Gutsbesitzer Neubarth (Reichspartet) erhielt 6336, Amtsrichter Pieschel (natl.) 1346 und Handelsmann Hoffmann (Socd.) 757 Stimmen.
(Vergehen gegen den § 17 des Preßgesetzes) nach dem Ursprung bereater vernommen. Während die beiden Redacteure mit ------ u - - -
Die Verwaltung des städtischen Wasserwerks.
Bedarf an Brennmaterial für die Stadt pro 1887/88.
Die Verwerfung der Grasnutzungen der Schoorgrabenböschungen.
Erbauung einer Caserne.
Neubau von Kliniken.
14. Die Stege über den Schoorgraben.
15. Die Quellwasserleitung.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspon-enr-Bnreau.
Bregenz, 18. Juli. Kaiser Wilhelm traf hier Nachmittags um 3Va Uhr ein. Ter Prlnz^cgenl von Bayern begab sich auf das Dampfboot und begrüßte den Kaiser aufs Herzlichste, mit welchem er längere Zett allein im Gespräche verweilte. Dann begab der Kaiser sich mit dem Prinzregenten und dem Grobherzoglichen Paare zum Waggon, wo die Letzteren sich verabschiedeten. Auf dem Landungsplätze hatte sich eine sebr zahlreiche Menschenmenge etngefunden, welche den Kaiser jubelnd begrüßte.
Rom, 18. Juli. In Catania, Lecce, Ischia, Livorno und Parma fanden gestern Erdbeben statt. Aus dem Aetna steigt ein dichter Dampf auf.
Paris, 18. Juli. In dem Departement der unteren Loire ist der Conservative Lareinly zum Deputirten gewählt worden.
Kopenhagen, 18. Juli. Für die Provenienzen aus Stcilien und die zwischen Cap Leuca unö Cap Spartioento liegenden Häfen wurde heute Quarantäne angeordnet.
Petersburg, 18. Juli. Die Blätter wollen wissen, es ständen Maßregeln seitens der Regierung bevor, durch welche die Aufnahme von Studenten in die russischen Universitäten gewissen Beschränkungen unterworfen werden solle. Die betreffende, für die Petersburger Universität bereits ergangene Verordnung verlange von den neu zu immatrikulirenüen Sludenten eine Garantie ihrer politischen Zuverlässigkeit und setze als Norm für die Aufnahme jüdischer Studenten um drei Procent erhöhte Univer- sirätsgebühren fest und Erhöhung der Collegiengelder von 5 auf 25 Rubel für das Semester.
Konstantinopel, 18. Juli. Gestern fanden auf Chios und in Smyrna leichte, auf RhoduS und Kreta heftige Erderschütterungen statt. In Canea wurden mehrere Hauser beschädtgr. ________________________
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— Das „Journal des Debctts" äußert sich zustimmend zu den jüngsten Reden der Minister Rouoier und Spuller über das Programm der Regierung, die eine streng republikanische und entschlossen sei, das Land zu beruhigen, den unfruchtbaren Agitationen ein Ende zu machen, die Republik vor Chimären und Abenteurern zu schützen und Frieden nach innen und außen zu sichern.
Hauses auf den beleidigenden Ausdruck, welchen Tanner am Freitag im Vorsaale Unterhauses gegen ihn gebraucht. Tanner hatte Long einen „verdammten Narren" genannt. Smith beantragte Suspension Tanner's auf einen Monat. Sexton beantragte, .die Debatte zu vertagen, weil Tanner nicht anwesend sei. Parnell unterstützt den Antrag. Smith sprach dagegen, weil Tanner nicht Worte der Entschuldigung geschrieben. Gladstone befürwortete den Antrag Sexton. Nachdem hierauf Smith em- gewilligt, wurde die Debatte auf Donnerstag vertagt.
London, 18. Juli. Das Oberhaus nahm tn dritter Lesung die irische Straf- rechtsblll an.
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Anzeiger" und der „Mainzer Nachrichten", die Herren Th. Winkler und M SailW < sowie die hier ansässigen Journalisten N. Grünewald und I. Becker als (
oem Ursprung bereiter Milten Zustimmung der Verfasser dieL? letztgenannten Angeschuldigten jA ?
Paris, 18. Juli. Der Muntcipalrath verwarf die Tagesordnung, worin Bevölkerung beglückwünscht w.rd, den für die Republik gefährlichen Aufreizungen Nationalseste widerstanden zu haben.
— Graf Münster schiffte sich heute in Boulogne nach London ein.
London, 18. Juli. Unterhaus. Walter Long lenkte die Aufmerksamkeit
Lokales.
Gießen, 19. Juli. Amtmann Nover von hier hat Auftrag erhalten, den Kreisralh Dr. Wolf in Schotten während dessen Urlaubs zu vertreten.
Gießen, 19. Juli. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 21. Juli 1887, Nachmittags 4 Uhr.
1. Das Feuerlöschwesen im Kreise Gießen.
2. Die Vertilgung der Blutlaus.
3. Die Ernennung von Taxatoren in Wildschadensangelegenheiten.
4. Gesuch des Kaufmanns Wilhelm Montanus umErlaubniß zum Verkauf von Branntwein.
5. Desgl. des Franz Gärtner zum Betrieb einer Zapfwirthschaft.
6. Emrichtung einer Badehalle für die städtischen Volksschulen.
7. Die Festsetzung der Richtungslaternen.
8. Trottotrpflasterung und Beleuchtung in der Löberstraße.
9. Reparatur des städtischen Pflasters.
10. Ausbau der Weserstratze.
LandwirthschaftlLcheS.
,,, 7~ Bleichsucht der Obstbäume, auch Gelbsucht genannt, soll nach Berichten au, verschiedenen Agenden letzt sehr häufig auftreten, was wohl auf die in manch« Gegenden herrschende Trockenheit zurückzuführen ist. Besonders in bündigem schwer«-
g-rr , Heute Nacht übte sich ein Studiosus im Abreißen von Trinkbechern an den Adreff/'bei^öcrrn""S^hutzmannspatrouille notirie sich die mif Trinft*,rn k berucksichtrgt, daß erst vor Kurzem sämmtliche Brunnen
™ ftu^eLwSrben' einige Tage später bereits 17 Stück derselben fehlten
so bulste nm!^ernstliche Ahndung1 dieses Unfugs wohl am Platze sein.
dem fgM ^bauten her «Untren wurden
Bau und Unterhaltung der Kreisstraßen.
Emsassung des Stadtbachs in eine Stetnsohle.
Gesuch des Kaufmanns Johannes Heinbach um Bauerlaubniß. Verbefferung deS kleinen Schwarzlachwegs.
Der Brand im Gießener Stadtwald am 3. Juli d. I.
Zwangsanschaffungen auf Grund des Art. 26 des Volksschulaesetzes
Gießen, 19. Juli. Auf dem Thierschaafest im Wetzlarer Stadtwalde'stahlen IUullK ^chlrngel von hier, nn Alter von 9 und 11 Jahren, am Donnerstag einem °on % Tages-Einnahme von ca. 75 Dieselben wurdm von Wetzlar hierhergebracht und haben dieselben ihr Vergehen eingestanden. Das Geld war bereits vernascht und aus sonstige Weise verludert.
~anscheinend geistesgestörte Frau von hier versuchte sich gestern Moraen m ihrer Wohnung durch einen Schnitt tn den Hals sowie an den Annen zu tödttn Lebenau b efdt,C bcr Aufnahme, doch hoffen die Aerzte, sie am
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— Eine gestern auf dem Dampfschiff „Fürst von Bulgarien" hier nnn^ Gesellschaft Vergnügungszügler von Mannheim hatte sich Seitens der diesigen einer großen Aufmerksamkeit zu erfreuen und stand von ihrer Ankunft bta u. Abfahrt unter sicherer Bewachung. Anlaß zu der auffallenden Erscheinuna mir T? von Mannheim die Behörden hier telegraphisch benachrichtigt worden da» hi, ru schäft größtentheils Anhänger der socialdemokratischen Partei seien. ' c
— Am Samstag unternahmen 4 Postbeamte von hier eine* Kahnfahrt i Rhein: an der Mainspitze schlug der Nachen um und die 4 Insassen fielen Wellen, aus welchen sie sich nur mit Noth retten konnten. n
„ . ~ Der Stolze sche Stenographenverein zu Berlin, gegenwärtig mit 684 Mitgliedern der größte L-tenographenverein der Welt, versendet soeben über sein 7 und 8. Vereinsjahr einen umfangreichen Bericht, dem ein kurzer Ueberblick über die'Entwickelung der Kurzschrift in den beiden letzten Jahren vorangeht. Kenner und Freunde der Stolze'schen Kurzschrift können den Bericht kostenfrei beziehen durch den Vorsitzenden, Parlamentsstenographen Max Bäckler, Berlin SW., Blücherstr. 16.
_ ~ sFranzösische Siegelet] Die Trinkgläser zweier Kurgäste in Enis, eines
Deutschen und eines Franzosen, waren beim Verabreichen des Thermalwassers vertauscht worden, ohne daß es von diesen sofort bemerkt worden wäre. Als der Deutsche beim Holen des zweiten Glases am Brunnen den Jrrthum entdeckte, wollte es der Zu.all, daß der Franzose ebenfalls zum Brunnen kam, um sich eine neue Füllung ru erbitten. Kaum hörte er indessen vom bedienenden Personal, daß sein Glas in ben Händen eines Deutschen gewesen sei, so nahm er dasselbe und warf es mit solcher Wucht auf die Steinplatten der Halle, daß die Scherben weit umherflogen. - Mr fragen, was wäre wohl einem Deutschen begegnet, der sich in einem französischen Kurorte aus gleicher Ursache so benommen hätte?
m 16.Juli, wird der „Nat.-Ztg." telegraphirf. Gestern
Nachmittag 4 Uhr entlud sich längs des Hochgebirges ein wolkenbruchartiger Retzen S Gewitter. In kurzer Zett wurden die Gräben zu Flüssen,
die das Wasser zu Thale fügten. Der Westflügel des Riesengebirges wurde besonders stark getroffen; Elbe, Zacken und Kochel waren schon Vormittags beim Gewitter gestiegen, Nachmittags waren die User voll. Die Schleuse beim Zackenfall zerbrach und das Wasser rann mit ungehemmter Kraft majestätisch nach der Tlese. Heute stütz lagen oberhalb der alten schlesischen Baude noch 10 Zentimeter hoch die Hagelkörner. Bei der Petersbaude wurden an der Telegraphenleitung Feuerkugeln während des Gewitters beobachtet, der Koppenplan erschien von Hagel weiß. Auf der Schneekoppe war der flegen derart daß der Hausflur unter Wasser war. Die Ortschaften Schlesiens und Böhmens erlrtten zahlreiche, oft zündende Blitzschläge; die Baudenwirthe versichern, daß seit 10 Jahren kein solches Gewitter dagewesen.
m ri* stärkste Tanne ganz Thüringens, wahrscheinlich auch ganz Deutschlands, ist kürzlich gemessen worden: 7 Meter und 60 Cm. beträgt ihr Umfang. Sie gehört zu den 150 Riesentannen des Wurzelberges, die bis 50 Meter hoch, über 300 Jahre alt sein mögen und sorgsam geschont werden. Dieselben führen die Namen berühmter Forstmänner und Naturforscher: König, Cotta, Humboldt, Pfeil, Hartig, Burgdorfs Jeder dieser Riesen bäume wurde gefällt 22-24 Klafter Holz liefern. Auf dem Lindig, unweit des Wurzelberges, stand eine Tanne, die 52 Meter hoch war, 1849 aber vom Z^rh^^^5^urde. Sie gab 35 Klafter Holz. Der Stumpf, von einent Schindeldache bedeckt und mit einer Thur verschlossen, nimmt acht Personen in v Höhlung auf.
unb feiern jetzt ihre Orgien; die ersteren auf unseren.
Speisen, die letzteren - schrecklich aber wahr - von unserem Blute. Es ift tta ^ß sie all das kleine Geziefer und Ungeziefer aus- bautet, welches d e Luft durchschwirrt und durchsummt. Die Fliegen und die Mücken T«tu«r«n al Belästigung, die ersteren besorgen sie bei Tage, di«
b?6en.uns bei Nacht. Respekttrt keine rechtschaffene Fliege irgend ein mensch- ÄLmU?1n??«» «e0i !lc vollkommener Verachtung aller Cholerabacillen aus Buttermilch, auf Pfefferkuchen oder Apfelmus, von ihren bLut-gout-Liebhabereien flanj iflihVÄ 0CIV la un£winzigere Mücklein noch rücksichtsloser an uni«« i'Tr b*.ek Z°^eszett eigentlich keines Menschen Freund, er fei d-M ' Nachdem jeher neue Sommer aus's Neue beftälißt, t>«6 fein ratioiielleres Mittel — nach dem Mückenstich — gibt als Salmiakgeist, wüßte -S ^ e.।' ™8„® a an8s.wurdige Ausgabe fein, 1. den Verbrauch dieses edlen Stoffes ®eilu«ß von Muckensttchen zu berechnen und 2. seftzustellen, welchen national«^' n 'r .^in^ENstich hat und 3. wie viel Mücken dazu gehören, "ttvn nC^L In ,rr°=P^9e1r>.t5ain.llE nvch Normalarbeitstag und Durchschnitt» i« Dolkswuthschastler und Rechner, ieht, Euch blühen immer neue unb S, w*Begutachtungen medicinischer Autoritäten, wie oitl bat ’ “ *Schropskops-Honorar jährlich spart, da die Mücken dies noch W» Dungwerth sie der Landwirthschast zusühren, schloffen Od passend und würdig an. Dir aber, lieber Leser, verehrte Leserin, laß es zum iroft "°"ichen, daß zwar noch Niemand die Fliegen und tWW« ut,8 R UR7 nnn?t,C wo6t i°«st nichts zu thun hatte, herausgerechnet h«
Mge oder Mucke eines Durchschnittsfliegenjabres fügte einen! .
Ilna-n "»Schaden zu. Wie beruhigt wirst Du nun Deine Bücket um ; Seulen ,^vagen und den kleinen Insekten, deren Leben so kurz ist — manche öciiufler- Hnp'n \Hntr\n rnT iTc. ben Krasttrunk aus Deinem Blute gönnen. Im Ue i spruch erhebt ” r Ege Ziffer in den Einern aus Genauigkeit keinen Aw
Verwischte».
S«nS:®5n8, 18. Juli. Das hier unter dem Vorsitze des Herrn Verwalters Schuchard von Neuhof in's Leben getretene landwirthfchaftliche Kränzchen entwickel eme rech, rührige und erfolgreiche Thätigkeit. Mehrere gebiegene $orlräa^ ->°n tuchttgcn Wanderlehrern, welche der landwirthschastliche Bezirksverein Gieden Wunsch bereitwilligst hierher sendet, sind bereits gehalten worden und weite ? Neben in Aussicht. Ein Beweis, wie in Folge dieser Thätigkeit sich bessere Etnsich in ländlichen Kreisen Bahn bricht, bürste bie Thatsache fein, baß in bem hiesigen Kränzchen kürzlich 1400 Zentner Thomasschlacke unb gegen 700'Beniner Ehtlesälveter bestes worben sind, abgesehen von weiteren gemeinschaftlichen Bezügen. 1
△ Mainz, 18. Juli. Anläßlich hier jüngst über den hier fcbroebenht»« Soctaltstenproceß durch die Blätter gegangenen Einzelheiten wurden heute Vormtttag
A Mainz, 18. Juli. Der älteste Capitän der „Köln-Düsseldorier £ schifffahrtsgesellschaft", Herr I. B. Heim, ist heute hier im Atter von 84 gestorben. Der Verstorbene war ein trefflicher Charakter, der durch sein Iieben§mürS zuvorkommendes Wesen während seines langjährigen Dienstes hochgeschätzt murh,
△ Aus Rheinhessen, 18. Juli. Bei dem unter der Anschuldiauna Brandstiftung in Untersuchung gezogenen, aber von dem Schwurgerichte freiaesvi-^- Hafner Görtz in Wörrstadt fand am Samstag wiederum eine Haussuchung oü!? ■ Nach Beendigung derselben wurde dessen Gehülfe verhaftet. 8
Würzburg, 13. Juli. Eine Lehrlingsschinderei ärgster Art fand vora?»-^ vor der Strafkammer ihre Sühne. Der Gärtner Seeser und sein Sohn hatte» 0 „ Lehrling M., der, von einem Mitlehrling des Diebstahls bezichtigt, über biefes 9?en gehen nichts auszusagen vermochte, in barbarischer Weise geprügelt. Aber trotzbkwlhT Lehrling nichts auszusagen vermochte, verfielen die beiden Seeser auf eine aernhp r niederträchtige Quälerei. Sie banden den armen Jungen mit Lampendraht an Ä Pfosten, legten ihm einen Strick um den Hals und schnürten ihm die Hände lütfmsw? worauf sie auf das wehrlos dastehende Opfer mit Stöcken einhieben und fast S i Stunden lang diese Marter fortsetzten, bis der Junge Alles, was man von ihm Melangen wollte, eingestand. Kaum aber wieder losgebunden widerrief er das ManhniV worauf ihn fein Lehrherr den Nachmittag in's Gewächshaus steckte, dessen Ttzüren vernagelte und ihn Abends in die Dachkammer einschloß, in welcher er den aamm folgenden Tag und den darauf folgenden Vormittag trotz der argen Kälte ausbalien mußte, bis ihn auf Verlangen seines Vaters die Polizei befreite. An ben Folaen C Mißhandlung, des ausgestandenen Schreckens und der Erkältung lag der Lehrlina über ein Vierteljahr krank; heute noch kann er nach einer überstandenen Hüftgelenk-Snt- zündung den linken Fuß nicht gebrauchen. Später suchte Seeser den Vater des Lehrlmgs durch ein Gebot von 400 und dann von 475 JL zum Vertuschen der Ea«de zu bewegen. Wegen Körperverletzung, Nöthiguna und Vergehens wider die periönlidi? Freiheit erhielten die beiden Reefer, Vater und Sohn, heute je 1 Jahr und 3 Monate Gefangnißstrafe zudictirt.


