Denselben. Emilie Rosenbaum, geb. Löber, Ehefrau des Schreiners Friedrich Rosenbaum alt 36 Jahre, gestorben den 13. März.
16 März. Marie Elisabeth Rübsamen, geb. Hörster, Wittwe des verstorbenen Seilers Heinrich Rübsamen in Friedberg, alt 81 Jahre, gestorben den 14. März. ____ '
Zur radikalen Beseitigung von Hühneraugen.
Ein Mittel zu finden, welches direct aus die Hühneraugen wirkt, sie vollständig zerstört ohne der Haut zu schaden und ohne schmerz zu erregen, mar bis heute eines der gesuchtesten Bedürfnisse und der größte Wunsch aller an Hühneraugen oder an verdickter Haut Leidenden.
Ein solches Mittel ist nun gefunden in der S. Radlauer'schen Specialität, aus der Worten Apotheke in Posen, welche in vollkommenster Weise die Hühneraugen schmerzlos entfernt, jede Hautverdtckung gründlich zerstört, bei der Anwendung keinerlei Beschädigung der Wüsche zur Folge hat und keines lästigen Verbandes bedarf. Wegen aanz wirkungsloser Nachahmungen verlange man aber ausdrücklich nur das allein echte Radlarrer'sche Hühneraugenmittel aus der Rothen Apotheke in Posen. Carton mit Flasche und Pinsel — 60
MA- Prämiirt mit den höchsten Auszeichnungen drei Goldene Medaillen. "NS
Depot in Gießen bei Fritz Flimm.____________________________
Gottkgdienst der israelitischen Religionsgesrllschast.
Zur 90 jähr. Geburtstagsfeier Sr. Maj. des deutschen Kaisers: Dienstag Vormittag 9 Uhr: Festgottesdienst.
Brodpreise
vom 20. März bis 3. April 1887.
der Bäcker H
1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . ... 27
2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 54
1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24
2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48
1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21
2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42
3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte
b.L-Keil,Fr.W.Hartmann I Lein,K-Haas 63
Gießen, den 19. März 1887.
der Brodverkäufer
1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27
2 „ (4 „ ) „ .....54
1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24
2 w (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48
3 v (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte —
1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21
2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 42
3 * (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte —
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
IMRHÄBÖXX™
Aktgemeiner Anzeiger.
Aufforderung.
Die Einwohnerschaft wird freundlichst gebeten, die Häuser am 90. Geburtstage Seiner Majestät des Kaisers — 22. d. Mts. — mit Fahnen u. s. w. zu schmücken.
Gießen, 18. März 1887.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 2078
Bekanntmachung.
Am Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers — 22. März - findet nur eine einmalige Bestellung der Postsendungen statt. Ferner sind die Schalter nur von 8—9 Uhr Vormittags und von 5-7 Uhr Nachmittags geöffnet.
Gießen, 18. März 1887.
Kaiserliches Postamt.
Ritsert.
OberheMe Eisenbahnen.
Die Lieferung von 1000 kg. 3,1 mm starkem verzinktem Flußeisenleitungsdraht mit Bruchfestigkeit von 60 kg pro qmm und ca- 60 kg Gewicht pro 1000 m aus dem Cailswerke in Mühlheim am Rhein soll vergeben werden. Angebote sind bis zum 24. d. Mts dabier einzureichen.
Gießen, den 16. März 1887.
2095 Großherzogliche Tirection.
Holzversteigerung.
Donnerstag den 24. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, soll im Ann er öd er Gemeindewald, Distrikte Köpfel und Wolfskaut, nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: 132 Eichenstämme, von 15—29 Ctm.
Durchmesser und 3—13 Mr. Länge, mit 34 Festm., gT49 Nadelstämme, von 15—38 Ctm.
Durchmesser und 5—17 Mtr. Länge, mit 18 Festm-,
4 Eichen - Derbstangen mit 0,25 Festm.,
131 Nadel-Derbstangen, von 7—14 Ctm. Durchmesser, und 6—18 Mtr. Länge, mit 11 Festm., 3 Nadel - Reisstangen mit 0,12 Festm.,
56 Rmtr. Eichen-Scheitholz,
48 , Nadel-
20 „ Eichen-Knüppel,
139 „ Nadel, „
13 „ Eichen-Stock,
14 „ Nadel- „
750 Eichen-Wellen, 4970 Nadel- „
Die Zusammenkunft ist aus der Grünberger Straße, am Pfarrweg.
Annerod, am 18. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Annerod.
Engelhardt. 2091
Die Holzversteigerung
vom 17. März in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 26. d. M. an bei Großh Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 28. d. M., Morgens 8 Uhr.
Gießen, 19. März 1887.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Heyer. 2112
Aeilgeöotenes.
2111] Frische Birkhühner, Schneehühner, Haffelhühner, Indiane, Poularden, Capaunen, div. Fische und Delikatesten, neue beste Malta- kartoffeln empfiehlt
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2. Quartal 1887.
Man abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc- für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs«Spediteuren für 2 Mark 40 Pf vierteljährlich, für 80 Pf. monatlich einschließlich des Bringer- lohns.
35. Jahrgang.
Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland vorzugsweise in den gut fituirten Kreisen der Beamten, Gutsbesitzer, Kaufleute rc. verbreitet, ist bei ihrer sehr großen Auflage fürJnserate, deren Preis mit 35 Pf. für die 4gtspa!Lene Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz bedeutender Wirksamkeit.
Das Gesetz, betreffend die Unfallversicherung der land- und forflwirlhfchsftlichrn Arbeiter, welches für 7 Millionen Deutsche von größter Wichtigkeit ist, tritt in Kraft. Die Berliner Gerichts-Zeitung, von hervorragenden Juristen und Schriftstellern redigirt, bringt in einer längeren Reihe von Artikeln die eingehendsten Erklärungen zu diesem wichtigen Gesetz. Alle diese Artikel, soweit sie bis Ende März zum Abdruck gelangt sind, werden den neuen Abonnenten gratis nachgeliefert. — Auch das Unfalloersicherungs-Gesetz der bei Bauten beschäftigten Arbeiter liegt bereits dem Reichstag zur Beschlußfassung vor und wird nach erlangter Gesetzeskraft in der Berliner Gerichts-Zeitung zur eingehendslen Erörterung gelangen.
Das Deutsche Bürgerliche Gesetzbuch ist soweit gediehen, daß voraussichtlich im Laufe des kommenden Vierteljahrs mit der Veröffentlichung begonnen werden kann, und wird dieser sorgsam gearbeitete Entwurf nur wenige Abänderungen im Reichstage zu erfahren haben. Dieses größte und wichtigste der deutschen Gesetzbücher bringt für ganz Deutschland einheitliches bürgerliches Recht und muß daher unumgänglich von jedem Deutschen gekannt werden.
Die Berliner Gerichts-Zeitung wird allen Abonnenten in Extrabeilagen nichr nur nach und nach diesen ganzen Entwurf des wichtigen Gesetzbuches vollständig gratis liefern, sondern außerdem auch erschöpfende Erörterungen der wichtigsten neuen gesetzlichen Bestimmungen daraus, sowie Vergleiche mit den bisher in Wirksamkeit gewesenen Landesrechten aus berufenster juristischer Feder bringen.
Wer sein Recht nicht kennt, hat den Schaden zu tragen! Wer sich vor solchem Schaden an Ehre und Vermögen bewahren will, abonnire auf die „Berliner Gerichtszeitung", die bei ihrem niedrigen Abonnementspreis, bei ihrem reichhaltigen belehrenden und unterhaltenden Inhalt in keinem deutschen Haushalte fehlen darf.
Probenummern werden auf Wunsch zugesendet.
Um den neuen Abonnenten einen Beweis von dem gediegenen unterhaltenden Theile der Berliner Gerichts-Zeitung zu geben, erhält jeder derselben vollständig gratis gegen Einsendung der Abonnementsquittung für das 2. Vierteljahr 1887 nach Wahl einen der folgenden Romane in eleganter Buchform im Werthe von 2 JL aus unserem Verlage, welche Romane in letzterer Zeit in der Berliner Gerichts-Zeitung zum Abdruck gelangten: „Die Meineidigen" von Schmidt-Weißenfels. „Erlösende Worte" von Botho v. Pressentin. „Gräfin Loreley" von Rudolf Menger.
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