fieber, Vertrauensmänner u. f. w. und jenen für Delegirte geschaffen werden, »as Reichsversicherungsamt bemerkte in solchen Fällen, daß eine derartige litt« i-rscheidung zwar an sich sachlich nicht als unzulässig zu bezeichnen sein würde, da dte bisher schon mit Reisekosten und Tagegeldern bedachten Inhabern von Ehrenämtern eine ständiger- und regelmäßig anstrengendere Thätigkeit im Ge« noffenschafts-Jnteresss zu entwickeln haben als di- Delegirlen. Im Hinblick auf den ehrenamtlichen Charakter der genoffenschaftlichen Aemter stellte das Reichs« versicherungsamt indessen in solchen Fällen regelmäßig den betr. Berufsgenossen« schäften anheim, auch die Herabsetzung des Taq-g-ld-Ersatzes für Vorstands« Mitglieder u. s. w. auf 12 in s Auge zu fassen. Gleiches gilt von der Be'chrärkung der Entschädigung für Reisekosten auf den Betrag d«r baaren Auslagen (Retourbillet zweiter Klasses. Indem das Reichsversicherunqramt Vorstehendes zur Kenntniß der BerusSgsnossenschast bringt, deren Genoffenschasts« Versammlungen au« Delegirlen bestehen, ersucht dasselbe die Vorstände erglbenst die vorstehenden Ausführungen gefälligst in Rechnung zu ziehen, sofern sich dazu dort in Zukunft etwa eine Veranlassung bieten sollte. ’
.Weiße Seidenstoffe v Mk.i.28 bis 18.20 p Met
ca« 120 oerfd). Qual.) Atlasse, Faille , Moiree SKmtiAfha*
Grenadines, Ottoman, „Tlonotool*, Sutah
Slipfc, Taffete re. - vers. rob^imb Wroeif? iTnfrH ini' Haus das Seidenfabrik Depöt 6. Henneberg (K. u K ßofl) Zürieh umgehend. Briefe kosten 20 H Porto. ZuNch'
_ _________ 4/b
0« Januar. In der Geographischen Gesellschaft berichtete gestern Herr Huber über den Plan der Durchstechung des Simplon. Der Tunnel soll 16 Km m>nS Än'?eA0jetzt bestehende, und die Alpen 825 Meter über der Meeresflache durchbohren, doch soll diese Höhe, um übermäßige Hitze im Innern des Tunnels zu vermeiden, etwas nach der Mitte runebmen ctm» sn(,rtt,nrrinnern r°st°S-nd-n Sllpentunnefg gestatten b-nSchluß' V^e®nut®Sf
. , . . Das Gericht in Pest hat sich geweigert, dem Testament Liszt entsprechend. ct” ^bi der dortrgen Staatshauptkasse niedergelegtes Sparkassenbuch an die Unioersal- ^bin Fürstin Sayn-Wittgenstein, herauszugeben. Es behauptet, Liszt sei Ungar und Professor der Pester Mustkakademie gewesen, er habe seinen ständigen Wohnsitz dort *3 f a^° /?,u$ dortige Gericht dte zuständige Verlassenschaftsbehörde Diese aber dürfe vorläufig nichts im kurzen Wege ausfolgen, ohne die Kinder oder' @CCbü6renMe^tftcmaiu h7b-n Un0atifd,en 5iSfu8 bcr V-rlass-nschasts-
um ihn zu begrüßen. Er sprach seine Meinung über die beste ^^e die Expe ition zum Entsätze Emin Pascha's zu nehmen hätte, nicht offen sus. meinte vielmehr, daß dieses von den der Expedition zu Gebote stehenden Mitteln abyrngen wurde Außerdem wisse er nicht viel über die in Europa gegenwärtig herrschenden Ansichten. Seine letzten Nachrichten aus Europa seien in einem Packet Mär??^^nthalten gewesen welches ihm Dr Mackey, ein Missionär in Uganda, im Marz 188s gesandt habe. Damals habe er den Fall Khartums und den Tod Gor- don s erfahren. Die Organisation der Expedition müsse umsichtig betrieben werden tm r?u0?nblidfe eine Meinung kundgeben. Dessenungeachtet glaubte »rk-A^te, welche sein Freund, vr. Felkin, vorgeschlagen habe, mit einigen Bänderungen die beste sein wurde, vr. Junker meinte, man solle im Ganzen ™»0 Zuschlägen, den er gekommen sei, die Küste bei Bagamao, etwa 7 Grad süd- Aequator, erreichen und von da über den Victoria Nyanza beim Beatrice- n ?« ?rüDlr-1l ?min eindrtngen. Emin Pascha und
seine tapferen Anhänger befinden sich in großer Gefahr. Nach Dr. Junker's Ansicht mu8 die Expedition unverzüglich abgesandt werden, wenn sie einen Zweck haben oll und -war muß [te bedeutend besser als die bisherigen, nach Central-Afrika übaefanbtrn g* ^in. Die Leute müssen sehr sorgfältig ausglwähltunbburSÄ labig sein. 6tn: SOQtfeerfolg wurde die Niedermetzelung aller Missionäre zur Folge I
haben. Die größte Schwierigkeit bestände darin, die passenden Leute ausfindig ru machen, und cs gäbe keme besseren als Stanley, Dr. Felkin und Thompson Ein anV gebildeter europäischer Soldat ist nach Dr. Junker's Ansicht Dutzenden von" geborenen von Zar^ibar vorzuztehen, welche im Vergleich zu den übrigen Völker- schaften Afrikas noch die besten sind. Dr. Junker siebt abaeiebrt unh /rn.ühpf m.a' ©ivben ^ahre hat er in der Einsamkeit in dem dunklen Erdtheil zugebracht.
C^° ; SQmiar. dem Brande des Alcazar, welcher als General- M^llai-Akademie bmutzt wurde, sollen viele Menschen in den Flammen ihren Tod gefunden Haben. Das abgebrannte Gebäude war der prächtigste der vier Alcazars welche Toledo schmucken, er erhob sich auf einem der sieben Hügel und beherrschte mit mächtigen Mafien die Stadt Zweimal wurde das Gebäude von 9eSünften "lhC zuprft im Jahre l<10 bei der Besetzung Toledos durch portugiesische Gruppe” un£ dann im Anfang unseres Jahrhunderts wahrscheinlich unter der Franrosen- herrschaft. Ursprünglich als einfaches maurisches Schloß erbaut, wurde der Alcazar e« Tste Schauseiten waren von Alfonso Covarrubia und Juan Herrera, dem größten Baumeister Spaniens, ausgeführt. Namentlich die von Juan Sra zeichnete sich durch großartige künstlerische Schönheit aus^und
u Cin Hauptwerk der spanischen Renaissancekunst. Die von Covarrubia erbaute erbau/ ^m?lcher"rmE^"^enthumlichen sogenannten Plateresken- oder Silberschmiedstyl erbaut, welcher zwischen dem maurischen und dem Renaisfancestyl in Spanien ae- w!isi restaurirt. $CntUra ^obri0UC3 ^at ba§ Gebäude im vorigen Jahrhundert thett-
I 4 Km. die des Gotthardtunnels übersteigen und nur auf 2 Km. 40 Grad erreichen attWÄäÄSMC S'S«
S”»ÄS “ "ul 6 3,i"
I nm Der berühmte Professor der Pathologie, Peter, machte
I Mittwoch der medicimschen Akademie in Paris folgende Mittheilung: Am I 36 ^Dfunaen e?m Qnh dem Tode eines Mannes in Kenntniß, welcher nach
I ahiaSnpÄ im ßfl6oratodum be3 Herrn Pasteur der Hundswuth erlegen war I biner Untersuchung, welche ich anstellte, ergab sich Folgendes: Der zwanzigjährioe I ^udrmann Reveillac wurde gegen Ende November von dem Hunde seines Meisters I SF. ^nem Fmger gebissen. Der Thierarzt erklärte den Hund für toll. Achtundvierzia
S -den nach dem Biß ließ sich Reveillac nach dem Laboratorium der Nue Vauquelin fuhren, wo er zwölf Tage nacheinander dreimal täglich geimpft wurde. Bis rum
I 12, December ging alles gut. Nun aber verspürte Reveillac heftige Schmerzen nicht Er lüt Ä”f° ^«ebifsen wordm war, sondern an den S bS
I ebr ernatte seine Schwester, an den Punkten, wo die Einspritzungen Mund/ Wochen nach dem Biß starb tr mit sckäumcuäm
ftx ü-A feinem Tode hatte man be ihm Kehlkrämpfe und eine voll-
Püssigk-it-n zu schlucken, wahrgenommem Convulsionen umHn6 bef bD/m rnhClnh' m>°^^Erscheinungen der Lähmung. Mau kann Erstli^ bnL b-hl Xobc dleses Mannes von zwei Thatsachen überrascht zu sein:
I ' c?« bie Schmerzen, welche der Krankheit vorangingeu. sich nicht an dem I pudern an den Jmpfpunkten einstellen; zweitens, daß die Symp-
so^dern^^s^ gewöhnlichen Tollwuth mit Bellen, Convulsionen u. s. w. waren, !^?Ern sich, abgesl hen von den Schlundkrämpfen, als paralytische bekundeten, „wie dies bei der Tollwuth vorkommt, die in Folge der Experimente an Thieren in dem iirtbeil^iiber ^ofessor Peter hatte sich bisher jedes maßgebenden
Urtheils über die Methode Pasteur s enthalten. Seine eben erwähnte Mittheiluna läßt erh/bem darüber, daß sie ihm nicht für stichhaltig gilt und M
^er sH" besonders beschäftigt, den Tod nicht dem Biß des 5)undes welcher vielleicht gar nicht toll war, sondern dem Einimpfen des Marks an Läbmuna verende er Kaninchen zuschreibt. - Der Staatsrath $at^0efternfdnen JiwSiSfu?iÄ?ÄÜ«" •“'l,"ü«»'s “**« -»d >»
-»• tÄ? M
®abe bIr oierundzwanzigjährigen Königin Ranaoalo
S bcS 0a.n’en H°fcs und bet Minister b-twobnen durfte.
üde 2 V“!"* sroßem Gepränge in Tananarioa statt. Der franzö:
■ 1 baktc n?n Ehrenplatz auf einem Tabouret der Königin gegenüber Auch n L « BenJremtbernil8t'n,e:l und Consuln wohnten der Feier bei, mußten aber eimm alten Brauche zufolge, au, der Erde sitzen. Nach dem Bade kate bk jtöniain ben ^fd>kfMmf°k Unb SoEaatn °u- den ihr bet Präsident bet französischen Republik bi?KLnigch^^ g°bkbe"hatt-^be!p/°Et ai,n,Efc"ben mil b->" Masset, in dem
. "7 J?om . auf ^den Hund gekommen.) In einer kleinen franrösischen Ausschris^^Schaubude, wenn man dem mächtigen Schilde mit der llsrikamscher Lowe" glauben wollte, ein „Wüstenkönig" gezeigt und die biederen Provinzler liefen denn auch schaarcnweise hinein! Ein Oberst aus Paris ^„dl ^^ ^bscPafte in die kleine Stadt führten, suchte eine langweilige Viertelstunde dadurch zu vertreiben, daß er ebenfalls in die Schaubude eintrat.^Der^^wund rbare frikanstche Löwe" befand sich in einem dunklen Käfig, in dem der Bändiger"
P^)duc1ion begann, indem er den in sichtlich gedrückter Stimmuna ^sich hinein Knüppel auf das Nachdrücklichste bearbeitet?. Der Leu lieg diese entwürdigende Operation ruhig über sich ergehen und waate e« aU? nl? burck ein Knurren „zu unterbrechen. Der Oberst betraS nun aufmerklamei. und als der Bändiger abermals begann' Dies ist der aroße n infth ' slbnitt er demselben die Rede mit Ätien iade« ab*0 O
tlt ^brbaupt kein Lowe, sondern mein im vorigen Jahre mir gestohlener Neufundländer. lind sofort rief der Oberst: öecior mein fSertnrUnh HoTa» bet „Cöroe" sptang ftcubcsttahlenb in bie Höhe unb' bcgtüßte schweifwcbelnb seinen i6rt felner Mähne entledig welche aus einem pon ongeTr^t wan " et[tanbE,ltn alten ~ Fußteppich bestand unb mit gtoßem Geschick
I (, Lceflund^S Kindermilch aus Alpenmilch und Weizen-
I l nut mit Masset vetbünnt bie kräftiaste und
besonb-ts^z'u empfebkn.j?3uer^°r.2o'rpeTgur^^fenbei1)6w^^ Fischbach? ®armcata”6
Emen 5ft wni#»«
d ... T.i _ -
+|a.v5 in
Grnerslstchtschule Lahr, Verband Gießen.
Sonntag den 23. Januar
II. VersammluBg der mittel- rhein. Verbands Vereinigung in Stein's G-arten.
Programm:
Von 8 Uhr Morgens an Empfang der Gäste am Bahnhof. Um 1t Uhr öffentliche Ansschuß- fttzung in Stein's Saal. Um 2 Uhr gemeinschaft« l'ches Mittagseffcn, Abends 7</a Uhr Ball daselbst Eintrittskarten zum Ball im Vorverkauf ä 1 ji. bei den Herren Friseur Gerhardt, Lindenplatz, und N. Weiler, Schulstraße. Abends an der Kasse: 1,20 M. — Die verehrt. Damen werden srdl. ersucht, ihre Einladungskarten mitzubringen.
NB. Die Zurücknahme und der Empfang von Fechlkarten, sowie die Ablreserung von Geldern an den Verband Gießen kann von heute an nur noch Lei unserem Kassier Ph. Weiler hin Firma R. Weiler), Schulstraße stattfinden. Die Fechtschulzeitung ist bei unserem 1. Schriftführer , Aster «eg 10J zu bestellen.
305 Der Borstand.
Umversal-Catarrh-&Husten-Bonbons Paquöt ä 15 Pfg. von E. 0. MOSER tfc CIE. in STUTTGART, reetauration, F. I^eo/carl *ehw.”'b^,nkH’ C,lr* M*-a"«er, Bahnhof* 367
Wyer zweckmässig annonciren will,
W W d. h. seine Anzeigen in effectvoller Form durch die für den jeweiligen
Zweck erfolgreichsten Blätter zu verbreiten beabsichtigt wende such an die allgemein bekannte, leistungsfähigste Annoncen-
Expedition von --—--
Rudolf Rosse, Frankfurt a/ML, Rossmarkt 3. Dieses «SÄ kBäSE . zu gewahren. - Zeitungs-Cat«löge,
Vertreter in Giessen: Julius Wallach.
105


