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Steu-rruckoergutung bei der AuSfubr importirten ausländischen Getreides sowohl für he Waa.e als lür die Person des Exporteurs jetzt erfordert wird. Weiter empfiehlt die Kammer den Nachweis der Identität der Maare ebenso wie die Identität der Person des Getreide-^ »führenden und Wt-d-raassührenden durch die Einführung eines auf den Jnh^er lautenden übertragbaren Berechtigungsscheines zu ersetzen.

Q- c Ä^7C ^?^AA ^bneralVersammlung des deutschen Mülleroerbandes wird in den Tagen des 17. bis 20 Juni nachfle» Jahres hier staitfinden. Für die berathendcn Aussicht'" enommen 1 b ^kademicsaal und für bie Festsitzung die Stadthalle in

Kälte hier noch bedeutender als in voroergangener ganzen Umgegend tragen bereits eine dicke Eisdecke und hier ; kW der Rhein aus den Nebenflüssen schon dünnes Eis. Mit Rücksicht darauf, daß bei fortdauerndem Frost die Nadeln der Matncanalisation gezogen werden, zu^ kommur b e auf dem rechtsrheinischen Ufer haltenden Flöße, in den Sicherheitshafen q. v. Rhein, 17. November. Da die Räumungsarbeiten an demBinger h ftc t nocl de/nd gt werden, i|t von morgen der Floßoerkehr wieder eröffnet. Der eingetretene Frost wird dem Floßoerkehr leider voraussichtlich jetzt noch ein größeres

! In der 328h?fL«"pL?.e.r. e'abL3u 9 ist neuerdings wieder eine sehr beunruhigende. i so das! bie hUn0f§?kbttUöe6" mün erhebliche Senkungen wahrgenommen,

«Ufa «"aumt und an einen sicheren Ort gebracht werden

dings Untersaat nmt verbesserten Wohnungen ist von den Behörden neuert

Sn bem^Kb\w QrV DieIen Drten vorgenommenen Bohrversuche

Hast überallzufolge, durchaus kein beruhigendes Ergebniß gehabt. iTnnrr.,# U§t ®acHe"' ?5- ^oember. Ein auch für Geologen bemerkenswertbes 0nCte Jld) dieser Tage in einer der großen Silbergruben bei Freiberg Dort 'öfr0lc!e wit Bohren beschäftigt, als plötzlich aus einem unterirdischen St$$gn[,u?c£t^i,t W°ss-rmenge mit so großer Gewalt hereinbrach, daß die Bürgermeisttr Brüning zu Osnabrück ist zum Generaldirector her ßs n f n ? r ^MÄSäniepU®meUnWnb ®e6alt 15000* »-wählt worden

c, , ~Hessische Blätter, Organ der Hessen in den Bereinigten Staaten", betitelt sich ein neues m Cleoeland, O., erscheinendes Blatt, deffen Aufgabe es sein soll,das r W Ke,n Landsleuten der neuen und der alten Heimalh fester zu knüpfen und sich ernzuführen bet denen, deren Wiege in den prächtigen Gauen des Hessen­landes gestanden hat oder deren Vorfahren cinft von dort über das große Weltmeer Mögen in ein neues Vaterland". Die vor uns liegende Nr. 1 derHessischen Blatter rst recht mannigfaltig und bringt eine Fülle Nachrichten aus dem Groß- herzogtbum. D

Frankfurt a. M. Dasfrankfurter Journal" theilt mit, es werde in einiger Zett aus dem Eigenthum der Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft in die Hände des Verlagsbuchhändlers Moritz Schauenburg in Lahr übergehen

rL sSchaltjahr.) Das bevorstehende Jahr 1888 zeichnet sich vor vielen seines­gleichen dadurch aus, daß es nicht nur 53 Sonntage, sondern auch 53 Montage bringt.

C A?br mit einem Sonntage beginnt und das gewöhnliche Jahr einen Tag mehr als 52 Wochen hat, so hat es 53 Sonntage. Weil aber das Jahr 1888 ein Schaltjahr rst, so bringt es noch einen Tag mehr und also auch den 53. Montag. m ~ Das Radfahren in sanitärer Hinsicht, schreibt dasBerl. Tgbl." ist jetzt Gegenstand lebha ter Erörterungen in ärztlichen Kreisen. Übertrieben kann es, wie Alles, schädlich sein; maßvoll geübt ist es der Gesundheit entschieden zuträglich. Einer unserer Berliner Radfahrer, der im Allgemeinen nicht mehr als zwei Meilen in der Stunde fahrt hat die seltsamsten Folgen an sich verspürt. Die Thättgkett aller Muskeln, dre frische Luft und das stärkere Athmen in derselben wirken zusammen, um den Körper £u kräftigen Und die praktische Wollkleidung schützt vor Erkältungen. Ein englischer iOat lclf r',eirnc Erfahrungen über die günstigen Wirkungen des Radfahrens beim weiblichen Geschlecht gegen Bleichsucht und dergleichen veröffentlicht. Die englischen Fahrrad-Fabrikanten haben sich diese Erfahrungen zu Stutzen gemacht und bereits Fahrräder für das weibliche Geschlecht construirt. Die Zahl der Radfahrer wächst Übrigens auch in Deutschland ganz gewaltig. Schätzte man sie vor einem Jahre auf 20 000, so fehlen jetzt bereits nicht viel an 30 000.

, sEhrentafelJ Ein wahrhaft fürstliches Geschenk hat Herr Theodor Schlum-

berger in Mülhausen i. E. der Industriellen Gesellschaft dortselbst gemacht. Er hat nämlich von den Erben des verstorbenen Jean Dollfuß dessen an den Palast der ^ianAAlcÜen Gesellschaft grenzendes weitläufiges Wohnhaus um den Preis von 112,000 JL erstanden und es der Industriellen Gesellschaft 'angeboten. Der Com- merclenrath Fr. W. Haniel in Ruhrort, in Firma Franz Haniel u. Co., hat aus Veranlafsung der Hochzeit seines Sohnes der bereits bestehenden Pensionskasse der Arbeiter und Beamten der Firma 30,000 JL überwiesen.

-- ^Neuntausend Menschen ertrunken.) Aus London wird telegraphirt: Hier sind Nachrichten aus Shangat eingetroffen, welche von einer entsetzlichen Katastrophe berichten, herbeigeführt durch eine große Ueberschwemmung des Hoang-ho-Flusscs. Die Fluthen des Hoang-Ho nahmen in der letzten Woche in erschreckender Weise zu und mtt dem Aufgebote aller Kräfte wurde von vielen Tausenden von Menschen an der Ausbefferung der Dämme gearbeitet. Den herandrängenden Fluthen vermochten sie aaaa halten und an zwei verschiedenen Landstrichen wurden im Ganzen

V000 Menschen von ben über die Dämme mit furchtbarer Gewalt fortstürzenden Wogen hinweggeschwemmt. Die Ueberschwemmung hat mehr als 100 000 Chinesen der tiefsten Nothlage preisgegeben.

* [(Sin^t unb jetzt im Studentenleben.) Zu großer Heiterkeit kam es am vorigen Donnerstag in einem Hörsaale der Berliner Universität. Professor Hinschius, welcher ist diesem Halbjahr über Ctoilproceß liest, erinnerte nämlich in dieser Vorlesung an die einstige akademische Gerichtsbarkeit, welche er in launiger Weise mit dem jetzigen Zustande verglich.Sie wissen, meine Herren", so ungefähr äußerte er sich,daß Sie der^neueri ^Gerichtsordnung Ihre eigene, gesonderte Gerichtsbarkeit verloren haben, wob« Sie nicht eben gut weggekommen sind. Wenn früher ein Student lange auf der Kneipe gesessen hatte, beim Nachhauseweg zu laut sang und vom Nachtwächter fest­genommen wurde, so gab er seine Karte ab und wulde später vom Universitätsrichter vermahnt, künftig nicht forte, sondern nur piano zu fingen. Und selbst wenn man schlimmstenfalls in den Carcer wandern mußte, so war das Kämmerchen in der Uni- vcrsitat auch noch nicht so übel. Heute aber müssen Sie zahlen, nicht unter 3 Maik und Geld bezahlen ist für Studenten meistens viel unangenehmer, als in den Carcer zu spazieren." Minutenlanger Beifall folgte dieser Bemerkung und wiederholte sich von Neuem, als Hinschius weiterhin erzählte, in welcher unangenehmen Weise er selbst praktisch die neue Civilproceßordnung gleich nach ihrer Einführung kennen lernte. Eines schonen Tages nämlich versiegelte ihm behufs Pfändung ein Gerichtsvollzieher das Prano; die dunkle That geschah, weil der Mann einen Befehl mißverstanden hatte; der Richter, der den Befehl erließ, hatte seinerseits die neuen Gesetze mißverstanden und dieser Richter war dazu noch ein Schüler von mir". Die Heiterkeit der Zuhörer bei diesem Schluffe war natürlich überwältigend.

sDas Elend in London.) Vor einiger Zeit wurde in London ein Mann verhaftet, der vor einer Thür einen Korb mit Wäsche stehen sah, denselben sich auflud und die Wäsche sofort verkaufte. Der Mann wurde erwischt unb machte vor dem Richter folgende Aussage:Ick bin ein Arbeiter, der trotz aller Mühe, die er sich gegeben, keine Arbeit findet. Meine Frau und meine Kinder sterben vor Hunger. Um ihnen Brod zu verschaffen, habe ich gestohlen." Der Richter schickte in das von dem Angeklagten bezeichnete Haus und man fand dort in der That Frau und Kind in einem bejarnmernswerthen Zustande, dem Hungertodte nahe. Der Chef des nächsten Polizei­bureaus traf sofort Anstalten, bie arme Familie zu versorgen. Der Mann würbe zu 21 Tagen Zwangsarbeit »erurtheilt.

Literarische-.

~ , ®rt?<riek schöner Frauenköpfe. Ein Großfolto-Hest mit 24 Holzschnitt- £ße"p»uy! FMalanfi.UnfÖ?r'9Jnal-i,B6olO6rQp6ie11 («erlag von Weber

er rk io.November. sPer transatlantischen Telegraph.) DerVoktdamvf«

^ingk, °om Norbdeutschen Lloyd in Bremen welch«

5. November von Bremen und am 6. November von Southampton abgegangen war

ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. 9 '

Newyork, Line", welcher am angekommen.

Telegraphischer Schiffsbericht

derRed Star Sine" Antwerpen.

In November. Der PostdampferBelgmland" derRed Star

October von Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier

o. Philadelphia, 12. November. Der PostdampferNederland" der Red Star angetimmen "" 26' Octot>er DOn Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier

Handel und lverkehr.

..?^"burg, 16 Nooember. Rother Wetzen pro Malter1475, weißer Weizen Koni 10.15, Gerste M 9.80, Hafer M 5.75, Erbsen M 00.0), _ Frankfurt, 16. November. Auf dem heutigen Markt kosteten' Kartoffeln ver Matter X 340-3:80, das Gescbeid 10-12 Eier das Hundert ^ 0^0M da, 8 ^.Butter im Großen M. 00.00-0000, im Detail das Pfund M. 1.00 6i® ~?2'fa?eiVroUtr?lrt Stü,§ 1°I5 'S), Rothkraut per Stück 2025 Kohlrabi s Ochsenfletsch per Pfund 45-70 Kuh- u. Rindfleisch 45-00^,

Kalbflelsch 45-55 ä, Schweinefleisch 65-75 H, Hammelfleisch 40-65 1 Hahn

35-'6O Ältäe fco^S * 1-5°"3'00' ®an§ W 65~70*

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n. _ Gottesdienst.

24. Sonntag nach Trinitatis, 20. Nov.ember (Todtensonntag). Kirchliche Feier zum Gebächtniß ber Verstorbenen.

, Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmrttags SUHr in ber Friedhofkapelle: Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr in der Kirche Abendandacht: Pfarrer Dingeldey.

Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser-

_ r ^utas, den 21. November, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinder­schule, Markus Kap. 12, bie undankbaren Weingärtner; ber verworfene Stein; Pfarrer Dr. Naumann. '

, ... Am Sonntag, ben 27. November, als am 1. Advent, findet Beichte und h e i l i a e s A b en dm a h l im V o r m i t t a g s aottesdienst statt; nach den Gottesdiensten wird eine Kollekte für die Kirchenkasse zur allmählichen Erhöhung des Kapitalvermögens der Gemeinde erhoben werden-

m£ Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 20. bis 26. November besorgt Pfarrer Schlosser.

Katholische GeWetnüe.

25. Sonntag nach Pfingsten.

Von 7 Uhr an Beichte.

Um 8 Uhr: Frühmesse und Austhellung der h. Communion.

ValO Uhr: Hochamt und Predigt-

v 2 Uhr: Andacht.

Am nächsten Sonntag beginnt die Adoentszeit und ein neues Kirchenjahr.

«sttesSienft m drr Sypgaige.

Freitag Abend 4eo Uhr, Samstag Morgen 8^ Uhr, Samstag Mittag 3 UHr, Samstag Abend 560 Uhr.

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