Bureau r Schulstraße 7.
wirkenden Kraft des Reichsgefetzes vom 17. Juni 1887 (R.G.Bl. S. 237.). $ ^kge der ruck-
Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlobn
Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf'
Ziugsergeanten, Wallmeister und Registratoren bei den Generalkommandos /welche zu/ Zeit chres Todes^ aus^'b7^Rrübl^^^s^h"^'7a'^sfeldwebel, des Friedensstandes oder als Civllbeamle der Dtilitärverwaltunq Diensteinkommen ober „L'8 b™ Relchskaffe entweder als Mllitärpersonen
Ltzvgen haben, vom 1. Juli 1887 ab gleichfalls Wittwen- und Waffengeld aus de/ Reichskass^ ^ ^ b lPensionsverhaltmß lebenslängliche Pensionen .„ch, Ä SW JfSgA L S‘S ?&*!?£»,*? -------
Für die nicht blos auf bestimmte Zeit oder für die Dauer des mobstenVerhältnissesta J ?^Ioffen K
ÄtfÄÄÄS" b“ $'t|*n« " “**- ’ÄEtÄ
" fwiwft s ats mws
} » «*»» "ÄSffiÄÄ L? *-”■ *■* —*■* «*
‘ geltlich"oder J?Ujem 'ÄKj*8** °uf0enommen finb- ober roenn bieä b« S-ll, in welche Anstalt, seit wann, ob unent- 3) die Bestallung des Vormundes bei völlig verwaisten Kindern.
ewigen. ^^9 des Wohnsitzes in der Zeiths ist dem Kriegsministerium, Unterstützungs-Abtheilung, sofort
zwei Tre^^zu^/rfafren.^ “* Bezirks-Commandos in Gießen Ehrend der Dienststunden Vormittags von 10 bis 12 Uhr, altes Rathhaus
- ■----- Oberst und Bezirks-Commandeur.
e«r. r» *',» üf'‘SJÄmS’Ä“' 3 i« r-»g.<Si>».»
"7 üb-- b» w-e-
U?enl benU18 Auauss b^7Sanbrotrt^^aft "erden hiermit zu diesem Vortrage freundlichst eingeladem
B ° 181 2tU0U't 18871 Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen.
-------—-- -----Nover.
Politische Uebersicht.
Meßen, 18. August.
fceetthUi'e,m?mcrin lat ^ren Sommer-Aufenthalt am Rhein und im Taunus SlfX L® ® cn4‘“8 äbenb in Schloß Babelsberg zur Begrüßung tie Rali rin 4 ®emü^ts °iN9°lr°ffen. Vor der Abreise von Homburg empfing tod^i in\ Sonntag Abend noch den Besuch de« Prinzen von Wale/
,n dem genannten Taunusbade zu kurzem Aufenthalte eingetroffen ist.
in SfioiJ a4e £riOIL?rirV roei[t seit einiger Zeit auf Schloß Braemar vonÄ °"d.deffen Höhenklima dem hohen Herrn mehr zusagt, al, die Seeluft liegen buriaiii^ b£fiJ3eÜpU«U der Rückkehr des Kronprinzen nach Deutschland Md)ÄÜMffe ne \*Cten M'ttheilungen vor, keinenfall« wird er aber noch »ratter S 0ebe"- um Truppenbefichtigungen abzuhalten, wie süddeutsche Raäfat n ffm«m f,roU *en ’ "uhrschelnlich ist, daß der Kronprinz noch eine «"»mr m Ems gebrauchen wird.
wischen dem LtÄltot bevorstehend fignalifirte Zusammenkunft imm« " ®i8mQr<I "Nb dem Grasen Kalnoky liegen noch
s-in ob «nR,?mte.n Meldungen vor. Jetzt soll e« wieder fraglich geworden
fintier? nnr Üfi^QU,t! noch während des Kissinger Kurausenthaltes des Reich«. Ralnofn hem aCb m”nb nmn es für nicht unwahrscheinlich, daß Gras ober DMeiAf en ®,$matc? erfl nach dessen Rückkehr nach Friedrichsruhe leaen ha » ?uä) an einem drillen Orte seinen Besuch Matten werbe' Da- ’ ßu6buÄCVm?fn?8 °?ieilig als feststehend, daß die bayerischen Minister h/ aufroat”uiwramn*lm b°" Festen Biruurrck auch Heuer wieder in Kisfingen i dl! etwa drei Woche?daue"rn ® " Älfrin0er fiut be< 3“*» Bismarck ^PoS'iral a/X0 b£ ?[tcRe Sohn des Prinz - Regenten
v-nzerschiffes fiaifortt Vormittag m Kiel ein, um sich hier an Bord der N-Nlörern^ei Dan o . ^»uschiffen und auf demselben den kommenden Flotten- ür un!°„ »l,™ beizuwohnen. Der Prinz bezeugt dar lebhasleste Interesse «aSern betten m 7? Re0tc IW0« Wunsch, einm7den Flottem
wohnen zu können. Al» Kaiser Wilhelm von diesem Wunsche de»
Prinzen hörte, sandte er demselben sofort eine in liebenswürdigster Form gehaktem Einladung zu den kommenden Hebungen des Ostsee,Geschwaders.
. . ,.?^.^?"tag fand in Brügge, der Hauptstadt Flanderns, dis feierliche Enthüllung des den standrischen Freiheits-Kämpfern Brey del und de Köninck errichteten Denkmals im Beisein des Königs statt. Breydel und de Köninck waren die Hauptführer in der Erhebung der Flandrer gegen König Phüipp IV., den Schönen, von Frankreich, welcher 1297 einen großen Thetl Flanderns eroberte, daffelbe aber durch feine Statthalter sehr bedrückte. In begeisterter Rede pries König Leopold selbst die Thaten der beiden Freiheilshelden und mahnte zum Festhalten an der von den tapferen Flamländern errungenen Freiheit und Unabhängigkeit. Die ganze Rede trug einen hochpolitischen Charakter und nahm sichtlich Bezug auf die drohende Weltlage, und in beredten Worten ermahnte der König seine Zuhörer, sich von den Ereigniffeu nicht überraschen zu lassen, sondern vor keinem Opfer zurückzuschrecken, um die Rechte des Vaterlandes zu erhalten. Gegenüber diesen echt königlichen Worten nimmt sich me elende Haltung der belgischen Volksvertretung in der hochwichtigen Frage der Armee-Reorganisation um so kläglicher aus.
Nachdem die holländischen Generalstaaten oder Kammern das Werk der Verfassungs-Revision beendigt haben, ist ihre Auflösung am gestrigen Mittwoch erfolgt. Die Neuwahlen zur zweiten Kammer find auf den 1. September, diejenigen zur ersten Kammer auf den 8. September angefetzt worden, die Eröffnung der neuen Kammern findet am 19. September statt. Wahrscheinlich werden die Wahlen zur Abgeordnetenkammer bereits aus Grund der soeben von den Kammern angenommenen neuen Wahlordnung, welche die Zahl der holländischen Wähler bedeutend vermehrt, erfolgen.
Unter großem kirchlichen Pomp und unter einem wahren Sturme tun Begeisterung hat sich am Sonntag in Tirnowa die Eidesleistung des Punzen Ferdinand als Fürst von Bulgarien vollzogen. Wenn diese Begeisterung der Bulgaren echt ist, dann kann der Koburger mit einiger Ruhe den kommenden Stürmen entgegensehen und daß es an solchen nicht fehlen wird, davon zeugt schon der russische Protest gegen die Wahl des Prinzen. Die erste Sorge des neuen bulgarischen Landesherrn wird es indessen sein, sich ein neues


