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qxj. 17. Juli. Heute wurde im Holl. Hofe dahier eine zahlreich besuchte an r^mmluna abaehalten, in welcher der seitherige Landtagsabgeordnete für den Wahl- Herr Forstinspector Theobald in Jugenheim, au seinen Wählern jejirf t v .8 entwickelte in längerer Rede ein ausführliches und klares Bild über E fl/nfnroartiac Finanzlage unseres Landes und bezeichnete dann in sehr bestimmter mr-Hp feine Stellungnahme zu den einzelnen wichtigsten Fragen sowohl auf dem letzten, fatra seiner Wiederwahl auf dem nächsten Landtage. Nachdem dann noch den verschiedensten Seiten die mannigfaltigsten Fragen an Herrn Theobald gerichtet nnn diesem beantwortet wurden, erklärte sich die Versammlung, in welcher Herr ÄJprmelfter Walz von hier den Vorsitz führte, einstimmig für die Wiederwahl ;Wbm Der am Schlüsse der Versammlung von Herrn Bürgermeister Bender in ' Ammen auf Herrn Theobald ausgebrachte Toast, in welchem der verehrte Redner mit .si-m Reckt betonte, daß der hiesige Bezirk auf seinen seitherigen Abgeordneten stolz ii,in dürfe sand wahrhaft begeisterten Wiederhall. Die Wiederwahl des Herrn Theobald ttars nach 'dieser Versammlung als gesichert gelten.
— ^Berechnung der Entfernung eines Gewitters.^ Da die Geschwindigkeit des dichtes so außerordentlich groß ist, daß es den Weg von der Sonne zur Erde in ^Minuten zurücklegt, so kann man ohne merklichen Fehler annehmen, daß es zur ^urcklaujung aller auf der Erde sichtbaren Entfernung gar keine Zeit gebraucht. Man nntrd also auch bet größter Entfernung den Blitz in demselben Augenblicke wahrnehmen, schein er die Luft theckt, die dann wie beim Knallen mit einer Peitsche sofort mi,der msammenschlägt und den Donner erzeugt. Der entstandene Schall pflanzt sich m der Lust bei 0 Gr. E. Wärme mit 332,5 M., bei 30 Gr. E. aber mit 350,3 M. Geschwindigkeit fort. Sieht man von den kleinen durch die Luftwärme bedingten Un erschieden ab, so kann man die Schallgeschwindigkeit rund zu Vs Kilometer an- nehmen und hat dann für jede Sekunde Zeitunterschied zwischen Blitz und Donner ;3 Mm. Entfernung.
Handel und Verkehr.
^/^berg, 16. Juli. lFruchtpreise.) Weüen X 18.50, jtorn X 15.00, Zerste X 14.00, Hafer X 12.80, Erbsen x 1400, Linsen 00.00, Lein X 00.00, Samen X 21.50, Kartoffeln X 5.30, Wicken 00.00.
r. 16. Juli. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per
X 0.00—0.00, das Gescheid 6—10 Eier das Hundert X 0.00—0.00, daS
5-6 J Butter im Großen X 00.00—00.00, im Detail das Pfund X 0.90 bis 1^20, Weißkraut per Stück 20-25 Rothkraut per Stück 00—00 X Kohlrabi Ochsenfleisch per Pfund 45-70 Kuh- u. Rindfleisch 45-60 A, Schweinefleisch 65—75 H, Hammelfleisch 50—65 1 Hahn
X 0.80—1.60, 1 Huhn X 1.00—2.20, 1 Ente X 2.50—3.50, Gans Pfund 50—70 H, 1 Taube 40—60 Welsche X 12.00—00 00.
Schiffs nachrichten
Bremen, 13. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capitän W. Töpfer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. Juni von Bremen abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 16. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Saale, Capitän H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. Juli von Bremen und am 7. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Wärmegrade der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 18. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17 Grad, Luft im Schatten 19 Grad.
L. Ehr. Rübsamen.
Donnerstag den 21. I. Mts., von Vormittags 9 Uhr an,
Maurerarbeit, veranschl.
1887.
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cX 856,65 130,76 66,00 912,00 318,00 1176,32 100,00
»Steinhauerarbeit, Idasaltsteinlieferung,
sollen im alten Rathhause versteigert werden:
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16. Juli
Mrleistungen, «Chaussirarbeit, Pslasterarbeit, Bachräumen,
Gießen, den Großh. Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 5375
Samstag drn 23. Inti,
Nachmittags 2 Uhr,
werden auf kiesigem Ortsgericht die den Og. Hdch. Plank's Erben gehörigen Grundstücke:
Flur ix Nr- 47: 1712 Mir- Acker auf der großen Weide,
„ IX Nr. 48: 725 Mtr. Acker daselbst versteigert.
Gießen, Juli 1887.
Großh. Ortsgericht.
___Lttdeking.__ 5400
Miltwoch den 20. Iuti d. I.,
Nachmittags 2 Uhr,
werden auf meinem Bureau gegen Baarzahlung versteigert:
Sopba's, Kommoden, Kleiderschränke, Küchenschränke mit Glasaufsätzen, Tische, Spiegel, Bilder, Wanduhren, 1 Piamno, 1 Ladentheke u- 1 Ladenschrank, 1 Stoßkarren, 2 Pferde, 1 Kuh u- a. m.
Geißler,
: 5101 Gerichtsvollzieher.
Ansangs August habe ich im Aus- trag eine Parthie
Möbel
zu versteigern; es ist mir dabei gestattet, von anderen Leuten Gegenständ! mit zu versteigern, jedoch nehme ich nur gut gehaltene Möbel oder Haushaltungsgegenstände an. — Nur । ^ristliche Mittheilungen können be-
i rücksichtigt werden.
Louis Rothenberger,
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Allgemeiner Anzeiger.
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„ ,, „ 1883: 12,65 „ „
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Lübeck, im Mai 1887.
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