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Vortrag.

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Gottesdienst der isrselilischen ReligionsarseUschstt

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Gemisch

Getrocknete

*nif dem Anhalter Bahnhaf hier eingetrosfen und von dem Prinzen Wilhelm und den zum Ehrendienst Commandtrten am Perron empfangen und im Krisersalon von dem Kronprinzenpaare begrüßt worden. Hierauf traten die Herrschaften die Fahrt nach dem Palais des Kaisers an, wo der hohe Gast das kaiserliche Paar begrüßte und dann im königlichen Schlosse abstieg. Um 5 Uhr findet das Diner bei den kaiserl. Majestäten statt, woran außer dem Kronprinzen Rudolf noch Prinz Wilhelm und die badischen Herrschaften theilnehmen. Um 4 Uhr erschien der Reichskanzler beim Kaiser zum

Handel und Berke hx.

Z«m Einkaufspreise ad. ouleurte Kleiderstoffe 3lu$ die Preise aller anderen Artikel sind billigst gestellt. 1836 Herrn, ^kug Müller,

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Marktplatz 21.

dieselbe Aufstehung der Liegenschaften des Schudt. R-ch mehrmaliger Versteiaeruna derselben im Jahre 1883 erhielt Heinrich Mörschel von Dorheim, welcher ebenfalls an Georg Schudt VI eine Forderung aus Bürgschaft zu bilden hatte, den Zuschlag für die Sunirne von 5300 JL Da die Familie Schudt in dem Wohngebäude mehrfache Beschädigungen vornahm, so beantrag,- Mörschel die Exmission und übernahm er i» Folge d-ff-n das Schudt'sche Anwesen. Noch vor der letzten Versteigerung brannte Schcuer und Stall des Schudt ab; nachdem Mörschel Agenthümer der Lieaenschasken geworden, wurden in einer Nacht auf einem der ersteigerten Grundstücke eine Menge Obstbaum- abgebrochen und fiel der Verdacht der Thätcrschast aus die Familie Schicht insbesondere auch aus dm jetzigen Ang.klaglen; die diesbezüglichen Untersuchungen führten zedoch zu keinem Ergcbnitz..schcl und Schudt lebten nun 3cbi / bindnr-b in offener Fcindichaft Am Abend des 28. October i>. I. befand sich Mörschel mst seinem Fuhrwerk aus der Landstraße zwischen Dorheim und Friedberg, um naw Frankfurt zu fahren. Es begegneten ihm drei Personen, von welchen er, da er an dm Seite seines Pferdes ging, die eine dicht an ihm vorüberkommende als den Conrad Schudt 1, erkannt Haven will. Als die drei Personen an dem Wagen vor über waren fie em Schuß, das Pferd schreckte und Mörschel svrang auf den Wagen, während dem

bereits-ein zweiter Schutz von welchem der Zeuge di- Kugel an sich vorbcisausen horte. Morsche! sah sich nach dem ersten Schutz nach dem Thäter um und bemerkte bei dem Schein seiner Wagenlaterne, wie Conrad Schudt IL, einer der Vorüber- gcgangenen, mit einer Schietzwaffc auf ihn anlegte und sofort losschotz. Nach diesem Vorgesallerwn "" feinem Fuhrwerk nach Friedberg und machte Anzeige von dem rJtcIllL in ^7 heutigen Derhaudlung in Abrede, die beiden Schüsse aus Mörschel abgegeben zu haben; er will überhaupt nie eine Schußwaffe mit Rmolmr Nttt"stch'führtt.^e M cr ftel§ einen f*arf geladenen

Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegte, auf Versuch he« Tnhtr*Trtrta * Schuldfrage unter Ablehnung mildernder Urständ- woraus Schudt ?eink Zuchthausstrafe von 2 Jahren 6 Monate verurtheilt wurde unter Aberkennuna ber burger rchcn Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Von dererli^ lichcn Untersuchungshaft weiden ihm 2 Monate ausgerechnet. * n n 4m0na1'

»ieben, 17. März. sSchwurgericht.f Unter großem Andrang des Publikum« rÄl«'"? das Schwurgericht gegen die der Kindstödkung an geklagte ledige Katharine Hämmerle von Staufenberg. «ngttiagie

Die Angeklaglc ist geständig, am 30. lliovcmber v. I. in ihrer elterlick,, Wohnung ein Kind geboren zu haben, welches lebte. Nach der Geburt umwickelte fie den Kopf und besonders den Mund des Kindes mit einem Halstuch, um dasselbe >u die Re?tiade s''®E8te'.J*1110 c§ m,(|rtnal§ mit dem Kopfe gegen

die BeEde, wodurch der Tod hcrbcigefuhrt wurde. Die Leiche verbarg die Anaeklaate anfänglich unter dem Strohfack ihres Bettes; später steckte sie dieselbe in ein SäckL-n und legte dieses auf einen m der Ob-rstube stehenden Kleiderschrank. Am 3 DecenUier v. I. vergrub die Angeklagte unter Beihülfe ihres Bruders das Säckchen mst J-chalt in einem in der Nah« des Dorfes gelegenen Garten ihrer Eltern

Das Urheil laufet- aus 3 Jahre Gcfänanitz.

Vermischtes.

grr, . Aus Nh-inh-fsen, 16. März. Auf d-m Wege nach Eppelsheim tbei Sf ern Morgen einen wohlgekleideten Mann erfroren. - Dfi v->-

stoffene Nacht Herr chte mit von der größten Kälte bc5 aainen WinterL s!4'

»* in Mainz angebrachte Thermometer z-igi?um°7^hr^ur"Morkek8°Grad ^0. März. Der freche Pferdedieb Bastian, welcher vor einigen Monaten

dem H-uhändl-r Hamburger von Langenselbold Wagen und zwei P;->ck>-

wurde gestein von der königlichen Strafkammer zu 2>/, Jahren Zuchthaus 5 Ebrverlust lind Stellung unter polizcilicbe Ausficht verurtbeilt 6 5 3&te

1 r-üb- 40-70 ^WelLe^ä-Ol^ ** ^-00-3.00, Gans Psun?50-7^°

Mons, 16. Marz. Megen des Strikes der Steinbrucharbkiter in Soignies ist beute ein Bataillon Jäger dorthin ausgebrochen; die übrigen hier garnisonirenden Truppen sind konsignirt.^

Belgrad, 16. März. General Horoatovich überbringt dem Kaiser Wilhelm ein e!genb-"nd?ges Glückwunschschreiben des Königs Milan.

Temesvare, 16. März. Die Flüsse Temes und Bega sind im raschen (Steinen es sind Vorsichtsmaßregeln gegen die Wasserschäden getroffen.

Kalkutta, 16. März. Meldung des Reuter'schen Bureaus.j Angesichts mög­licher Verwickelungen in Afghanistan nahm die indische Regierung die Aufstellung von Ob-ervationstruppen an der Pishin-Grenze in Aussicht. Afghanisches Gebiet zu betreten wird nicht beabsichtigt, die Anwesenheit der Truppen an der Grenze soll dem Emir nur «ine moralische Stütze gewähren.

Lokale-,

«Ueßerr, 17. März. Aus dem Leserkreis unseres Blattes wird bei uns an- gefragt, ob es sich nicht ermöglichen ließe, am Vorabend zu Kaisers Geburtstaa also am Montag Ab-nd, eine allgemeine Illumination zu vevanstaltcn. Wir g-b-u dieser Jd-e recht gern- öffentlichen Ausdruck und möchten sie auch unterstützen Diel' keicht lmrd auch von anderer b-rus-nerSeite diese Angelegenheit gefördert. Im bma&'= barttn fflet, ar feat d-rStadt°orstand 200^ zu einem Fackelzug an diesem Ab-nd bewilligt. Die Illumination der Gebäude wird dort als selbstverständlich angesehen Desal-iL-n wird fich auch Marburg ,-stltch m Lichterglanz stecken, sogar soll das Schloß am Montag Abend zwei Stunden lang -lectrisch beleuchtet werden. Was als. unsere Schw-stecstadl- können, wird man wohl von unserer Stadt auch erwarten dürfen -rrt fa eine 90jährige G-burtss-i-r an sich schon -in Ereigniß, wie viel mehr bei einem Furlten, wie unser allgelicbter Heldenkaiser Wilhelm. Sollten sich einige Herren ve? anlaßt finden, -inComitö zu obigem Zweck- zu bilden, so sind wir gerne b-r-it unter- stutzend mitzuwirken. ' 1

H - Mit Bezug auf unsere gestrige Mittheilung, betreffend di- Fci-r von Kaisers Geburtstag am Samstag Abend in Sietn's Garten, wollen wir nM verscblcn, auch davon Kenntniß zu geben, daß am Montag Ab-nd in demselben Lokal em Festessen zu Ehren des hohen Gedenktages ftattfinben wird. Es circuli t eben »u diesem Zwecke -m-Liste tn der Stadt und wird auch Herr Stein Anmclduugm ZUM Festesten enlgkgennehmen. »»i^uunycn

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Wegen Theilung meines Ladens habe den 2030

fiusverkauf meines ganzen Schuhwaarenlagers

' K- Elsoffer.

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Gießen, 16. März. Wann fängt das zwanzigste Jahrhundert an? Am 1. Januar 1900 oder am 1. Januar 1901? Diese Frage war illngst in einem bi-sia-n £ota!e der Gegenstand lebhafter Erörterung. Von geschätzter und compeienter Seite geh! uns darüber eine Antwort ZU, die wir ihres allgemeinen Interesses wegen an dieser Stelle rcproductrcn. Ste lautet: Die vorgelegte Frag- scheint von Alters der eine streitige gewesen zu (ein. Als der Drucker d-s Diario Komano im Jahre 17M mtgegeben hatte, es sei dies das erste Jahr int 18. Säculo, dcsavoutrte ihu die römische ni C«X,v*q ,t,qj.i\ ta*-av- t 2 ztj f wenn man anfangen

wurde, KOI zu schreiben. Schillers berühmtes Gedicht bei dem Antritt eines neuen Jahrhunderts ist gleichfalls erst im Jahr- 1801 versaßt. nCUen

s. t ®e.ute rechnet man allgemein so den Beginn d-s neuen Jahrhunderts, doch batte d-cs- Zahlung auch ihre Gegner, und es ist eine ganze Literatur Über dies- Streit- stagc vorhanden. Viele blieben dabei, daß, wenn man zu dem Jahre 1801 für die Sacularferer kommen wolle, man em Jahr 0,ann-hm-n müsse (wie di-S allerdings b-lelts der berühmte Chronolog Petartus in seiner doctrina temporum, Paris 1627 getbun Hai), was doch em Unsinn fei, da noch kein Regent geschrieben habe im Oten Jahre unserer Ai-gierung. Mit der Geburt Christi, d-r-n Datum der 25 December ia auch fast das ganze Mittelalter hindurch zugleich den Anfang drs Jahres g Md-t habe, begmne dte chrtstltche Zeitrechnung, und speciell das erste Jahr derselbe^ M

m°n 3a<,r 1 «u Treiben angefangen, habe man thai- ' sächlich das 2. Jahr begonnen. Ganz analog habe dann das 18. Jahrhundert mit l dem Ausgange des 1799. Jahres sein Ende gefunden und der'erste Taa d^ ^^- j 1800 sei thaffnAIirh hrr prffp Tnn 1RB1 ....s. k__... , . , ?

. a GießLN, 16. Marz ^Schwurgericht.^ Der 33 Jahre alte schon öfters nnr- bestrafte Händler Conra d Schudt II von Dorheim ist des Versuchs des Todttchlaas augellagt. Die heutige Verhandlung ergibt das Folgende: iu)lags

Der Angeklagte lebte mit seinem Vater Georg Schudt VI. und feinem OnFff

km'h? vr^U^ L In ^"^^p^^bnretnschaft. Die Vermögensverhäliniste des Georg Schudt Vl. waren gerade nicht die besten und da eine Gläubigerin auf anderem Wea? c r v---

n<^?i^ant^gte 1 3 Uhr.Uamsta^Abend'^Ub^^^88 58°rmitta8 ^"uhr, Samstlg^Nachmittag

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Allgemeiner Anzeiger.

Engi. Tiil to (| inen und Itou ?enn v ss <«

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