vortreffliches ist. Die Schwellungen werden wahr chetnlich von Zeit zu Zeit wieder- kehrm, bedingen abernicht gerade eine Verschlimmerung der Krache t Sie geben mehr oder weniger vollständig zuruck, mit der Zett vergrößert fick aber die
dadmch Wird mit größter Mahrsch-inttchk-ff AthLokhILgk^
’S* daß Mackenzie in U-b-r-inftimmung mit btr Äa‘fCr d°b° st» über sein eigenes
SHtlei
_ _x 0- November. sT he a t er.^j Herr Rudolph wird mit seiner Gesell-
schäft die Vorstellungen in Gießen am Dienstag den 29. November eröffnen.
, ^-ß-n, 16. November. Nach stattgchabtem Schneefall, der aber nur auf
—-en Straßen Schmutz und^Lasser zurück ließ, ist in vergangener Nacht starker Frost 1 tn? h^a ^°Iöen allenthalben die bekannten Blumen an den Fenster - scheiben geigten und das im Sommer sonst nur bei Bierbrauern, Gastwirtben und <5ondttorm zu findende Crystall, „Eis" genannt, so zu sagen auf der Straße zu finden Gäste ^nfobC mnÄA hn* ? bringende Winter auch nicht gerade gerngesehene ♦rrtHf 5e^rmanil in Angesicht der Jahreszeit mit ihnen ver-
traut, namentlich durfte dre Zahl Derer, die lieber rothe Nasen als nasse Füße haben wollen, d. h. lieber etwas kalte als naßkalte Witterung wünschen, die größte sein ^“.[V Kohlenhändler, Ofcnlieferanten, P-lz- und Wollewaarcnhändln sind welche dem Frost vielleicht am wenigsten abhold sind und gewöhnlich große Hoffnung Auch der Winter bring? des Gute? ik Hülle und «X “nL“'r rlchtrg zu begrüßen und das von ihm Gebotene richtig zu ver- Nullb linkt " r» klagen, wenn das Thermometer einige Grade unter
9rffi,n h,r' siegen ia mit dem Fallen des Thermometers andererseits auch die r“1”1 der ^.Schl'ttichuhlLuferlnnen und Schlittschuhläufer, und was das zu bedeuten hat, wissen die dabei Jnteresstrten jedenfalls am Besten. -
;;a ®i"e »E°rn aus der Haft -iitlassen- Wäschediebin wurde schon am Abend i" Sicherheit gebracht. Sie machte so ihre Aussage Der der Entlassung, recht bald wieder kommen zu wollen, zur Wahrheit.
Vermischte».
,, ,△ Mainz 14. November. Wie gerichtlich fcstgestellt ist, war die am Samstag
hier gelandete Leiche — worüber wir gestern schon berichteten — thatsächlich die des vor einiger Zeit verschwundenen Müllers Fischer von Ginshetm und lassen die be- gleitenden Umstande es nunmehr auch unzweifelhaft erscheinen, daß hier ein Verbrechen vorltegt. Die vorgenommene Obduction der Leiche hat ergeben, daß der Schädel ein- Seschlagen ist und zwar sind die Schläge derartig, daß ein Selbstmord oder ein Unglücksfall ausgeschlossen erscheint. An der Hand der Leiche fand man den Trauring mit dem vollen Namen Fischers. Nach allgemeiner Annahme ist die Leiche nach Voll- vrmgung des Verbrechens von dem Mörder von Ginsheim rheinabwärts gefahren und Dort in das todte Wasser geworfen und mit Sand bedeckt worden. Als des Verbrechens dringend verdächtig wurde gestern Abend auf Requisition der Staatsanwaltschaft in Darmstadt der frühere Associe des Fischer, ein gewisser Schröpfer in Bischofsheim, ver- vastet und von der Gensdarmerie nach Darmstadt verbracht. Desgleichen wurde auch dre Frau und ein Bursche des Schröpfer verhaftet. Nach einem allgemeinen Gerücht loll zwischen dem Ermordeten und dem Verhafteten längere Zeit ein Prozeß geschwebt haben, dessen Ende gewesen, daß Schröpfer die mit Fischer gemeinsam besessene Rhein- Muhle in Ginsherm raumen mußte.
s. △ ainz,15. November. Seitens der hiesigen Fachvereine war auf gestern Abend m die „Stadthall^ hier eine Volksversammlung einberufen worden, um sich über die gewerblichen Schiedsgerichte auszusprechen. Nachdem ein Redner sich des 5nMnrUbcr dre Zweckmäßigkeit solcher Gerichte geäußert, beschloß die von 600 bis 700 Personen besuchte Versammlung wiederholt eine diesbezügliche Petition an die Stadtoerordnetenversammlung zu richten, in welcher hauptsächlich die bei der erst-
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welche wegen muthmaßlicher Mitwiffmschaft gleichfalls affänalicheinae.oam ‘kJ Ld-r auf freien Fuß gesetzt worden.
des Müllers Fisch-r°?st.°b" ba6 Zweifel mehr vorhanden, daß er d-?Mörd« hn6 , Kr-isaml Mainz beabsichtigt bei dem Kreistag den Antrag >u stellen
rUr, S^Ige dle Kosten für die Unterbringung jugendlicher Uebeltbäter und ner' wahrloster Kinder ausschließlich aus der Kreiskasse getragenwerden
diese Kosten zur Halste von den Orlsarmenverbänden zu tragen. b ren
.. r. Dortmund, 14. November. Heute Mittag durchlief eine <Sd>rerfenari*ttomH-
™ abLm 3^ „Gnetsenau", zwischen Dortmund und Courl gelegen hat heute Vormittag ewe Explosion schlagender Wetter ftattgefunden Man^ fnS uerst von 150 Todten; dann kam die erste sichere Nachricht, laut welcher 11 Mann «nd'^^wundet waren. Diese Ziffern erhöhten sich bis zum Abend auf 17 Todt^ und 2 Schwer-, lo Leichtverwundete,- 80 Mann sind noch tn der Grube und aelten nahezu für verlorem Die Belegschaft betrug 150 Mann, von der sich ein Tb?il u Mteu vermochte. Die Zeche ist neu und erst vor einem Jahre eröffnet worden $nL Dortmund ging sofort ein Extrazug mit Mannschaften ab; auch die Beamten des Oberbergamtes begaben sich schleunigst an Ort und Stelle. Genaue Nachrichten üte ben Umfang des Unglücks können erst morgen gegeben werden.
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