Ausgabe 
17.8.1887
 
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5770 In dem Hause Westanlage 1 ist eme Hühnerhosanlage I-uflich abzu­geben. «. »U<8, Agent.

Mittwoch den 17. ü. Mg

Nachmittags 2 Uhr, werden auf meiner Amtsstube gegen Baar- zahlung versteiaert:

Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, Tische, 1 Stoßkarren, 2 Pferde, 3 Schafe, 2 Wagen voll Heu, 20 Rmtr. Brennholz u. a.

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Jeikgeöotenes.

Preißelbeeren

Hnb eingetroffen bei

Wärmegrade der Lahn und der Luft

nach Neaumur gemessen am 16. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr- Wasser 14 Grad, Luft im Schatten 12 Grad.

______ L. Ehr. Rübsamen.

ZiehimgG. September f jßnßP der Oppenheim Dombau- Lott, ä 2 Mk., 11 Loose 20 Mk, halbe ä 1 Mk, 11 halbe 10 Mk., Hauptgewinne: 12000, 5000, 3000, 1500 Mk. 1500 Gewinne: 43000 Mk. empfiehlt so lange Vor­rath reicht die General-Agentur

A. Eulenberg, Elberfeld, n. Carl Fuhr, Giessen. [5769

Geißler, Gerichtsvollzieher.

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Jos. Mark, Schulstr. 5, Wäsche- u. Ausstattungsgeschäft.

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von der Großherzogl. Saline Bad-Nauhe?ni aus gradirter Soole dargestellt, ausge­zeichnet durch seine Schärfe und Leicht- löslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Bade­salz, Eissalz, Mutterlange, letztere m Salinenkannen, alles bester Qualität, n ie allgemein anerkannt, ist stets oorrätbig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. G. fil. Bupst auf oem Markt in Gießen.

^rossh. Salinen- und Bergamt

3039 Bad-Nauheim.

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ist von Autoritäten der Medicin u. Chemie als Fabrikat ersten Ranges anerkannt. Derselbe zeichnet sich aus durch geringen Fett- und Aschengehalt, hohen Nährwerth, Reinheit und feinen Geschmack. Zu be­ziehen en gros von P. W. Gaedke Ham­burg. Detail-Verkauf in den besseren Ge­schäften. Man verlange [5760

Gaedkes Cacao.

Heber das Etsenbahnunglück bei Bloomtngton gehen dem Bureau Acuter unter dem 12. d. M. folgende Meldungen zu: Eine Depesche vom Schauplatze bti furchtbaren Eisenbahnunglücks, welches sich gestern auf der Toledo-, Peoria- und Western Bahn ereignete, besagt, daß es das schlimmste Eisenbahnunglück ist, welches jemals in Amerika oorgekommen. Der Zug hatte zwei Locomottven und bestand aus 6 Perwnem, 6 Schlaf- und 3 Gepäckwagen. Alle in dem Zuge befindlichen Passa­giere, 960 an der Zahl, waren auf einem Ausfluge nach den Niagara-Fällen begriffen. Hie kamen von verschiedenen Orten des mittleren Illinois, die meisten aber waren Einwohner der Stadt Peoria. Der Zug fuhr von Bloomington am Mittwoch Abend ab. Die Brücke, welche er hinabstürzte, war eine gewöhnliche hölzerne Sparrenbrücke, welche über einen 10 Fuß tiefen und 15 Fuß breiten Einschnitt errichtet war. Als sich der Zug der Brücke näherte, entdeckte der Locomotivführer, daß sie brannte, konnte den Zug aber nicht mehr zum Stehen bringen. Die erste Locomotive gelangte hinüber, aber darauf stürzte die Brücke ein. Die zweite Locomotive und mehrere Waggons wurden zertrümmert, die letzten aber buchstäblich in Atome zerschellt. Die Schlaf­wagen blieben auf dem Geleise, befanden sich aber auch in großer Gefahr, da der Zug gleichfalls in Brand gerteth. 50 Passagiere suchten die Flammen zu löschen. Da kein Wasser in der Nähe war, so nahmen sie Erde, die sie vielfach mit ihren Händen auf das brennende Holzwerk schütteten. Schließlich gelang es ihnen, auf die Weise des Feuers Herr zu werden. Als der Morgen anbrach, verbreitete sich die Nachricht von dem Unglück und Schaaren von Leuten begaben sich nach dem Schauplatze desselben. Eine Menge von Aerzten zogen die lobten hervor und verbanden die Verwundeten. Äis jetzt ist keine vollständige Liste der Tobten unb Verwundeten vorhanden. Nach den bisherigen Schätzungen büßten 155 Personen sofort ihr Leben ein, ungerechnet diejenigen, welche später ihren Verwundungen erlagen. Die Zahl der Verletzten beträgt mindestens das Doppelte.^ Das Dorf Ehatsworth und die Stadt Piper, welche sich in der Nähe der Unglücksstätte befinden, bilden, wie Augenzeugen versichern, jetzt ein einziges Todten- Wus. In den Bahnhöfen, Locomotiohäusern und öffentlichen Gebäuden liegen die Tobten und in den Prtvathäusern die Verwundeten. Die Unglücksstätte lag mitten in riner Prairieenwüste, fern von jeder Hilfe; daher starben viele in Folge mangelnder Wege unb aus Wassermangel. Ein Familienvater, bessen Frau unb Ktnb uinkamen, erschoß sich neben ihren Leichen. Man hält es für wahrscheinlich, daß bie Brücke durch "inen von einer htnüberfahrenben Locomotive hcrrührenben Funken in Brand gerieth. Zn tfolße ber anhaltenben Dürre war bas Holz wie Zunder. Der Eisenbahn- mspector, welcher mit dem verunglückten Zug» fuhr, glaubt allerdings an eine absicht- W Brandstiftung fettens jener Leute, welche angeblich Hilfe leisteten, später aber die Leichen beraubten.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Vogt.

Die Gegenstände können Donnerstag von 911 Uhr Vormittags sichtigt werden. Louis Rothenberger,

6104 Auktionator.

Möbel Versteigerung.

Donnerstag den 18. August, Nachmittags 2 Uhr werden im Leib'fchen Saale (Gühlholz) Wallthorstraste nachbe­nannte Gegenstände wegzugSbalber versteigert: 2 vollständige Betten (hoch­feine französische Bettstellen und Roßhaarmatratzen), 3 lackirte Bettstellen mit Sprungfedern und Seegrasmatratzen, 12 polirte Stühle, 1 Seffel, mehrere Sophas und 1 Causeuse, 2 Kleiderschränke, 1 Küchenschrank und Küchenmobiliar, Bettzeug, Hausgeräthe, Bilder, Spiegel u. s. w. Sämmtliche Gegenstände sind ein halbes Jahr in Gebrauch gewesen. Ferner werden im Auftrag versteigert: 1 säst neuer Verticow, 1 Consolchen mit GlaSaufsatz, 1 runder Tisch, Bettstellen, Ledersopha, antiquer Kleiderschrank, großer Herrenschreibtisch, Nippsachen, Stickereien u. s. w.

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Sächs. Tuchschuhe u. Cordschuhe tn. holigene«. feste» Tucheoblcn für Frauen Dute. IV M. Bei gröee. Ab- A fragilste frei, nehme bui. Ucf. G. Engelhardt, Zeitz. CO

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Falzziegel

billig abzugeben. Wo? sagt die Gxped. d. Bl.

Letzte Lotterie der Stadt Baden-Baden. I

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J". Ch. Retter.

H. Klotz

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Juanas zu Bowlen, prachtv. ?nbMahm,äJf' e6?mcr' Holländer, wno Rahmkäse empfiehlt

C» iileinhenn.

- Agarren u. Tabakes

. .. fLebensoersicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttaart 1 Die NeiiiLnin.s- b-dlngunp-n dieser Bank sind [aut der SrfÄnntaaäuna im Sn erakntbeU m*? nur' au6er|t liberal, sondern zeichnen sich insbesondere noch dadurch aus datz diese liberalen Besttmmungen sofort mit der ersten Prämienzahlung und nicht erst'nach 3 ober 5 üer- in^Kralt trelln'' ' M ^-rikanischen und anderen GeseUschaftm der Fallest'

, ®,ic B°nk giebi alle Ueberschüsse ungeschmälert an ihre Bersicherten -uriick und bat infolge de,fett bereits über 17-/- Millionen Mar, an dieselben >urück»raüt-t Rückzahlung"" 87/91 f°mmen roc,,erc co' Mk. 10 850 000 an die Versicheren zur r m Die Ueberschußantheile können in verschiedenen Formen ie narfi bem

bezogen werden. Bet ber einen Form werden die Prämien vom Betrags fortgesetzt vermindert- bei der anderen form f gen bie S)ipibenben alljährlich ber Art, baß der Versicherte nach ca 33 Satiren nicht nur vollständig prämienfrei wird, sondern von da ab alljäh' lich steigende RückÄ- 6bwartigen hat, welche bei Erreichung eines hshen Alters mehr als die geleisteten Einlagen betragen können, so daß die Versicherung eigentlich nichts kostet - endlich kann der Ueberschußantheil auch für eine bestimmte Zahl von Jahren aimesammelt

u nq^ bem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund

0 95-1.00, Hühnereier 2 St. 11-0^, Enteneier St. 0-0 Käse vr. St 4-8,3 m pr-AßoiterA7 ßfnfen 30 Tauben per Paar 50 bis

np,- pfr Stück 0.800.90, Hahnen pr. Stück 0-501.10, Enten

Kl pcr Pfund 0000 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis

fit t' 54-56 Schweinefleifch 5460 Hammelfleisch 50 bis

?o ^«^^lsch 404d Kartoffeln per 100 Kilo JL 8009.00, Milch per Liter 1218cA BnHebeln per Zentner JL 7.00-7.50, Kirschen per Pfund 1520 4.

s/ l5- August. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer

JL C0?)0~10050hfffln^T ^'00-18,50, Roggen eff. hies. Jt 13,00-00.00, fremder

^00-.00/)0 Gerste effectw hiesige und Wetterauer JL 15,00-17,00, fremde .X 00,00 00,00, Hafer eff. htes. JL 12.2513,25, fremder -X 00,0000.00.

Möchentliche Aeberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen

, 32. Woche. Vom 7. August bis 13. August 1887.

Einwohnerzahl: 19 327 (fad. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsztffer: 13,7 o/M.

n-a r. , , Kinder

starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

cm l A r o 1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Magen- und Darmcatarrh 3, v

Lungenfchwindsucht 2,

Krebs 1, Lungenentzünd. 1,

unbekannter Krankheit 1, 8

2d: tzrntevorrathen reiche Nahrung fanden, mit ganz unglaublicher Schnelligkeit um sich griffen, so konnten die unglücklichen Leute nicht mehr heraus, unb unter herzzerreißendem - Geschrei, das von den Umstehenden mit Entsetzen gehört wurde, fanden sie ihren Tod in dem Flammenmeer, da Niemand im Stande war, ihnen Hilfe zu bringen. Bis jetzt werden-10 Personen vermißt; ob dieselben alle umgekommen sind, ist noch nicht ermittelt, da es unmöglich ist, aus dem glühenden Trümmerhaufen etwas herauszu- r bringen. Auch der matenelle Schaden ist ein sehr bedeutender, da die ganze Ernte vernichtet ist. Von einem Nachbarhause aus wurde beobachtet, wie ein Mann sich außen am Stadel mit Feuer zu schaffen machte; er wurde zwar sofort verfolgt, doch gelang es ihm leider, zu entkommen. Die Löscharbeiten wurden dadurch sehr erschwert, baß an zwei Spritzen, welche das Wasser aus der Donau herbeischaffen sollten, von einem Scheusal die Schläuche abgeschnitten wurden. Das Vieh konnte, da die Stallungen gewölbt sind, gerettet werden; dagegen ist bie Mobiliarschaft im Wohnhause säst jimmtlid) verbrannt.

Neue holl Dollbäriuge, Ruff Sardinen, Sardellen re. re.

empfiehlt 6126

Cltr. Ludw. Thomas,

10 Neuen Baue 10.

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. Cigarretten, . a Twist-Tabak

fjoroie111 etnen Rachen ä 20

= Echten Braflt-Tabak, ,Xkf°9- Schmälzler,

Mehlt geneigter Abnahme 6125 Chr. Ludw. Thomas, Bäue 10.

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Neuenweg 22.