Berlin, 15. Februar. Der Kaiser wohnte der gestrigen Vorstellung im Opernhause bei und empfing heute Vormittag den Ches de» MMär-Cabinet», General v. Albedyll, zu einstündigem Vortrag.
— Die „Nordv. Allg. Ztg." erfährt, eine Proklamation de» Kaiser» anläßlich der Wahlen werde nicht erlassen werden, da der Kaiser über seine Wünsche bezüglich de» Septennat» und bezüglich der Wahlen fich gelegentlich de» Empfange» der Adreß-Deputation de» Herrenhäuser so deutlich au»ge- sprachen habe, daß auch in einer Proklamation über die Stellung de» Kaisers neue» Licht nicht verbreitet werden könnte. Die Wähler würden trotzdem wissen, wa» ihr Kaiser von ihnen erwartet.
Staken.
Ro«, 15. Februar. Die Zeitungen bestätigen, daß Depreti» mit der Cabinet»bildung betraut worden und den Auftrag im Einvernehmen mit Robi- lant erfüllen werde. „Popolo Romano" hofft, Robilant werde dem lebhaften Drängen seiner Freunde und der öffentlichen Meinung nachgeben und im Amte bleiben. Die „Optnione" sagt, Depreti» werde der erste sein, der ein Beispie der Selbstverleugnung gebe, indem er nöthigenfall» auf da» Portefeuille de» Innern verzichte und nur da» Präsidium behalte. Der „Italia" zufolge wer- den Depreti», Robilant und Magliani Stützen de» neuen Cabinet» sein. Der „Tribuna" zufolge soll das Kriegs-Portefeuille Cialdtni oder Bertoleriale anvertraut werden.
— Cardinal Cattini, Erzbischof von Ravenua, ist gestorben.
Portugal.
Lissabon, 15. Februar, lieber die Differenzen de» Sultan» von Zanzibar mit dem Gouverneur von Mozambique verlautet hier, der Sultan habe sich geweigert, mit dem Gouverneur über den Befitz der Tungibai und der Grenze am Cap del Gado gemäß seinem im Vorjahr an den König von Portugal gerichteten Schreiben und seiner Depesche vom 18. Januar zu verhandeln. Der Gouverneur glaubte deshalb, eine letzte Frist stellen zu sollen, welche jetzt abgelaufen ist. Der Gouverneur habe fich daher nach Tungi begeben und die Portugiesen Zanzibar» dem Schutz de» deutschen Consuls unterstellt.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenr - Bureau.
Berlin, 15. Februar. Eine gestrige Bekanntmachung des Staatsministeriums ordnet auf Grund des L>ocialistengesetzes für die Städte Stettin, Grabow und Altdam für die Amtsbezirke Bredow, Marsow, Scheune und Finkenwalde auf die Dauer eines Jahres den kleinen Belagerungszustand an. Versammlungen zur Berathung öffentlicher Angelegenheiten dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung der Ortspolizei stattfinden. Die Verbreitung von Druckschriften auf den Straßen ist verboten Personen, welche einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung verdächtig sind, kann der Aufenthalt versagt werden. Das Waffentragen, die Einfuhr und der Verkauf von Sprenggeschossen ist mit gewissen Ausnahmen verboten. Die drei letzten Anordnungen treten sofort, die ersten am dritten Tage in Kraft.
— Graf Fürstenberg-Stammheim und 36 Mitglieder des katholischen rheinischen Adels veröffentlichen in der „Kreuzzeitung" eine Erklärung, welche darauf hinweist, daß das Eentrum statt einer großen nationalen Politik eine Politik des kleinlichsten Nörgeln verfolgt und schließlich im offenen Bündniß mit dem demokratischen Fortschritt geendigt habe und zwar alles das ttotz dringlichster Mahnung des Papstes. Die Unterzeichner fordern ihre rheinischen Landsleute auf, treu und fest zum Kaiser zu stehen und mit ihnen zusammenzuwirken für eine katholisch-conservative Partei.
Berlin, 15. Februar. Unter Hinweis aus einen Artikel der „France" vom 12. Februar, welcher die Friedfertigkeit Frankreichs betonte und, falls der Krieg dennoch ausbrechen sollte, Deutschland dafür die Verantwortlichkeit auferlegte, bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg.": Es gehört die ganze Dreistigkeit des Revancheblattes dazu, derartige Verdrehungen aufzutischen. Die „Nordd. Allg. Ztg." citirt Artikel der „France" vom 17. October und 18. December 1886, worin die Kampfbereitschaft Frankreichs hervorgehoben, dte Entscheidungsstunde herbeigewünscht und die bestimmte Absicht Frankreichs betont wird, Elsaß - Lothringen zurückzunehmen, unter der Hinzufügung ein Krieg zwischen Frankreich und Deutschland sei unvermeidlich und werde heute oder morgen, sicherlich aber bei der ersten Gelegenheit ausbrechen.
Köln, 15. Februar. Der Rhein ist eisfrei. Die Schifffahrt danieder begonnen.
Pefth, 15- Februar. Das Amtsblatr publicirt die Enthebung Szaxaru's und die Betrauung Tisza's mit der Leitung des Finanzressorts. Minister Orczy bat die Leitung des Ressorts des Innern übernommen; ferner die Ernennung des Dtreetions- präses Lukae's als Staatsseeretär des Communieationsressorts.
Madrid, 15. Februar. Die Kammer genehmigte gestern mit 175 gegen 70 Stimmen das Gesetz, betr. die Verpachtung der Tabakregie. 9 0
. ., London, 15. Februar Im Unterhause wurde gestern die Adreßdebatte fort« Befett. Das Amendement Eßlcmont, betrestend die Pachlcontraete der Landpächter in Schottland, wurde nach fünfstündiger Debatte mit 198 gegen 96 Stimmen verworfen ®arauf 6ettntra8te Kampbea ein Amendement zu Gunsten der Errichtung lokaler Körperschaften in Schottend und anderen Theilen Großbritanniens zur Behandlung lokaler Angelegenherten. Balfour bekämpfte das Amendement, welches schließlich -urück- gezogen wurde. Sodann erfolgte Vertagung der Adreßdebatte. 8
m , London, 15. Februar Unterhaus. Goist erklärt, daß die Regierung keine Nachricht habe, welche das Einrucken chinesischer Truppen in Ober-Birma bestätige Smith eonstatirt, daß bei dem gegenwärtigen Zustande der Unterhandlungen, betreffend Bulgarien, es zetzl unthunlich wäre, weitere Vorlagen von Schriftstücken zu macken Worms fuhrt aus, die Regierung habe bei den Continentalregierungen Schrttte gethan zum Zwecke einer internationalen Zuckerprämienconferenz; einige Antworten feien nicht J?etl ?er Adreßdebatte beantragt Cameron ein Amendement betreffs der schottischen Kleinbauern, welches besagt, daß die jüngsten Ereignisse auf Skye und Untersuchung erheiAn Justizverwaltung in den Hochlanden eine erschöpfende
Vermischte».
„ ,, >^°?berg, 14. Februar. Als gestern Abend Weichensteller Mohrhardt die f^ btn °iusubrenden Schnellzug gestellt hatte, bekam er einen 0(0100011^11, hi ^106 dessen er auf die Schienen fiel, worauf der Zug den braven und allzu pflichttreuen Mann überführ. Es wurde ihm Arm und Bein abgefahren heute früh verstarb er Er hinterläßt eine Frau und einen erwachsenen Sohm '
JL Darmstadt, 14. Februar. Als fich der 3ua 4 10 llbr Wnrhm Dampfstrabenbahn zwischen hier und Eberstadt aus freier Fahrt befand emambolir" derselbe mit einem von Eberstadt kommenden Fuhrwerk derart, daß die Pferde ziem ich bedeutend verletzt sind. Die Deichsel des Wagens drang in ein Coupösenster und stieß «,nem mitfahrenden Jungen unter dem rechten Auge ein bedeutendes Loch in den Kopf so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Die übrigen Passaaiere kamen mit dem Schrecken davon. b ^»imgiere
t , Darmstadt, 11. Februar Die Neuen Hess. Volksbl." schreiben: Wir er- suhren heute das nachfolgend- heitere Geschichtcheu: In einer Garnison, deren nähere Sejeidjnuna wir unterlassen, dient als Unteroffizier ein fog. Talmi-Berliner, dessen Wiege nicht am grünen Strand der Spree oder der duftigen Pauke gestanden sondern mehr In der Nahe des großen Woogs. Dieser Sohn des Mars, welcher sich für einen «roßen Kunstfreund hält entdeckte kürzlich in feiner Corporalfchaft einen Soldaten der noch Ansicht des Unterofstziers ganz das Zeug zu einem hervorragenden Bildhauer I
Satte. Seines Zeichens ist derselbe Stuckateur. Zur Entfaltung eines Talentes m nun eine Cnfcnicnftube nicht gerade der geeignete Ort, nichtsdestoweniger wollte unser Kunstfreund ihm Gelegenheit geben, dasselbe nach Möglichkeit zu betätigen. Darum cr eines schönen Tages zu feinem Untergebenen: „Hören Sie mal, Sie versteden Schichte, Sie konnten mich meinJeficht mal abfipfen.“ Selbstredend mc??_ t*«r r* ’tc öiisem ehrenvollen Auftrag Beglückte fofort dazu bereit und der nöthiac "2?? ““rbe sur so und so viel Retchspfennig ongefchafft. Der Teig ivird angerllh?t und das ,^Obzeet fehl sich Mittlerweile würdevoll in Positur. Andächtig steht die Corporalschast im Halbkreise um ihn herum. Klix, klax, fliegen die Gipspatzen in das Antlitz des Vorgesetzten und werden von der sachverständigen Hand des Kunstjüngers fphT(;b1h?riikhU1V vertheilt. Als dies soweit in Ordnung, wird das „Modell" Mnfilt 9f.c.n gelegt, um zu trocknen. Nachdem nun nach allgemeiner
nothlge Harte erreicht hatte, sollte zur Abnahme geschritten werden aber o weh. da mußte irgend etwas nicht ui Ordnung fein. Sobald der Künstler an einer Seite die Maske losen wollte, stöhnte der „Gejipste" jämmerlich. Kurz und aut iderstand allen gütlichen Derfuchen. Sehr bald kam die ganze Gesellschaft r?ckr,^b,rÄ 5 ^n?^,?^encugimg, daß hier nur noch Gewalt helfen köizne. Mit ■ ta,nlfkr.r« ?urtleZI alle Schlag- und Klopfinstrumente herbeigeholt und rnk nÄ“’«6" I/stcht des verehrten Vorgesetzten bearbeitet, bis
starre Rinde sich loste und das menschliche Antlitz wieder zur Geltung ?nH,rnt mnr n8i*t V ^."9^ f,0,U.,£ ßf;baucrt haben, bis das letzte Bröckchen Gips - eme erkleckliche Anzahl Haare mitzunehmen, so daß eine eni- ftnrmÄk bt§ ®e5t6t5 M't einem gerupften Huhn vorhanden gewefen sein des'komsschen Anblüks^zu^unterdrückem'" Brüche ihrer Heiterkeit ob
bcr bayerischen Königsschlösser.l Wie man aus Bayern ^ibt, fängt man dort an für Unterkunft und Bequemlichkeit der Gäste, welche On ®e!ud)C der Königsschlösser kommen werden, Sorge zu l?£roa3 ber Besuch im Vorjahr ein kolossaler und im umgekehrten Transportmittel und Unterkunft. Es war einfach für öaare» @«11) nichts zu erhalten. Nun werden umfassende Vorkehrungen getrosten das^e^sÄnb K^°s,raerben <er Herreninsel im Chiemsee, worauf sich
im s8 n befindet, zur Zeit die Umbauten im alten Herrenhause und
AH bf bC va^enommen und dadurch ungefähr 70 Zimmer gewonnen, fSnc? Untcrfunft Pension gewähren werden. Möbel und Ein- nchtungs-Gegenstande kommen aus München, das Personal wird ergänzt, so daß auf £>crrenroort der Gast den gewöhnten Eomfort nicht vermissen wird. Auch zwischen 5,^borf und dem oftgenannten Murnau wird eine modernen Ansprüchen entsprechende Sl behufs billiger Verkehrsoermittelung zwischen den Lrchlostern Linderhof und Hohenschwangau.
®inTOh1un8 per Telephon.) Der „Gen.-Anz." für Hannover Wreibt. Wiedciholt haben wir schon dte Vorträge und Experimente Herrn Th. BöllerLs t des Hypnotismus einer eingehenden Besprechung unterzogen. Gestern Nachmittag waren wir nun Zeuge, rote Herr Böllert - ohne jede Vorbereitung natur« N "7ri„E,üC„äy-F9tpnot ™.uSJtart empsängliche Person sogar per Telephon hypnoti- I*’ t. ■^It $abJn früher erwähnt, daß ein Herr Pabst aus E» bei dem «rstm Versuch von Herrn Böllert als ganz besonders «mpfanglich befunden worden ist. Gestern sltachmittag nun befand sich Herr Bollert bei Herrn Eonsul Dr. Konigswarter in der Prinzenstraße und von hier V s0tIr ^crr P^bfi an das in unserer Expedition befindliche Telephon JEISka, bas nun von Herrn Böllert demselben durch's Telephon zugerufene * mudjtcn fich bei P. dieselben Symptome bemerkbar, wie wir sie ^b^ndlich in den Sitzungen des Herrn Böllert an den zu Hypnotisirenden beobachten b5r fe"ffen fieber P-, er mar durch den Ruf des Experimentators lArfta “ V J^“n f?nntcn wir die interessante Beobachtung machen, dte Herr Böllert fad) pnrJ£lnCn ^ortra0en erwähnt, wegen der Räumlichkeiten indem ^^ungssaale uns bisher aber an einem Experiment nicht vorführen konnte, nämlich h & ^§abc;m @^IafrLroteb.e/ zu erwecken, ohne bei derselben zu sein, also in ftrJiTÄ™ %SnLCr 3iemJ ? weiten Entfernung, und zwar von der in der Prinzen- ftraße belegenen Wohnung des Herrn Eonsul Königswarter aus, wo sich Herr Bollert befand. Der hypnotifirte P. der noch immer schlafend in unserer Expedition stand, ohne letzt mit dem Telephon Fühlung zu haben, erwachte plötzlich, und zwar war dies in demselben Moment als Herr Böllert in der Prinzenstraße sein ,,Wach!" aus- AR*ftn e*tr^ir ben Fall hier mitgetheilt, da derselbe auch unsere Leser aus's Höchste interesfiren durfte.
o Eine Tragödie eigener Art hat sich in Berlins Umgebung abgespielt. Ein Landmann m Berge bei Nauen erhielt die Nachricht, seine in Berlin verhetrathele Towter sei mit ihrem neugeborenen Kinde gestorben. Die Mutter reiste zum Be- hpn dem Friedhöfe wurde sie und ein ebenfalls anwesender Sohn, der bei
' lranf Unb..5arÄc?Vfurie Ze" nachher. Inzwischen war eine £?rCirtrft»r bem zurückgebliebene Tochter am Typhus erkrankt und als
der Erstere von dem Begrabniß seiner Frau aus Berlin hetmkehrte, starb auch diese Tochter. Das war für den alten Mann zu viel, er legte sich nieder, um nicht wieder aufzustehen. Eine dritte Tochter ist von der ganzen Familie allein noch übrig.
nnn C^T 18. Februar her, seit Maria Stuart, Königin
o.on Schottland, ihr Leben auf dem Schastot ließ. Die Enthauptung fand zu T^otbe- rmghai in Northamptvn statt. In einer Halle ging die Exekution vor sick.^ Der gon^e ^aum war mit schwarzem Tuch behangen, das Schastot mit schwarzem Sammet beschlagen. An 200 Personen hatten sich eingefunden, um dem traurigen Schauspiele beizuwohneit. Die Königin trat um 9 Uhr Morgens in den Saal. Sie setzte sich auf den für sie bestimmten Stuhl neben dem Schastot. Flatcher, Dechant zu Pcter- ShremKirn saßen die Grafen von Kent und
Shrewsbm-y, zur Linken der Königin stand der Sheriff Andrews mit weißem Stabe. Vor der Königin stand der Scharfrichter und seine Gehilfen, durch den rothen Flor am linken kenntlich. Hinter Maria befanden sich ihre Diener. Rechts im ftanben Edelleute, Burger und Musketiere, zur Linken befand sich das Tribunal.
^fnfaf°hp?tqT^nLr8anit o1 ße!{etbtt ^bwand war mit Hermelin ein- der Mantel mit Zobel besetzt. Um den Hals trug sie ein Perlenband und ein auf die Brust herabfallendes Kreuz. An dem Gürtel hatte sie zwei Rosenkränze. So A br-n Jauern. Das Urtheil wurde verlesen, die Königin proteftirte. Dann fntete sie nieder vor dem Block. Der Scharfrichter trat hinzu, um sie zu entkleiden und den Schleier wegzunehmen. Sie wies ihn mit einer Geberde fort und zu dem Grafen gewendet, sprach sie: „Ich bin nicht gewohnt, so ibre Ärrin^ ^7 Äammerjttnßfern. Diese beide entkleideten
t * s £ ;f I5. "Othig. Dann küßte die Königin das Erucifix dreimal und Dbine Hande befehle ich meinen Geist!" Dann legte sie ihr Haupt auf den Block und sprach Psalmenverse. Da traf sie das Beil des Denkers zuleben! ®in Zetter Hieb und M latte
“ Die blaue Grotte auf Capri ist der Gegenstand eines Processes, der zu den eltsamsten gehört, die je geführt sind. Das „Echo" entnimmt der Reituna Napoletona" das Nachstehende: Seit einigen Jahren ist ein Amerikaner Besitzer des- a 8CtH?.nn^n UUter welchem sich die weltbekannte blaue Grotte befindet, und behauptet. ~a mir die Oberfläche des dortigen Grund und Bodens gehört, so gehört mir auch dasjenige, was darunter ist, nämlich die „blaue Grotte". Letztere befindet sich jetzt aber im Besitz des Städtleins Capri und erhebt die Verwaltung des letzteren eine Abgabe von allen, welche die Grotte besuchen, und kommt es der genannten Behörde nicht in den Sinn, ihr Eigenthurn gutwillig an ben Rankce ibzutreten. So Hot denn letzterer einen Proceß anhängig gemacht. Verliert er letzteren, b^^ h/auen Grotte einen argen Streich spielen und ein Loch von oben durch ne Wölbung bohren, wodurch der in der Grotte vorhandene prachtvolle Licktreflex ofort veischwinden wurde. In diesem Falle gehörte die Grotte azuria, welche jährlich "O?. ^fifi^nden besucht wird, zu den schönsten Erinnerungen. - - Ob der Vankee sich rechtzeitig eines Besseren besinnt, steht abzuwarten. J
i m °um\ (5pät ^enug, aber doch nicht zu spät, wird ein italienischer Verbrecher einer Bestrafung zugefuhrt. Im Jahre 1865 wurde in Flaviana der Director der ^ccbe^cen ergaben, daß er der Sekte der Meuchelmörder, ft V'aJCC0/ deßhalb zum Opfer gefallen, weil er beim Vertheilen von Stellen steto Angehoiige seiner Familie bevorzugte. Einige der Mörder wurden damals ocr-


