Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.
Berlin, 14. September. Der General z. D., Graf Werder, ist vorgestern, an seinem 80. Geburtstage, zu Grüssow bei Belgarv (Pommern) gestorben.
[Wilhelm Leopold Graf v. Werder, geboren am 12. September 1808, entstammte einer altadeligen märkischen Familie; sein Vater starb 1837 als Generallieutenant a. D. in Glogau. In der Dtvisionsschule dieser Stadt für den Militärdienst vorbereitet, trat Wilhelm Leopold v. Werder 1825 in die Armee ein und wurde 1825 Officter. Nachdem er 1833—36 die allgemeine Kriegsschule zu Berlin besucht hatte und 1839 bis 1840 als Lehrer des Kadettencorps thätig gewesen war, nahm er 1842—43 als Premierlieutenant an dem russischen Feldzuge int Kaukasus Theil, in welchem er schwer verwundet wurde. Nach Preußen zurückgekehrt, avanctrte er im Laufe von zwanzig Jahren zum Generallieutenant. Im Kriege von 1866 führte er die dritte Infanterie- Division, an deren Spitze er sich namentlich bei Gttschin auszeichnete. Reichere Lorbeeren brachte ihm der französische Krieg. Bei Wörth befehligte er das badisch- württembergische Armee-Corps und leitete dann die Belagerung von Straßburg, dessen Capitulation ihm die Beförderung zum General der Infanterie eintrug. Es folgten die siegreichen Kämpfe der aus preußischer Landwehr und den badischen Truppen ge- bildeten Werder'schen Armee gegen die Garibaldi'schen Schaaren bet Dijon, Nuits u. s. w. und endlich im Januar 1871 der großartige und heldenmüthige Widerstand gegen den Versuch Bourbakt's, Belfort zu entsetzen, der mit der siegreichen Entscheidungsschlacht vor Belfort (15.—17. Januar) endete, die Werder's Namen mit einem Schlage zu dem populärsten im ganzen Süden des Reiches machte und ihm die höchsten Auszeichnungen etntrug. Nach Beendigung des Krieges erhielt er das General- Eommando über das 14. (badische) Armee-Corps, wurde Ehrendoctor der Philosophie der Universität Freiburg, Ehrenbürger zahlreicher Städte und mit Geschenken und Huldigungen förmlich überschüttet. In das Verhältniß zum Großherzog von Baden vermochte der General sich nicht immer und überall zu finden. Bei seinem hitzigen Temperament kam es hin und wieder zu Reibungen, die nothwendtg auf beiden Setten verstimmend wirken mußten. Im April 1879 wurde Werder unter Verleihung des Grafentitels zur Disposition gestellt und lebte seitdem auf seinen Besitzungen in Pommerns (F. Z.)
Stettin, 14. September. Se. Majestät der Kaiser ertheilte im Laufe des Vormittags mehrere Audienzen. I. Kgl. Hoheit die Prinzessin Wilhelm besuchte heute Vormittag die Friedländer'sche Mädchenschule und einige andere Schulanstalten. Nachmittags 5 Uhr findet bei Seiner Majestät dem Kaiser ein größeres Diner statt, an welchem die Spitzen der Cioilbehörden von Stettin und der ganzen Provinz — etwa 220 Personen — geladen sind. Zu dem nach dem Diner bei den Majestäten stattfindenden Kaffee haben auch die angesehensten Damen von hier und aus der Provinz Einladungen erhalten. Morgen Nachmittag 1 Uhr findet auf dem hiesigen Rennplätze ein Rennen des Pasewalker Reitoereins statt. Se. Majestät der Kaiser hat den Besuch desselben in Aussicht gestellt.
Stettin, 14. September. Se. Majestät der Kaiser, dessen Abfahrt zum Feldmanöver auf 9Vi Uhr Vormittags festgesetzt war, hat wegen des seit gestern Abend eingetretenen Regenwetters, das auch bis jetzt nur wenig nachgelassen hat, seine Theil- nahme an dem Feldmanöver aufgegeben. Se. K. Hoheit Prinz Wilhelm und Feldmarschall Graf Moltke haben sich auf das Manöoerfeld bei Brunn begeben. Ihre Majestät die Kaiserin wird morgen Vormittag um 11 Uhr die Vorstände und Delegirten des Frauenvereins und anderer hiesiger Wohlthätigketts-Anstalten (gegen 120 Personen) empfangen.
— Bei dem gestrigen Paradediner trank Se. Majestät der Kaiser auf das Wohl des 2. Armeecorps. Ihre Majestät die Kaiserin nahm an dem Diner nicht Theil, den Platz neben Sr. Majestät dem Kaiser nahm Ihre K. Hoheit die Prinzessin Wilhelm ein. Nach dem Paradediner ließ sich Ihre Majestät die Kaiserin mehrere Herren vorstellen, darunter den Oberbürgermeister Haken, welchem Allerhöchstdieselbe für den überaus herzlichen Empfang in der Hauptstadt Pommerns dankte.
Toblach, 14. September.. Heute Nachmittag unternahm Seine K. und Kgl. Hoheit der Kronprinz trotz des kühlen Wetters zu Fuß einen großen Ausflug in die Umgegend.
Prag, 14. September. Bei den heutigen Landtagswahlen im Großgrundbesitze erschienen die deutsch-liberalen Wähler nicht. Die Candtdaten der conservativen Liste wurden einstimmig gewählt.
Kopenhagen, 14. September. Der Czar machte Mittags eine Spazierfahrt und besuchte Nachmittags mit den meisten Mitgliedern der kaiserlichen und königlichen Familie die Schwester der Königin in Helsingör. Um 6 Uhr kehrte er nach Fredens- borg zurück.
London, 14. September. Das Oberhaus erledigte das Finanzgesetz in allen Stadien.
H'licago, 14. September. Der oberste Gerichtshof von Illinois hat das Gesuch der verurtheilten Anarchisten um Einleitung eines neuen Processes verworfen und das erste Urtheil bestätigt. Die Hinrichtung der zum Tode verurtheilten Anarchisten findet am 11. November statt.
Univer-täts - Ghronik.
— Licentiat Georg Lösche in Berlin wurde zum außerordentlichen Professor für Kirchenaeschichte an der K- K. evangelisch-theologischen Fakultät in Wien ernannt. Außerdem bringt jetzt die „Wiener Zeitung" die amtliche Berufung des Professors Lujo Brentano von Straßburg nach Wien als ordentlicher Professor für politische Oekonomte, sowie die Ernennung des klerikalen Geschichtsschreibers der Päpste, außerordentlichen Professors Dr. Pastor, zum Ordinarius in Innsbruck.
< q ^r^Ptember. Der Aesthettker Friedrich Theodor Vischer ist um */.8 Uhr Abends in Gmunden gestorben.
B e t m i s ch t e ».
Gießen, 15. September. Unser Landsmann Buff vulgo Gießen erntet auf seiner Sangeslaufbahn recht erfreuliche Triumphe. So berichtet die „Weimarer Ata " über sein Auftreten als „Tamino" in der Mozan'schen „Zauberflöte" in Weimar: Vor allen gebührt Herrn Gießen, der den „Tamino" als Antrittsrolle gab, für seinen wunderschönen Gesang das uneingeschränkteste Lob. Der junge Sänger ist im Besitz einer herrlichen, vortrefflich geschulten Tenorstimme. Nicht nur die jungfrische Stimme, die reine, edle Tongebung, die leichtansprechende, klangschöne Höhe und die warme Empfindung im Vortrag, sondern auch die Sicherheit, mit der er seine Aufgabe beherrschte, war für ben Theaterbesucher eine wahre Lust und Freude. Herr Gießen versteht zu singen; zart und weich, aber auch voll und kräftig klang die Stimme durch '/r$lc8 .Bildniß ist bezaubernd schön" war von wunderschöner Wirkung. Wünschen wollen wir, daß zu solch schönen Gesangesletstungm sich auch bald ein gistes Spiel und eine schone Sprache im Dialog gesellen möge. An den reichen, wohlverdienten Bei.allsspenden konnte man sich redlich betheiligen. ; 9
△ Mainz, 14. September. Laut der Präsenzliste waren zu der heutigen ersten 00 bcr Generalversammlung des Gesammtoereins der deutschen ?"b^^rthumsoereine im Akademiesaale des Kurfürstlichen Schlosses hier zweihundert und einige Thetlnehmer erschienen. Unter den auswärtigen Theilnehmern befanden sich, wie gestern schon angedeutet, Prof. Dr. Virchow und Schliemann welck Letzterer bei seinem Erschien in dem Akademie,aal von lautem «W bemüht und nach einem Ehrensitz geleitet wurde. Neben den Mitgliedern des Altcrthumsverelns nahmen von hier Bischof Dr Haffner, Domkapitular Dr. Mousang, Provinjtaldtrector ^^ler^S6,trbUSer»eifmr Dr- O-chsn-r, verschiedene Stadtverordnete und mebrc» höhere Ofsiziere Theil. Namens des Vorstandes des Gesammtoereins der Geschichts- und Alterthumsvereine begrüßt Dr. Beringtster (Berlins die und übertrug nach der Mittheilung, daß der Großherzog mit Rücksicht auf b^e Mansch r das ihm angetragen-Präsidium durch das Hofmarschallamt dankend abgelehn habe Provtnztaldirector Kuchler den Vorsitz der Versammlung. Provinzialdirector Kückler wie auch hierarff Oberbürgermeister Dr. Oechsner hießen in warmen Worten d^ V - sammlung in Mainz willkommen und sprachen die Hoffnung aus, daß sowohl das Resultat der Generalversammlung ein segensreiches sein, wie auch der bewäbrte Gast- stnn der Mainzer und die bekannte Liebenswürdigkeit der Mainzerinnen eine bleibende
Landwirthfchaftliche Nachrichten.
— ^Durchfrcssen des Strohs.s Die Lage der Landwirthschast ist eine derartig!, daß die größte Sparsamkeit anzuwenden ist, wenn ein größeres Erträgniß erzielt werden soll. Und es läßt sich in der That auch noch viel sparen, denn in den meiste» Wirthschaften wird noch viel Verschwendung getrieben, freilich nicht mit Absicht, sonder» mehr durch Unkenntniß. Das gilt namentlich für die Viehhaltung. So ist es nicht allgemein bekannt, daß besonders Schafe zum Theil mit dem Durchfressen des zu Strei bestimmten Strohs ernährt werden können. Dieses Stroh, namentlich auch Haferstral enthält noch viele nicht ausgedroschene Körner, welche den Schafen neben den feinere-» Theilen der Stengel und Blätter ein willkommenes und sehr nahrhaftes Futter liefern Nach dem Durchfressen, also nach dem Aussuchen der nährendert Thelle ist das Stro l noch ebenso gut als vorher zur Streu zu verwenden. Wird cs aber nur als Sttei benutzt, so gehen bedeutende Nährstoffe verloren, die eben allein durch das Ausfressc: gewonnen werden können.
Erinnerung an Mainz unter den Theilnehmern der Gmeralversammluna f,,™« , möchte. Nach einigen geschäftlichen Mttthetlungen hielten sodann Dr Ä und Dr. Keller Vorträge. Beide erstgenannte Herren sprachen über d e Sammlungen und Dr. Keller über römische und fränkische Bewaffnuna ibrm ^‘1, fand noch eine Besichtigung der städtischen Sammlungen statt ß" äUm ^Guß
—. Mainz, 14. September. Im Schooße der Verwaltung der Ludwigsbahn haben sich seit der jüngsten Verwaltungsrathssitzung die Ansickten <M'SH der vielerwähnten Verstaatlichungsprojecle wesentlich geklärt So wenia Händen ist, Befürchtungen zu hegen, daß die preußische Regierung mit bcm wachsenden Rechte, der Uebernahme der Theilstreckc Frankfurt-Kelstnbach eine iS bekommt, um die Ludwigsbahn über Nacht in ihren Lebensadern lahm leaen m so verschließt man sich Seitens der einzelnen Verwaltungsrathsmitglieder boA mehr ganz der Erwägung der Frage, ob es nach Lage der Dinge nicht la die Actionäre der Gesellschaft wirklich besser sei, einen Verkauf der Rabn n* !Ur preußischen Staat ernstlich in's Auge zu fassen. Diese Erkenntniß entsprinat tb^ni^?' der Ueberzeugung, daß die preußische Regierung bei ihrer neuesten Action Einverständniß mit der hessischen Staatsregierung gehandelt hat, als ihr letzteren der Verzicht auf das Verkaufsrecht jedenfalls zugesagt worden ±
hieraus weiter, daß die Regierung in Darmstadt zur Einsicht gekommen bn&° a* finanziellen Gründen der hessische Staat wohl nie an die käufliche Uebernabm h Ludwigsbahn denken könne und sich darum mit verschiedenen Linien der Balm i & fehbarer Zeit naturgemäß Verhältnisse entwickeln müssen, die der preußischen fflMuL!.8 allmältg eine weit größere Gewalt über die Bahn verschaffen, als solche bentp Daß Preußen, einmal im Besitz dieser Gewalten, die Actionäre bei einem en?nht,Tu Verkauf nicht in der Weise entschädigt wie heute, liegt auf der Hand. Es wäre hfhJE sehr gewagt, aus dieser Eonsideration, der sich jetzt auch Mitglieder des Verwalt,,»^-- raths anschlteßen, die früher jeden Verkauf der Bahn von der Hand aewielen den Schluß zu ziehen, daß man Seitens der Gesellschaft irgendwie Verkaufsaeliflfr habe und gehorcht man allenfalls „der Roth und nicht dem eignen Drana" 8 m großer Spannung sieht man in dem Verwaltungsrath der Antwort der preußischpn Regierung auf das jüngste Schreiben der Bahngesellschaft entgegen und wird liemihJ allgemein die Vermuthung gehegt, daß Preußen mit irgendwelchen Kaufsvorichlä^n herausrücken wird. Wenn Letzteres nicht geschieht, daß dann mit dem kommend Januar eine Aenderung in den bisherigen Verhältnissen der Bahn noch nicht emtritt darüber herrscht nirgenoswo Zweifel, denn die Feststellung des eventuellen tafm-nU für die Linie Kelsterbach-Frankfurt ist mit Rücksicht, daß seither für genannte Strecke keine getrennte Buchung stattgefunden, derart schwierig, daß bis zur Ermittelung der Kaufpreises noch Jahre hingehen können.
— Der 29 Jahre alte Sticker Schädlich in Falkenstein kam am Abend der 9. September zu seinem in der Bahnhofstraße wohnenden Schwiegervater, dem in den 50er Jahren stehenden Matertalwaarenhändler Vogel, und verlangte von ihm daß seine wieder zu ihren Ellern zurückgekehrte Frau wieder zu ihm (Schädlich) stchen sollte Als dies der Schwiegervater ablehnte, erschoß Schädlich zunächst ihn, dann seine Krm, und, als er sein Gewehr wieder geladen, sich selbst.
— [Der Drachendienst der Deutschen.) Der „Jntransigeant" Henri Roche- fort's schrieb kürzlich: „Man verkauft auf dem Wege nach Pankow nahe beim. Drachenfels (Herzogthum Baden) Mengen von Papierdrachen großen Umfanges auf denen der Kopf des Generals Boulanger abgebildet ist. Diese Papierdrachen macheir Furore." — „Man ersieht hieraus", bemerkt dazu der „Kladderadatsch", welchen ungeheuren Respekt die Deutschen vor dem General Boulanger haben. Sie erweisen ihm eine Ehre, welche nicht einmal Bismarck bei ihnen genießt; sie haben ihn unter die Drachen, d. h. unter ihre Götter versetzt, wahrscheinlich um ihn dadurch milder zu stimmen und ihn von der Verheerung ihres Landes abzuhalten. Der altdeutsch-- Drachendienst hat seinen Ursprung auf dem Drachenfels bei Pankow, wo die Panke' der deutsche Indus, entspringt, ein gewaltiger Strom, welcher bei Merseburg auf dec einen Seite den Rhein, auf der andern die Wolga in sich aufnimmt. Vom Drachenfels aus verbreitete die Verehrung der Drachen sich über das ungeheure Tempelhofec Feld, welches sich nordwärts davon gegen das Schwarze Meer hin ausbreitet. Abgesehen von den öffentlichen Drachen, hat Mancher noch zu Hause einen Privat- ober Hausdrachen, welchen er verehrt und durch Opfer milde zu stimmen sucht."
— „Die fremden Officiere bei den französischen Manöoern", unter diesem Titel gibt das in Paris erscheinende „XIX. Sidcle" eine Sammlung von Genreblldern heraus, zu denen wohl die vorjährigen militärischen Abgesandten Modell gesessen haben, dürften. Den deutschen Officieren wird hierbei folgende Eensur ertheilt: „Dec deutsche Officier mit seiner jeglichen Schmuckes entbehrenden Feldmütze, einige Ehrenzeichen auf der Brust, gibt sich den Anschein der ausgewählten Höflichkeit. Ueber alles ist er im höchsten Grade befriedigt und für die geringfügigste Aufmerksamkeit überaus dankbar. Man sieht nie ein Notizbuch in seiner Hano, dafür hält er aber die Augen und Ohren besser offen als irgend ein Anderer. Am Morgen ist er immer der Erste, und doch hat er wahrscheinlich vor dem Schlafengehen noch mehrere Stunden gearbeitet, neben sich die Champagnerflasche, der er auch an der gemeinsamen Mittagstafel äußeffl fleißig zuspricht. Hier und da macht er eine kleine Promenade zwischen den Truppen und ergänzt dabei int Vorbeigehen seine Beobachtungen. Natürlich nimmt Deutschland nicht den ersten Besten zu einer solchen Mission."
Schiffsnachrichten
Bremen, 13. Septbr. Mr transatlantischen Telegraph.l Der Postdamps« Eider, Kapitän PH. Berdrow, vom Norddeutschen Llopd in Bremen, welcher ar 3. Septbr. von Bremen und am 4. Septbr. von Southaütpton abgegangen war, i * heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Sandel em® Berkeh»
Merlin, 12. September. Die Reichspostverwaltung hat das Erscheinen nkuec Formulare für Packetsendungen nach dem Auslande angekündigt. Diese Karten siiN mit einem Vordruck für etwaige Angaben des Werthes und der NachnabmesendutN versehen und gleichzeitig auf hellerem Cartonpapier als die bisherigen gedruckt, do>e können die letzteren aufgebraucht werden.
„ ^Unburg, 14. Septbr. Rother Weizen pro Malter JL 1415, weißer Weizs X 00.0°, Korn JC 9.95, Gerste 810, Haser JL 5.45, Erbsen X OO.lM Kartoffeln X 0 'M).
™ ® rankfurt, 14. September. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln xa
Malter X 7-00—8.00, das Gescheid 12—16 H, Eier da? Hundert X 5.00—7.00, bo
Butter (m Großen X 00.00-00.00, im Detail das Pfund X 1^ 618 ^A W-ißkraut per Stück 15-20 Rothkraut per Stück 25-30 L,,Kohlr-M Stück 3-4 Jp Ochsenfleisch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 4o-M^ Schweinefleisch 65—75 H, Hammelfleisch 50—65 Ä. 1 ^0-70—1.50, 1 Huhn X 1.00—2.20, 1 Ente X 2.00—3.50, Gans Pfund 50-70 S 1 Taube 35-60 Welsche X 10.00—12 00._____
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesetlschast-
Freitag Abend 5" Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Samstag Nachmittag 4 Ul$. Samstag Abend 665 Uhr.


