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m. oemareno uver alle restlichen Veranstaltungen l-gie, »■«
Verbrüderungs-Idee, wie sie die zuin IX. Deutschen Bundes- und Jubiläum-
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f? e/?crxö^e' Wißmann, dem Vernehmen nach mit der Führung ^h0
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- die nicht in fletta»* 1 2 3 toi fions - Kommandeur. «4
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fP Pwjcigetommcnen Vertreter aller deutschen Stämme und Gaue beseelt-' Möge |te blühen, wachsen und gedeihen soweit deutsche Sprache klingt. j
Z. ' lA. Juli. An Stelle des Prinzen Heinrich von Hessen £, i°tC^mahn ^ei? "?x: 3; Berlin schreibt, der Generalmajor und Commandeux h
ben smd verrauscht, der Festesjubel ist verklungen, ber frriM muf ?a§ wellcngeschlungeue Taunusgebirge gewährend- Will q n£n prächtigen Bauten wird bald wieder verödet daliegen und von dem Pstw- S»!Äl',1l,llrlrtl werden - was aber Zurückbleiben und in der ErinnE. «amnclmek Fortdauern wird, das war der ideale, deutsch-nationale tt> K berp S? verklärend über alle festlichen Veranstaltungen legte, d>-
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P* ^uli. Das 11jährige Töchterchen eines hiesigen Arbeit-ß, 'j( über dessen Verschwinden in voriger Woche berichtet wurde, ist gestern Abend, cs
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0iQQ^ela ^5.) Division beauftragt. Generalmajor v. Wißmann ist o® 3. August 1883 Generalmajor und seiner Anciennetät nach — bie nicht i« rommcnben Generale abgerechnet — Der Sechste zum Dtvisions - Commandeur. scheint dies darauf hinzudeuten, daß in den höheren Commandostellen ein größer v öS!ce.?ien^ /K) gewärtigen ist und dürfte wohl auch die erst jungst frägetvorbfl! 7. Division (Magdeburg) hierbei besetzt worden sein.
Offenbach, 11. Juli. !
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Lokales.
. -j.» rr ®ic6en, 14. Juli. In der heutigen Sitzung des Kreistages wurde beschlossen:
1. die Wahl des Großh. Forstmeisters Herrn THaler dahier zum Mit- gltede des Kreistages für ungiltig zu erklären; zugleich wurde Anordnung einer Neuwahl beschlossen;
2. die Errichtung dreier Naturaloerpflegungsstationen in Gießen, Hungen und Grunberg auf Kosten des Kreises für vorläusig 2 Jahre •
3. die Herstellung einer Brücke über die Lumda bet Londorf im Buge der Kretsstraße nach Allertshausen mit Holzbelag;
4‘ die Ausführung einer außerordentlichen Steindeckung auf der Kretsstraße Rodgen—Großen-Buseck. p
Gießen, 14. Juli. Gießener Rhenanenbild aus dem Jahre 1841 Reproduclion nach dem Original-Verlag von Emil Roth in Gießen. Preis des Cabmetformates 1.20 JL und der Jmpertal-Ausgabe 4 Jh.
Wenn jemals ein glücklicher Griff geschehen ist, so darf ein solcher die Heraus- gabe des oben genannten „Kneipbildes" genannt werden, welches bekanntlich durch die malerische Grupplrung der einzelnen Persönlichkeiten, sowie durch die vorzügliche Ausführung geradezu unerreicht dasteht und von keinem anderen „Kneipbilde" jemals in irgend etwas übertroffen worden ist. Das Bild hat vor allen Dingen ein historisches Interesse. Die Furcht vor den „demagogischen Umtrieben", welche nach der Ermordung Kotzebues durch Land 1819 ganz Deutschland ergriffen hatte, stellte sich nach und nach als sehr übertrieben heraus, nachdem die in Matn, und Köpenik auf das Drängen des allmachttgen Metternich eingesetzten Untersuchungscommissionen während ihrer secks- lahrigm Thatlgken kaum irgend etwas „Staatsgesährliches" zu Tage gefördert hatten obgleich viele Studenten lahrelang in Untersuchungshaft schmachteten und die geist- reichitcn Vroiestorcn mit Äbsetzung und Verbannung bedacht wurden. Nach 20 fahren bunte lieb em freier Geist wieder regen und „die Rhenania" wagte es am 4. August 1839 sich als Corps - das erste wieder in Gießen - aufzuthun und sich mit dem blau- w-tb-rorh-ii Bande zu schmucken. Lm Jahre 1841 entstand das von Maler Traut- schold vorzüglich entworfene Kneipbild. Das „Gaudeamus igitur“, diese barmlole UHUchkeit, die aus dem ganzen Bilde h-rausleuchtet, steht gradczu in dem lächerlichsten Gegensätze zu den demagogilchen Umtrieben, welche man hinter jedem Lerbindunas- Shm d M°nte\ 3n ©ruppm Der^cilt ist Alles voll Leben und Bewegung Nicht d,e schablonenhaste Manier der heutigen photographischen Gruppenbilder tritt uns hier entgegen, aus welchen eine jede Persönlichkeit gewissermaßen als Statist hervorsteht, sondern das Ganze macht den Eindruck einer Momentaufnahme in dem denkbar günstigst gewählten Augenblicke. Von den 42 Mitgliedern der bam-lia-n Nhenania sind nur noch 19 am Leben unb auch bei bamalige Kneipwirth der nadi-
8;7 j3u£8.cr”lctfter,® b e I in Gießen unb besten Söhnchen Georg, ber als 8apsjunae gesegnet" f[U8C mma n,icbcr fflr ntucn »Stoff" sorgt, haben bas ZeiMche
®t0fie§ 3ntweffe bietet audi bie damalige Studententrachi. Die Sammetröcke die Kappen nut den großen Schildern, die breitrandigen Strohhüte, die großes ^äls binden, der lange Haarwuchs :c. stehen geradezu im Gegensätze zu der7etzia n Kett ber ^vrpsbursche mußte damals auch „burschikos" aussehen und sich von dem Vbittster unter!cheiden. D e Aehnltchkett der auf dem Bilde Aufgenommenen wa? Kett d r Ausnahme eine sprechende und jeder einzelne Zug tritt auch in der jetzigen vboto arapAschen Aufnahme sehr scharf hervor. Als landschaftliche StaffagV zeigt das B ld die Ruine Stauienberg mit einer vorzüglich ausgeführten Stern i»t „, f rar in Ib Vetzberg und Gießen. Die Jmverialausgabe von^llh Ctm. Länge unb W & Steife enthält bie Namen sämmtlicher Miiglieber ber damaligen RhenaM? ^Die Reproduclion des genannten Kneipbildes dürfte nicht blos den alten 7222" damaligen Verbindung und allen zur damaligen Zttl in Gießen St^bttmden von großem Interesse sein, sondern durfte auch als vorzüglich gelungenes fflrmJnWis künstlerischen, culturhistorischen Standpunkte aus die allgemein^ Ausmerkfamke ?übe2 Haupt auf sich ziehen. d . . w . . ,
Gießen, 14. Juli. Wir erfuhren soeben, daß die älteren Herren beä verems aus den 60er Jahren zu Ehren der Anwesenheit ihres Freundes und awK, bekannten mehrfach ersten Preisturners Hermann Han stein aus Amerika 2 einige Zett zum Besuch in seiner Vaterstadt hier weilt, nächsten Samstaa Abend in Stem's Garten ein Banket arrangiren und ctrculirt eben zur Einzeichnung eine Liste
— sTurnensches.j Der diesjährige deutsche Turntag wird cm 19 nnh 9A a. in Koburg abgehalten werden. Die Tagesordnung umfaßt 46 oericki^n-ln^I Aus dem Mittelrheinkreis werden dem Turntage folgende Abgeordnete Kreisoertreter Karl Rothermel-Darmstadt, Gauvertreter Karl Demutb lehrer Volpertus Schneider-Marburg, Gauvertreter Philipp Koburaer-k>A^' Vertreter Heinrich Thierolf-Darmstadt, Gauoertreter Christoph Sand^ Gauoertreter Wilhelm Pöpperling-Matnz, Turnlehrer Fritz Heidecker-Wiesba^n Vertreter Heinrich Weber Wiesbaden, Kaufmann Karl Becker-Idar Gauvertr-i- ?au!: rich Bock-Frankfurt, Graveur Jean Schmidt-Frankfurt, Gauvertreter Offenbach, Kaufmann Heinrich Schwarz - Bendorf a. Rh., ©auoertrefpr Wagner-Bad Ems, Turnlehrer Bernhard KnöchertKreuznach, ®auDertrptpr $e-nri(^ Roth Frankfurt und Gauoertreter Philipp Uhl-Gießen. Hnnrich.
m Darmstadt, 12. Juli. sAusstellung älterer Kunstgewerbe-Erzeugnissel Großh. Museums-Directton veranstaltet gegenwärtig eine neue Ausstelluna • Großh. Museum befindlichen älteren Kunstgewerbe-Erzeugnisse, welche einp^sr-X bequeme Besichtigung dieser Gegenstände gestatten wird. In Rücksicht 21 Juli I. I. ltattfindende Feier des 50jährigen Bestehens des ßanbe^emerhn^ und die am 20. Juli stattfindende allgemeine Konferenz del Lehrer aus den Kunst-Gewerbe- und Handwerkerschulen hat die Großh. Museums-Direction fi* erklärt, biese Ausstellung am 19., 20., 21. unb 22. Juli ben Besuchs „ Ä ^5«" während der gewöhnlichen öffentlichen Stunden von 11—1 Uhr, sondern $nln mittags von 3—5 Uhr zugänglich zu machen. — Während derselben Taae ™ 20., 21. und 22. Juli, wird ferner in den Räumen der technischen Musterfammk, ' des Landesgewerbvereins eine Ausstellung der diesem Vereine gehörigen bis ietzt zur öffentlichen Besichtigung gebrachten Sammlung älterer Spitzen,' Gewebe Stickereien, wenn auch nur vorübergehend und noch nicht systematisch geordnet anstaltet, welche für die Besucher von Darmstadt, Theilnehmer an der bevorstehend Feier und viele Bewohner Darmstadts Interesse bieten dürfte. 9 noai
— Die Ausstellung der Lehrlings- zc. Arbeiten ist am Samstag Mittag eröffn-», worden. Ein eigentlicher Festact hat dabei nicht ftattgefunden. Die Lehrlinasarbeff^ find im ersten Stock des Realgymnasiums untergebracht, die Schülerarbeiten in E beiden oberen Stockwerken. Die Ausstellung hatte sich vorgestern und gestern forrta eines recht zahlreichen Besuches zu erfreuen, und die ausgestellten Arbeiten fanden fachen Beifall. Die 1750 Anmeldungen von Lehrlingen vertheilen sich auf die Comit^s wie folgt: Alsfeld 3, Altenstadt 7, Alrey 26, Auerbach 19, Babenbauien n Bad-Nauheim 13, Beerfelden 21, Bensheim 43, Bingen 62, Büdingen 35, Darmstadt 345, Dudenhofen 3, Eberstadt 21, Erbach 26, Erzhausen 9, Friedbera ä?' Friedrichshütte bei Laubach 4, Gernsheim 15, Gießen 48, Griesheim 6 (tt Bieberau 17, Groß-Gerau 21, Groß-Steinheim 8, Groß-Umstadt 6, Groß-Dimmern^ Guntersblum 8, Heppenheim a. d. B. 18, Herbstein 3, Heusenstamm 14, Hirschhorns Höchst 22 Homberg a. O. 10, König 8, Langen 29, Laubach 4, Lauterbach I? Lindenfels 16, Mainz 200, Michelstadt 6, Mörfelden 1, Neustadt i. O. 16 Neu^senk bürg 7 Nidda 4 Ober-Ingelheim 31, Ober-Ramstadt 13, Offenbach 104, Oppenheim zs Ortenberg 17, Psungstadt 33, Reinheim 10, Rimbach 20, Roßdorf 8, RüsselWm Schlitz 17, Schotten 4, Staden 1, Seligenstadt 11, Sprendlingen in Rheinhessen l'b' Urberach 5, Viernheim 12, Vilbel 6, Westhofen 5, Wöllstein 14, Wörrstadt 28* Worms 101. Direct bei der Centralstelle gemeldet 6. Die Prämiirungscommissim dre Lehrlmgsarbeitenausstellung tritt am Mittwoch Vormittag 10 Uhr zusammen ? elbe besteht aus 12—24 Mitgliedern, welche als „Gruppencommissäre" zu sungiM haben. Die bet der Ausstellung vertretenen Gewerbe werden demnach durch Zusammenlegung verwandter Gewerbe in 12—24 Gruppen eingetheilt.
,CE, Frankfurt a M., 13. Juli. [IX. Deutsches Bundes- und Jubilaums- Schreßen.j Die schonen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende. — Unsere Stadt hat berettö roteber bas Werktagskleid angelegt, die Bevölkerung geht wieder t* ihrer. Geschäften nach, denn das Vergnügen hat viel Geld gekostet und sie muß alle Kräfte anspannen, um die großen Ausgaben durch vermehrte Einnahmen wieder wett in 010(^01. Wenn Frankfurt einmal ausfährt, dann führt es vierspännig, heißt's im Sprichwort, und m der That, diesmal ließ es sich etwas kosten, um den mit ihm an ^obe und Retchthum rivaltsirenden Schwesterftädten zu zeigen, was es zu leister vermag. Reich wie Arm gab das Geld mit vollen Händen aus, die Sparkassen wurde» niemals so stark tn Anspruch genommen wie während der Festtage, ja das städtische Pfandhaus soll am letzten Samstag, nachdem es Pfänder bis zum Werthe vor schließen^müfim^ l^en (an cinem einzigen Tage!), zeitweilig seine Pforten habev c benug! Die katzenjämmerliche Stimmung wird für Manchen schon vor
selbst nachkommen, wir wollen uns dadurch die Freude an dem trefflichen Gelinge des herrlichen Fettes nicht verdrießen lassen!
Welcher Contrast zwischm den Besuchern des Festplatzes am Montag uni Drenstag! War am ersteren Tage bei dem billigen Eintrittspreis von 20 Psg. di arr2cV ^C(?DrJeyun^ nnserer Stadt, sowie der umliegenden Dörfer in Hellen Schaarc nad> dem Festplatz gepilgert, so hatte sich gestern - bei der festlichen Veranstaltur zum Besten der Opfer der Zuger Katastrophe — die elegante Welt daselbst ein Stel dichein gegeben. Freilich so ausgelassen-fröhlich war die Stimmung nicht wie dt njlontag, wo das Treiben auf dem Festplatze den Charakter eines Volksfestes an fi- ^?ren die musikalischen Aufführungen desto lärmender, denn ni<! ET SS m-,Vefcn Musik-Capellen concertirten gleichzeitig auf dem Festplatz, ber fi rUn05s ut ^nro'schen Schlachtengemäldes zu einem kleiirc
,?ei dem Vortrage der Wacht am Rhein die FesW und der Gabentempel in bengalizcher Beleuchtung erstrahlte, gab sich lauter Beifici Wnn llebrüngt stehende Menge fang das Lied begeistert Nil-
Man muß überhaupt bis auf die ewig denkwürdigen Kriegsjahre 1870/71 zurückgehD Zeichen Enthusiasmus zu begegnen, wie er sich während der Festwoiö n»ft»rV11 "sr:€ü0? bcn MusikcapeÜen deutsche Vaterlandslieder wie nicht mindi die Oesterreichische Kaiserhymne intonirt wurden!
Gegen 11 Uhr ordnete sich der Lampionzug, welcher das Fest zum Abschl»' Don mehreren Musikcapellen begleitet, ging er Übe? den Festplatz HL Testhalle, von welcher unter brausenden Hochrufen Abschied genomm« bas weite Portal hinunter in die Stadt, wo trotz ber We Abendstunde von großen Menschenmengen fein Eintreffen erwartet wurde. Aus bjg LaOmpimis^ve^rannt ^alt gemacht und unter Absingen patriotischer Lieder dii
bei den älteren Turnern aus den 60er Jahren. Wir „
theiligung eine sehr große fein wird, da ein jeder diefer älteren
dieser schonen Turniahre von 60 erinnert und mit Freuden die Gelea^s.-i?? 0eT«- diese schönen Erinnerungen wieder einmal austauschen zu können Unheil begrüß
stellungen bringe. Da die serbische Fortschrittspartei dem Ministerium Ristics inzwischen auch die Freundschaft gekündigt hat, so darf man annehmen, daß sich in Serbien neue politische Umwandlungen vorbereiten.
Darmstadt, 13. Juli. Das Grobherzogliche Regierungsblatt Nr. 20 enthält:
Das Gesetz, das Dammbauwesen und das Wafferrecht in den Gebieten des Rhein, Main, Neckar und des schiffbaren Theils der Lahn betreffend.
— (Militärdienst-Nachricht.) Das „Militär-Wochenblatt" meldet, daß v. Wissmann, General-Major und Commandeur der 1. Garde-Jnf.-Brigade, behufs Vertretung des Commandeurs der Großh. Heff. (25.) Division, nach Darmstadt commandirt ist.
Darmstadt, 12. Juli. Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich hat un- term 9. ds. nachstehenden Tagesbefehl an die Großh. Heff. Division erlaffen: „Ich lege hiermit das Commando der Division nieder, mit dankbarem Herzen für die mir gewordene Auszeichnung und für die gnädigen Worte der Anerkennung aus dem Munoe meines Allerhöchsten Kriegsherrn.
Der Wunsch, welchen ich bei Uedernahme des Commandos im Jahre 1879 ausgesprochen, „daß ein Jeder an seiner Stelle mich in meinem Bestreben unterstützen möchte, die Division aus dem hohen Standpunkt der Ausbildung und Discipltn, so wie ich sie übernommen, zu erhalten und weiter zu fördern", ist in schönster Weise in Erfüllung gegangen, und danke ich Ihnen Allen, den Herren Generalen und Commandeuren, sämmtlichen Osficieren, Sanitäts-Officieren, Beamten, Unter-Officieren und Mannschaften aus aufrichtigem Herzen für das mir entgegengebrachte Vertrauen, für die Ausdauer und das unermüdliche Streben, immer Höheres zu leisten.
Jeder, der mit Leib und Seele Soldat und der den Kciegerstand zu seinem Lebensberuf erwählt hat, wie ich, wird es verstehen, daß ich mit schwerem Herzen Abschied nehme von meiner Division, von Ihnen Allen.
Lebt wohl, Kameraden! Ich scheide mit dem Ruse: Hoch lebe Seine Majestät unser hehrer Kaiser! Hoch lebe Seme Königliche Hoheit unser geliebter Großherzog!
(gez.) Heinrich, Prinz von Hessen."
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenr-Bnrean.
Koblenz, 13. Juli. Se. Maj. der Kaiser und Ihre Maj. die Kaiserin machten gestern Abend und heute Vormittag eine halbstündige Ausfahrt nach den Rheinanlagen. Die Abfahrt Sr. Maj. des Kaisers nach der Mainau erfolgt heute Abend 9V2 Uhr.
Bukarest, 13. Juli. Die Häfen von Küstendje und Sulina sind für aus Sicilten kommende Schiffe geschlossen, ausgenommen jene, welche vorher in türkischen Häfen in Quarantäne gelegen haben.


