Telegraphische Depeschen.
”• (®entr.) erklärt nach dem erfolgten Entgegenkommen seitens der Regrerung ferne Zustimmung zu der Vorlage.
sTRittm,9168* «r flCßCn die Resolutionen aus. Der Wegfall der
Wrttwen- und Waisengeldbeitrage bedeute eine schematische Aufbessernng aller Beamten- Sehalter um drer Procent. “
v v. Köller (cons.) widerspricht dem unter Hinweis auf den Wortlaut
dzs Gesetzes.
v. a. D" ^"^.i^sen (natl.): Die Erklärung des Herrn Staatssecretärs sei 2HrfMaiiVIar Uns ^nlnlt=0eil,C^n' rocnn Herrn Dr. Baumbach wirklich um das des Gesetzes zu thun gewesen wäre, so hätte er diese Erklärung nicht abschwachen, sondern die Regierung daran sesthalten müssen. ö
fi,r . Gesetzentwurf wird mit großer Mehrheit angenommen. Die Abstimmung über die Resolutionen findet erst in fünfter Lesung statt. 0
folgen Berichte der Wahlprüfungs-Commission.
k «, ^Ä11 ?er Abgeordneten Landes (2. Oberbayern), Fehling (Lübeck) uird ö. K l e r st - Retzow (2. Minden) werden für gilttg erklärt, zugleich aber Er- beanttagt ^öegangenen Wahlprotesten behauptete Unregelmäßigkeiten
TUfUor9 ? v ASahl des Abg. Dr. Meyer-Halle rügt Abg. v. Köller, »1?mrn9hparro^e9fr k;rseItCrn<7-”C^ ^at6 gegeben habe, auf Stimmzetteln mit dem Gegenkandidaten Taglichsbeck dreien Ramen einfach auszustreichen und den seimgen dinzuschreibem Dadurch würden die Leute zum Lügen angehalten.
hn6 h,5^?M9eo£»n!?tn ^uncfeI' Dr* Bamberger und Rickert (frs.) führen aus, G-h-imnif,e!7e?W°hVg-'wa7«^ biefCm Auskunf.smi.t-l zu greifen, um das ®.!e,^ßay. Abg. Dr. Meyer wird schließlich für giltig erklärt.
hpnmfpn ^""6 Dienstag. Rachtragsetal, Rechtsverhältnisse der Colonial- deamten, Lrterarconoention, Wahlprüfungen.
^usjug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.
(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)
® ^t Katharma Hofem zu Frankfurt a. M. 10. Johann Hubert Fabry Weder R-gim-ntsfLd« d?h7-r°,'Schnüdt von Langsdorf ^lO^Anton Lhös-r ^7 S"Ys °d! .n Bayern, Sp-ngter dahier, mit AnnaLtharineMüll« °°n W Ma7ü?d- R-kZ'ö°n°Un.-rfuhl°°" W' *“»er basier, mit Sophie Magdalene
m .. _ r «heschlie-un-e«.
Frankfurt a. W. ®“tomon Ätebe' Kaufmann dahier, mit Friederike Buseck von
»mäB&sS'S thpJLid V9. angeregt, verschiedene andere LebensoersicherungsanstEn^^'fo di- bonncrlrrende Lebensversicherungsbank Teutonia die Hannover 'M J
Lebensversicherungs-Anstalt u. a., sich bereits zur Abänderung th'rer Le?sick/rnn^ leipziger ^Gese'llscbn^/^^^tt^Ec, U-eilmeife in gleichem Umfange wie die alte
Leipziger Gesellschaft entschlossen haben, wonach es nicht zweifelhaft erscheint dab b,r Frag'7ur ' , 7 “5*2 bcut,^n G-s-llschaft-n tn"°S s° u"-raus'wich.igü
weisen wird. $ einnehmm, sich mehr und mehr als ein unhaltbarer er-
(4
b n,f (6 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte L-Keck, K. Haas, I. Lein, L. Schneider, F. W. Hartmann
(6
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
3
1
2
3
48
21
42
4k
. 27
. 54
Bro-preise
vom 10. bis 29 Mai 1887.
) Schwarzbrod 2. Sorte 42
) Schwarzbrod 2. Sorte 63 -
) Schwarzbrod 1. Sorte 24
) Schwarzbrod 1. Sorte 48
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
Gießen, den 14. Mai 1887^
der Brodverkäufer Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod H (4 „ )__„ . .
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Mttwc? u t^LÜ-ie IßliK? M"' ^emlorttocr W.g-m<oi!or w ®l,fien. rin zu Gt-ß-n ^alb-rt, Tochter des verstorbenen Kammachers Gotlllcb Walbert aeb EkffenbaA Schuhmacher zu Gießen, und Margarethe Heid,
9 fflittme des Schneiders Joseph Heid zu Gießen.
Frank aus Laübach ' 3 ^nn 9i,nn' H°ushi-n-r zu Gießen, und Ann- Katharine
Äeptam,ifi"6arl Srau6e einc
Th-vdv^g-bm-n^n Georg Stoff« ein Sohn, Carl Aiar.in
Emiti-EuKh'Ä,1^SfeLr,2'X"ilB“Wm dnc Mnn-
0eborcnZbennC2.C3iPrtLCm Äaufm‘Inn Hamann Zülch ein- Tochter, Caroline Marie, Georg,^-dor^en 1. M?t.^"°"°^" Georg Ott ein Sohn, Heinrich Wilhelm- ' gcboren^dcn 8°'Wärt Restaurateur Carl Achenbach ein Sohn, August Carl,, den aoaaptiL" m<U' ®em ftaufn,ann Friedrich Dickor« -ine Tochter, Luise, g-bor-n (SrnmSSie D.na, ÄVuÖ“ tint Io*,er- Emilie Gmma W°gn°?7lt W^Jahre,^arb^ Ehefrau des Schneiders Heinrich
Dms-lbm^^Leimick^eE^Ä ^u6eI' alt 36 Jahre, starb den 10. Mai.
d»h» des L-inweber- mannsAw g Schmid7 AX, stL'b'L fllT ®6efrau bes Zimm-r- W-ll-n^'att82 Ne^starkdenlL^ai.' bc§ R-nln-rs Christian
alt 34 Sdtarth*’io"'8 ÖeU,£r' ®6cfrflU be§ Knechts Adam H-ttch-,
qr ... OA Geborene.
-aprti. 30. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz ein Sobn Mai- i Tn>m machermerster Ludwig Wiedmeyer eine Tochter, Mathilde Lina Marie Hernckne 2
Miller ein Sohn, Carl Hans Hermans 3 Dem Brämr.ibeMer Carl Weidig III. eine Tochter, Wilhelmine Lina Elsa. 4 Dem Weikbinder toni-r S|36ilipp Weiß ein Sohn, Ad7f. 5. Dem G-ora Fn-drlck^st EU,n ^er ?-.D°m Schlosser gvanJ Rathenow ein Sohn, 9 Dem TaoeÄr®^ S*loff'r Eduard Koplin ein Sohn, Eduard Albert.
ßnH J ■ Wilhelm Böhling eine Tochter, Anna Elisabeth. 10. Dem Kaufmann CUsabf.h°Car°w.e^Lga!tthk^ 3°ba'ln 5ß“bctm *Wn« Tochter, er« . „ n . , SeAorbene.
n-r;, , Tv-ar: 6. Ludwig Rohrsheim, 51 Jahre alt, Schneider zu Krofdorf 7 Luise dal)i7.° b8^Car/^ona r?616, 32J$.an6rc alt, Ehefrau von Schneider Heinrich Wagner oniin.v r V • r ^nns Hermann .0taller, 6 Tage alt, Sohn von Braunrerster s'~tic Sner A 60^^te pIt- Maurer von hier w Justus
Magner, db Jahre alt, Bahnarbetter dahier. 10. Katharine Hetcbe aeb Käufer 25 Jahre alt ^bam Hetche dahier. lO. Hemrich Hoh?r.cyer^
. lg, Kaufmann dahier. 10. Hemrick Herbst. 25 Lafore alt kbin
11, ^0araaretbe örfiniiht apo , /tf r von Biskirchen'
i\S0Tark 5 6eb. Damm, 63 Jahre alt, Ehefrau von Rentner Ludwia
Schmidt I. dahier. 12. Friederike Wallenfels, geb. Ritter, 82 Jahre alt Witlwe von Kaufmann Ehrrstian Wallenfels dahier. 12. Emilie Lenz geb. Struth 25 Ja^re al Ehefrau von Schuhmacher Julius Lenz dahier. 9' 0 'sa?re
Wolff s t-l-ar. Corr-spondcriz - Burca«.
Berlin, 13. Mai. Der Kaiser empfing Vormittags 11'/, Uhr die hni e hier emgetroffene Großherzogin von Baden, nahm oarsuf militärische Meldungen entgegen und machte sodann eine Spazierfahrt. Nach der Rückk-dr empfing der Kaiser den Grafen Otto Stolberg und später den Minister v Nutt- kamer. Am Diner nahmen di- Prinzesfin Wilhelm, die Großherzogin von Baden und der Prinz und die Prinzesfin von Hohen,ollern Theil. D« Prinz sygft** *“w *e6w- ~ -,ÄÄTÄiÄÄk’S: präfunfl im Baufach, den Antrag Minnigerode an, über die Petitionen, soweit dieselbe» emseilig dl- Wiederzulaffung der Abiturienten der Ober-Realschulen zum Baufach verlangen, zur Tagesordnung überzugeben, soweit dieselben aber eine generelle Regelung der Frage beabfichtigen, solche der Regierung zur Be- Äe allgemeines W* ettebi9,e -«»- Reihe Petitionen
Nächste Sitzung morgen: Petitionen.
niirp irh®aLÖietten^us nahm den Gesetzentwurf, betr. bi- Kanton-Gesäng. ^"nprovmz, unverändert an und genehmigte den Antrag auf stra-iechtl^e Versorgung oer Freiherren v. Solemacher und v. Schorlemer ™ hbenr Verhandlung über die Anträge wegen strafrechtlicher Verfolgung ver< sch»! dener Zeitungen wurde die Oeff-ntlichkeit ausgeschlossen 9
Nächste Sitzung morgen: KreirtheilungSgesetz.
«ondo», 13. Mat. Da» Unterhaus genehmigte mit 208 gegen 84 ./darnellitkn und Radikale) einen Specialkredit von 7000 Pfund für bie Jubiläumsfeier in der Westminster-Abtei. Dar Haus nahm ferner die Bill «aernßSür!nn " 4procenti9en indischen Staatsschuld in 3V,pr°centige^
™ “■ wu,le in
»Ä .5 KiÄ'Ä Äo£äS”»
(6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte —
) Schwarzbrod 2. Sorte 21 (4 w ? '
der Bäcker a
Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod ... 27
ii (4 Pfd.) Weißbrod . * ' * 54
" St Sex Schwarzbrod 1. Sorte 24
" ö Md.) Schwarzbrod 1. Sorte
" >7 Schwarzbrod 2. Sorte „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte
Schiffs« achrichten
Trave, eÄ’"AAob ®er P°stdampf-r
Mv^g-n wvhlb-h-tt-n in^Newyork °^g-k°mm-m°^^"""°" °bg-g--'8kn''w°^ist°h-E
Lebensversicherungsbank ^iir Deutschland lu Gotha.
mr., , ""-Stand: Anfang Mai 1887.
versichert waren 68 810 Personen mit 516 400 000 m-,, < . , c
im vorigen Monat 367 Versicherunaen über 2 75Wi^x J U r(?0t wurden 338 Versicherungen über 2 543 300 *1 Tip QaM h Abschluß gelangten
136 mit 1 074 onn i m 1 dUU Dle Zahl der angemeldeten Sterbefälle hptnm Wx™ 1636 wurden seit B-'gmn Ls-s
V-rfich-runaen über 10 493 4^ Vab unb 1413 neu-
SIS:
»«frTO'.Mwmw I entnehmen mir, daß die von derselben einaeiübrten M tur 1886 I
JmrMt iOrer fünfjäh. igen ^oliceL)beeilleen^^m, a®eS?^fed,ts ! 3otfle gehabt haben. Di- neu beantragt- $erMCrun0§fum^n’belief Ä*6§r Jg I


