Ausgabe 
14.8.1887 Erstes Blatt
 
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Gewohnheiten derGesellschaft" mit und begleiten ihre Eltern in die Bader. Auch sie kehren körperlich gekräftigt zurück, aber oft nicht mehr so unbefangen, so kindlich naiv, wie ihre Altersgenossen. Doch noch eine dritte Kategorie giebt es. Sie haben keine Verwandten auf dem Lande, ihre Eltern besuchen kein Bad, denn sie haben schwer und schmerzlich mit dem Elend des Lebens zu ringen. Und doch sind gerade diese Kinder am meisten der liebevollen Pflege bedürftig. Möchten doch auch den zahlreichen armen, kranken und schwächlichen Kindern die Ferien zu schönen Tagen gemacht werden!

Gießen, 13. August. Zu dem Sommerfest der Rudergesellschaft am kommenden Sonntag haben diesmal auch Richtmitglieder gegen ein Eintrittsgeld von 50 $ Zu­tritt Nach Schluß der Festlichkeiten an der Lahn bat der Vorstand eine gesellige Zusammenkunft im neu decorirten Saale des HotelEinhorn" in Aussicht genommen Lid wird bei genügender Betheiligung des schönen Geschlechts ein Tänzchen das Ruder- sest b^s^te^n^ August. Der Tag, an welchem die hiesige neue Kaserne ihrer Be­stimmung übergeben wird, rückt immer näher. Das Innere der beiden Hauptgebäude hat in letzterer Zeit ein freundlicheres Aussehen gewonnen, die Arbeiten in den ein- ,-Inen Räumlichkeiten sind im vollsten Gange und in einigen Wochen wird alles so weit hergerichtet sein, daß dem Bezüge nichts mehr im Wege steht, wenn es auch immer noch eine geraume Zeit währt, bis diese Riesenbauten in allen ihren Therlen vollendet sind. Das ganze Bauwerk in Augenschein zu nehmen, ist in hohem Grade interessant. Betritt man den Hofraum durch den an der Licherstcaße befindlichen Haupteingang, so steht zur Rechten ein einzelnes Gebäude, dessen Acußeres schon seine Bestimmung ver- räth, es enthält die Wacht- und Arrestlokalitäten; hieran reihen sich niedere Auf­bewahrungskammern und die Latrinen; ein stattlicher Pferdestall und die Büchsen­macherwerkstätte bilden den Schluß der auf dieser Seite gelegenen Gebäulichkeiten. Der nach der Waldseite zu gelegene langgestreckte Bau ist das Exercterhaus und die Wagen­halle, an welche nach außen ein großer Bletchplatz stößt. Das an der Grünberger­straße stehende Hauptgebäude wird das Füsilier-Bataillon, dasjenige hinter dem Lärchen- waldchen das 1. Bataillon aufnehmen. Die Einrichtung differ beiden Gebäude ist folgende: Im Erdgeschoß befinden sich die Kellerräume, Küchen, Speisesäle, Cantinen und Waschanstalten; im ersten, zweiten und dritten Stockwerk sind die Mannschasts- und Offiziersstuben, sowie die Wohnungen für verheirathete Unteroffiziere gelegen. Das 4. Stockwerk enthält Kammerräume, Putz- und Unteroffiziersstuben,; das 3. Stockwerk der Kaserne des 1. Bataillons auch die Schneider- und Schuhmacherwerkstätten. Die Wohnungen sind fast durchgängig hell und freundlich, aus vielen derselben genießt man einen herrlichen Rundblick über die Stadt und deren Umgebung; die Mann­schaften werden deßhalb nicht ungern die düstre Zeughauskaserne oder sonstigen dumpfen Quartiere mit diesem schönen Heim auf luftiger Höhe vertauichen.

Univerfitäts-Chronik.

An der Universität Zürich studiren zur Zeit 53 Damen. Davon kommen 37 auf die medicinische, 15 auf die philosophische nnd 1 auf die staatswissenschaftltche Facultät. 10 Studentinnen sind Deutsche (darunter auch eine Darmstädterin sMedicinerinj), 15 Schweizerinnen, 6 aus Oesterreich-Ungarn, 9 aus Nordamerika, 13 aus Rußland. Das deutsche Element ist also, insofern Schweizer und Oesterreicher noch dazu zählen, am stärksten vertreten.

Vermischte».

Wegen nicht erwiderter Liebe hat am 5. ds. Mts. in Berlin ein erst im 22. Lebensjahre stehender Schneider auf eine entsetzliche Weise seinem Leben ein Ende gemacht. Bet dem Schneidermeister I. war seit einigen Monaten der im November 1865 geborene Schneider Joh. Ferd. Hentze beschäftigt. Derselbe lernte ein in demselben Hause beschäftigtes Mädchen kennen und faßte eine leidenschaftliche Zuneigung zu dem­selben. Das junge Mädchen gab aber den Ltebeswerbungen des gar zu jugendlichen Arbeiters kein Gehör und wies denselben ab. Aus Verzweiflung darüber faßte Hentze -en unseligen Entschluß, sich das Leben zu nehmen, und steckte Nachmittags seiner An­gebeteten auf dem Corridor im Vorbeigehen einen Zettel in die Hand, auf welchen er in überschwenglichen Worten geschrieben, daß Herzeleid und Ltebesqual ihm bas Leben zu einer Qual mache und daß jetzt seine letzte Stunde geschlagen habe. Das Mädchen nahm diese Erklärung nicht ernst, doch machte Hintze dieselbe nur zu bald wahr. Gegen 8 Uhr Abends stellte er sich im Hofgebäude auf dem Corridor der vierten Etage auf und feuerte zwei Revoloerschüsse auf sich ab. Nach einer anderen Version soll es eine Platzpatrone gewesen sein, die er sich in den Mund steckte und entzündete. Die Detonation erfolgt, allein ohne erheblichen Schaden für den Selbstmörder. Nunmehr riß derselbe das Fenster auf und stürzte sich aus der vierten Etage in die Tiefe hinab. Mit zerschmetterten Gliedern blieb er auf dem gepflasterten Hofe bewußtlos liegen, wurde aber sofort nach dem nahen katholischen Krankenhause geschafft, allein ärztliche Hilfe war vergebens. Nach zwei Stunden trat in Folge der schweren inneren Ver­letzungen bereits der Tod ein.

(Nur" Unterstaatssecretär.^ Vor einigen Tagen von seiner Sommerreise nach Berlin zurückgekehrt, erzählt der Unterstaatssecretär 3E. allerlei Erlebnisse, auch wie es ihm in München ergangen. Er findet dort Unterkommen in einem guten Hotel und bewohnt im ersten Stock zwei freundliche Zimmer. Nach einigen Tagen trifft der Hotelwirth mit unserem Unterstaatssecretär im Hausflur zusammen und auf die Frage des GasthofsbesitzerS, wie es ihm in seinem Zimmer gefiele, konnte der Gast nur erwidern, er wäre recht zufrieden. Man wollte sich verabschieden, da hält den Berliner der Münchener etwas verlegen zurück.Sie werden nicht böse sein, ver­ehrter Herr Unterstaatssecretär eS ist heute Nachmittag ein Oberpostsecretär bei mir abgestiegen und da habe id) Sie von Nr. 8 in der Bel-Etage nach Nr. 54 im dritten Stockwerke einquartirl. Sehen Sie, Herr Unterstaatssecretär, einen Oberpostsecretär konnte ich unmöglich drei Treppen hoch wohnen lassen und dem Herrn Unterstaats- secretär ist, wie ich mir dachte, mit dem Zimmerwechsel vielleicht auch gedient, denn oben ist es billiger."Schon gut, mein Lieder", unterbrach ihn der joviale Herr, Zimmer Nr. 54 ist gewiß auch recht hübsch." So machte der Unterstaatssecretär dem Oberpostsecretär Platz und amüsirte sich über den kleinen Zwischenfall köstlich. Ich hörte übrigens", setzte Excellenz hinzu,auch der Oberpostsecretär blieb nicht lange auf Nr. 8, denn nach zwei Tagen fuhr ein Hosstaatssecretär vor und der mußte natürlich im ersten Stockwerk wohnen; der Oberpostsecretär bekam zwei Treppen hoch ein Unterkommen. Nun waren wir nach der Meinung des Wirths richtig und unserem Stande gemäß untergebracht; der Hosstaatssecretär m der Bel - Etage, der Oberpost­secretär im minderwerthigen zweiten Stock und ich armselige Excellenz drei Treppen hoch. Aber es war sehr hübsch in München.

Brüssel, 11. August. Ausgiebige Regengüsse haben den Brand im Hertogen­wald bedeutend gedämpft, so daß mau von Spaa aus keine Spur des Feuers mehr bemerkt. Von der deutschen Seite aus haben, wie man derReforme" meldet, die Bauern so schnell und so wirksam gegen das Feuer gearbeitet, daß die Tannenwälder erhalten geblieben sind.

Gingesandt.

~a , Gießen, 13. August.

Es geht wieder ein Bestreben durch alle Theile unserer deutsch-evangelischen Kirche, dieschönen Gottesdienste des Herrn" nach so langer und schmerzlicher, bis auf die Schrecken des dreißigjährigen Krieges zurückgreifender Unterbrechung unserer deutsch- evangelischen Kirche wieder zurückzugeben und durch die edelsten Blüthen heiliger Musik und künstlerischen Gesanges die empfänglichen Herzen wieder mit neuer Liebe zu ihrem Gotteshaus zu erfüllen.

Auch in unserer werthen Stadt Gießen ist schon seit einer Reihe von Jahren dieses Bestreben in Thätigkeit getreten und es haben sich, von kleinen Anfängen an, mit jedem Jahre mehr willige Herzen finden lassen, welche die ihnen verliehene edle Gesangesgabe mit Freuden in den Dienst des Herrn gestellt haben und seiner heiligen Kirche. Und Gottlob! nicht ohne Anerkennung zu finden bei Allen, welchen Kirche und Christenthum noch Klänge höherer Bedeutung geblieben sind in ihren Herzen.

Aber doch Eins fehlte bisher noch unseren Gottesdiensten eine gute, den Fortschritten dcr Kunst und eines gebildeteren Geschmacks entsprechende Orgel. 'Dem erleuchteten Sinn unserer geistlichen und weltlichen Vorsteher blieb das nicht verborgen. In warmem Aufschwung beschlossen dieselben kein Opfer zu scheuen, um auch hier dem wahren kirchlichen Fortschritt zu dienen. Man wandte sich an den durch vorzügliche Leistungen anerkannten Orgelbauer Herrn Weigl in Stuttgart. Seit 6 Wochen wurde Lte Aufstellung einer neuen Orgel in hiesiger Stadtkirche vorbereitet. Das Werk wurde

von Kunstkennern sorgsam geprüft und preiswurdtg gefunden und daraufhin am letzten Sonntag in feierlichem Gottesdienst dem öffentlichen Gebrauch übergeben. In feierlich edler Liturgie wurde der Orgel durch Herrn Pfarrer Dr. Naumann die kirchliche Weihe ertheilt; durch eine getstesfrische, glaubenskräftige Predigt des Herrn Pfarrer Schlosser wurde die Herrlichkeit der durch heilige Kunst verklärtenschönen Gottes­dienste des Herrn" der in Andacht lauschenden Gemeinde mit lebendigen Farben ge­schildert und der von dem kunstbegabten Dr. Waller geleitete Kirchengesangveretw wußte mit der hellen, frischen Jubelhymne Aller Herzen zu begeistern. Als aber nun ein Meister der Tone, nämlich Herr Musikdirector Gelhaar aus Frankfurt die Pforten des neuen Wunderwerks unserer Orgel erschloß und sein Spiel in wundersamen Harfenklängen, von dem zartesten Pianissimo getragen, immer schwellender zu den brausenden Accorden posaunenartig erklingender Harmonien sich erhob und dann wieder zu dem zartesten Ertönen jener Klänge zurückkehrte, welche etwas ahnen ließen von der Herrlichkeit jener seraphischen Chöre, welche vor dem Throne des Allerbarmers anbetend sich neigen. Da fühlten sich wohl Aller Herzen von Schauern der Andacht durchbebt man verstand wieder Mancher vielleicht zum ersten Male wie die rechte, von dem Herrn der Kirche geforderteAnbetung Gottes im Geiste und in der Wahrheit" mit beseligender Allgewalt die Herzen ergreift und wie diese es ist und nicht die Predigt, welche der Mittelpunkt der wahren Gottesdienste zu sein hat, um dem Herzen des hochgebildeten, wie des einfachen schlichten Mannes volle Befriedigung zu bringen. Diese gemeinsame Anbetung Gottes im Geiste und in der Wahrheit wird und muß unsere evangelischen Gotteshäuser wieder füllen, auch in unserer lieben Stadt Gießen, wie das bisher ja leider nicht immer der Fall war. Darum begrüßten wir die letzten Sonntag in unserer Kirche vollzogene Orgelwethe als ein Ereigniß voll hoher und segensreicher Bedeutung. Möge dieses Gefühl immer tiefer und mächtiger alle Familien und Herzen unserer Gemeinde beleben und durchdringen. Das geschehe! H.

an&el Verkehr

Gießen, 13. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0 90-1.10, Hühnereier 2 St. 110 Enteneier St. 00 Käte vr. St. 4-8

Käsematte 30 H, Erbsen pr- Liter 17 Linsen 30 H, Tauben per Paar 50 bis 60 Hühner per Stück JL 0.800.90, Hahnen pr. Stück JL 0501.10, Enten per Stück 1.20-1.50, Gänse per Pfund 00-00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 H, Kuh- und Rindfleisch 54-56 ^, Schweinefleisch 54-60 Hammelfleisch 50 big 62 H, Kalbfleisch 4045 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 7.009.00, Milch per Liter 1218 H, Zwiebeln per Centner JL 7.008.00, Kirschen per Mund 1520

*1 a Prakt. Arzt und Geburtshelfer, Special-Arzt für

llp Ihforlönh Ffrauen-und Geschlechtskrankheiten Frankfurta.R. 111 - Ul ul Idull e Stiftstraße 22. Sprechstunde täglich von 10 bis 1 und > 3 bis 5 Ubr. Auswärts w. a brieflich.4468

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Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)

Aufgebote.

August: 8. Ludwig Klein, Steueraufseher zu Mainz, mit Sophia Theresia Conredel daselbst. 9. Johannes Franz von Runzhausen, Taglöhner dahier, mit Margarethe Hartmann von Grüningen, wohnhaft dahier. 9. Johann Bechl von Breidenbach, Kreis Saargemünd, Schneider dahier, mit Elisabetha Schwab von Unter- Schönmattenwag, wohnhaft dahier. 12. Christian Seum von Ober-Lais, Metzger dahier, mit Margaretha Elisabetha Vogel, gebürtig von Großen-Buseck, wohn­haft dahier.

Gheschtteßuuge«.

August: 8. Gustav Bullmann, Veterinärarzt zu Frielendorf, mit Philippine Martin von hier. 10. Jan Alberts Rosenboom von Norden, Kreis Emden, Schneider dahier, mit Margarethe Stecker pon Daubringen, wohnhaft dahier. 12. Peter Mathias Anton Becker, Belriebs-Secretär, wohnhaft zu Deutz, mit Maria Mathilde Barbara. May von hier.

Geborene.

Juli: 31. Dem Bierbrauer Ernst Franke eine Tochter, Elise Karolme Clara. August: 3. Dem Schreiner Wilhelm Donau ein Sohn. 4. Dem Diätar beider Oberhessischen Eisenbahn Friedrich Dörner ein Sohn. 4. Dem Schreiner Johannes Lenz IX. ein Sohn, Johannes Hermann. 4. Dem Schaffner bei der Main-Wesn- Bahn Johann Christcan Kraft eine Tochter, Marie Katharine Elisabeth.. 5. Dem Gasthofsbesitzer Anton Weigand ein Sohn. 5^Dem Postschaffner Andreas Emil Keßler ein Sohn. 6. Dem Schneider Johannes Eyrhard eine Tochter. 6. Dem Wirth Heinrich Wißner eine Tochter. 8. Dem Wiesenwärter Wilhelm Bellof III. ein Sohn, Wilhelm Friedrich. 8. Dem Eisenbahnarbeiter Georg Ferber ein todtgeborener Sohrn 9. Dem Metzger und Gastwirth Emil Harms ein Sohn, Heinrich. 9. Dem Schaffner bei der Köln-rechtsrheinischen Eisenbahn Heinrich Keller eine Tochter, Frieda Johannettr. 11. Dem Kaufmann Carl Lang ein Sohn.

Gestorbene. ,

August: 6. Philipp August Gereke, 5 Monate alt, Sohn von Bürstenmache: August Gereke Wtttwe dahier. 6. Eleonore Maus, 49 Jahre alt, ledig, Nähterin dahin 9. Lina Marie Elise Nassua, 9 Monate alt, Tochter von Vicefeldwebel Friedrich Nasfm dahier. 9. Katharine Kahn, 1 Jahr alt, Tochter von Taglöhner Karl Kahn dahin 9. Arthur Anton Karl Reuschling, 1 Jahr alt, Sohn von Photograph Joham Reuschling Wittwe dahier. 9. Friedrich Lupus, 24 Jahre alt, ledig, Bäcker von Elker Hausen, Amt Weilburg. 11. Katharine Auguste Hahn, 4 Monate alt, Tochter vor Magazinsarbeiter Christoph Habn da hier. __

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute. fI .

Den 8. August. Gustav Bullmann, Veterinärarzt in Frielendorf, und Phmppdk Martin, ledige Tochter des verstorbenen Arztes Dr. Friedrich Martin in Södel.

Den 10. August. Jan Albers Rosenboom, Schneider in Gießen, und Margarete Stecker, ledige Tochter des Schmelzmeisters Friedrich Stecker in Daubringen.

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Getaufte.

Den 4. August. Dem Zugführer Heinrich Rörig eine Tochter, Ida Karoli«. geboren den 1. August.

Den 6. August. Dem Bautechniker Louis Seuling eine Tochter, Anna Georgia Henriette, geboren den 25. Juni.

Den 7. August. Dem Schneidermeister Philipp Horeyseck ein Sohn, Gust-/' Adolf, geboren den 27. Mai.

Denselben. Dem Briefträger Wilhelm Müller eine Tochter, Marie Lutt Margarethe, geboren den 4. Juli.

Denselben. Dem Schuhmachermeister Karl Sack eine Tochter, Emilie Mar"- geboren den 5. Juli.

Denselben. Dem Weißbinder Heinrich Pitz eine Tochter, Katharine, geboren 21. Juni.

Denselben. Dem Kutscher Johann Adam Burck ein Sohn, Georg WilhcN Ludwig, geboren den 5. Juni.

Denselben. Dem Landwirth Friedrich Cost ein Sohn, Louis, geboren »i 12. Juli. t

Denselben. Dem Landwirth Ludwig Euler eine Tochter, Luise Henriette, gevovLi den 14. Juni.

Den 11. August. Dem Farbereibesiher Johann Christian Wallenfels ein So«', Johann Friedrich Carl Franz, geboren den 8. Juli. , _r

Denselben. Dem Stationsassistenten Hermann Douglas eine Tochter, Aug» Elfriede Victoria Elly, geboren den 4. Juli.

Den 8. August. Wilhelmine (^eom^e^Maus, Nähterin, ledige Tochter des nxr storbenen Kammmacher-Gehilfen Johann Peter Maus, alt 48 Jahre, gestorben 6. August. __

nach Reaumur gemessen am 13. August, Mittags zwischen 11 und LZ uyr.

W-s'-r 13</, Grad, Luft im Sch-tt-n ^®«\ü£)fan)en.

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