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Nr. 6* Samstag den 13. August Igg?
Kießenrr Anzeiger
Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. »
Bureau r Schulstraße 7.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
®re‘6 ?'«^i°hrllch 2 Mark 20 <Cf. mit Brtna-rlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
®s wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Eduard Hanau zu Gießen rum Vorstande der iMnhh.h™^» k m Ob-rheffen von uns ernannt worden ist. 6 y n »um «orflanoe Der Landiudenschast der Provinz
Gießen, am 9. August 1887. Großherzogliche Provinzial-Direction Oberheffen.
__ Dr. Boekmann.
S.ir.ffenb : M-ir-M w d„, AtaMUfn. Sie«,, am 10. A-M E-----
Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des KreifeS.
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Dr. Boekmann.
betreffend: Die Unterbringung jugendlicher Uebelthäter und verwahrloster Kinder. “ Gießen, am 10. AugüstU?-----
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
durch anerl3un8”&StteriS^ "" ®rUbi9Un0 “nfere8 ^-schreibens vom 21. Juli 1887 (Anzeiger Nr. 169) im Rückstände sind, werden hier-
Dr. Boekmann.
Betreffend: Die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht ,m Frieden. G^ßH, am 11. August 1887--------'
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des KreiseS.
auf ?l«r.xie hterdurch auf die beregte Gesetzabänderung Hinweisen, fordern wir Sie aus, dafür zu sorgen, daß die jfouraae beim h»,
rokbrUPPen ”Or^nben if1, CüentueI1 9e0en ®emö^un8 der tarifmäßigen Vorspannvergütung von der nächsten mllitärischen Verabreichung«-
TruppencheLT n “ÄÄS"7 WW.b5rtl ?r daß für die Eintr.ffetage in den Kantonnements (für die berittenen
ue Der lle bezw. 15., 30. August und 7. September) bie Fourage bereits aus den Kantonnements-Magazinen empfangen wird.
—------Dr. Boekmann.
MfeUw &raW§^amarftoTdf?n»i^Ä.*. q»r* di- »««frei. M«chl I»
•<•»«. - 11. 1887. ** -* 1S-”- 100
| Dr. Boekmann.
Politische Ueberstcht.
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„ . Gießen, 12. August.
iaiserli^-7» d"seh-"!" — so klang er von den Lippen der beiden 018 n<7 am Sonntag im Badeschloffe zu Gastein Uanq für ein ganzer, langer Jahr nahmen und „auf Wiedersehen"
d Mmütfl! 1 der Gasteiner Bevölkerung, al« Kaiser Wilhelm am Mittwoch I i>er 86 LrbctmaI« wunderbar gestärkt, da- schöne Alpenland an den Ufern
Wen S6 un? diej-r Wunsch, daß es unserem greisen Kaiser auch im Mot mir? Dert9önnl sein werde, bte heilkrästigen Quellen Gastein« aufm- 'tut möite mnhr'l 'Ä006,. b.eu‘Sn 6er8en ein freudiges Echo finden. Freilich, Utl! ooraueä bek h-hen Alter des ehrwürdigen Herrschers mit Bestimmt- !ian die raln9in’ dieser Wunsch in Erfüllung gehen werde? Aber wenn Mättect fote Berichte Über da- Befinden Kaiser Wilhelm« nochmal« durch- Mat 'n Kn lebx e*n>e(ne- wie außerordentlich wohllhätig die gewohnte Mrchen Pi»*?.,™? diesmal auf da« Gesammtbefinden de« 91jährigen «enaben hervor unbk lrQl ,biel namentlich in den ausgedehnten Pro- Uns ssch ban.m' h 6e“lr,ber eitaucb,e Kurgast unternehmen konnte. Man ^r Thal auHnnnJ 'uv-rsichtlichen Hoffnung hingeben, daß Kaiser Wilhelm in soweit menlMi»o m"8 gestärkt cu« den Salzburger Bergen heimkehrt Erlang fegkS ^k Voraursicht reicht, kann man demnach wohl an der Er- liNnt et audbten ^-»nnh?m im kommenden Jahre da» Wiedersehen mit «wuchten Freunde und Verbündeten, dem Herrscher Oesterreich-Ungarn«,
vergönnt ist. Vorerst aber begrüßt dar deutsche Volk seinen allgeliebten Kaiser 0kl der Rückkehr nach der Heimath mit srohbewegtem Herzen und ruft ihm beim Wtedereinzuge in sein trautes Sommerheim auf Babelsberg ein herzliche» Willkommen zu! ” ~
In den innerpolitischen Angelegenheiten waltet noch immer tiefe Stille vor, höchstens auf ktrchenpolittschem Gebiete wäre die am Mittwoch und Donnerstag stattgefundene Sommer-Conferenz des preußischen Episcopat» zu erwähnen, die, wie immer, in der alten Bischossstadt Fulda tagte. Derselben wohnten sämmtliche preußische Bischöfe und Erzbischöfe, mit Ausnahme des durch fein hohes Alter behinderten Bischofs von Paderborn, bet, letzterer ließ stch durch den Domherrn Dr. Schulte vertreten. Im Lause der Verhandlungen trafen auch der Erzbischof von Freiburg und der Bischof von Mainz in Fulda ein. Die Conserenz wurde Mittwoch Früh 8 Uhr mit einer kurzen Andacht in der Bonifacius-Gruft eröffnet; die Sitzungen sanden auch diesmal unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt.
Der Beachtung in weiteren Kreisen hatte stch die Göttinger Univer- kitäts-Jubelfeier zu erfreuen, welche programmgemäß und ohne daß die Festlichkeiten durch einen Mißton gestört worden wären, verlaufen ist. Allgemeines Bedauern herrschte unter den Theilnehmern am Feste darüber, daß demselben der berühmteste ehemalige Bürger der Göttinger Georgia-Augusta, Fürst Bismarck, fern geblieben war. Der Kanzler schickte indessen ein Telegramm, als Antwort aus die Anzeige de» Göttinger Ober-Bürgermeisters, daß in der Rathhaus-Halle


