Ausgabe 
12.8.1887
 
Einzelbild herunterladen

Württemb xni. Artillerie-Brigade, der beiden Württemb. Feld-Artillerie-Regi- menter und des Hessischen Feld-Ärtillerie.Regiment» Nr. 25, sowie des Württemb. Kuß-Artillerie-Bataillons Nr. 13 mit Einladungen beehrt worden. Das Osficier-Corps der Königlich Württemb. Artillerie giebt heute Abend in dem Kasino des Griesheimer Barackenlagers ein Fest, zu welchem das Osficier-Corps der hiesigen Garnison eingeladen worden ist. Auch die Mitglieder der hiesigen Vereinigten Gesellschaft" haben Einladungen erhalten, sodaß auch da» schöne Geschlecht vertreten sein wird. Extrazüge der Straßenbahn Darmstadt - Gries- heim bringen die Festgäste hin und zurück r k cr,

Berlin, 10. August. DenPolit. Nachr." zufolge sind die Aussüh- rungs-Bestimmungen zum Branntweinsteuer-Gesetz den Provinzial-Steuerbehörden mitgethetlt worden, damit diese stch bis zum 28. August darüber gutächtlich üußern; außerdem seien behufs Einziehung von Gutachten au« dem Handels­stande Einberufungen aus diesen Kreisen für die nächsten Tage zu erwarten. Aus den Kreisen der landwirihschaftlichm Jntereffenten seien bereits Sachver­ständige gehört. Die AussührungS.Bestimmungen Dürften den Wünschen dieser Kreise entsprechend verschiedene, wenn auch nur wenige Modificationen erfahren; zweifellos beabsichtige die Regierung, allen berechtigten Wünschen innerhalb der Grenzen des Möglichen gerecht zu werden.

England.

Loudon, 10. August. Der deutsche Kronprinz begab sich gestern Abend zu kurzem Ausenthalte nach Brämar in Schottland.

Das Unterhaus nahm die Bill, betr. die Einführung des technischen Unterrichts, ohne besondere Abstimmung in zweiter Lesung an.

Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau.

Gastein, 10. August. An dem gestrigen Diner bei Kaiser Wilhelm nahmen Theil die Großherzogin von Weimar, der Fürst Rohan, die Botschafter Prinz Reutz und v. Radowitz. Den Thee nahm der Kaiser bet Lehndorff's. Wegen der heutigen Abreise wurde Bad und Promenade ausgesetzt.

Gastein, 10. August. Der deutsche Kaiser hat die Rückreise um 3V» Uhr an­getreten, von stürmischen Ovationen der Bevölkerung begleitet. Der Botschafter Reuß und Statthalter Thun gaben dem Kaiser bis Salzburg das Geleite.

Salzburg, 10. August. Der deutsche Kaiser ist um 7*/2 Uhr hier einge- troffen. Er wurde von den Spitzen der Behörden empfangen und stieg imEuro- päischen^^^ August. Zur Bischofs - Conferenz ist auch der Erzbischof von Freiburg eingetroffen. Den Vorsitz in der Conferenz führt der Erzbischof von Köln.

Wien, 10. August. Die meisten Morgenblätter besprechen die Abreise des Prinzen von Coburg, ohne jedoch deren Zeit angeben zu können. Dieselben constatiren fast einstimmig, daß der Entschluß des Coburgers auf eigene Gefahr erfolge. Das Fremdenblatt" betont, daß der Entschluß ohne Ermuthtgung durch die Mächte und ohne Bestätigung durch die Pforte erfolgt sei; sein Vorgehen sei mit den noch vor wenigen Wochen von ihm nachdrücklich betonten Bestimmungen des Berliner Vertrags nicht in Einklang zu bringen; vorläufig stehe man nur einem interessanten Wagestücke, dem bulgarischen Abenteuer des Prinzen von Coburg, gegenüber.

Wien, 10. August. Prinz Ferdinand von Coburg reiste heute Vormittag 9V< Uhr von Marchegg aus mit einem Extrazuge der Staatsbahn nach Turn- Seoertn. r . .

Göttingen, 10. August. Die Feier dc8 Universitatsiubilaums fand mit den am Nachmittag in Mariaspring, am Abend im Burhenne'schen Garten veranstalteten Festlichkeiten ihren Abschluß. , . ,

Sofia, 10. August. Die Regenten sind gestern Abend in Lompalanka ein­getroffen; sie beabsichtigten heute mit den Ministern nach Orsowo wetterzureisen, um Den Prinzen von Coburg bei seiner Ankunft zu begrüßen.

Madrid, 10. August. Ein Dekret der Königin-Regentin ordnet die Formation vier neuer Cavallerie-Regtmentern an.

Lokale-.

Gießen, 11. August. Eine recht hübsche Collection Ansichten von Gießen und Umgebung, sowie unserer Nachbarstadt Wetzlar hat die Firma H. Kühn am Seltersweg soeben zur Ausgabe gelangen lassen. Es befinden sich in dieser Collection (23 Bilder) 3 Panoramen von Gießen, darunter zwei vom Nahrungsberg aus genommen, °der Marktplatz, Schulstraße, Seltersweg, diverse Ansichten von Gleiberg, Staufenberg, Badenburg, Schiffenberg u. s. w., sowie auch fünf Ansichten von Wetzlar. Die Bilder sind durchweg gut ausgenommen, namentlich aber die beiden Panoramen vom Nahrungs- berg aus ganz vorzüglich. Die Collection ist in Cabinet- und Vtsitformat zu haben und dürfte sich zu Geschenken sowie Erinnerungen sehr eignen, zumal auch der Preis ein civiler genannt werden darf.

Vermischtes.

Darmstadt, 9. August. Nach einer von der Kaiserlichen Oberpostdirection in Darmstadt an die Großh. Regierung gelangten Nachricht geben Gerichtsvollzieher in nicht seltenen Fällen auf den von ihnen mit Zustellungsurkunde abzusendenden Briefen auch den Auftraggeber, z. B. Auftraggeber Rechtsanwalt 9E. in Z., Auftraggeber Gerichtsschreiberei Großh. Landgerichts in A., an. Durch solche nicht vorgeschriebene und das durch die Postordnung gestattete Maß überschreitende Zusätze wird nicht nur die Uebersichtlichkeit der Adresse wesentlich erschwert, sondern auch die Sendung der Gefahr ausgesetzt, daß sie durch die Empfangspostai.stalt in gerechtfertigter Weise als unzulässig zur Beförderung nicht bestellt, vielmehr an den Aufgabeort zurückgeschickt wird. Das Ministerium, Section der Justizverwaltung, hat Veranlassung genommen, den Juftizbehörden und Gerichtsvollziehern im Interesse des rechtsuchenden Publikums dringend die Beobachtung der bestehenden Vorschriften zu empfehlen.

Aus dem Großherzogthum Hessen, 7. August. Die stetige Abnahmeder Staatsbeamten in der hessischen zweiten Kammer ist von Interesse. So wurden, wie man demFrkf. I." mittheilt, zu dem Landtag für 1876/79 16 Staatsbeamte (incl. Pfarrer), für 1879/82 11, für 1882/85 13, für 1885/88 11, für 1888/91 8 gewählt. Von Letzteren stellt die Provinz Starkenburg 7, Oberhesfen 1. Rheinhesfen ist sonach die einzige Provinz, die keinen Beamten in die Kammer entsendet.

Mainz, 8. August. Während der gegenwärtigen Festungsmanöver werden von Seiten unserer Militärbehörde bei den Truppentheilen, welche in den Forts oder den Kasematten untergebracht sind, Versuche mit neuen Schlafstellen für die Soldaten gemacht. Seither war es üblich, daß die Mannschaften in sog. Pritschen, d. i. einfachen Bettstellen, schliefen. Nunmehr schlafen aber die Mannschaften in Hängematten, welche mit einer Matratze ausgefüttert sind. Diese Hängematten sind mittelst einer eigen­artigen Vorrichtung an der Decke der Casernements befestigt. Vor dem Schlafengehen werden die Hängematten heruntergelassen, die Soldaten besteigen dieselben und ziehen sie alsdann durch eine Art Flaschenzug in die Höhe, so daß sie während des Schlafens frei in der Luft schweben. Die Hängematten sind nicht theurer als die seitherigen Pritschen; sie sollen aber viel gesünder sein als diese, da sie nicht mit der fast immer feuchten Erde solcher Casernements in so naher Berührung stehen. Auch in dem Btoouak der Pioniere bei Gonsenheim kommen diese neue Schlafstätten in Anwendung; daselbst sind die Hängematten im Walde zwischen den Bäumen befestigt.

Mainz, 10. August. Zu der in Fulda tagenden Dischofsconferenz hat Bischof Haffner heute Morgen auf telegraphischem Wege eine Einladung erhalten. Bischof Haffner ist der Einladung noch am Morgen gefolgt.

A Mainz, 10. August. Wie Mainzer Blätter mittheilen, soll mit dem Umbau des Bahnhofs in Kastel jetzt endlich begonnen werden. Die neue Bahnhossanlage soll

an dieselbe Stelle kommen, an der sich zur Zett die Eilguthalle befindet und die aame Anlage derart erhöht werden, daß sie vom Hochwasser befreit bleibt.

Vom Rhein, 6. August. sConserven-Fabrtk.j Die in Mainz befindliche Kal Preuß. Conservenfabrik befaßte sich seither außer mit der Fabrikation von Fleisch' Conseroen ?c. zur Verprovianttrung der Armee und der Marine auch mit der Fabri­kation von sog. Pferdekuchen, welche bei den Manöoern zur Pferdefütterung verwendet werden. Infolge der bedeutenden Aufträge, welche die Conserven-Fabrik für fast das ganze deutsche Heer auszuführen hat dieselbe liefert auch Conserven für die bayerische Armee werden für die Zukunft die Pferdekuchen nur noch von den Militär-Bäckereim angeferttgt werden.

Frankfurt a. M., 8. August. (Ein alter Kamerad.) An der Thüre eines an der M . ftraße wohnenden Arztes F. meldete sich am Samstag Vormittag ein alter Bettler und verlangte den Herrn sprechen zu dürfen. Man ließ ihn vor.Kennen Sie mich noch von Langensalza her?" frug der Eintretende den Arzt. Letzterer ant­wortete:Ich kenne Sie gar nicht."So? Dann muß ich mich genauer legitimsten'" Der Bettler entblößte einen Theil seines Körpers und frug den Arzt, ob er auch diese Narbe (er zeigte eine große Narbe her) nicht kenne? Abermals lautete die Antwort- Nein". Daraufhin zog der Mann ein altes Notizbuch aus seiner Tasche und zeigte dem Arzt eine Stelle in demselben. Es war zu lesen:Dieses Büchlein verehrt 8tud. rned. F. aus Frankfurt a. M. seinem Lebensretter, dem Wachtmeister Oscar Lorey aus Hameln. Auf dem Schlachtfelde von Langensalza am 27. Juni 1866." Jetzt erinnerte sich der Mediciner des Mannes mit großer Freude, derselbe hatte ihm in der That das Leben gerettet, er aber dem wackeren Wachtmeister dafür ver­sprochen, ihm aus jeder Noth im Leben helfen zu wollen, welches Versprechen jetzt eingelöst wurde. (F, I.)

Aus Rheinhessen, 10. August. Die Meldungen über stattgehabte Brande , nehmen gar kein Ende. Heute sind wieder Nachrichten von ziemlichen Schadenseuern aus Planig, Zotzenheim und Wöllstein eingelaufen. In letzterem Otte war es ein ziemlich bedeutender Brand, der vier Scheunen und mehrere Ställe in Asche legte. In Bubenheim hat sich in verflossener Nacht ein wohlhabender Landwitth aus un­bekannten Gründen erhängt. Ein zweiter Selbstmord wird aus Wöllstein mitgetheilt, wo sich ein gleichfalls begüterter Wingertsmann an einem Weinbergspfahl erhängt hat.

Worms, 7. August. Heute vor acht Tagen ertrank beim Baden im Rhein bei Altlußheim ein junger Engländer, welcher sich dorten aufhielt und wurde von dessen Angehörigen eine hohe Belohnung für das Länden der Leiche ausgesetzt. Vor einigen Tagen wurde nun oberhalb hiesiger Stadt, am sog. Salzstein eine nur mit Badhosen, bekleidete männliche Leiche durch hiesige Floßarbeiter geländet und da kein Anhalts­punkt über die Persönlichkeit festgestellt werden konnte, wurde die Leiche beerdigt. Gestern kam nun der englische General von Gamble, der Vater des bei Altlußheim ertrunkenen Engländers nebst Begleiter hierher und veranlaßte die Ausgrabung der unbekannten Leiche. Beim Anblick des tobten Körpers erkannte in demselben der General alsbald seinen Sohn und wurde die Leiche heute Mittag Vil2 Uhr mit dem Zug via Köln nach England verbracht.

Essen, 8. August. Daß von dem Vermögen des verstorbenen Herrn Alfred Krupp außer 500 000 JL für Wohlthätigkeitszwecke der Stadt Esten noch eine Million. Mark zu einer Stiftung für die Krupp'schen Arbeiter verwendet werden fallen, ist schoir gemeldet worden. Auf der Krupp'schen Fabrik herrschte am Samstag freudige Aus­regung. Es war nämlich nach derVofs. Ztg." durch Anschlag Folgendes bekannt gemacht:An die Arbeiter meiner Gußstahlfabrik und der zu dieser gehörigen Werke. In Uebereinstimmung mit einem von meinem entschlafenen Vater gehegten Wunsche habe ich ein Kapital in Höhe von einer Million Mark für eine Stiftung ausgesetzt, deren Erträgnisse ausschließlich den Arbeitern meiner Fabrik und der zu dieser gehörigen Werke und den Angehörigen dieser Arbeiter zu Gute kommen sollen. Ich bestimme, daß eine Verwendung der Zinsen dieses Kapitals zu Ausgaben, welche auf geger- wärtiger oder zukünftiger gesetzlicher Vorschrift beruhen, ausgeschlossen fein soll und sehe betreffs einer über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehenden, zweckmäßigen und segensreichen Verwendung der Zinsen zunächst den Vorschlägen eines von mir zu ernennenden, aus Beamten und Arbeitern zusammengesetzten Comitös entgegen. Ein in gleicher Weise gebildetes Comit6 wird später über die Verwendung der Zinsen innerhalb der hierfür zu treffenden besonderen Bestimmungen beschließen. Das zu errichtende Statut soll behufs Erwirkung des ausdrücklichen Anerkennmisses der Stiftung als milde Stiftung der Staatsbehörde überreicht werden. Meine Firma hat Anordnung erhalten, das Kapital von einer Million Mark für den von mir bestimmter Zweck gesondert anzulegen und wachsen einstweilen die seit dem Todestage meiner Vaters entstehenden Zinsen dem Kapitale zu. Essen, 3. August 1887. F. A. Krupp.

Der höchste Grundstückspreis von Berlin ist nach amtlicher Feststellung stu das jetzt im Abriß begriffene Grundstück Friedrichstraße 82a, Ecke der Behrenstraße, bezahlt worden, nämlich 1 200 000 JL für 376 Quadratmeter, d. h. 3191 für de» Quadratmeter oder 45 250 Jt für die Quadratruthe. Das vielbesprochene Grunds ud Leipzigerstraße 101, auf welchem der Neubau der Equitable ersteht, hat nurbenonttei Theil, bei 1026 Quadratmetern Flächeninhalt 1125 000 Jt, gekostet.

Die Aerzte warnen von Neuem dringend vor dem Genuß allzu kaue: Bieres, namentlich vor dem Bier auf Eis, wie man es in neuester Zeit häufig erhall» Es entbehrt, da es keine Kohlensäure entwickelt, des rechten Geschmacks und rüst vr schlimmsten Magenletden hervor, über welche alle Welt klagt und die fast Mornkran- heiten geworden sind. Reisende mögen sich aus den Bahnhöfen vor solchem Bier ® Acht nehmen, da es oft um so schädlicher wirkt, weil es rasch getrunken wird.

Fünf Kinder an einem Tage verloren hat die Frau eines in der üpet)® ffraße in Berlin wohnenden Beamten. Dieselbe war dieser Tage mit ihren tuns er Alter von 1 bis 9 Jahren stehenden Kindern nach einem Dörfchen bei Küsttm an Sommerwohnung gefahren. Dort erkrankte am Mittag das älteste an der Diphtherv-- und binnen einigen Stunden waren die anderen drei gleichfalls diesem tückischen ucu erlegen. Die vor Schmerz halb wahnsinnige Frau eilte nun, um das Leben Jüngsten zu retten, nach Berlin zurück und hat auf der Fahrt das letzte Üdttg p bliebene Kind verloren, welches gleichfalls an der Diphtheritis starb.

Erfurt, 9. August. Am Freitag ereignete sich zwischen Leubingen uiw $errr darf bei Cölleda ein entsetzlicher Unglücksfall, über welchen dieThür. Ztg. Folgenh- mittheilt: Der Landwirth Beberstadt aus Leubingen war auf dem Felde gemeiM mit einem Knechte mit dem Einfahren des Roggens beschäftigt. Plötzlich horttn Erntearbeiter eines Nachbargrundstückes Hilferufe und sahen zugleich den schon itenu beladenen Wagen, auf dem Beberstadt sich befand, in die Erde versinken. Näher er.e^ bemerkten sie mit Entsetzen, daß Wagen, Pferde, Besitzer und Knecht verschwuu^ waren und an der betreffenden Stelle ein mächtiger Erdfall (im ungefähren messer von 23 Meter) sich gebildet hatte, der sich fortwährend noch erweiterte. Anordnung des Amtsvorstehers Scherre wurde die Unglücksstelle sofort umzäun^ jedwede Rettungsarbeiten sich als vergeblich erwiesen. Da die entstandene Bernei mit trübem, intensiv nach Schwefel riechendem Wasser angefüllt ist, vermuthet daß sich eine Schwefelquelle gebildet hat, ähnlich wie bei Sachsenburg, wo vor em r Jahren ebenfalls ein bedeutender Erdfall stattfand. - -

Fortschritte der Lebensversicherung in Deutschland-

In den Hildebrand-Conrad'schenJahrbüchern für National - Oekonomie Statistik" ist demnächst wieder die jährliche Veröffentlichung der bekannten stattt H Arbeit überZustand und Fortschritte der deutschen Lebensversicherungsanstalten -- zwar für das Jahr 1886, zu erwarten. Wir sind jedoch in den Stand gesetzt' w jetzt einige hauptsächliche Ergebnisse dieser Untersuchung, welche sich auf Die fr Geschäftsberichte von 34 Lebensversicherungsanstalten stützt, mitzuthettcn.

Der Versicherungsbestand der 34 Anstalten erhöhte sich im abgelaufenen um 28,211 Personen mit 157,341,020 JL Versicherungssumme. Diese Ziffern 1 den reinen Zuwachs dar, welchen die sämmtlichen Anstalten nach Abzug de. des Jahres durch Sterbefälle, Zahlbarwerden bei Lebzeiten und Aufgabe: oer . sicherung verursachten Abgangs zu verzeichnen hatten. Ungleich großer m na n°» die Ziffern d-s Bruito-Zugangcs, welcher nicht weniger als (>3,184.*ÄrulIf, 280,943,387 Jt betrug. Von letzterer Summe entfallen nuf die Leben bank für Deutschland zu Gotha allein 33,721,000 X auf die Germania 25,860,421 JL. auf die Allgemeine Versorgungsanstalt in Karlsruhe auf die Lebensversicherungs-Gesellschaft in Leipzig 24,640,000 ** und auf