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Literarische-.

riiftto bri^ttdk !?irl> Atdem etwa- bringe« !* kann von der

^hiPtp» I 5 schreitenden Zeitschrift .Universum-, welche ihre Feder auf allen ?nd die versteht mit Recht behauptet werden. Jetzt, wo die Tage kurz

miLs e 2Iben^e lan9 slnd und man nach einer Lectüre sucht, welche uns die lanaen mn- bbemaniTC^C^ "Erkürzen soll, welchem anderen Journale vermöchten wir da wohl ^flmmTn^ÖCrfrsm . Vorzug zu ertheilen? Kann es etwas Angenehmeres für die aestat tes Ä gut redigtrtes mit schonen Vollbildern und Facsimile's aus-

gellattetes Blatt, welches außer fesselnden unterhaltenden Novellen die neuesten bedeu- d-"z nkh?n n C| leuille'onistisch behandelt und durch den Stift des Künstlers festhält SM« bieÄnnt 1 unterhaltend wirkt, sondern auch Her, und Geist erfrischend belehrt? Alle diese Vorzüge zeichnen im vollsten Maße dasUniversum" aus, welches nach Vcr- Zierde "gereÄn^ wird^ ° ftatlH*er $anb »Kunden jeder Hausbibliothek zur besonderen

sie nicht für ihre Fächer das farbenprächtige Gefieder verwende, das aus Brasilien in bie gonze Welt wandert. Lächelnd erwiderte die Kaiserin:Auch ich liebe di- Herr" lichca Zedern, allein sie machen mir nur in einer einzigen Form Freude." Alles blickte siagend nach der hohen Frau, diese fugte hinzu:Das Gefieder entzückt mich nur am Körper der kleinen Vogel, die luftig aus den Palmen und Bäumen meines Gartens umhcrsitcgen. Aber niemals könnte ich daran denken, ihnen den zarten Flaum zu rauben, um meine Facher damit zu zieren. 8 ° 8

»a f®!e Martinsgans.j Sei willkommen, alter, ehrwürdiger Brauch Martinsgans", fe, gegrüßt besonders wenn Du fein zart und fett bist und auch das no'h.ge fluisige Zubehör nicht fehl, denn nicht nur Fische, auch Gänse wollen schwimmen!

®a,-/! * aud) derMartinstrank" nach guter, alter

Sitte üblich ist, denn St. Martin gilt als Schutzpatron der Trinker, weil Kaiser Maximus einit von ihm verlangt, er solle den Becher ihm credenzen - MobVr die Martinsgans" entstanden? - Es ist schon lange he?undbie&djtenS i6 hfun flnb verschieden. Die Legende erzählt, der heilige Martin (geb. 316, gcft. 400) bade, als man gekommen sei, um ihn zum Bischos zu wählen, sich im Gänleftall ver- ^sckl, wett er des Hoden Postens sich nicht werth befunden, aber das Geschnatter der wrnli JStH elnm Ausenthalt den Suchenden verrathen. Nach anderer Lesart indessen

imirff fTÜ6er,en Brauche kommen, am Martinstage, dem I I. November, der Gastlichkeit den sogenanntenZehnten und Zinsen zu entrichten an Hühnern und

m in- unb Musin h * aWatt,int =tn gar wichtiger Zeitabschnitt für manches oSh » un'rUnt ?lanb ganj abgesehen von den mannigfachen Festlichkeiten und Lustbarkeiten und Klein, die es mit sich bringt, in Form von Martinsgans,

Marftnswcin, Marttnsgeback, Martinsfeuer, Martinsiicht, Martinslieder, Martins- mannchen Martinsnacht mit Marttnsumzügen, Mummerei und Scherz. Dann auch etwas Anderes nichts weniger als Festliches, bringt Martini leider für die Hausftau und den Haushalt, nämlich: Umzug, Miethzins-Zahlung, Dtenstbotenwechsel^ weil es an manchen Orten einZiel ist, d. h. eines der vier Quartale. Außerdem aber concentrirt in vielen Gegenden die Haupt-Schlacktzeit sich um Martini, wie denn über-

der November der eigentlicheSchlacht-Monat" ist! - Auch manchem aber- Zulun si^z. B!°äls°W-t?-r-Pr°ph?t: blcntn' alS £in Orakel für bie

Wolken um Martinitag

Der Winter unbeständig werden mag!"

Nun, warten wir s ruhig ab und lassen wir uns einstweilen lieber durch keine Wolken den Appetit verderben sur bte Martinsgans!

, einer Tuchfabrik in Forst hatte eine 21jährige Arbeiterin ihr Haar aufgelost, um es zu käinmen. Durch eine unvorsichtige Bewegung kommt sie mit den langen Flechten dem Treibriemen zu nahe, dieselben verwickeln sich darin, ein Ruck U?b bffo 0anjC Kopfhaut vom Rücken bis zu der Stirne ist dem armen Mädchen

, ~ [Zreffenb] Gast zum Kellner, der ihm ein Glas Bier bringt, welches tttnfeH!")aUin Ö § cnt^alt:Kellner, ich will mich nicht rasiren, ich will Bier

Landwirthschaftliche Nachrichten.

(Nachdruck verboten.)

k T- Decken der Thiere.) Die Vorliebe vieler Thiere und insbesondere auck der Pferde für Zucker ist bekannt. Dies kann man sich namentlich bei der Aufzucht der " machen, es gibt kein besseres Mittel, um die Fohlen allmählich an

die Menschen zu gewöhnen. 9hd)t genug aber kann davor gewarnt werden das Thier bet der Verabreichung des Zuckers zu necken, es ist bedauerlich, daß man dies doch so Dff mit ansehen muß. Mag ein Thier noch so intelligent sein, dazu reicht seine Ver­nunft doch nicht aus, die Steckerei zu begreifen. Galt ihm die Vera^eichung von äUnamientnd> bX*'hSsö'?' f°srbn-!Cneaflan.JS^uffaffung durch das Necken, wie es namentlich durch das Zeigen und öftere Zuruckzlehen des Zuckers ausgeübt wird verwirrt und der Zucker hört auf, ein Hilfsmittel bet der Aufzucht zu fein.8 '

Schwarze Seidenstoffe v. Mk. 1.25 bis 18.65^

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Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde.

Donnerstag, den 10. November, Abends 8 Uhr, Festgottesdtenst lur V^Marii^n Lv)°hr'gen Geburtstages unseres großen Reformators Ur> Alcartrn Luther, Pfarrer Dr. Naumann.

^c. ®^eAn=c.^ch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß zu dem ffrtBn^n^rnrorOtjC§bl^t/ ro e S bcn orderen, geläutet wird; man wolle also beim Ertönen der Glocken nicht vor Feuer erschrecken, sondern sich zur Kirche laden lassen.

Oderhksßsche Eisenbahnen.

Mit Gültigkeit vom heutigen Tage ist dre Station Weisenau der Hessischen Ludwigs-Bahn in den Oberhessischen Güter- werkehr, zunächst für den Frachtstückgut- :und Wagenladungsoerkehr aufgenommen noorden- Nähere Auskunft ertheilen die »Güterexpeditionen.

Gießen, den 4. November 1887.

88414 Großherzogliche Tirection.

»Oessentliche Gläubiger- aussorderung.

Forderungen und Ansprüche jeder 'Art an den Nachlaß des verstorbenen Kandwirths Heinrich Reitz II. in «Steinfurth sind insoweit fie wicht bereit- bei den Hinter­bliebenen in specifieirten Rech­nungen angemeldet sind Lei Meldung der Nichtberücksichtigung bei Regulirung des Nachlasses binnen Liner Woche bei unterzeichnetem Ge­llichte anzumelden.

Bad-Nauheim, den 8. Novbr. 1887. Grsßh. Amtsgericht Bad-Nauheim.

Bauer.

8420 Schütz.

Verstrigerung.

Montag den 14. und Dienstag den 13. November, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, werden in dem hiesigen Burghof aus dem Nachlasse des verstorbenen Wirths Vogel nachstehende Gegenstände als:

1 Pferd, 3 Kühe, 1 Rind, 2 Schweine,

12 Schafe und Lämmer, 90 Centner Heu, 30 Centner Grummet, 16 Fuder Stroh, 70 Malter Kartoffel, Kohl­rabi, Dickwurz, 3 Wagen, Pflug und Egge, 1 Häckselmaschine, 1 Dick­wurzmühle, 1 Kelter, verschiedene große Fässer, 1 Parthie Brennholz, mehrere Betten, Kleiderschränke, Kleidungsstücke und sonstiges Haus- geräthe versteigert.

Am ersten Tage kommt das Vieh und am zweiten Tage die Hausgeräthe Mr Versteigerung.

'Staufenberg, am 8. Novbr. 1887.

Der Bürgermeister: I

L415 Vogel. !

vermischte Anzeigen.

8418 Ein orbentliches Mädchen mit guten Zeugnissen, bas Küche und Haus­arbeit versteht, sucht sofort Stelle.

Zu erfragen bei Vermiethfrau Müller.

8427 Ein nicht zu großer, gebrauchter Füllofen zu kaufen gesucht. __Marburgerstraße 24. Ruder Gesellschaft.

Vereinslocal: Cafe Ebel.

Donnerstag Abend 8V2 Uhr: Bortrag:Styl und Schlag beim ___Wettrudern". [8430

8434 Ein Bursche für Oeconomie und Fütterung auf Weihnachten zu miethen gesucht. Chr. Hanbach I.

S3S »1?

8164

gesucht von

. 8419

Alexander Mayer.

8392 Einen guten Arbeiter sucht I. Benner, Schuhmacher, Rittergasse 16.

Die Beerdigung findet Freitag den 11. d. Mts., Mittags 1 Uhr, vom Sterbehause aus, statt. 8435

Allgemeiner Anzeiger.

Staufenberger Burg-Restauration

empfiehlt ihre guten Speisen sowie bestes Bier.

Jetzt leicht erreichbar mit Localzug 1 Uhr 40 Minuten ab Gießen 8417 und 1 Uhr 55 Min. in Lollar.

Tanz-Unterhaltung

des Kranken-Mtersliitzungs-Bundes d. Schneider

im Saale des Cafe Leib, am 12. November 1887.

Karten ä 1 sind an der Kaffe und bei Herrn Alb old (zum kühlen Grund) zu haben.

Ziehung 2ter Serie vom 17.-20. December b. I. 3000 Gewinne i M. von 150,000 Mark Erster Hauptgewinn i. W. v.

50,000 Muk t Mark. Preis des Looses Mark 1 Soofe sind in den allerorts durch Plakate kenntlichen Verkaufs­stellen zu haben, sowie zu beziehen durch den [8289 __Vorstand der Ständigen Ausstellung in Weimar.

Th. Geller, Gsstwirth

nach kurzem Leiden in seinem 83. Lebensjahre sanft dem Herrn ent­schlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Frankenbach, den 9. November 1887.

Todes-Anzeige.

Hiermit theilen wir allen Freunden und Bekannten mit, daß heute Morgen gegen 9 Uhr unser innigst geliebter Gatte, Vater und Groß­vater

Anfang 8 Uhr. Bier im Glas.

_ Da* Comite.

8421] Guter Klavierunterricht für ».4♦*..-**

einen Knaben von 9 Jahren gewünscht.

Off, in. Preisang. i. d-Exp. d-Bl- nrederlegen.

I Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Maurermeisters u. Wirths Vogel dahier sind bei dem Unter­zeichneten einzureichen.

Staufenberg, am 7. Novbr. 1887. Der Bürgermeister:

i 8416 Vogel.

Ieilgeöotenes.

Prachtvolle Schellfische, achte Moniikendamer Bratbüikinae eingetroffen bei

8432 ______C. G. Kleinhenn.

E Spielkarten

von Wüft, Stralsunder re.

sogm. Gummikarten, ab­waschbar,

nicht theurer als gewöhnliche Spiel­karten, sehr zu empfehlen, bei [8405 _____________alfer. __

8425] 2 Harzer Kanarien-Roller, güte Schlager, billig abzug. Näh. Schulftr .5.

Vermittlungen.

8412 Eine Mansarden-Wohnung an ruhige Leute per 15. Januar zu oermiethen.

__

8422] Südanlage 11 ist der dritte Stock vom 1- April 1888 ab zu oermiethen. ___Prof. Naumann.

8426 Ein kleines Logis zu oermiethen und sofort zu beziehen bei Th. Bogt.

8429] Lagerraum und ein kleines Logis

1 zu oermiethen Waüthorstraße 20.

8433 Ein kl. Laden n. Wohnung, Boden- kammer u. Keller pr. 1. Dec. bill. Marktstr. 7.