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Aktgemeiner Anzeiger
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Aufforderung
Die Rechnungen über Lieferungen und Arbeiten für die Universitäts- Institute aus dem abgelausenen Rechnungsjahr — 1. April 1886/87 — find, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden Jnsti- luts-Directoren einzureichen.
Gießen, den 7. April 1887. Großherzogliches Universitäts-Rentamt.
J p. Stoff 47.50 nadelfertig.
Die Zusammenkunft ist auf Arsulum
1227 In einer gebildeten Familie finden lungere Schüler hiesiger höherer Lehranstalten freundliche Aufnahme. Auch kann an emen einzeln stehenden gebildeten Herrn von Anfang April ab ein gut möblirtes freundliches Zimmer, mit oder ohne Verköstigung, zu mäßigem Preise abgegeben werden. Näheres zu erfragen _______________Ludwigsftraße 4.
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Ladung.
Nachstehend bezeichnete Personen:
1. Schuhmacher Johannes Damm, 29 Jahre alt, zuletzt in Lechgestern, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts,
2. Landwirth Philipp Jakob Wagner, 24 Jahre alt, zuletzt in Großen-Buseck, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, werden beschuldigt
zu Nr. 1: als beurlaubter Reservist ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein,
zu Nr. 2: als Ersatzreservist erster Klaffe ausgewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden Auswan- herung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.
Dieselben werden auf
Freitag den 17. Juni ISST, Vormittags 9 Uhr,
vor das Großherzogl. Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Ausbleiben I werden dieselben auf Grund der nach I 8 472 der Strasprozeßordnung von I dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.
Gießen, den 4. März 1887. Der Großherzogl. Amtsanwalt.
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2717] Mein Wohnhaus m JU jedem Geschäft flcHflnetarfunt« aW‘att,,Ä’ »wwirn. Balthaser Vogel.
«-chneidermffr., Weidengaffe 10.
Achtungsvoll
Georg Schäfer,
f ~ Vorsorgliche Mütter, welche nicht gern ihre Kinder husten hören versehen sich. Mit einem Vorrathe der trefflichen Sodener Mineral.PaftMen die man langsam rm Munde zergehen laßt. (Erhältlich in den Apotheken ä 85^ perSchachttl^ ««ä. Klemmer m Dresden schreibt: Nachdem ich die nur gütigst übersandte schachtel Sodener Pastillen bet einem hartnäckigen Bronchial-Katarrh mit sehr gutem Erfolge selbst verbraucht habe, ersuche ich Sie um weitere 6 Schachteln ver Nachnahme.
machen. Ferner fahren Dampfer des
Norddeutschen «Lloyd
Holzversteigerung. Donnerstag den 14. April, von Vormittags 9 Uhr an,
soll m dem Wiesecker Gemeinde- watd, Distrikt Ursutum, nachoerzeich- Holz versteigert werden: Eichenstämme mit 0,83 Festm Nadelstämme „ 10,87 “ Nadelderbst. „ 10,52 Rmtr. Nadel-Scheitholz, _ ff Knüppelholz, Nadel-Reisig-Wellen, 14,4 Rmtr. Nadel-Stöcke.
^M^i*tmn6r”en K°mm-rn in dm zur Aufnahme »on Familien und allkinreiscndm weiblichen Personen bestimmten Raumen des Zwischendecks abhclfen. Diese Kammern werden von 4 bis 1b Betten enthalten und durch verschließbare Schtebtbären vom S°tr-nnt sein. Der Mittelraum wird nicht mehr zur Herrichtung von Schlafstellen benutzt werden, sondern mit Tischen und Bänken besetzt, um den Passa- gieren zur Einnahme ihrer Mahlzeiten einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. H r- durch wird dem Zwischendeck des Hamburger Packetfahrt - Dampfers ein -ntscht-d-ner Dorzug °-rIi-h-n Erhöht, wird dieser Vorzug noch dadurch, daß di-Gesellschaft beab- &ie 3»if4enbe({ätflume unb die Schlafkammern elektrisch zu beleuchten eine Wohltbat, die Jeber zu beurthcilen wissen wird, welcher einmal eine Seereise gemacht bat. Zunächst sollen di- Post-Dampt-c .Bohemia" und „Moravia" mit den neu?, Einrichtungen versehen werden. ncuui
l daß die alle Anerkennung verdienenden Bestrebungen der
Hamburg-Amerlkanlschen Packet ahrt-Actien-Gesellschaft eine große Würdigung de? den Reisenden finden und die Zahl der Freunde unserer ältesten deutschen Dampfschiff- Compagnie beträchtlich vermehren wird. ^umpsiwM-
— lDas Alter der Erde.] Man nimmt an, daß die Pflanzen der Steinkoblen- periode eme mittlere Temperatur von 20 Grad Reaumur erforderten, wählend letzte?- 8 bis 14 Grad geringer ist. Durch Experimente über das Abkühlunas- fiaute\r-C^ öeschmolzenen Basalts hat sich herausgestellt daß 9,000,000 Jahre erforderlich sind, ehe die Erde 14 Grad Reaumur verliert Nimmt 2®.” an, daß das Ganze m geschmolzenem Zustande gewesen sei, so stellt sich d?e Zett, die beim Uebergange unseres Planeten aus dem flüssigen in festen 8ustand ver floflen sein muß auf 350 Millionen Jahre. Wer's nicht glaubt, mag's nachrechnen
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