Zusammen:
im
vom
1. Lebensjahr: 2—15. Jahr r
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Erwachsene:
1 W
1 (1)
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Es starben an:
Tuberkulose des Bauchfells Lungenödem Lungenentzündung Zuckerharnruhr Nierenentzündung Unterleibstyphus Gehirnentzündung Diphtherie
Summa: 9 6 — 3
in Jn 9cieijten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle
in der betreffenden Krankheit aus von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
o -, Kietze«, 8. November. Gestern ließ im Schlachthause Herr Mebaer mnir,r ÄÄTtt* - ™ '•* D-- ganze Geschäft
gelangten Gesänge zeugten von der Liebe zur Sache und ernteten hm regsten, aber wohlverdienten Beifall der zahlreich erschienenen Theilmbmer
Offenbach. 5. November. Heute Morgen aeaen 4 Uhr hrn* ~ e lpkalitäten der Lack- und Farbenfabrik des Herrn Chrfftoph Schramm au^derÄke' I muhle Feuer aus. Dasselbe fand durch die in der Fabrik vorbandenm ^.^.ohr- reichliche Nahrung und erstreckte sich rasch auf zwei Stere und einen^Nei^??^^ legt erer vollständig leer gebrannt ist. Die Haus-Feuerwehr, zu wti^er f d> nod,™^ nir des ^erV^rSfa9eI energisch ein, ,o A »5?
beschäftigten sich in chrer gesttigen Sitzung" ekig?dend^it ^Ne^^hnmojett Obcrngdm Bürgermeister Liessens machte die Mittheilung, daß eine Devutatim"^ dem Mtntsterialrath Weber in Darmstadt über die Sache conferirt, aber trott qO^ ^0sollen von dieser Serie keine Zusage für das angedeutete Project erhalten h»? wie Überhaupt bleprojectirte Linie bis jetzt noch wenig Unterstützung gefunben hütt,' E n- ungebahnte Verständigung mit dem Wormser Comit«, das für eine L nie m™irb }S d-r Versammlung als verfehlt bezeichnet und sch eßllck^ Vorschlag des Bürgermeisters, sich zur unentgeltlichen Ueberlasiung des für benSur bau ersorderlichen Geländes bereit zu erklären, der Ftnanzcommission überwiesen m . ?,??s^' 5'. November. Die „Eohnprocesse" haben nun ihr Ende erreich» Bekanntlich hatte der Kaufmann Emil Cohn in Hamburg eine große SablbVS Blatter verklagt, weil diese eine beleidigende Notiz über ihn gebracht hatten. Er « Äh and? "ne Reihe obsiegender Urtheile, zog aber die übrigen Klagen zurück, als es fiA yerausstellte daß die betreffende Nachricht zuerst in dem hiesigen antisemitischen Reicksgeldmonopol' gestanden hatte Gegen das gedachte Blatt klagte Cohn nun unb am 21. September wurde dessen Redacteur, Herr L. Werner, vom hiesigen Schöffengericht u Beleidigung zu einer Geldstrafe von 30 vH bestraft. Geaen das
Ur^ m ^te ^ohl der Prioatkläger, dem die Strafe zu gering war. sowie der N» urtheilte Berufung eingelegt, welche in der heutigen Strafkammersitzung verbandelt wurde. Das Ergebntß der Verhandlung war, daß der Berufung des &iDatnäaer8 stattgegeben und der Verklagte mit 100 vH bestraft wurde. la0tr8
, . -r t, 5. November. In Tübingen wurde heute früh Franziska Lana-
heinz, welche aus Habsucht ihre 8jährige Stieftochter mit Spiritus und Erdöl beanffm und verbrannt hatte, durch den Scharfrichter Schwarz guillotinirt. Tie Vnbr W" starb ergeben und reumütbig. ^orecyerm
Stellen für Militäramvärter im Bezirke des 11. Armee-Eorvs 1 Kassel, Postamt , Packettrager und Stadlpostbote, je 750 vH Gehalt unb 150 J 2ßsbi^n0^dMc6ufe- Eisenach, Bahnpostamt Nr. 6, Packetträger, 720^ Gebalt u^d 144 JL Wohnungsgeldzuschuß. - Fickenhütten (Kreis Siegen), Amt Weidenau bezw. bei dem Fleischbeschaubezirk Weidenau-Klafeld, Fleischbeschauer, 1200 bis 1500 V Malt. — Frankfurt, Centralbahnhof, Specialdirection der Hessischen Ludwias- Eisenbahn-Gesillschaft zu Mainz, provisorischer Kohlenmagazin-Auffeher. - @2' Postamt, Stadlpostbote, 750 vH Gehalt und 144 vH Wohnungsgeldzuschuß _qnn; '
Warnt SPa(fetträger, 750 Gehalt unb 180 M WohnungsgeldzWß - Ä gelbiutou6SaaIe' Wamt' 800 Gehalt und 62 1 Wohvungz-
O^auvrt »uK
r, , 77 $n Betreff der Briefsendungen an Soldaten, welche im activen Dienste
ist eine neue Einrichtung getroffen worden. Die bisher übliche Bezeichnung- „Soldatenbrief. Eigene Angelegenheit des Empfängers", welche die portofreie’S- berun0 der Sendung veranlaßte fällt weg. Statt dessen werden Soldatenbriefe mit Briefmarken von gelber Farbe beklebt, die an die Soldaten vertheilt und von diesen schick^werd?n^^0^' rC P‘ an Personen, mit denen sie in Briefoerkehr stehen, ver^
i i e ß e n 8 November. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.00-000, Hühnereier pr. St. 7-0 4, Enteneier St. 0-0 4, Käse vr. ©t. 4-74
Wematie 3—0 4> Erbten pr. Ltter 16 4, Linsen 30 4, Tauben per Paar 40 bis 50 4. Hühner per Stück vH 0.85—1.00, Hahnen pr- Stück vH. 050 0 80 frnttn fior R* Gänse per Pfund 35-46 4, Ochsenfleisch per Pfund 5%
Rn Mudfleisch 45—50^, Schweinefleisch54—604, Hammelfleisch40bis
407ÄÄ oÄa?°?eIn per 100 Kilo vH. 3 50—4.50, Milch per Liter
12—18^4, Weißkraut Stück 3—9 4, Zwiebeln per Centner vH. 6-90—.700.
Frankfurt, 7. Novbr. Der heuttge Viehmarkt war stark befahren 91™,a Die^Nreis^sE^ 17< Bullen, ca. 374 Kühe und Rinder, ca. 301 Kälber.
Die Preise stellten sich: Ochsen 1. QuaL vH 58—60, 2. Qual. 50—54 Kübe Müder 1. Qual. JL 52-54 2 Qual 44-46 per 100 Pfund SchlaWwA Kälber 1. Qual. 55—58 4, 2. Qual. 50—53 4 per 1 Pfund Schlachtgewicht^
ißrraÄur£ ' ? Novbr. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u Wetterauer
JL OO r ^,00^8,50, eff. hies. JL 13,25-13.50, fremder
nn0/^^n^?0 Gerste effectio hiesige und Wetterauer JL 15,00-17.00, fremde
JL 00.00—00,00, Hafer eff. hres. vH. 13,00—13,50, fremder vH. 00,00—00,00.
Dre-lau, 7. November. Heute Vormittag begann unter Ausschluß der Oeffent- Nchkeit im Schwurgertchtssaale die Verhandlung gegen 38 Socialisten. die wegen sociatt- stischer Umtriebe angeklagt sind. Unter den Zeugen befindet sich der Reichstags- «ogeordnete Singer. °
Leipzig, 7.
niAku«« .... l?^ustes den Proeeß gegen Funnal,
Landgericht" »^abp Godiva , zur nochmaligen Verhandlung an das Flensburger
Hamburg, 7. November. Eine Versammlung zahlreicher Rheder erklärte sich mit dem Entwurse eines Statuts für die Berufsgenossenschaft einverstanden, welche nach dem Gesetze vom 13. Juli 1887 über die Unfallversicherung der Seeleute und anderer bei der Seeschifffahrt betheUigten Personen zu bilden ist, und wählte Carl Laerß juntor zum Vorjltzenden, Meier-Bremen und Schiff-Elsfleth zu Beisitzern der Berufsgenossenschaft.
Hameln, 7. November. Heute Morgen ist der nördliche Flügel der Weser- muhle emgesturzt; mehrere Arbeiter, sowie Bewohner des Nachbarhauses sind verschüttet worden. Der Magisttat erbat Hilfe von dem Pionierbataillon in Minden
Stockholm, 7. November. (Telegramm des Stockholmer Telegraphen-Bureaüs 1 Der zweite Director der Stockholmer Handelsbank, Hugo A. Nyström, wurde aeftern wegen Veruntreuung von 290,000 Kronen verhaftet.
Paris, 7. ^tooember. Gestern Abend war in Douai eine Manifestation gegen Spuller denbsrchtigt wegen Verlegung der Fakultäten nach Lille. Die Behörde besetzte daher bei der Abreise Spuller's den Bahnhof und die Bahnzugänge militärisch. Die Menge wurde durch einen Truppenkordon zurückgehalten und damit die Manifestation verhstrdert. Nach der Abfahrt des Zuges zog ein Haufen zur Unterpräfektur und warf die Fenster ein. Schließlich wurde er durch Gensdarmen zerstreut.
ra 7"or^r Proceß gegen Caffarel, Frau Limousin, Frau Rattazzi unb den Senator general Andlau hat heute Vormittag vor dem Tribunal für Strafsachen begonnen. | angeklagt betrügerischer Handlungen oder beabsichtigten Betrugs. Caffarel gab geschäftliche Bezlehungen zur Limousin zu; er habe sich auf zwei Ordensgeschäfte eingelassen, um der Limousin gefällig zu sein, ohne einen Geldgewinn gehabt zu haben öc™ cr auch in ihnen Quellen zu finden gehofft habe, seinen Verlegenheiten ab- bereiteTui babePn° ^schieden dagegen, irgendwie den Mobiltsirungsplan vor-
London, 7. November. Der Polizeichef Warren untersagte für den Lord- wayorstag am 9. November alle Auszüge unb Kundgebungen in den Straßen. o. “ Die meisten Morgenblätter besprechen die Rede Kalnoky's in günstigem, beb stimmendenr Sinne, namentlich unter dem Hinweis auf die Identität der ^iele I Inlands. Dieser Hinweis, sagt der „Daily Chronicle", bestärke die Ueberzeugung. daß England, obwohl cs nicht thatfächlich einen Theil der Allianz bilde, doch innerhalb des freundlichen Schutzes derselben stehe und erforderlichen Falles bereit sei, an der Er- haltung des Friedes mitzuwirken. Der „Daily Telegraph" bezeichnet die Rede als das neueste Zeichen am politischen Horizont, welches bessere Friedensaussichten für das kommende Jahr andeute. 1 I
„. ,,, Die internationale Conserenz zur Berathung über die Zuckerprämie wird am 24. November die erste Sitzung abhalten. I
< — Deputation des Londoner radikalen Clubs erschien Nachmittags auf
«?r Slfanifd,/n ?^udtschast, um den Gesandten wegen der verurtheilten Chicagoer I ?U?tXX*s« ^elps lehnte einen Empfang ab; er sei nicht geneigt, irgend welche schritte in der Angelegenheit zu thun. ö I
r?* November. Das „Journal de St. Petersbourg" bemerkt .Rede Kalnokys, es wolle bis zum Eintreffen des osficiellen Textes der Rede, welche in gewissen Theilcn zu manchen Bemerkungen Anlaß gebe und große I fccroorrufe, nur die Art und Weise hervorheben, wie Kalnoky die Lage I «ien»°rn Loburg auffasse. Diese unterscheide sich wesentlich von der russischen I 8(uffafiunfl, Kalnoky Zufolge ermangele die Lage des Prinzen, um gesetzlich zu sein, nur I MnÄHthSR’ Rußland habe niemals die Gesetzlichkeit der Wahl des ^h nnnti2 »^ ?ra^e1a"etfaiWt' ba letzt-re selbst ein Produkt der Gewaltthat y1? 9n!'a®e?b„ad,Ec l tei,( , ®ei einer so tiefgebenden Meinungsverschiedenheit hinsichtlich I beb tlu.gangspunktes sei es schwierig, sich über den Charakter der bulgarischen Krisis I ,u verf andigen Die Bemühungen Kalnoky's, Rußland an die Sache des Friedens anzuschlteßen, seien anderswo besser angebracht; diesen Frieden bedrohe Rußland I tbenfo roemg rote die Unabhängigkeit der Balkanstaaten; solche Aeußerungen wären I d-s^rsolges vor dem Parlamente sicher und hätten auch keinen anderen Zweck
. Rom, 7 November. Die „Risorma" sagt anläßlich der Rede Kalnoky's sie ^ffe dieselbe als eine erfreuliche Bestätigung der glücklichen Sachlage aus, zu deren ^^e^den ^rcun^e beigetragen hatten und welche aufrechtzuerhalten diese in der I ,. o Sofia 7. November. Heute Vormittag traf die erste Lokomotive auf dem
fonc^bei0“^11^0 C C ~~ roo^nte cincm Banket von vierhundert Per- I
- . Kairo, 7. November. Da die letzten Nachrichten aus Wadyhalfa friedlicher
lauten, wurde ein Thell der Verstärkungen zurückgehalten; nur ein Bataillon ein- I geborener Gensdarmen ging heute nach Wadyhalfa ab. n cm' I
Darmstadt, 8. November, 12 Uhr 16 Min. (Prioattelearamm 1 rornh- I Herzog, Prinz Wilhelm von Preußen, die (5r5prTnremn pnb heute Vormittag, von Berlin kommend, hier eingetroffen. Prinz Wilbelm reift deute Nachmittag mit dem Gotthardtschnellzug weiter nach San Nemn \ .m ,1 seines Vaters, des Kronprinzen des Deutschen Reicks Srim Mnri* k-bri heute Nachmittag über Coblenz nach Darmstadt zuZck ^ * °°" $rCu6en
Wöchenlliche Neberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen. ~
, 44. Woche. Vorn 30. October bis 5. November 1887
Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 24,5"/».
Kinder
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