in einem handlichen Taschenformat in ^w°nd gLundm (1 Ä erschien.
-rauberunwesen nach. Die über dm Gesundheitszustand Bihourd's verbreiteten un- dunstigen dtachrichtm seien unbegründet.
Bordeaux, 7. Juni. Auf der Eisenbahn zwischen hier und Graves wurde gegen den Dtrector der Marine-Stahlwerke, Montgolfier, ein Mordversuch gemacht. Er erhielt 21 Schläge mit dem Todtschläger; sein Zustand ist bedenklich. Der Mörder ist verhaftet.
London, 7. Juni. Unterhaus. Gorst erklärt, es sei bis jetzt noch kein Plan gefaßt worden, die Pischinthalbahn über das Anramgebirge zu führen. Smith erklärte, er hoffe binnen wenigen Tagen die Schriftstücke, betreffend die Convention bezüglich Egyptens, vorlegen zu können. Betreffs der Neuen Hebriden dauerten die Unterhandlungen noch fort, daher sei eine Vorlage des Schriftwechsels unthunlich. Balfour erklärt, die Regierung werde nicht zögern, alles aufzubieten, um den Gesetzen in Irland Achtung zu verschaffen. Bei Berathung des dritten Artikels der irischen Straf- rechtsblll spricht Harcourt, unterstützt von Parnell, sich dahin aus, die Debatte auf die wesentlichen Amendements zu beschränken.
. London, 7. Juni. Das Unterhaus nahm nach kurzer Debatte die Bills, betr. das Einnahmebudget und die Staatsschuld, in zweiter Lesung an.
Lokale-.
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Literarische-.
/50 o L^ner's statistische Tafel ist soeben für den Jahrgang 1887 erschienen- (50 ^). Dme ungemein praktische, wegen ihres reichen Inhalts, ihrer Gründlichkeit UmarTeituw Tabelle hat wiederum eine sehr bebeutaibe
Umarbeitung er fahren. Sie gibt nach streng amtlichen Mittheilungen über tausenderlei leW' «nMÄB"Ä,be Ding- Auskunft Die Tafel ist dLh« jedem ZeitunK
??ben dieser Plaka,-Ausgabe ist das Merkchen auch
Wohlstand von Mainz beizutragen und so ihren Dank zu beweisen. Mö-en an. ms. SÄSiwai ?s*‘
Eingesandt.
Sicherem Vernehmen nach feiert der durch seine Mrln'Somm"-"f'-stc uns Ä'BiHwdub (Wohlthätigkeitsoerein) auch wied7r in diesem nächster Zeit ’ "2B'ener 5°f m,t reichhaltigem Programm und zwar schon in
Wie bei den vorhergehenden Festen, wird auch dieses Mal ein ornfceS XnneSCn- U™bt,mirb "NH hoffentlich dasselbe, da das Entrse ein so werden^ ‘' b Sefud) ln Anbetracht des wohlthätigen Zweckes ein recht groß»
. „R^bige Seidenstoffe v Mk. 1.33 bis 12.33 p. Met.
rJ nersch. Färb. u. Dess.f Atlasse, Faille Francalse, „Monopol“, Fon- Fahnpn.tnff^n”8’ merv' Damaste, Brocatelle, Steppdecken- und
in«B6m?Rfhef>’8R«SS: nersendet roben- und stückweise zollfrei
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Die Iestfahrt auf dem Rhein.
„Mein Herz ist am Rhein, im heimischen Land! $
Mein Herz ist am Rhein, wo die Wiege mir stand, Wo die Jugend mir liegt, wo die Freunde mir blühn, Wo die Liebste mein denket mit wonnigem Glüh'n, O, wie ich geschwelgt in Liedern und Wein:
Wo ich bin, wo ich gehe, mein Herz ist am Rhein!"
Diese Verse des rheinischen Poeten Wolfgang Müller von Königswinter schwirrten mir wahrend der gestrigen Rheinfahrt unaufhörlich durch den Sinn und es mag wohl Manchem so ergangen sein von der Schaar der Auserwählten, denen es vergönnt war den gestrigen Silberblick des Rheines zu genießen.
Der „Vater Rhein", der herrliche Strom, zeigte sich von seiner schönsten Seite, er hatte gleichsam ein Festgewand angelegt und zwar ein Gewand von grünem glänzendsten Stoffe, wie er es nur bei ganz außergewöhnlichen Gelegenheiten zu tragen Megt, und ferne Busenfreundin, Frau Sonne, vergoldete das Gewand mit ihren funkelndsten Strahlen, so daß es in eite! Pracht und Herrlichkeit getaucht war
Wer gestern den Rhein,trom sah, in aller seiner Schönheit und Lieblichkeit, — der begriff den Rath des Dichters: '
„An den Rhein, an den Rhein, zieh nicht an den Rhein, Mein Sohn ich rathe Dir gut:
Da geht Dir das Leben zu lieblich ein, Da blüht Dir zu freudig der Muth."
/ürwahr, da geht das Leben zu lieblich ein und es wird schwer, sich wieder SL. s * a n nachdem man die ganze Poesie unvergleichlicher
Stunden in vollen Zugen tn sich ausgenommen hat.
Wer von den Fefttheilnehmern wird den Augenblick vergessen, in welchem auf dem glanzenden,Wasserspiegel zwischen den beiden Brücken die ganze Festflotille aus a ' 0roß-cren und kleineren prächtig geschmückten, theilweise sogar, wie der Doch sche Dampfer, mit lebenden Decorationen ausgestatteten Schiffen bestehend und ohne Ausnahme viele Tausende fröhliche Menschen enthaltend, vorbeipassirte, — auf Lebhafteste begrüßt von einer unabsehbaren, gleich freudigen, wenn auch weniger bevorzugten Menschenmenge. ' B
Durch die Liebenswürdigkeit des ersten Beigeordneten Herrn Dr. Gaßner • mUAn der Presse auf dem Salonboot „Niederwald", das die Großherzogliche Familie und den größeren Theil der Ehrengäste trug, Plätze eingeräumt.
io ?-?Pn6en ?er£ und dröhnenden Böllerschüssen verließ genanntes p/acts 12 Uhr den Hafen, ihm folgte das Salonboot „Hansa" mit dem Rest der Gaste und hieran schlossen sich, nachdem die beiden Boote vorbeigefahren die weiteren Dampfer in kurzen Abständen. 1 v ' c
b e J8“111 Passiren des „Niederwald" salutirten sämmtliche Schiffe und es entstand dadurch eine Kanonade, die einer kleinen Seeschlacht vergleichbar war.
.. Oberhalb der Eisenbahnbrücke drehte „Niederwald" und übernahm wiederum ?/Utrm0 ^?^!?bschwaders das alsbald seinen Cours bis Walluf fortsetzte und um Va3 Uhr wieder hierher zurückkehrte. 1 9
o Ueberall — in Biebrich, Budenheim, Walluf - hatten sich die Bewohner der an den Ufern gesammelt und aufgestellt und begrüßten die Festschiffe mit Jubel und Salutschüßen die von den Schiffen ebenso lebhaft erwidert wurden.
,r Tucherschwenken nahm gar kein Ende und manchem der Festgenossen wird
a5ftrefns^n^e ^^eit der Arm etwas schwerer geworden sein, manchem jJS1' ?cnn raar auch für die nothwendige innere Erwärmung auf s Ausgiebigste gesorgt. — Den vortrefflichen Weinen wurde auf den Dampfern a mand)e ^cellenz schien sich eingehend von der Excellenz der Producte des Rheins überzeugen zu wollen.
Auch das im Salon hergerichtete kalte Büffet hatte sich nicht wegen Zurücksetzung zu beklagen, es war fortwährend umlagert und sorgten eine Anzahl Stadtverordneter mit bllssbereiter Liebenswürdigkeit für die leibliche!? Bedürfnisse ihrer Gäste
Für den Großherzog selbst war in der Mitte des Schiffes ein Pavillon errichtet Milbe mnnh ^rbgroßherzog, den Prinzessinnen Irene und Alix, den Prinzen
?em Großfürsten Sergius nebst Gemahlin, sowie einigen Mit- dm^Lunch ei^ahm ' Bürgermeister und Beigeordneten und den Damen derselben
Der Verkehr auf dem Schiff war ein außerordentlich ungezwungener Die SfimftinU9?pfnntnJtCn ^.err^Qften verkehrten so cordial mit einander, als ob 'sie die ^timsten Bekannten waren; Herren mit einem Dutzend strahlender Sterne auf der
«.-«15 »’SÄSÄöi" brr Finanzcommission vorgestellt"wurd^^sewm^
Wom^TbaU ted,t toÖn' «b- non den Schulden sei ga?nichN-L
Ferner warm anwesende Siaatsrath E. Finger, Hosmarsckall v der m-utz.,ch- Gesandte Le Matstre, Regierungsvräsidm^vWurmb-cNvn Regrcrungsrathen, Directoren, Bürgermeistern, höheren TOilitärcbaroen „ f ° « förmlich; es ist uns nicht möglich, die Namen der ca 900 tUnffrpn m '
sonlichkeücn alle einzeln zu notniniren lUuftrcn Per-
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qia« k „'>a,jcnon ist das Leben, das Leben am Rhein!" ZDWMMWWZ g^Lb,'"auf°Z-1"- Könkglich7'H7h-it7oasti?tc^°^" Großh?rz°gttchen FaL komme^e7Ansprache^ b°" ^ndesfürst mit folgender, von dem Herzen
Häuser einen neuen B-w-k^-sV-^WW'vvn E.chsicht'und Ge" "7 ber 2s«er: Mr°u Vertretern gebührt bnfiir aa"Snnnng uÄn" bTn w" V6™' freche. Handel, Industrie und Verkehr bilden in unserm Tagen est m 7tn7Lau5= ,rattor tm Leben der Völker und haben einen solchen Aufschwung genommen d7b9^ der Anspannung aller Kraste bedarf, um den Wettkampf der Nationen Sri» 3-J können. Dem Handel und Gewerbestand sind durch die 32®$xJ?Fte&en bie Mittel dargeboten, durch erhöhte Umsicht und Thatttasl für das Blühm und"dm
~ ,®*e nächste totale Sonnenftnsterniß, welche am 19. August d. staitstndet St,bmir7he6^r?le-fem,. 3a6rbunbert, deren Kernschattm Central - Europa durchsiebt' § i wird dcßhalb em besonders hervorragendes Interesse für sich in Anspruch nehmen Di- elbe ist im ganzen östlichen Europa, in Asien mit Ausnahme der üblichen fialh- mseln und in dm Rordpolarländern sichtbar. Die Zone der Totalität nimmt ntrifli* non Nordhaufen ihren Anfang und erstreckt sich in einer Breite von 25 Mrilm durck dos östliche Deut chland, Rußland, Sibirien, China, Japan in den Stillen Orean h ncm woselbst st- westlich von dm Sandwtchsinseln ihr Ende findet Nah-b-^ Nordhausm findet bk total- V-rfinst-rung bei Sonnen-Aufgang, in ber Nfibe ber Sanbwichsinseln bei Sonnm-Untergang statt. Im östlichen Deutfchland wird hi,rnn* Me Sonne im Auamblicke der Verfinsterung noch recht tief am H° izonst st-hm Ä ® ‘ » wird der Iknfang ber Totalität kurz nach 5 Uhr Morgens beobachtet w-rdm können. Die Dauer der totalen Verfinsterung ist je nach ber Lage ber betragen8“'“""16" ^°nE "^schieben, sie wird für Deutschland höchstens 2'/. ^inu e
Aus Württemberg, 4.Juni. jGottesSegm bei Cohn.) In d-m TOnnftr.- procefte, welchen Herr Emil, in Firma L. S. Cohn in Hamburg gegen eine Maste von Zeitungen wegen Verbreitung einer falschen Notiz über feine angeblich- Verurtbestu.a angestrengt hat, find bereits verschiedene gerichtliche Erkenntnisse gefaßt worden mit rin 7"„Dem Antrag auf Buße hat indessen, so viel bttann" nur em Gericht (manksurt) entsprochen. Dagegen haben manche Zeitunasverleoer vor- st im ?n en TA?“wui hu Abfindungssummen zur Zurücknahme seiner Klage^ zu be- stimnen. Die Hohe dieser Summe ist unterschiedlich; neuestens haben sich rwei h ah?r tn nSen le 12r (einschließlich der Anwaltskosten Cohn's) abae- funden nachdem der Klager zuerst 52, bezw. 35 JL verlangt hatte. - Der Ur spri.ua ber ^00^ ist immer noch in mysteriöses Dunkel gehüllt; daß sie zuerst in Münckm früher^brachten. indem norddeutsche Blätter sie schon acht bis vierzehn Tage
~ Die Schwindsucht nicht erblich.j In dem in Wiesbaden stattgefundenen Mednin hielt Professor Rühle aus Bonn einen Vortrag über d e Frage der Erblichkeit der Schwind ucht, wobei Professor Rühle zu dem Schluffe aelanat, daß die Schwindsucht durchaus nicht erblich fei? M Pc W nm
äußerer Berührungen übertrage, also auch durch strenge Vorsicht verhüten lasse. Dlan sei heute noch wert entfernt von einer Uebertragung der Resultate der im Jahre 18to kurz vor Beginn des ersten Congresses und auf letzterem selbst veröffentlichten^ < artigen Koch schen Arbeiten in die Praxis, in das tägliche ärztliche Leben Cs nr- zweifelhaft daß die Tuberkulose nur dadurch, daß wirkliches Tuberkelgift'in den Körper ^!»uge, entstehen könne. So lange über Tuberkulose gesprochen werde, gelte die Erbt- !^kett als einer der Wege der Fortpflanzung. Für eine akute Ansiedelung bedürfe L @ und des dafür empfänglichen Bodens. Auf welche
Wen kow- d nn nun, ftagt Redner, durch die Heredität das Gift in den Menschen ^ « u r- -e? aud) ^on von Kindern tuberkulöser Personen zur Welt aebrachr. werde! Am häufigsten erfolge die Erkrankung an Tuberkulosi dadurch,^^daß ein gesuE Mensch von en.em kranken Menschen das Gift beziehe und zwar durch dessen Speichel oder auch durch Drusen, Hautabsonderungen oder wie sonst das Giftmaterial des dA Oberfläche erscheine und durch allerlei Transporte (Taschentücher, Lasche rc.) verbreitet werden könne. Er (Redner) sei überzeugt, daß die Mittheilung ^kranken Memchen an gewnde nicht durch die Luft erfolge; letzteres sei auch eine ^lemand bewiesen habe. „Wenn das wäre, könnte kein Mensch sich des Lebens freuen, sondern jeber müßte befürchten, daß er durch einen unglücklichen Athemzug der Schwindsucht verfalle. Die Thatsache, daß die Wärter in den Krankenhäusern, welche mit schwindsüchtigen verkehren, selbst selten an der Tuberkulose ?a$rt fort, daß nicht die Luft es ist, durch welche das w"d//"Elrn,ehr x^bt sich aus dieserThatsache, daß es ein bestimmter ^frnnf,nftHnhtehn Tdamilienglieder eines an der Tuberkulose Kranken ebenfalls Munden w.mh 1 * aut ^n. Speichel, auf das Küssen, auf den Verkehr von Mund zu Mund. -Wenn man von diefem Gesichtspunkte aus in den Familien forscht w.rd man hausig ^hatsachen sinden, durch welche Kinder durch die Eltern 2c tuberkulös werden von dem einen Insassen des Wohnraumes geht hier die Tuberk^ S? kp?^v Uber, thasiachlich bringt hier ein Mensch den anderen zur Erkrankung Nur der Hausarzt kann hier mit seinen Warnungen eintreten; ich möchte daher die han?e1m"^0" bcr ^ra£t5 auffordern, sich an diese Position zu halten und hiernach zis
3Um Eigarrenhäudler: „Haben Sie die Sorte „Germania auf Lagers Ist sie zu empfehlen?" — Händler (diensteifrig): Vor- zugliche Qualität — pretswerth. Ausgezeichnete Ernte dieses Jahr." — öerr' k>er Fabrikant; Sie schreiben mir, die Qualität sei miserabel' ch ^bu^mich, von ^hnen zu Horen, daß Sie sich geirrt haben. Empfehle mich!"
n M lOnkLl. Stephanie, Sie kennen dock die drei göttlichen Tugenden .......* - « * *" “«■ -


