Einzelbild herunterladen

Brücke zu sein glaubte, während man im nächsten Augenblick die Bahnzüge von der Eisenbahnbrücke direct neben sich vorbeirauschen hörte. Wohl über eine Stunde irrte bn-5 Schiff pfadlos vor und oberhalb Mainz hin und her, bis man endlich in der Gegend des Fischthores sich so weit dem linken Ufer näherte, daß die Passagiere, worunter sich welche nicht wenig ängstigten, mit Hülfe einer Nothtreppe über einen schmalen Steeg und allerlei Fischkasten weg an das Land geschafft werden konnten.

Auf Grund des Art. 79 des Gesetzes vom 12. Juni 1874 erläßt das Großh. Kreisamt mit Rücksicht auf die zahlreichen Diphtherttiserkrankungen für die Gemeinde Kastel eben eine Polizeiverordnung, wonach unter Androhung einer Geldstrafe von 30 Mark hauptsächlich die sofortige Anzeige einer Erkrankung und die Jsolirung von Erkrankten verfügt wird.

Dom Rhein, 4. Februar. Ein höchst seltener Fall von Schiffsmeuterei hat sich kürzlich auf dem Rhein bei einem zu Thal fahrenden Schraubendampfer ereignet. Der Maschinist und die übrige Bemannung des Schiffes fielen über den Schiffs- «naenthümer, der gleichzeitig Eapitän ist und am Ruder die Führung des Schiffes übernommen hatte, her und mißhandelten denselben derart, daß der Mann ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Der Aufstand der Mannschaft nahm solche Dimensionen an, daß das Schiff vor Anker zu gehen gezwungen war. Gegen die betreffenden Mannschaften ist Untersuchung eingeleitet. Ueber die Ursache dieses Aus­schreitens erfahren wir, daß dieselbe darin zu suchen sei, daß der Eapitän unterlassen batte, bei der Fahrt einen Lootsen zu nehmen, während das Personal des Schiffes die Mitnahme eines Lootsen verlangt habe.

sEine sonderbare Bekanntmachung.) DerBirkenfelder Landeszeitung" wird aus Schwollen vom 18. Januar berichtet: Heute hat der hiesige Gemeinde­diener mit der Schelle in ortsüblicher Weise nachfolgende sonderbare Bekanntmachung ausgeschellt:Die Oberstdörfer Weiber sollen sich ein Vierteljahr um sich bekümmern und sollen den Dreck vor ihrer Thür kehren und sollen die Unterstdörfer Weiber gehen lassen."

(Der Dämon im Setzkastens In einem amüsanten Feuilleton bringt die Grazer Tagespost" eine Sammlung jener verhängnißvollen Mißgriffe, welche die bastige Hand des Setzers meist zum Aerger der Autoren und Redacteure, auch wohl der Leser, häufig aber zum Ergötzen der Letzteren begeht. Es seien hier einige der drastischsten Unthaten des L>etzerteufcls reproducirt. Da erbittet sich ein Gutsbesitzer Offerten, der sein Grundstück versaufen (verkaufen) will, während ein College von ihm ein großes Schloß mit Park mit einigen Weibern (Weihern) in reizender Lage au Liebhaber abzugeben bereit ist. In einem Witterungsbericht vernehmen wir von einem Hagelwetter mit Schlossen wie Hühneraugen (Hühnereier) groß; ein landwirth- schastlicher Bericht spricht von der Rachsucht (Nachzucht) des jungen Rindviehs und die Annonce einer Delicatessenhandlung empfiehlt nach einer großen Treibjagd abgezogene Hosen zu 2,50 und 3 -M., womit natürlich Hasen gemeint sind. Wie kostspielig mit­unter Druckfehler sein können, zeigt folgendes Beispiel: Bei dem Drucke eines Zoll­tarifs der Vereinigten Staaten 1861 gelang es englischen Fabrikanten, die Correctoren des Tarifs in der Bundesdruckerei zu Washington zu bestechen, daß sie bei der Position Eisenbleche das Komma in einer Zahl versetzten und es so dahin brachten, daß ver­zinnte Eisenbleche nur so viel bezahlten als gewöhnliche. Das Tollste an der Sache ist aber, daß der Jrrthum, resp. Betrug, erst nach 17 Jahren entdeckt wurde, nachdem die Vereinigten Staaten 48,965,776 Dollars an Zollgebühren eingebüßt hatten.

Ueber Geheimmittel ist in der Berliner Polytechnischen Gesellschaft ein außer­ordentlich interessanter Vortrag gehalten. Eiueni Berichte derVoss. Ztg." entnehmen wir folgendes: Besonders groß ist die Zahl der Geheimmittel, welche der Toilette dienen. Hierher gehören zunächst die Haarfärbemittel. Das Haarfärben ist an sich sehr leicht auszusühren. Es gibt eine Reihe Metallfalze, die unter Einwirkung von Schwefeloerbindungen für diesen Zweck verwendet werden können: unter diesen Salzen sind nun aber solche, die, wie die Bleioerbindungen, überaus schädlich sind. Man wird daher stets gut thun, wenn man durchaus eines solchen Mittels bedars, sich an eine sachverständige Vertrauensperson zu wenden und nicht zu Geheimmitteln zu greifen. Auch die Haarentfärbung ist mit Hilfe von Wasserstoffsuperoxyd leicht zu erreichen. Alle Haarentfärbungsmittel beruhen denn auch auf diesem Stoff, der allzu energisch angewandt zwar von überraschender Wirkung ist, das Haar aber mürbe macht und der Elastictlät beraubt. Alles, was als Barterzeugungsmittel empfohlen wird, ist voll­ständig werthlos. Auch bei Benutzung von Schminken ist Vorsicht geboten, da unreelle Fabrikanten auch bleihaltige Schminken in den Handel bringen. Ein weit verbreitetes Geheimmittel sind die Brand'schen Schweizerpillen, vor denen schon wiederholt gewarnt ist. Als geradezu gefahrbringende Mittel sind zu bezeichnen die sogenannte Bräune- tinctur von Reisch, das EpilepsiemittelAuxilium Orientis" von Boas, das Epilepsie­mittel von Killisch, sowie das Rungel'sche Mittel gegen Trunksucht.

(Das geheimnißvolle S.]Vor einigen Monaten", so erzählt der Gatte der berühmtesten Tragödin Italiens, Theobald Checci, in einem Briefe an seine Gattin, wurde ich in Montevideo einer Operettensängerin vorgestellt, an deren Hals mir gleich eine reich mit Diamanten verzierte Brosche auf fiel, welche die Form eines großen 8 halte und meiner Ansicht nachSouvenir" bedeuten sollte. Kurze Zeit daraus wurde ich in Colon einer Tänzerin vorgestellt auch an ihrem Halse prangte eine solche Brosche. - - Am Tage darauf sehe ich im Politeama eine andere Tänzerin auch diese trägt stolz dasselbe diamantene 8 zur Schau. Ich konnte mich nicht enthalten, nach dem Ursprung des Kleinods zu fragen und erhielt die kurze Antwort:Ich habe es in Montevideo erhalten." Rach einigen Wochen wird das Gastspiel einer berühmten Schauspielerin angezeigt, ich sehe sie auf der Probe. Auch an ihrem Halse prangt dies mysteriöse 8.Auch Sie scheinen in Montevideo gewesen zu fein?" warf ich nicht ohne Malice hin, die Diva erröthete und ließ mich stehen. Ich war auf's Höchste gespannt. Das 8 ließ mich nicht schlafen, da sehe ich an Bord eines Schiffes eine Tänzerin, eine gute Bekannte von mir, und alle Wetter! auch sie hat das 8 die muß mir das Räthsel lösen; nach einigen Bedenken erfuhr ick die Geschichte: Das 8 bedeutet Santos und dies ist der Name des Präsidenten (jetzt Expräsidenten) der Republik von Uruguay. Wenn eine Künstlerin das Wohlgefallen dieses galanten hohen Herrn erreicht hat, sandte er ihr stets eine Brosche in Form eines großen diamantenen 8, eine Art Schönheits-Orden, dem anzugehören den Ehrgeiz aller Theater- Schönen bildete.

Für die Pafteur'sche Wuihimpfanstalt in Paris sind jetzt 1,700.000 Francs zusammengebracht. Inzwischen mehren sich aber in erschreckender Weise die Fälle, bei denen das Jmpfverfahren sich nicht bewährt. In der letzten Sitzung der medicinischen Akademie brachte Dr. Peter drei weitere derselben zur Sprache. Ein Zollbeamter in Dünkirchen wurde am 19. August gebissen und sofort zu Pasteur gebracht, der ihn intensiv impfte. Hierunter versteht Pasteur eine Impfung mit stärkerem Wuthgift, durch welche er allen Fällen zu begegnen glaubt. Er hatte nämlich den Tod der von ihm geimpften drei Russen dadurch erklärt, daß das Wuthgift des Wolfes, von dem si: gebissen waren, viel stärker gewesen sei, als dasjenige des Hundes. Der Zollbeamte wurde deßhalb als doppelt gefeit entlassen. Aber am 29. December wurde er von der Tollwuth befallen, an der er am 30. Januar starb. Ein Mann von 46 Jahren wurde a n 12. October in Konstantine gebissen, vom 20. ab von Pasteur ebenfalls mit ver­stärktem Impfstoff geimpft und starb am 13. November an der Tollwuth Noch schlimmer ist der dritte Fall. Ein 42jähriger Manu wird am 12. November gebissen und vom 17. ab behandelt und stirbt dreißig Tage später an der Tollwuth. Wenige Tage nach dem Biß stellt sich aber heraus, daß der-Hund gar nicht toll gewesen ist Folglich starb der arme Teufel durch die Impfung, durch die allein ihm die Tollwuth beigebracht worden ist. Des Weiteren führt Dr. Peter aus: Im Jahre 1886 sind 16 Geimpfte an der Tollwuth gestorben, ebenso 14 Ungeimpfte. Das macht 30 Todes­fälle durch Tollwuth, genau den Durchschnitt der vorhergehenden Jahre. Und was antworten die Anhänger Pasteur's darauf ? Man behauptet, daß gewöhnlich 16 Pro­cent der Gebissenen sterben, von den durch Pasteur Geimpften aber weniger als 1 Procent, indem von 1956 Geimpften nur 1819 gestorben seien. Die Impfungen leien ungefährlich, selbst wenn sie intensiv angewandt würden. Mehrere der Geimpften seien an anderen Krankheiten gestorben. Aehnlich verhält sich auch die Presse Sie behandelt die Tadler als Vaterlandsverräther, als engherzige beschränkte Köpfe, welchen der Ruhm Pasteur's nur Neid einflößt.

Der Deutsche Privat - Beamten-Verein mit dem Centralsitz in Magdeburg welcher den Zweck hat, die Zukunft der in Prioatstellung thätigen Beamten Archt- lekten, Buchhalter, Chemiker, Ingenieure, Jnspectoren u. s. w. sicherzustellen, hat in dem letzten Jahre ganz ansehnliche Fortschritte in seiner Entwickelung gemacht.

i Demselben wurden nicht allein alle von ihm errichteten Versorgungskassen von der höchsten Staatsbehörde genehmigt und mit juridischen Rechten ausgestattet, sondern Seine Majestät der Kaiser hat auch im Monat August v. I. dem Vereine selbst die Corporationsrechte verliehen und hierdurch den Bestrebungen desselben die allerhöchste Anerkennung zu Theil werden lassen. Trotzdem der Deutsche Privat-Beamlen-Verein erst vier Jahre besteht, hat derselbe doch schon ein Vermögen von weit über 100,000 Jt angesammelt und viele Tausend Mark an hilfsbedürftige Mitglieder, Wittwen und Masten alsUnterstützung gezahlt. Die Jahreselnnahmen beziffern sich nach dem augen­blicklichen Mitgliederbestände bei dem Vereine auf 36,000 JL, bei der Wittwenkasse auf 26,000 JL, bei der Beamten-Pensionskasse auf 46,000 JL und bei der Begräbniß- faffe auf 11,000 vH.. Zweigvereine des Deutschen Privat-Beamten-VereinS bestehen an 72 verschiedenen Orten Deutschlands, darunter Berlin, Stettin, Danzig, Breslau, Dresden, Leipzig, Darmstadt, Frankfurt a. M., 'Cöln, Essen, Hannover, Braunschweig, Kemnitz u. s. w. Je mehr sich in Kreisen der in Privatstellung thätigen Beamten die Ueberzeugung eingebürgert, daß die Sicherstellung der Zukunft nur ganz allein durch Selbsthilfe erfolgen kann, desto mehr wird sich auch der auf solider Grundlage aufgebaute Deutsche Privat - Beamten - Verein zum Segen seiner Mitglieder entfalten. Für Interessenten bemerken wir noch, daß nicht allein die Centtalstelle des Deutschen Privar-Beamten-Vereins in Magdeburg, sondern auch alle Zweigvereinsvorstände bereit» willigst auf alle den Verein betreffende Fragen gern Auskunft ertheilen.

., (Preisausschreiben der iüuftrirten ZeitschriftUniversum".) Das Preis­ausschreiben für Erlangung muftergilliger Novellen zum Abdruck in der rühmlichst bekannten illustrinen ZeitschriftUniversum" hat eine enorme Betheiligung zur Folge gehabt, da nicht weniger als 409 Manuicripte zu dem festgesetzten Termine eingelaufen find. Neben 332 Arbeiten aus Deutschland entfallen noch weitere 49 auf Oesterreich- Ungarn und 28 auf die Schweiz, England, Frankreich, Portugal, Rußland, Bosnien, Schweden und Amerika. Mit der Vertheiluill der drei Preise in der Gesammthöhe von 7000 beabsichtigt die weitere Erwerbungen zu verbinden,

so daß die Abonnenten desUniversum" gewiß bald eine Unterhaltungslectüre von apartem Werthe zu erwarten haben werden.

(Hoch klingt das Lied vom braven Mann.") An einem der letzten Tage waren mehrere Kinder von Busum an der Nordsee in die Watten hinausgegangen, um auf dem Eise zu spielen. Dabei löste fick eine Eisscholle von etwa 14 Fuß im Quadrat und trieb mit drei Kindern seewärts. Das Geschrei der Kinder, die sich in dem Alter von 1014 Jahren befanden, drang bis in den Ort hinein und bald zählte der Strand bunberte von wehklagenden Menschen. In kurzer Zeit konnte man nur noch mit dem Fernrohr die Kinder als kleine Punkte zwischen dem Treibeis wahrnehmen, als ein beherzter Schiffer Namens Hans Reiher hinzukam und mit noch drei Gehilsen in feinem Boot die gefährliche Fahrt zur Rettung der Kinder antrat. Nach mehrstündiger schwerer Anstrengung, bald das Boot über die Eisstücke tragend, bald dasselbe schleppend, erreichten die Schiffer endlich eisfreies Fahrwasser und so gelang es, den schon halb erstarrten Kindern nahe zu kommen. Der Schiffer Reiher sprang in's Wasser, erreichte schwimmend die Eisscholle und brachte die drei Kinder in's Boot. Der Jubel wollte kein Ende nehmen, als die Schiffer mit den Kindern, die kaum mehr zu gehen im Stande waren, auf den Nacken nach langem, bangem Harren über die Eisschollen hinweg das Festland erreichten. Der Schiffer Reiher, welcher in dürftigen Verhält- niffen lebt, wies eine Belohnung, welche man ihm überreichen wollte, von der Hand und erwiderte nur, daß er nichts weiter als seine Pflicht gethan.

-Sonderbare (Zeremonien gehen der Eröffnung des englischen Parlamentes voran. Sobald nämlich das Parlament von Neuem Zusammentritt, gebraucht es die Vorsicht, dafür zu sorgen, daß es nicht einer neuen Pulververschwörung von Guy Fawkes Angedenken zum Oser falle, also nicht in die Lust gesprengt werde. Die Leib­wache des alten Tower am Ostende der City rückt aus, wohl an die 50 Mann, alle ^-r.^?^a*entrQc^ .au$ Zeit Heinrich VIII. gekleidet, in Gelb und Blau und Scharlach, mit breiten Baretts, Sarraß und Hellebarde. Sie rnarschiren nach dem Parlamentspalast und verschwinden in den weilen Kellerräumen, um auf einen neuen Attentäter zu spivniren, und wenn weder solch ein verdächtiger Kerl, noch ein Haufen Pulverfässer mit bereit liegenden Lunten vorgefunden wird, wird ein Sicherheits­protokoll unterzeichnet und das Parlament ist gerettet.

Eingesandt.

Gießen, 7. Februar.

Seitdem Thauwetter eingetreten ist, sind die meisten Bewohner der nahezu' völlig ausgebauten Bleichstraße nur in Wasserstiefeln im Stande, ihre Behausungen zu erreichen. Pflasterung ist nur so weit vorhanden, daß man von der Südanlage her 4, von der Ludwigsstraße aus gar nur 2 Häuser ohne ein Schlammbad betreten kann. Und habet stehen doch noch 10 bewohnte Häuser in der genannten Straße. Es wäre höchst wünschenswerth, wenn entweder für recht baldige Pflasterung oder doch wenigstens für bessere Instandhaltung der Straße durch Sandstreucn gesorgt wurde. _m_

Gießen. Am vorigen Dienstag tagte eine Versammlung konservativer Ver­trauensmänner aus unserem Wahlkreis auf dem Lenz'schen Felsenkeller. Den Vorsitz führte Herr Rechtsanwalt Curt man. Man beschloß, die Wahl des nationaUiberalen Candidaten Buderus mit allen Kräften zu unterstützen. Zunächst wurde ein Wahl­aufruf vereinbart, der seitdem auch als Beilage dieses Blattes erschienen ist. Unter­schriften zu demselben wurden nickt erst aus dem Wahlkreise gesammelt, sondern die an jener Versammlung theilnehmenden Parteiglieder, welcke unterschreiben wollten, zeichneten ihre Namen auf bereitliegende Liften ein. Der Zufall wollte es, daß der Name des Präsidenten nicht aufgeschrieben wurde, und daß man auch bei der alpha­betischen Anordnung der Namen das Fehlen der Unterschrift nicht merkte. So kam's, daß die Kundgebung des conseroativen Wahlcomitä's ohne die Namensunterschrift seines Vorsitzenden erschien. In dem der heutigen Nummer beiliegenden Ausruf ist der Jrrthum berichtigt.

Schiff-» Bewegung

der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft.

Hamburg, 3. Februar. DasHamburg-NewyorkerPost-DampfschiffMoravia", Eapitän Pezoldt, ist am 3. Februar, 5 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork an­gekommen.

Hamburg, 4. Februar. Das deutsche DampfschiffTaorminia", Capi- tän Franck, ist am 3. Februar, Nachmittags, wohlbehalten in New - York an­gekommen.

Wieland", 23. Januar von Hamburg nach New-York, 25. Januar von Havre weiter.Thuringia", 21. Januar von Hamburg nack Westindien, 25. Januar von Havre weiter.Gothia", 30. December von New-York, 26. Januar in Stettin ange­nommen.Suevia", 27. Januar von New-York nach Hamburg.Sorrento". ^7. Januar von Hamburg nach New-York.Hungaria", 8. Januar von Hamburg nach Westindien, 27. Januar in St. Thomas angekommen.Bavaria", 28 Januar von St. Thomas nach Hamburg.Nhenania", 24. Januar von Hamburg nach West- inbien, 30. Januar von Havre weiter.Borussia", 11. Januar von St. Thomas. 31. Januar in Hamburg angekommen.Silesia", 13. Januar von Hamburg nach Westindien, 30. Januar in St. Thomas angekommen.Teutonia", 3. Januar von Hamburg nach Mexico, 31. Januar in Vera Cruz angekommen.Rhaetia", 20 Januar von New-York, 1. Februar in Hamburg angekommen.Slavonia", 1. Februar von New-York nach Stettin.Rugia", 31. Januar von Hamburg nach New-York 2. Februar von Havre weiter.Gothia", 31. Januar von Stettin nach New-York' 2. Februar von Copenhagen wc ter.Polynesia", 3. Februar von Hamburg nach New-York.Allemannia", 17. Januar von St. Thomas nach Hamburg, 3 Februar in Havre angekommen.Auftralia", ab Hamburg, 27. Januar in New-York ange; kommen.Moravia", ab Hamburg, 3. Februar in New-York angekommen.

Kirchliche Antigen der evangel. Gemeinde.

Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 6, Jesu Verwerfung in Nazareth; Aussendung der Zwölfe, Pfarrer vr. Nau­mann.