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gir gg C. Schweich in Düsseldorf. Aus dem Odenwalde. Schöne, r-ffin 'ausaeführte, stimmungsvolle Landschaft.

ijrgfö* 0 246, Eonrad Wimmer in München. Früh Morgens im Walde.

, trefflichen Künstler kennen wir aus unserer Ausstellung im November fe;n damaliges großes Gemälde: Herbstlandschaft. Sein jetziges Werk: Eine LL früh Morgens im Walde, wo das Sonnenlicht durch die Zweige bricht und -Sff auf den Thautropfen funkelt, und herrliche Reflexe durch den feuchten Morgen- i auf die kräftigen Rosse und auf deren Führer wirft, Alles in zitternden Glanz das ist ein herrlicher hochpoetischer glücklich wiedergegebener Moment.

242. Paul Köster in Düsseldorf. Vor der Dämmerung. Eanal tot ^ in einer Stadt im Morgengrauen, sehr glücklich gewählter Augenblick. 2er Duft auf der Häusergruppe in der Ferne. Eben vom Morgenlicht erstrahlender 'Lj] der sich zitternd auf den Wellen des Flusses spiegelt, bis in den Vordergrund SL auf dem ein Marktschiff noch im Dunkel ruht und eine dunkel glühende Laterne Dämmerlicht nur noch düsterer erscheinen läßt.

Paul Köster wurde 1835 zu Bremen geboren. (Wahrscheinlich Schüler seines ^üers Christian Köster, geboren 1786 in Nheinbayern, gestorben 1851. In dessen !"ndsckaften sich eine liefe Empfindung für das stille Walten der Natur ausspricht.) ** dir. 176. Frl. M. Schaefer aus Darmstadt, Zimmerstraße 8. Studien- k,pf (Röschen). Sorgfältig gemaltes Bildchen einer jungen Künstlerin, nur der un- n iibia angebrachte Fächer in seiner grellen Farbe ist gesucht und störend.

Dieselbe: Madonnenkopf. Voll Ernst und Würde und doch lieblichem Tmsdruck. Kräftig gemaltes religiöses Bild.

Nr. 1. W. Brandenburg in Düsseldorf. Wasserfall. Der Künstler hat bse Eigenart des stürmisch niederfallenden und schäumenden Wassers genau studtrt und rxit seltener Treue und Klarheit wiedergegeben. Wahrscheinlich hat er die Studien dazu ta Uracher Thal im Schwarzwald gemacht. Vortrefflich ist auch die Beleuchtung der zzlesen und die satte Farbe der Baumgruppen im Mittelgrund, der tiefe Schatten Qrp Fuße der Berge, über die Wasserdünste aufsteigen und sich zu Wolken verdichten.

Nr. 166. Adelheid Schulze-Berge. Sonnenliesel. Lebendig gemaltes Kpfchen mit prächtigen Augen, aber schlechte Zeichnung der Gestalt und harte Färbung dc'? Kleidung bei dem Mangel aller Reflexe und aller Lichtperspective. Offenbar die Wbett einer talentvollen Schülerin, aber ohne gute Anleitung.

Nr. 251. C. Bimmermann in Düsseldorf. Wolfsjagd im Winter. First Bismarck mit zwei Begleitern in einem russischen Schlitten, von Wölfen an* afiaicn; als lebendige Staffage einer vortrefflich gemalten Winterlandschaft.

Nr. 252. Als Gegenstück von demselben Künstler: Waldinterteur. Winter- laldschaft mit prächtig gemalten Bäumen und stimmungsvoller ernster Ferne. Einige hchche als Staffage.

Nr. 28. Beruh. Mühlig in Dresden. Abend bei Salzburg. Vom Michsberg aus gesehen; die Burg bet Salzburg im Abendsonnenschein, der durch die Zcmge schön gemalter Buchen dringt.

Nr. 170. E. Reichmann in Wiesbaden. Herbstlandschaft aus dem Znnth al. Sehr wahr in den charakteristischen Linien, in der Farbe und der Stimm- ung der Jnnlandschaften.

Nr. 118. H. Hoffmann in Darmstadt, Wienerstraße 56. Predigt an der Dillfahrtskapelle: Maria Einsiedel bei Gernsheim. Poetisch aufgefaßtes Motiv uit: trefflich gezeichneten Gruppen der andächtigen Zuhörer des außerhalb der Kapelle Neigend auf einem Erker, als Kanzel, stehenden Mönches. Schöne Landschaft und oikhlthuende Stimmung.

Nr. 149. Aug. Wolf in Venedig. Schlummerndes Mädchen. Hübscher Klsff und schöner Arm, aber verzeichnete und unschöne Lage der Schlummernden, mangelhafte Ausführung des Haares, unglückliche Wahl der schmutzigen Farbe des Atttvorhanges, während durch gut gewählte Gegensätze der Farben eine herrliche Wückung des ganzen Bildes erreichbar gewesen sein würde.

Nr. 253. Hel. Strohmeyer in Karlsruhe: Garten in Baden. Damen, rur Frühstückslisch lesend unter Bäumen, durch welche die Sonnenstrahlen fallen; heiteres ansprechendes Bild.

Nr. 250 (angekauft in Hanau). Ferdinand Feldhütter in München, Mginftr. 97. Vierwaldstädlersee von der Axenstraße. Sehr glücklich ge- oMe Ansicht des See's, der am Ufer hinziehenden Axenstraße und des Urirothstocks in Morgenbeleuchtung, nebst schön und sorgfältig ausgeführtem Vordergrund in Saunnen.

Nr. 196. H. Buschbeck in München: Hungerndes Volk. Hübsch auf- gcfi'aßtes Lebensbild und erfreuend durch gemüthvolle Wiedergabe.

Nr. 88. Eugen Reichenbach in München: Auf dem Wege nach Tiresden. Verständig aufgefaßtes landschaftliches Motiv.

Nr. 29. L. Schönrock in Ulm: Abendstimmung. Ein Weiher mit Baum- Mppen und mit Rehen. Wohlthuende warme Stimmung.

Nr. 243. Maria Bartels in Hanau. Indischer Mohn. Eine bekannte trcjifliche Blumenmalerin, hat sie auch hier ein Stillleben mit Blumen edel aufgefaßt Md sorgfältig mit kräftigem und sicheren Pinsel wiedergegeben.

Gießen, 5. Juli. Tagesordnung für die Stadtoerordneten-Sitzung am D-mnerStag den 7. Juli 1887, Nachmittags 4 Uhr.

1. Vergebung der Hastischen Stiftungszinsen.

2. Wirthschaftsplan über die Stadtwaldungen für das Jahr 1888.

3. Die Hanftein-Stiftung betr.

4. Gesuch des Architeclen Ludwig Huhn um Bauerlaubniß.

5. Desgl. des Schreinermeifters Georg Franz III.

6. Konrad Schmidt.

7. Gesuch des W i l h. fieber VI. und Heinrich Becker wegen Wasser­abführung.

8. Desgl. des Fabrikanten Ludwig Georgi.

9. ,/ Agenten Jean Böck.

10. Maschinenhäridlers Theodor Haubach.

111 ßumpen^nDlerd Herm. Heß um käufliche Überlassung städtischen

12. Verpachtung der Gemeindejagd.

13. Festsetzung der Richtungslaternen.

14. Die Unterhaltung der städtischen Anlagen.

15. Das Begießen der Straßen.

16. Herstellungsarbeiten in der Löwengasse.

ar e, " altei1 Realschule.

18. Anschaffungen für die höhere Mädchenschule.

19. Den Fluthgraben in der Flügelsgasse betr.

20. Erhöhung der städtischen Trottoirs auf dem Seltersweg.

21. Ausbau der Wolfstraße.

22. Die Erbauung eines Schlachthauses.

23. Gesuch des Gesellschaftsvereins wegen Anbringung eines Schutzdaches.

24. Das Schäfereiwesen in Gießen.

25. Die Quellwasserleitung.

26. Reoisionsbemerkungen zur Rechnung von 1884/85.

27. Die Erhebung der Schulgelder.

28. Theilung der Klasse IX der höheren und erweiterten Mädchenschule.

. Gießen, 5. Juli. Eine große Versammlung fand sich gestern Nachmittag auf dem Gleiberg ein, um Herrn Hofprediger Stöcker aus Berlin zu hören. Ein in später L-tunde uns zugegangener ausführlicherer Bericht über diese Versammlung und die daran lheitgenommenen Festredner lassen wir in nächster Nummer des Anzeigers folgen.

Wer Wischte Ä.

Offenbach, 4. Juli. Die chemische Fabrik in Mülheim steht seit heute Abend 9 Uhr in Flammen. Die Offenbacher Feuerwehr wurde soeben aKarinirt. (F. Z.) - Die Bremer Lebens Versicherungs-Bank in Bremen bringt als wesenttiche

Neuerungen, daß Versicherungen, welche länger als 5 Jahre in Kraft sind, in Folge nicht rechtzeitiger Prämienzahlung nicht erlöschen, sondern in beitragsfreie Policen urn- gewandelt werden, deren Versicherungssumme nach den für Versicherungen mit ein­maliger Zahlung geltenden Prämiensätzen in der Weise berechnet werden, daß die zurückgestellte Prämienreseroe als einmalige Kapitalzahlung gilt.

Ferner beschloß dieselbe, daß Versicherungspolicen, welche über 5 Jahre in Kraft find, wegen unrichtiger Declaration seitens der Bank nicht mehr anfechtbar sind, so daß also damit sog.unanfechtbare Policen" kingeführt werden. Diese Bestimmung soll auch auf solche Versicherungen Anwendung finden, wenn nach 5jährigem Bestehen der Versicherung der Versicherte eine gefahrerhöhende Beschäftigung ergreift, während nach der früheren Bestimmung die Versicherung in solchen Fällen außer Kraft treten mußte. Der Seedienst ist von dieser Vergünstigung ausgeschlossen. Auch in Bezug auf das Reisen ist in den Bestimmungen eine zeitgemäße Verbesserung geschaffen, während bisher z. B. bei Reisen nach Amerika Versicherungen nur unter Zustimmung der Bank gegen Zahlung einer Extraprämie in Kraft blieben, kann ein Versicherter künftig als Passagier auf Dampfschiffen in birecter Linie Reisen zwischen den Häfen Europas und den Häfen an der Ostküste von Nordamerika innerhalb des 33. und 60. Grades nördlicher Breite, sowie einen Aufenthalt in den bewohnten Theilen von Nordamerika innerhalb der nämlichen Breitengrade ohne weitere Anmeldung und ohne Zahlung einer Extraprämie jederzeit ungehindert ausführen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 5. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 0.700.80, Hühnereier pr. St. 56 H, Enteneier St. 67 Käte vr. St. 57 Käsematte 30 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 70 bis

80 Hühner per Stück X 1.001.40, Hahnen pr. Stück X 0.501.00, Enten per Stück X 1.401.80, Gänse per Pfund 0000 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 Kuh- und Rindfleisch 5456 ^, Schweinefleisch 5460^, Hammelfleisch 50 bis 62 Kalbfleisch 4050 Kartoffeln per 100 Kilo JC. 6 507.50, Milch per Liter 1218 Zwiebeln per Centner X 12.0015.00, Kirschen per Pfund 2025 H.

Wärmegrade der Lahn und der Luft

nach Reaurnur gemessen am 5. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19 Grad, Luft im Schatten 24 Grad.

L. Ehr. Rübsamen.

An unsere geehrten Abonnenten.

Wiederholte Beschwerden, welche in den letzten Tagen uns kund wurden, veranlassen uns, die geehrten Abonnenten unseres Blattes zu bitten, jede Unregelmäßigkeit der Austräger uns mit kurzer Notiz gefl. direet zu melden. Nur dadurch sind wir in Stand gesetzt, Abhilfe zu schaffen. Die Austräger sind angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung der Abonnenten zu bringen und nicht, wie vielfach zu geschehen scheint, aus Treppen und Fluren abzulegen.

Die Exped. deSGießener Anzeiger".

Allgemeiner Anzeiger.

Bremer Lebens-, Militärdienst- und Aussteuer- Versicherung.

Prospekte, sowie jede Auskunft ertheilt bereitwilligsi 5100

Der Hauptvertreter für Gießen:

__________A Fangmann, Kirchenpl. 6.

Die Ausstellung der Arbeiten meiner Schülerinnen findet £-ien$tag den 5. und Mittwoch den 6. Juli im Schullocale statt, r'vzu ich die Eltern meiner Schülerinnen und Freunde der Schule kngebenst einlade.

M9

Der Unterricht beginnt Montag den 11. Juli.

Achtungsvoll

_____Lin^Moeser.

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Aus Vorstehendes Bezug nehmend, halte ich mich zur Entgegennahme von Anträgen aus Versicherungen gegen Feuersgefahr bestens empfohlen und bemerke, daß die Prämien billig und fest sind und die Versicherten niemals Nachschüffe zu leisten. haben. 5117

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