fiatt, wobei die Erfahrungen ausgetauscht würben. Dies hätte sich so bewährt, I L o S a l - L
daß die bayerischen und württembergischen Bahnen um Theilnahme an den I Gießen, 5. Januar. Aus den feit 2 d M 'im G-nae befi,,blicke,, sm Conserenzen nachsuchten. Bezüglich der Schneeverwehungen werde die Regierung I Neubildung des Kreistages sind bis jetzt die nachstchend?n K?eistaft auch ferner Alles thun, um gegen die Kalamität gesichert zu fein. Wenn die Abgeordneten heroorgegangen: afl8i
Ergebnisse des Etats vielleicht nicht Jeden befriedigten, so liege dies lediglich in I Wahlbezirk Grunberg: Bürgermeister Pracht in Grünberg (wiedergewähtt).
Beigeordneter Keller
wiedergewählt.
Gießen (Land):
Bürgermeister Bender in Hungen (neugewähltf Bürgermeister Bopp in Bellersheim (wiedergewählt).
Bürgermeister Bramm )
dem Uebergangs-Stadium. Nach kurzen Bemerkungen Natorps und Jagdzewskis wird bte Weiterberathung auf morgen vertagt.
... Metz, 4. Februar. Ein Wahlaufruf Antoines wurde polizeilich be- schtagnahmt. Die Redaclion und Druckerei des „Moniteur Moselle" wurden geschloffen.
England.
London, 4. Februar. Unterhaus. Ferguffon erklärt, es sei ein völli- sics Abkommen zwischen England und Deutschland betreffs der Grenzen des Sultanats von Zanzibar und hinsichtlich der respeetiven Jnlereffen-Sphären beider Länder vereinbart worden. Die französische Regierung und der Sultan von Zanzibar hätten denjenigen Theilen des Abkommens beigestimmt, die sie interejsiren. Der bezügliche Schriftwechsel werde demnächst vorgelegt. Baring (Kairo) habe angezeigt, die Anzahl der Verwundeten in Massauah sei bedeutend. Li werde ermächtigt, Hülfe an Aerzten und Vorräthen anzubieten.
Atalien.
Rom, 4. Februar. Nach der gestrigen Kammersitzung fand vor dem Parlamentsgebäude eine erneute Kundgebung statt. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Die Menge zerstreute sich, worauf der Militär-Cordon um das Kammergebäude ausgehoben wurde.
Türkei.
Konstantinopel, 4. Febr. Der Metropolit von Adrianopel, Dyonisios, wurde zum ökumenischen Patriarchen gewählt.
nicht a®‘Änb Steae” be§ I^rnh,'!.8c," "ac6 dem Gebrauche anderer Orte, der Nähebefindlichenaee an im Walde selbst, sandern in einem in
Inaugenscheinnahme der^rum Berka,abgehalten. Dieser Modus erschwert die Thetle der Jnterestenten keinen Anklan/ ^e"'"?'" H^er und hat bei einem großen genügende Resultate erzielt worden tyalb^lanaer"m 'n s,b aud) bis jetzt un-
der Debatte wird mit große"Majodtä?^ieW ®ed)anblunß unb Eintrag auf Schluß steig-rungen im Wa-be°a7Ort u^°b S ell b“ frÜ6mn Methobe, Ver-
macht Herr Stadt- erwähnte Mittheilung.Dem Rentner Herrn unseres Blattes kurz
Bruder, Herr Rentner ftrth Sürftnn n6. bade fern verstorbener
hiesige Stadt mit einer milden Stiftuna in b^-^bzeiten den Wunsch geäußert, die nicht mehr zur Ausführung bringen. Herr L^ Rückin^^s ICr^ £icJCÖ ^"rbaben diesen Wunsch seines verstorbenen Bruders iLMIe daher verstichtel, Gießen für Wohltbätigkeitszwecke unter dem SnS ü?hiermit der Llladt Kapital von 40,000 Mark. Herr Baist,Buckingsche Stiftung" ein urkunde nebst Bestimmungen, der wir ”On ")m verfaßte Stiftungs
wendenden Zinsen sind an biestae tniirbL» nr H^"ptzuge entnehmen: Die zu ver- vergeben, wobei auch besonders sogmannte grUntcr1der Religion, zu
Die Vertheilung der Zinsen hat iäK .zu berücksichtigen sind.
Die Beschlüsse über die in Betracht IV 100£^ geschehen.
Commission, bestehend aus dem jeweiliaen dat zu erfolgen durch eine
beS Stadtvorstandes dem ersten (^tnhtnf0 ^"^ge^mcister der Stadt, zwei Mitgliedern eins für A rm en -u n d "KrankenMea e Mitgliededes Allgemein?» Ver-
Familie Bücking, in erster Linie e en »olljal)rigcn Mitgliede der
>as Bermächtniß dankend an und ?An0, «T ® e Versammlung nimmt
Bücking für das edle Werk den Dank de? Stnd^ der Familie
welchem Ansinnen vollkommen zuaestimmt rMrd^ Seeigneter Weise zu übermitteln.
Schluß der öffentlichen Sitzung 6 Uhr.
I o c des Herrn Conrad Häuser um Erlaubniß zum Betrieb einer I Petent wünscht in seiner bereits eröffneten Wirtschaft am
' .ssrlaubnib zum Ausschank von Branntweinundlucht in -in« . 6 Bedurfnrtz hierzu nachzuweisen, wobei er darauf hinweist daß auf der
I Drecke von da bis auf die nächsten Ortschaften nicht eine einzige Wirtbsckaft außer allenfalls dem Forstgarten und Schtffenberg zu findenseitroßdem ^nn weder
I »te Commtftion noch die Versammlung das Vorhandensein eines Bedürfnisses aner- kennen, aber da der Bericht des Polizeiamtes dahin larttet daß sich der G ^ bereits zu einer Zeit, ehe die Bedürfniß-Bedingung in Frage kam durch den Umbau ferner de" Ve'rmv? von^N?^ Wirthschaftsbetriebes, große Kosten verursacht habe, da
I bipfinrm0 ohne zeitweise Verabreichung eines Schnäpschens an
I ? Engem Platze fast unmöglich wurde, auch ein moralisches Bedenken nickt vorlieae h rlm,ä‘ r',C Gewährung des Gesuches zu beantragensd„ welchem Ansinnen s?L bie Versammlung anschließt unb bei»gemäß bas Gesuch befürwortet ' ' *
auch bi?r dn V6' Lang, Neustadt 27, wirb bagegen, weil
heit der LokallWen abgelehntz n,Cm0er eorI,C6t' wegen mangelhafter Beschaffen- Iofal8®.uriVrthf,iAuen Religionsgesellschaft wirb bie Ueberlassung eines Schul-
$ Wickel ersucht UM käufliche Ueberlassung städtiscken Ge-
VeLmmlung-nschN^^ f'$kt ”Urbc- iu beh-rreu, welchem Entscheid sich bie l aBBBsÄKBr« 's«'?®”"'«»«.1"
L-L-LW
heute a^ ®erbanblun0En über bie Punkte 10 und 11 der Tagesordnung fallen für
Aufstellung einer Laterne genehmig", D'SD!eter' fott,k bie noth'gen Veränderungen und ohne £S?UTÄSSÄ«®SS« «f ®nbV
Watzenborn-Steinberg: Gemeindeeinnehmer Meid inWatzen- _ _ t born (neugewählt).
Großen-Linden: Heinrich Velten III. in Großen-Linden
Hungen (Stadt):
Hungen (Land):
Gießen (Stadt):
Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Korrespondenz-Bureau.
Straßburg i. E., 4. Februar. Die Nachricht süddeutscher Blätter, Fürst Hohenlohe sei incognito nach Paris gereist oder gedenke nächstens sich hinzubegeben, rst unrichtig. Hohenlohe kommt hier am Samstag Morgen von München an und gibt Monlag einen Ball in Metz und am Mittwoch dem Landesausschusse in Straßburg ein Diner.
Paris, 4. Februar. In den Couloirs der Kammer bemerkte Sigismond Lacroix, er beabsichtige Goblet zu interpelliren, um ihm Gelegenheit zu bieten öffentlich über die auswärtige Lage und Politik Frankreichs Aufklärungen zu geben Minister Goblet äußerte, er halte eine solche Debatte für nnnöthig nach den wiederholten Erklärungen Freycinet s wie nach seinen eigenen, welche keinen Zweifel über die friedlichen Absichten Frankreichs und seiner Negierung ließen. Wenn eine solche nochmalige Erklärung also vom politischen Gesichtspunkte aus nicht erforderlich wäre so wäre sie es auch nicht von dem der Finanzwett ans, er habe die Ueberzeugung durch sichere Bewe.fe bestärkt, daß die Panik der letzten Tage ausschließlich das Werk der Spekulanten gewesen. Laeroix verzichteie hierauf auf die Interpellation
Sä äi&wä'S k r theidigung der Sache der Katholiken erworben haben bei Ver-
«-s-tz° hinzuwirken, die legitime Auskegunä der neuen W-u? 'k'Üung der Kampf- deren Ausführung zu überwachen das bedingt ^^theldrgen und
Reichstage. Es ist ferner zu banken dak- in ?in,r b^^Ct'°nr. -btJ Katholiken im Verhältnisse gemischt sind und der Protestantismus br ber ble rc[t8idfcn
'st, sich Veranlassungen zu reltgiösen Reizungen finden körnen angenommen
berufen fein dürsten, ihre anfiÄta in Sßä b,e Katholiken
Einfluß zur Besserung ihrer Lage geltend iu ntaln r?,8“xOi’er ihren
heroorzuheben, daß eine katholischiparlamentadsche Vad^? Sm1!',"1’1 verfehlen Lage des erhabenen Oberhauptes der Kirche Di taduht hnt tucl unhaltbare benutzen kann, um die Wünsche ihrer "katholisches Lanbs^f. , eu°^?b° .Gelegenheit auszusprechen und zur Geltung zu bringen^Dem^Eent^.m^- zu Gunsten des Papstes politifche Partei ist stets unbeschränkte^^Aettonsfrdbeit fflncr Dgenschaft als
st» ab» um die Interessen der Kirche handelt wÄde'es si? d?el^e6 Nicht nach eigener Anschauung vertreten könne,, Vb ümschaft dieselben hat dem Centrum feine Wünsche hinsichtlich des'H°'l'Se Vater geglaubt so ist das dem Umstande zuzuschreiben daß diele Ä aussprechen zu müssen, moralischer Bedeutung zusammenhängt. 3unäct)fM^ und
nehmen, daß der endgiltiaen Revision den triJ,8.c Grunde vor, aniu-
große Berücksichtigung stittns Regsir^? ^Tbdl Impuls unb eine letztere durch das Benehmen be§ Gentrum§ bei ber abf i„?m °rbC‘\ "T- wenn bie befriedigt worden wäre. Der Heiliae Stubl hätfp ” nun9. uber das Septennat Mittelung des Eentrums auf E?ha!tuna des & ,n heiter Linie durch Ver- Weise die Berliner Regierung üerSeti und sich auf diese
freundlich für die Katholiken gestimmt Schtteblick, ^» 8sunftl9 .!,ur baS Gentrum unb hinsichtlich des Septenuats ertheilten Rathschläoe,? 1, bcr H"l ge Stuhl mit feinen wollen, sich dem deutschen Kaiser unb bem gürften aismnr^^96*16','1 bcrbcifii6ren außerdem kann der Heilige Stuhl von bemlstanbmfnfk ""genehm ZU machen; welche mit ben Interessen der Katholiken ibentiid finb fi* , eigenen Interessen, aehen lasten, durch welche er für die Verbesserung^Ä CTn» Gelegenheit ent- deutsche Reich günstig stimmen könnte. £ogc ba§ 1110(6^^
der Anschauungsweise bes Heiligen StuhlÄ au die mit 7-°",' m,d,e fi<t> nach Hangenden religtosen und moralischen Fragen beHebm* 6D(plen,'at zusammen- »eranlaßt, seine Wünsche dem Gentrum erkeimen zu geben ' ft bc» Heiligen Vater welches gleich dem früheren die erhabenen Ansichten des V Schreiben,
Fabrikant M. Homberger, Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch (neugewählt). Bürgermeister Sommerl ad, Wieseck (neu- gewählt).
a it^i o. Februar. sStadtverordnetensitzung vom 3. Februar, Nachmittaas unb^fielU? unn Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Gnauth Dr r/f* 5 Slitc.n b'r Sladtverordneten die Herren Batst, Georgi Mu fu ft «011* 'ilfe f rnif nH' m r° Jughardt, Kauf, Ad. NoU
Wallenfels ' $ ' S)3Iocb' Scheel, Schopbach, Simon, Vogt un^


