und Flaggen, Guirlanden und grüne Kränze aus Fichtenreisig und Eichenlaub, Wappen aller Nationen und Sinnsprüche ernsten und heiteren Inhalts schaut das Auge überall, bis hinein in die kleinsten Straßen und Gäßchen, in die kaum ein Strahl der Sonne vrel weniger aber wohl ein Schützensestgast dringt. So blickte der junge Tag erstaunt auf die farbenreiche, blumenbekränzte Stadt, auf die zahllosen Fahnen und Fähnchen, die gar lustig im frischen Morgenwinde flatterten und auf die wappengeschmückten Hauser. Da schämte sich der Morgen, als er all diesen Glanz und die Pracht sah weil er selbst übertroffen zu werden glaubte und flugs jagte er alle kleinen Wolken vom Hrmmel, putzte die Sonne recht blank, sodaß sie noch einmal so freudig strahlte und machte selbst ein so vergnügtes Gesicht, wie sich dies für einen so ereignißretchen Tag gehört.
Der Empfang der ersten fremden Schützengäste fand heute früh kurz nach 8 Uhr auf dem Hanauer Bahnhof statt. Es waren 60 Wiener, die beim Heranbrausen des Zuges mit lauten Hochrufen empfangen wurden. Die Frankfurter haben stets große Sympathien für die Bewohner der Kaiserstadt an der schönen blauen Donau an den Tag gelegt. Das zeigte sich auch heute früh wieder so recht beim Eintreffen der Wiener Gaste.
, r Rechtsanwalt Dr. Fritz Meyer begrüßte von einer improvisirten Bühne herab die Schutzen mit herzlichen Worten.
„ Nachdem das Hoch auf dieselben verklungen war, betrat Herr I. Fries der Präsident des hiesigen landsmannschaftlichen Vereins „Austria" die Tribüne und hieß ferne Landsleute herzlich willkommen. Möge es sich bewahrheiten, was unser heimatlicher Dichter Robert Hamerling so poetisch besingt:
Daß Deutschlands Rohr und Oesterreichs Rohr Treu brüderlich gesinnt,
Vom Brennerjoch bis an den Belt
Und übern Niederwald Nie wieder Äug' in Auge, Nur Seit' an Seite knallt!
Im Namen der Wiener Schützen dankte der Oberschützenmeister Dr. Waniczek in bewegten Worten für die herzliche Begrüßung. Da es beschlossen war, gemeinsam mit den Bayern und Tirolern nach dem Römer zu marschiren, so erwartete man den um 9 Uhr fälligen Sonderzug. Endlich lief derselbe ein, die Musik ertönte, brausender Jubel siel dazwischen ein. Der Zug der Bayern war reich geschmückt mit Guirlanden mio Fahnen, die Locomotioe, beinahe überladen mit Grün, den bayerischen Farben Wappen und Fähnchen, trug vorne zwischen den Puffern auf einem Fasse sitzend, die plasilschc Figur des Münchener Kindel, dieses symbolische Wahrzeichen der alten Bierstadt.
Aus allen Gauen waren sie herbeigeströmt, unsere süddeutschen Brüder, um das große nationale Fest in unseren Mauern zu feiern. Tirols Schützen führten die Cur- ^pelle von Bozen-Gries im Geleite. Diese sonnverbrannten Musikanten in origineller Nationaltracht, Schlapphut mit riesiger Krempe und Feder, rothen Jacken und bunten Westen, schwarzen Kniehosen und niedrigen Schuhen sahen prächtig aus.
Der Zug nach dem Römer ging unter großem Jubel der tausendköpfigen Zuschauermenge vor sich. Fl 0
Heute Nachmittag erwarten wir die Schützen aus der Schweiz, aus Baden und Württemberg.
®crid)tUCber bC" 0eftd9Cn Sefil“8 entnehmen wir dem „Franks. Journ." nachstehenden
Wiederum bat uns heute ein wunderbar herrliches Festwetter beglückt. Wolken- los blau war tagsüber der Himmel und ein kühlendes Lüstchen sprang non Zeit zu Ze t aut und mäßigte die Gluth der Sonne, die nun schon seit Wochen so sesth-itcr °uf Fr->nkturt h-rabgelacht hat. Schon seit frühester Morgenstunde glich die alte Kaiserstadt einem Ameisenhaufen, mit dem Unterschiede, daß es kein „schwärzliches Ge- "'mmel war, das die Strafen belebte, sondern das bunteste, sarbigste Gewühl festlich gekleideter Menschen. @anj Frankfurt war auf den Beinen, aus den Dörfern in der Nachbarschaft strömten die Landleute zu Hunderten herein und von den Bahnhöfen kamen die Tausende und Abertausende, die aus dem weitesten Umkreis herbeigeeilt waren, um den großartigen, aus 14 Gruppen bestehenden Festzug mitanzusehen, der sich in Sachsenhausen formlren um dann durch die Feststraßen hindurch nach dem Fest- platze ziehen sollte Um 10 Uhr hoffte man mit den nöthigsten Vorbereitungen und et6e" ert 0 8U ein' am erwartete man sein Eintreffen auf
•vcin yciipiuyc.
® h ^etümmd, welche M-nschenmassen auf den Straßen! Dicht geschlungene Ketten schaulustiger Menschen ziehen sich überall den Fghrdamm entlang und drohen bald reden Wagcnoerkehr zu hemmen Das sind Zuschauerspaliere, wie sie die Haupt! stabte kaum dichter und gewaltiger zusammenschmieden können. Und wie der Blick an den Hausern hinauswandert steht er in den Fenstern Kops an Kopf gedrängt bt" fffi'lDDrnn^Dneli?lJ?lCn proch"gen Sommertoiletten gefüllt, ja selbst die Dächer von Schaulusti0en besetzt! Und immer neue Menschenmengen strömen herbei. Die Außenstadt ist verödet, Alles drangt nach dem Innern. Und um das Getümmel noch großer zu machen, kommen truppweise die Theilnehmer des Zuges durch die Straßen Ät'r ' fr? d'e im Zuge figuriren sollen, bald hier einer bald
dort einer, schwersallig langsam herbeigeschwankt und geben in ihrer Pracht der harrenden Menge einen Vorgeschmack des Schauspiels, das sie genießen soll yarrenoen
c , Düsender Jubel, der sich wie Meeresrauschen straßab wälzte und an den dickt- ^en^en™^n' au den Häusern und Balkonen entlang bis auf die Dächer i ??/C Taschentücher und ein Blumenregen verkündete endlich
Är ul V /4fU°ru geworden war, schon von Weitem das Nahen des Zuges Ker von Sachsenhau en her durch die Wallstraße, Brückenstraße, sich über die alte Brücke nach der Fahrgasse hin zu entfalten begann. Fahnen und Banner webten verworrene Musckklange schallten herüber — da — tauchte die Spitze des ^uaes auf' Ordnungsreiter sprengten ihm vorauf, die Musik der Freiwilligen Feuer webrfo late hinterdrein urch blies, trotzder glühenden Julisonne, wacker darauf los. Gleich hinter ber Kapelle schritten die Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr die Srnft mH d ^'a^ouguets geschmückt. Während die lustigen Marschesklänge dieser Tmvm n?» erschallten, kam schon eine zweite Kapelle, das Musikcorps des 13 Husaren Reafments in grüner Schutzenuniform hoch zu Roß daher, gefolgt von den gedrungenen Ge»a»m der Frankfurter Turnerschaft. Der Finanzausschuß, dem (Srfmhen DoranrittPn^flr ü biefe erste Gruppe, die mit stürmischen' Ooattonen empfangt «
batauf verkündeten zwölf in rothes „Hans Styx-Costüm" gekleidete^ S m? «ekronte Stabe in den Händen schwingend, bas Nahm der uveiten (Sinin™ 9ei6cn: dem Musikcorps des 87. Hessischen Infanterieregiments, das gleichfalls Schützenkleiduno trug, eröffnet wurde. Lautschallende Jodler und Jauchzer mischten kick in dl. d'Ner.,Die Schweizer Schützen nahten, noran der Verein Hewetia Unendlicher ^ub begrüßte sie. „Hoch lebe die Schweiz!" ertönten die Millkvinnir-ns- x- ZMZMZMMMW
Bicycle-Clubs ein. Derselbe wurde von schön^chmücklen°Rossen prächtig ausgestattet, eine Anzahl Velocivede waren gezogen und war
grün gebettet, placirt und charakteristische Gestalten standen ne^n Achtem Tannen- auf das Hübscheste gruppirl. hiermit 6‘Er bort
eorps lÄftM v°ran^i°kEttge'bL"^s Mustk- ien Kopf von riesigen Federfächern überschattet/von^bencn FnchSsckwän?^^"^' herabhingen. Die Meraner führten die altehrwürdig! Fabne^Andren mit. Hinter ihnen ritt ein Bannerträger, diesem folgten bie’’oeÄh§ Sic wurden mit den lebhaftesten Zurufen ausgezeichnetDieBo! maö* regten in ihren rothen Wärninschen und riesigen Schlapphüten rotebm^h, 6E’Vr: meinften freudigsten Beifall. Auch die B-zener Schützin war wstd7r d7d.7 ? d Äi am Arm ihres Schützen wacker im Zuge rÄit. Gleich draus »Me d-r Festwagekdn
vereinigten Rudervereine heran. Auf demselben vranote ein sandig aufgetakeltes Segelboot, in welchem auf einern Thronseffe? rin öolI: Wassersgrunde entstiegenes Paar" - wahrschrinl^
grüßend die lebhaften Zurufe des Publikums entgeaennabm ° ' t 8, faß und
Weißgekleidete liebliche Mädchen und Knaben, mit' grauen Krämen k
Haaren lehnten über den Rand des Schiffes. Eine Schaar Ruderer im Sr -en umgab den Wagen, den prächtig geschmückte Rosse zogen, derselbe fand den ran?rf?,COx-uln Ruderer hatte Seemannskleider angelegt Der EmvsaK^^ schuß schloß diese reizende Gruppe ab. — Wieder erklingt ein luftiger 05au*; ®a§ hessische Leib-Garderegiment 115 führt eine Gruppe^Reiter ein^bie^m fömS4' ^tercoftum - hohe Stiefel, enge Lederhosen, Frack und Cylinber ”oeumSC" bafe lle ber Frankfurter jetmesse donSe angehören. Sie sprangen vorüber ein 'n!'! ”11' träger folgt ihnen unb führt die Jubiläumsschützen, welche die Ehrengabe der Mün»?"' !*roan!t ”011 mer Pferden gezogen ber dätte Festwagen Lr^ $anbelj0artner:®eremtgung baher. In einen wahrhaften Garten voll herrlich or,-,?r bewachse 'st dieser Wagen umgeroanbelt, auf einem von Palmen unb {mnierar,?" ßtnh!n CnnnU6Csy?Mat -n11 dalbachm ruht ein majestätisches Weib, die Göttin 7 Gaben von Riesenahren umkranzen ben Wagen, liebliche fiinbergeftalten lauS
? J,treum Blumen unter bie jubelnbe Menge _
Central-Ausschuß schließt biefe Gruppe ab H Der
.. . 2" der fünften Gruppe welche bie Musik bes 11. Pionierbataillons eröffnet hinter derselben wieder ein Bannerträger — begrüßen wir zunächst die babifrh. Schutzen, unter ihnen vor allen die Karlsruher, die Wertheimer, bi per bierbergetomnien fmb ferner bie Elsaß-Lothringer (Straßburger, Metzer Schützend ©Äuftenbunb, unter ihnen die Dürkheimer, bie eine riesige WeinfliisÄ ^”C Ziie werben mit l>en herzlichsten Ovationen begrüßt. Ihnen fg ?/ vom Franksurter Musikverem geführt, ber Festwagen ber vereinigten Innungen n™ k°’len «ezogen, auf bem unter einem prächtigen Baldachin di/K«cko ^rnnffnbrt8 ‘““f Mauerkrone geschmückt, in holder Grandezza
Mädchen sind immer berühmt gewesen, unb bie Festarrangeure haben und Jungfrauen" den trefflichsten Geschmack beicieim ®a8 bekräftigen auch die übrigen Frauengestalten, bie freunblid) lächelnb, in tbX
DDno d-cstm Wagen herablächeln. Das bekräftigt ber nicht enbennÄ, Zuschauer. Hinter bem Wagen schreiten bie Innungen. Da find bti SK i st« unb«■•*•«“ >»
h’ Schützen, vor denen ein seuerroth gekleideter ^rold
Ö’.a J Jenenser, Koburger, Herssclder, Erfurter, Eisenacher, Mühlhausener Nn?m!m^ ^b"^usener, alle erhalten ihren Theil der Sympathien der Franksurter' ünPHPril ft* Cx-Cn ?te Taschentücher von den Fenstern, von den Balkonen, immer wieder erneuern sich die brausenden Zuruse. So marschiert der Thüringisch-Hessische Bcriiks: I *orub?J unter unendlichem Jubel der alte Eschenheimer
ftWfnrt ^r.anSe^™?nft- Diesmal freilich präsentirt er sich in verjüngter, verschönter
S Sckthurmchen sind Bienenkörbe geworden, in welche die goldgelben Honig. f?inpv!b^b^sblnfllegen, wettere Bienenkörbe schmücken ihn auf allen Seiten, und an lagern holdselige Kinder mit Kornblumenkränzen geschmückt, während topftnffpn11? ^rranf^rter Schönheiten, in seinen Eingängen gruppirt, allegorische Af^^en m prachtvoller Draperie verkörpern. Es ist der Festwagen des Frankfurter * ^klcher von Prachtrossen gezogen und von Herolden umgeben, bildet. Ihm wird der lauteste Beifall zu rheil.
Hinter ihm schreiten die sächsischen und kurhessischen Schützen.
v Die siebente Gruppe eröffneten unsere bler. Reitergruppen und berittene Banner- H rc'o:r!?ncn\ Dann kamen Ehrengäste und der Bundesvorstand, die städtischen ?uf dem Deck eines blitzblanken, hochfeinen „Omnibusses" saßen. Die mit chren Klängen den Jubiläums^
xCT ^undesfahne heran. Acht stolze Rosse zogen diesen Wagen, den Herolde "" auf dem herrliche Frauengestalten unter Baldachin thronten. Deputation
.früheren Feftstadte und eine Deputation mit der Bundesfahne des deutschen Ml- bundes gaben ihm das Ehrengeleite.
Ue ^chte.Gruppe eröffnete die Musik des 23. Dragoner-Regimentes. Mer d?rpn With>nCiL?9er Srir'Cnk ^.c Norddeutschen Schützen, voran die Hamburger, tn ' niprft m rS» 7rcre T.ter^n^rtnrnen in ihrer bekannten Nationaltracht beifällig be: oAprrft m^pbn, ferner die Mecklenburger Schützen u. a. tn. Jetzt nahte die Musik der -.Ionier ti^nen schwankte der thurmhohe Festmagen der Metzger-Innung heran. Hnp 9?n>CAMe in ihren rotbgestreisten Hemden umgaben ihn auf allen Leiten,
in Hemdsärmeln, rothe Mützen auf den Köpfen, folgten ihm. Der Sltr ! ^^tlsch begrüßt wurde, war eine Musterleistung an Pracht und Der untere Theil des Baues bestand in einem nach allen vier Seiten neuen Metzgerladen, der schmuck ausgestattet worden, und in dem die Verkäufer und ^rh»\^^0er-tnnei!n ^Een. Der obere Aufbau, den ein Lämmlein als Symbol Baldachin unter dem die „Göttin der Metzger" thronte. - Blanke St £ ™ T Hunden schlossen sich hier die Mitglieder des Fechtclubs Hermannia
k Wohnungsausschuß vollendete die Gruppe. - Nun kamen die Bauern,
hphmlht "Ä- ^bathischen Jubelrufen begrüßt, mit einem Blumenregen
^usik des 2 Bayerischen Infanterie-Regiments und ein Bannerttäger vorauf. Herrschte irgendwo die ausgelassenste Schützenstimmung, so war umSfp» ^,lClCn ^'vmacken, die es sich nicht nehmen ließen, hier und da einander zu ben Klangen der Musik die Straße hinabzutanzen. Es waren der Schutzenbund und der Verein Bavaria. Höchst passend schloß sich an diese trfipu fnfc ^^^"b?Vereins, der ein mächtiges Bierfaß führte; auf dem-
selbstverständlich König Gambrinus und Trinker in allen Typen umlagerten fieited-eif 9fuf Setter, der selig zu Boden gesunken, erregte ml
Nkelrelt. Auf die Trinker folgten naturgemäß die Bäcker und beschlossen die mler^ .^öunentsmusik der 80er, Rettergruppen und berittene Bmm-
En der nächsten Gruppe den Sachsen vorauf, ihnen folgten die Branden und Schlesier, die alle den gebührenden Beifall erhielten. Der ai f frbnfrfj -oeteranencorps folgte der Kriegerverein Bornheim und der Velocioed-CIub hpjJr 1 sn' ■•la11 ^“bcr diesmal in Scheiben verwandelt waren. Die Württm- Shf nächsten Gruppe haben die Musik des Königin Olga-Regiments mitge- i^pn nnrn F Bannerträger reitet ihnen voraus. Das Käthchen von Heilbronn wirb Iruh voraufgetragen Sie bestehen aus dem Landesschützeuverein und dem Schwaben^ ctuv. ^hnen rote allen Vorhergehenden jubelt die Menge zu. — Die verbündeten ^n Beschluß^ ~ WCr nennt aÜ ^rc Rainen im liederreichen Frankfurt? - machen prnFFnP^bm Ä bin Musikcorps, es sind die 88er, ein Bannerträger folgt ihnen und ärfi^Ff*e J?Cr ^blmschen Schützen. Der Mittelrheinische Schützenbund, die „Aner Scharfschützen, dre Kölner und Düsseldorfer, deren Scherzworte herüber und ftiugcn, der Westfgllsche Schützenbund, Nassau, Darmstadt, Sprendlingen, immer buntem rmmer unerschöpflicher das Füllhorn des Zuges, der nunmehr schon ändert- ^bS^nden dte Aufmerksamkett gefesselt, die wärmsten Kundgebungen hervorruft! Seme Äp L6 n9ft Uber den Roßmarkt, Kaisers und ^riedensstraße Neue
^FFp S ^!^^"ckgelangt und kreuzt sich an der Ecke der Gr. Eschenhemer-
&JIp h 1*0 te,bcr ^esenschlange, während die Zuschauer in der Fahrgaffe erft dem JuZES entgegensehen, während eben an ihnen die beiden prachtvoll ausgestütteten des Kuferverems vorbeirollen! Der erste dieser Wagen führt ein Boot, in dem Altvater Rhetn, den Schtlfkranz im schneeigen Haar, unter einer Schaar von Rixen thront, tut zweiten Wagen smd dte Faßbinder in voller Arbeit begriffen. Noch einmal scbmM die Begetsterung der Zuschauer und zwar zu localpatriotischen Wogen: Es kommen die Frankfurter Schutzen dte Kriegerkameradschasten, das Zitherquartett, Verein Humor und schließ- ltch, von derMufik! der 24. Dragoner geführt, der Sängerbund, die Gesangvereine, die Kawerngesellschaft, die Freiwillige Feuerwehr und die Schulen. Im letzten Festwagen n etne Anzahl medltcher, weißgekleideter Schulmädchen untergebracht.
Es war halb 2 Uhr geworden, als endlich staubbedeckt und halb verschmachtet, trotz der vielen „Stärkungen", die ihnen unterwegs von „mitleidigen" Händen gereicht nor e, dte letzten Schützen in der Gr. Eschenheimergasse anlangten. Das Publikum, das, u- bekummert um den glühenden Sonnenbrand, bis zuletzt ausgehalten, stürmte hinter - Unterdessen langten die ersten Schützen bereits auf dem Festplatz an und konnten ry


