(Sine außereheliche Tochter, Marie Margarethe, geboren den
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Schlosser Wilhelm Lang ein Sohn, Emil Julius, gebärenden Buchdrucker Alwin Andreas eine Tochter, Marie, geboren den Schuhmacher Heinrich Bender eine Tochter, Elisabeth, geboren Kaufmann Georg Fuß ein Sohn, Willy Carl Theodor, geboren
Den 2. Juni.
28. März.
Den 28. Mai.
22. Februar.
Denselben.
6. April.
Denselben, den 10. April.
Denselben, den 13. Mat.
Denselben.
letzt nur die Personalzchern ihrer eigenen früheren Jahrgänge zum Vergleiche heran- ziehen. Die gegenwärtige Frequenz ist die größte, welche die Berliner Universität in einem Sommerhalbjahr bisher erreicht hat und übertrifft das Semester von 1886 um genau 220. Bis jetzt war die höchste Personalziffer im Sommer 1885, wo sie 4465 betrug. Selbst der Winter, der bekanntlich die" Kommilitonen in größeren Schaaren nach Berlin zusammenführt, brachte im letzten Halbjahr nur 703 Studirende mehr als der gegenwärtige Sommer. Von der Zahl 4654 entfallen 669 (gegen 606 im Sommer l88.6) "Ä ?!c theologische Facultät, in welcher seit Anfang dieses Decenniums ein ^t'6es Wachsen bemerkbar ist. Zur juristischen Facultät gehören 1006 Kommilitonen ?e?Cio^7 Vorjahre; hier hatte die Frequenz eine Zeit lang abgenommen, ist aber seit 1884 wieder im Steigen begriffen. Die medicinische Facultät zählt 1140 Studirende ton 1175 im Sommer 1886), die philosophische 1839 (gegen 1766-im Sommer 1886) Diese betbenJfacultaten haben sich auf ihrer Höhe gehalten. Die kleine Differenz bat k-wen statistischen Werth Zur Ausbildung der 4654 Studenten sind im Ganzen 290 Mtftofte berufen, 17 in der theologischen, 22 in der juristischen, 107 in der medlcimschen und 144 in der philosophischen Facultät.
Beerdigte.
Richter, Schuhmacher, 35 Jahre alt, starb den 26. Mai.
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Wärmegrade der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 4. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser IV/a Grad, Luft 7 Grad.
L. Ehr. Rübsamen.
Fredi, gehörenden *** d" ®°6n- Gatl Julius Emil
Denselben.
Lokales.
r, f* Juni. Die das Frankfurter Schützenfest besuchenden Schützen,
welche Schreß- und Seitengewehre tragen wollen, seien an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, daß es infolge des über Frankfurt verhängten sog. kleinen Belagerungszustandes nöthig ist, sich bei Zeiten entweder mit einer Schützenkarte oder einem Waffenpaß zu versehen. Die am 2. Juni ausgegebene Nr. des Amtsblattes der Kgl. Regierung zu Wiesbaden enthält eine diesbezügliche Bekanntmachung Für diejenigen Festthellnehmer, welche außerhalb des Stadt- und Landkreises Frankfurt des Kreises Höchst, des Obertaunuskreises, sowie des Stadt- und Landkreises Hanau ihren Wohnsitz haben, ist genehmigt worden, daß die mit einem entsprechenden Ver- merfe versehene Schützenkarte die Stelle des Waffenscheins vertrete. Durch diese Karte wird es dem auf derselben namentlich bezeichneten Inhaber gestattet, vom 3. Tage vor Beginn des Fest^ ab bis 3 Tage nach Schluß desselben in den vorbezeichneten Kreffen Seiten- und Schießgewehr zu tragen. Diejenigen Festtheilnehmer dieser Klaffe, welche noch andere Waffen zu tragen, oder die Erlaubniß über den gedachten Zeitraum ^us ausgedehnt zu sehen wünschen, haben sich dieserhalb möglichst frühzeitig an den Polizeipräsidenten m Frankfurt a. M. zu wenden. Es ist Vorsorge getroffen worden daß den von auswärts kommenden Festtheilnehmern, welche auf der Hinreise nach Frankfurt Waffen tragen, ohne im Besitze eines Waffenscheines oder einer Schützenkarte au sein, und den Reisezweck auf etwaiges Erfordern der Polizeibeamten glaubhaft darthun, kem Hindermß m den Weg gelegt werde. Dieselben sind aber verpflichtet, alsbald nach ihrem Eintreffen in Frankfurt eine Schützenkarte resp. einen Waffenschein zu lofen und, so lange fie Waffen tragen, stets bei sich zu führen. E.
Mainz, 3. Juni. Der Regierungspräsident von Wiesbaden, Herr v. Wurmb, und Prooinzialdlrector Küchler, veröffentlichen soeben gemeinschaftlich eine ^anutmachung durch welche am 6. i. M während der Zeit von 11 Uhr Vormittags 2 h Uhr Nachmittags das Fahren mit Nachen und sonstigen Fahrzeugen innerhalb bi“ naAffiaauff’^erboÄ^b.6efa6rencn @trc(fe' Don d-r Eisenbahnbrucke in Mainz 2»n einer hiesigen Schuhfabrik ist heute unter den Arbeitern ein Strike aus- gebrochen, weil denselben ein Lohnabzug von 11 Procent gemacht werden sollte.
△ Mainz, 3. Juni. Der von dem sozialistischen Landtagsabgeordneten Jöst jungst wegen emes ihn beleidigenden Wahlflugblattes angestrengte Preßprozeß, welcher bekanntlich mit einer empfindlichen Strafe des Herausgebers endete, wird noch ein unerwartetes genchtliches '.Nachspiel erhalten. Die widersprechenden Aussagen und die Behauptung des Beklagten wahrend der obigen Prozeßverhandlung, daß mehrere der Snr?6f 2lu§^9cn gemacht hätten, hat die Staatsanwaltschaft ver-
i606? Cctnl0e vernommenen Zeugen Untersuchung wegen Meineid einzu- leiten. Heute haben dieserhalb die ersten Vernehmungen ftattgefunden.
— sSachse und Preuße.) Sachse: „Heer'n Se, mei kutestes Herrchen wmen 00cxt; ro!^ 6cr ?torch für e Landsmann is?" — Preuße: „Nce!^ — Sachse: „Nu, sähn Se, mem Kutester, das is Sie nämlich e Breise. denn er is schwarzweiß Schnabel!" — Preuße: „Sehr gut, öoch wissen Sie vielleicht, was der Mond für n Landsmann ist?" — Sachse' Ei Herr Jäses nee mpt dielen'helle."""8 iä> @,C aIlc®eiIc nu aben "ich!" - Sßreufe: „Em Sachse,'d-nn f— /inb in Deutschland vogelfrei). Nach einer Ent-
Nerchsgerlchts sind Gartenbesitzer befugt, die Katzen, welche in ihren unbf in ?ßhtPT?in9ÜOsn % ba?T Flügel nachstellen, als Raubthiere zu behandeln und zu tobten. — Vorstehende Anaaben, wenn auch leider ohne nähere Bezeichnung stnden wir in mehreren sorgfältig redigirten Zeitungen. Bezeichnung,
Handel und BUkehr.--
Kasematte 3—0 Erbsen pr. Liter 16 Linsen 28 y. 4—8
60 -K' Hühner per Stück 1.20-1.80, Hahnen Stück ^ 0 70^
per Stück JL 1.50-2.00, Gänse per Pfund 00-00 j> DcbfenfldfAn^l;5^
64 Kuh- und Rindfleisch 54-56 $ Schweinefleisch 54—?!
Kalbfleisch 40 46 A
12—18 A, Zwiebeln per Gentner M. 6.00-8.00, Kirschen per Pfund 60^7 P 1
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.
(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)
S&abmln* «U8uft £?"b,®ir^ »u Kirtorf, mit Elisabethe Schneider zu hferiebst ^Junl ? ^lfsheizer dahier, mit Katharina Schmandt
daselbst.' 2* mcier Michel, Pferdehändler zu Gladenbach mit Rosalie Schiff
ex . n „ «heschlietzungen.
E-r°li^Lrg^kVLall7°nAer^^ Ob°rsdrster zu Bingenheim, mit Wilhelmine an • «eborene.
, 2^- Dem Hülfsbremser bei der Main-Weser-Bahn Ludwig Schmidt ein ^°^emC °rI^Ubal!0;n 27, •3)cm Schneidermeister Philipp Horeyseck ein Sohn. 27. Dem Schlosser Konrad Bonanus eine Tochter. 28. Dem Architecten Hermann D-°'«er eine T°chter, Emilie Martha Emma. 30. Dem Wiegemeister be der Main" Weser-Bahn Balihaser Wagner II. eine Tochter. 30. Dem Lackirer Carl Hartmann ein°Sohn -dOt)anna Margaretha. Juni: 1. Dem Metzgermeister Ludwig Pirr
™ . oo r Gestorbene.
Susanne Hellmold, geb. Ockel, 70 Jahre alt, Wittwe von Schreiner Heinrich Hellmold dahier. 28. Elisabethe Rudolfi, geb. Kurz, 27 We alt Kbefrnn von L-chremer Wilhelm Rudolfi zu Dillhausen. 29. Joseph Hör, 60 Jahre alt Ubr- * °°N Triberg in Baden. 30. Philipp Glaubt, 50 Jahre'alt, Bauer von Kras - beRfter K-Zler, geb. Becker, 79 Jahre alt, Wittwe von Siegel t
ß 9 dahier. Ium: 1. Friederike Buff, 44 Jahre alt, ledig dahier 1. Carl Wagner, 75 Jahre alt, Schreiner von Becheln. 1. Elise Roth, 42 Jahre alt
Dlenstmagd dahier 1. Elise Eiff, 77Jahre alt, Taglöhnerin dahier.
^^"^b ^unze. geb. Neidenbach, 39 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Bäcker Carl Kunze, o. ^ohann Adam Heppe, 46 Jahre alt, Kaufmann dahier.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
2/V^“rL ^U9uft. Lang, Großherzoglicher Oberförster zu Bingenheim, und w 6a 1 e ®eor0tne Schmall, Tochter des Gastwirths Heinrich Schmall
jtl VX/itpvII®
13. AM." 29" 2K“i‘ ®Cm 2Re^et Seinri4 M-ister ein Sohn, Carl, geboren den
rel-graphischer Schiff-bericht
m ^r „Red Star Line" Antwerpen.
Line" meld/er^ nm ' 9?1' Postdampfer „Westernland" der „Red - Star-
angekommen 2L 2JZai Don Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier
ra . L ar Schuhmacher Ludwig Feldhaus Zwillingstöchter. Elisabethe Georgine und Anna Margarethe Elisabeth, geboren den 4. April. ö $
Jakob, ^oren ten Carl Stohr ein Sohn, Wllhelm Carl
geboren$bennCll.C2iPriLCm ®4riftfefeet Albert Köchlin ein Sohn, Carl Emil Philipp,
—— (Neue Deutsche Jagd-Zeitung).
Landwirthschaftlichrsl
fd)ttft§ ©efemsafM ^ndwirthschaftliche Ausstellung^telche^die DeÄe^Landwirih- schafts-Gesellschaft in den Tagen vom 9.—13. Juni Hierselbst leranftaltet wirb ihren n ^^krabtheilung haben. Dort werden auch fast ausschließlich die Geldpreise, derm Gesammiwerth 57,000^4 übersteigt, zur Vertheilung kommen 5>ier- fast ZtXM^ Pferde, 28,000^ auf das Rindvieh, fast 8&00 M. auf Schafe ft o: auf Schweine. An der Ausstellung der Juchtpferde betbeiliat sich in
“Ütft °us dem Übrigen SÜddeutschland° ist die Betheiligung
k Ha^ooer, Oldenburg und Schleswig-Holstein namhafte Continaente wie dies der hoch entwickelten Zucht dieser Länder entspricht. Daneben stellt auch die Rheinprovmz und die Provinz Sachsen aus, während das nordöstliche Deutschland r. werden in Frankfurt fast alle Schläge vertreten sein ein ^sschickung stellen die edlen warmblütigen, ein Drittel die schweren kalt- ÄS'* **““ "■hä!
SMSWWMMM sWW-MMW-N-
geboren^den^17."Äpr?l^ dosthilfsboten Wilhelm Dietrich eine Tochter, Katharine, 17 M^enselben. Dem Eisendreher Christian Rau ein Sohn, Adolf, geboren den E-'.sabZ°E'rL-,^borm1m SS*1" ^.-drich Strack eine Tochter, Marie ben 14®aprU6en‘ ®Cm ®rMeUr Rühl ein Sohn, Heinrich Louis Max, geboren TO<trtin®3o&, XenÄ' «prf?.“""'8 Sd,iefetftein Sohn, Albert Heinrich 30. mä^cnfctt":n- Dem Tapezier Jakob Henn eine Tochter, Margarethe, geboren den w'Sta».»’”"*' W «•"»
WÄ SJS ÖW6" - «"■ geborenBbenC3Cmai®<m Valentin Carl Heidelbach eine Tochter, Maria,
«I, 3,11 =»'“ »™i«
geboren^den^März^^ @£^neiber Johannes Eidmann ein Sohn, Emil Friedrich, Luise, geboren'den Z."Febmak'"^" Unb 8atfirEt GatI ^e(e eine Tochter, Lina ben ll®?p'xUben‘ $>Cm Schmied Ludwig Waldschmidt ein Sohn, Carl Ludwig, geboren .1., ÄÄ’Ä ** --»»>- w«
17. 3Katenfel6en’ SCCm ZaBlß6ncr Ludwig Mandler eine Tochter, Luise, geboren den ben ll^priL'H’ Schuhmacher Heinrich Ludwig eine Tochter, Elisabethe, geboren Friedrich,^Len^den 7. Mai. @*l0f,'Cr 5r°ni 9iat6eno” eln S°hu, Ernst Geor,
qq y , «rx.r 1 uii, nuiu vcn 40. iviui.
SBifiner alt 42 Jahre, ftarb°de^ 27° Mai d°s Tagtohners Balthasar
$cnmo^"ItTO®äre®Änben62t8m°^igeb- M Schreiners Heinrich
Anna Katharine Keßler, geb. Becker, Wittwe der Ziegeleibesitzers Ludwig Keßler, alt 79 Jahre, starb den 31. Mai.
Denselben. Friederike Buff, ledige Tochter des verstorbenen Georg Buff, alt 46 Jahre, starb den 1. Juni.
1 Sun?*0 $Un*’ ^nna Roth, Dienstmädchen, alt 42 Jahre, starb den


