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Der Vorsitzende des Vereins, Herr Restaurateur Schnell, Brandgasie, und Herr Gustav Gerhardt, Lindenplatz, nehmen Gaben gerne entgegen. Auch werden die in den Wirtschaften ausgestellten Sammelkastcn zur Berücksichtigung empfohlen

Landwirthfchaftliche Nachrichten.

(Nachdruck verboten.)

, ^.e..Topspstanren, die im Zimmer überwintert werden sollen, erfahren oft eine so nachlässige Behandlung, daß man sich nicht darüber wundern darf, wenn nur wenig Pflanzen in den Zimmern gedeihen. Im Gegentheil, man hat alle Ursache, sich zu wundern, daß noch> so viele Pflanzen den Winter überstehen, ohne zu Grunde zu fle&w- 2^» BIumknUebhaber ,olll- tm Herbste seine Topfpflanzen genau nachscben, zuerst natürlich ob sich nicht Ungeziefer vorfindet, sodann ob sich die Töpfe in gutem Zustande befinden ob namentlich der Wasserzufluß in guter Ordnung ist. Ferner ist das Auffullen nothig. Man nimmt die oberste Schicht der Erde von dem Boden ab, soweit das ohne Verletzung der Wurzeln möglich ist, und füllt dann so viel frischer Erde daraus, baß die Erdschicht wieder die frühere Höhe erreicht. Gar zu reichliches Auffüllen der Erde ist schädlich, da dadurch der Wurzelhals bedeckt wird, was das Eingehen der Pflanze herbciführen kann. Zum Aufiüllen wird am besten die gleiche Erdmlschung genommen, in der die Pflanze steht, da aber nicht jeder Blumenliebhaber sich solche richtigen Erdmischungen verschaffen kann, wird gute Gartenerde, womöglich mit etwas Torssireu und je nach der in dem Topfe befindlichen Erdart mit Sand gemischt, den Pflanzen schon gute Dienste leisten. Begossen wird nach dem Auffüllen nur neck einmal täglich, am besten des Morgens, und wenn irgend möglich, ist die ganze Pflanze zur selben Zett täglich zu überbrausen.

- Die Wunden unserer Hausthiere werden meist noch recht vernachlässigt und erst, wenn sie durch die Vernachlässigung bösartig werden, nimmt man sie in Behand­lung, die in dem Falle, natürlich weit langwieriger und schwieriger sein wird M wenn man gleich damit begonnen hätte. Grundsatz sollte deßhalb sein, alle Wunden, auch wenn sie ganz unbedeutend sind, mit reinem Wasser auszuwaschen, bluten sie stark' so kann man dem Wasser mit Vortbeil etwas Alaun zusetzen. Um eine Eiterung zu verhindern, überstreiche man dann die Wunde mit Collodium, das in jeder Apotheke zu haben ist und in jedem Hause vorräthig sein sollte. Das Collodium bildet, sowie cs mit der Lust in Berührung kommt, eine dünne, aber dichte Haut, welche die Wunde abschließt, jede Berührung derselben mit der Luft und jede Verunreinigung, die ja meist die Ursache der Eiterungen ist, verhindert. Unter der schützenden Decke, die hin und wieder erneuert werden muß, geht dann die Heilung ungestört vor sich. Auch beim Menschen kann das Collodium bei Verletzungen mit dem gleichen Erfolge angcwendet werden.

Literarische».

.«atitttlanh.6«11,1,, bcr eJ?fn Aufführung desDon Juan" bringt die

lür bie timftebnnn "h, broebtn "Wenenen Nr. 44 einigeErinnerungen", welche behauptet dast^Mninr» ,d)Pn aUc.r Opern" charakteristisch sind. Dian hatte vielfach ersten Au'stüKr^e die Ouvertüre zuDon Juan" In der letzten Nacht vorder Reuanift btr Smtmi w nlrlpfabC' U«b ,ilbr,c bti,r basi g-wltz authentisch erscheinende ?übrt nun t!L An dem obenerwähnten Ärtttcl derGartenlaube"

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Rath Duschek-z bie <" c-°u und die drille in D. Erst auf den

Darstellers^ d,/ hb ,mr.er Gegenwart des Langers Bassi sdes ersten Don 3uan= bie lebte unb (Ä 9'( i,Cn dem Kopie ovrgespielt halte, entschied er sich für Richard Rober vor der ersten Aufführung nieder. Professor

rnptrhpr offci.ilidjt nod) onbcrc (Srinncrurißcn, quö welchen bie 2lrt in Qcbdd)tnlft ^euanift (ihlpflui mXhm♦ rx , 11 . , f enormes Ton-

dem Morarl Erwahnenswerth ist In dieser Hinsicht das Concert, auf

«m-p ^CVOr^fciZ>- Mantelstoffe, Peljbezüge rc. ^

3.65 b,s 31.60 (ca. 60 versch. genres) Damaste, Moseov'te, Perle, Veloutine, Sicilienne etc. vers. met-r- SaH-fba§ Seidensabrik-Döpot (A. Henneberac (K u K Hoslref.) Zurieh Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. $orto$ ' 7294

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October 1887.

Allge«ei««r Anzeiger.

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Consumverein Wieseek.

Die Lieferungen von Brod, Brödchen nud Mehl sollen auf dem Submissionswege vergeben werden und wollen darauf Reflektirende ihre Offerten beim Direktor des Vereins, Herrn Philipp Hildebrand, bis spätestens SamStag den 8. November schriftlich einreichen. 8248

Der Ver waltungsrath..

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8136 In Auftrag:

Hoffmann, Ortsgerichtsmann.

Wirthschaft.

Eine frequente Wirthschast ist an einen cauttonsfähigen jüngeren Wirth sofort zu veroeben- 8250

Näheres durch H. Hos, Gießen.

Bekanntmachung.

Am 11. April 1874 ist zur Siche- rung des Konrad Vogt III. in Lich wegen seiner Forderung von 80 fl. 24 kr. eine Hypothek auf die Grundstücke des Johannes Wallbott VIII. von Garben­teich Flur und Nr. 1/1383, IV/457, VII/423 und VHI/197 in dasiger Ge­markung errichtet worden. Die Schuld soll getilgt sein, die Urkunde kann aber nicht beigebracht werden. Daher wer­den Alle, welche Ansprüche machen können, aufgefordert, folche so gewiß binnen 2 Monaten hier geltend zu machen, als sonst Zahlung unterstellt und^Löschung vollzogenjjwerden wird. .Gießen, am 29. Oktober 1887.! Z l - Großherzogliches Amtsgericht.-

Langsdorfs. 8246

Fürstl Forstverwaltung zu Braunfels

Revier Greifenstein

Heisterberg . . . . ' ii Braunfels '

Hungen

Fürstliche Forstverwaltung zu Lich

Obersörsterei Lich

Hohensolms . . . .

Gräfliche Forstverwaltung zu Laubach

Oberförsterei Laubach.

Revier Arnsburg ....

Gräfl Stolberg-Ortenberg'fche Forst­verwaltung zu Ortenberg

Lich (Oberhessen), am 28. October 1887.

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Uuhhoh - Berkaus

aus den ftandesherrlichen Waldungen bei Gießen.

In Auftrag:

ryürftliäh Solmstsäbe Forstverwaltung.

Geschwister Aron

Eichen

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