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Woran liegt'-?

(Ein Lebensblld.)

Er thut mir jedesmal in der Seele leib4 der arme Mann, wenn er, .seine Last Holz auf dem Rücken, an meinem Hause oorüberkeucht. Und wenn ich seine abge­zehrte und dürftig gekleidete Frau am Brunnen Wasser holen sehe, so frage ich mich regelmäßig:Woran liegt's, daß solche Leute auch gar nicht vorwärts kommen?"

Am mangelnden Fleiß liegt's wahrlich nicht. Denn sie rühren sich wacker von früh bis spät. Sie würden jeden Tag für verloren halten, dessen Stunden sie nicht redlich genützt hätten. Auch an Geschick zur Arbeit fehlt es wenigstens dem Manne nicht. Er ist zu mancherlei Dingen brauchbar und handhabt die Axt so gut wie den Dreschflegel. Ja, selbst die Kopfarbeit ist ihm nicht fremd. Er rechnet und schreibt gut und hat bei Gemeindeardeiten oft schon eine Art Aufsicht über eine größere Zahl seiner Mitbürger geführt, Neulich noch sah ich auf dem ersten Blatte seiner Bibel eine von ihm geführte Chronik des letzten deutsch-französischen Krieges, die sich durch ihre Genauigkeit auszeichnete und durch die dem Berichte über den Frankfurter Frieden beigefügte Mahnung: Nun danket Alle Gott! Dann kennt er vielleicht das Wirths- haus zu gut? Daß Gott erbarm! Er sieht's nicht einmal am Jahrmärkte von innen; und wenn er auch noch nicht oft und ernstlich krank war, er hat trotzdem schon mehr Arzneigläser als Branntweingläser geleert. Auch häusliche Unordnung ist an seiner schlimmen Lage nicht schuld.- Nichts im Hause ist verwahrlost. Die schadhaft gewordenen Dielen auf dem Stubenboden sind mit Steinen von verschiedener Farbe und Gestalt geflickt. Die Mannigfaltigkeit wäre schön, wenn Einem nicht immer wieder einfiele, worin sie ihren Grund hat. An den sauber getünchten Wänden hängen Bi'.der von Blutsverwandten in Amerika und von Geistesverwandten aus Deutschland, die vor drei Jahrhunderten in den Kampf für die Erneuerung der Kirche eintraten. Die Gläser über den Bildern sind hell, alle Rahmen so blank, als wären sie neu. Aber die Ordnungsliebe der Hausfrau ist nicht größer als ihr Sparsamkeitssinn. Ihr Fabrikarbeiter in den größeren Städten würdet Euch wundern, könntet ihr einmal jahraus jahrein den Küchenzettel so mancher ländlichen oder halbstädtischen Taglöhner­familie lesen. Er ist Mittag um Mittag dem vegetartantschen Kochbuche entlehnt, auch wenn die Familienglteder nichts weniger als begeistert für diese Lebensweise sind. Mag es auch manchmal schwer fallen, an einem Metzgerladen mit seinen appetitlichen Maaren vorüberzugehen, ohne einzutteten, nun, es fällt auch dem ärmeren Manne auf dem Lande schwer, im Herbste zur Bezahlung der Brotschuld und zur Anschaffung der nöthigsten Kleidungsstücke für den Winter das Schwein herzugeben, das er mit vieler Mühe großgezogen hat. Der Mann, von welchem ich rede, thut's regelmäßig. Er entbehrt mit den Seinigen auch einen felbstoersländlichen Genuß, um nur seinen Schuldnern gegenüber als ein Mann von Wort dazustehen. Schon seine Religiosität würde ihn daran hindern, zu borgen und nicht zu bezahlen. Denn religiös ist er mit seinem ganzen Hause. Nirgends sonst ist es mir so klar als bei ihm geworden, daß die fromme Gesinnung allein Schweres als etwas Selbstverständliches tragen lehrt und den stärksten Damm wider die Ueberfluthungen der Unzufriedenheit bildet. Würde er das Wirthshaus nur so häufig als das Gotteshaus befuchen, so wäre es wohl längst um seinen und um den Frieden seines Hauses geschehen.

Möchte diese Gesinnung und dieses jahrelange treue Aushalten in schlimmen Verhältnissen endlich auch äußerlich einigermaßen belohnt werden! Der Mann ist selbst schuld, daß dieser Wunsch unerfüllt bleibt. Er hat seine Kinder nicht richtig erzogen. Zwar kreuzbrav sind auch sie, musterhaft ist ihr kindlicher Gehorsam. Aber sie machen sich auch gar nicht mit dem Gedanken vertraut, daß sie, mündig geworden, in's feindliche Leben hinaus müssen und daß es ihnen draußen leichter als daheim fallen würde, zum gemeinsamen Fortkommen etwas Wefentliches beizutragen. Hat die wirkliche Noth einmal ein Kind aus dem warmen Nest herausgetrieben, so sucht es dasselbe bald genug wieder auf, weil der erste Flug nicht vollständig geglückt ist. Und so leben denn Eltern und Kinder zusammen, arbeiten, wmn's Arbeit gibt, darben aber auch, wenn die Arbeit mangelt. Unrichtiger Stolz lenkt ihre Schritte oft auf's falsche Arbeitsfeld. Das Familienhaupt ist Bürger der Gemeinde; deßhalb hat die Familie das Recht, an gewissen Tagen im Gemeindewalde Holz zu lesen. Es wird selten ein Holztag oorübergehen, an welchem sie von diesem Rechte keinen Gebrauch macht, auch wenn sie noch einmal so viele Kleider als im Tagelohn zerreißt und der Verdienst kaum halb so gut ist als dort. Der Vater des Mannes war ein Bäuerchen zu einer Zeit, in welcher die Arbeit im fremden Dienste selten, der Arbeitslohn geradezu erbarm: ttch war. Falsche Pietät gegen diesen Vater verleitet den Sohn, die paar ererbten mageren Aeckerchen unter allen Umständen zu behalten und weiter zu bauen. Er arbeitet zweimal unter dreimal vergebens und löst von seiner Ernte kaum so viel, daß er Saatfrucht und Fuhrlohn bezahlen kann. Er opfert also dem Andenken seines Vaters jährlich eine Reihe von Arbeitstagen, die er seinen Kindern schuldig wäre, da die Lebendigen ein größeres Recht als dieTodten wenigstens in diesem Stücke haben. Es fehlt dem Manne die praktische Klugheit. Er macht durch feine Uebertreibung selbst Tugenden, wie die Liebe zu seinen Kindern, zu Fehlern. Er hat trotz seiner Religiosität eine gründ verkehrte Vorstellung vom Willen Gottes, da er meint, Gott habe ganze Menschenklassen zum Hungern und Darben geschaffen. Er begreift den Wandel in der Zeit nicht und will nicht einsehen, daß die hochgerühmte persönliche Freiheit und Unabhängigkeit keinen Pfifferling werth ist, wenn sie sich praktisch nur als die Freiheit, Hunger zu leiden, zeigt. Wenn's dem Manne nicht gut geht daran liegt's.

Universität- - Chronik.

An der Universität München habilittrte fid)' für Geburtshilfe und Gynä­kologie Dr. Robert Ziegenfpeck.

Zum Nachfolger des verstorbenen Professors Dr. Böhlau in Würzburg ist Privatdocent Dr. Mayer daselbst ernannt worden.

Professor Lujo Brentano in Straßburg hat den an ihn ergangenen Ruf nach Wien angenommen.

Lokales.

Gieße«, 1. Aug. Thierschutzverein Gießen. Der Ausschuß verhandelte in der Juli-Sitzung nochmals über die Frage:Werden die Kühe dadurch gequält, daß man sie tagelang nicht melkt und was ist im bejahenden Falle dagegen zu thun?" Bei Sachverständigen sowohl als bei Landwirthen hat der Vorstand über obige Frage Erkundigungen eingeholt und wurde dieselbe in allen Fällen bejaht.

Die Versammlung hält es deshalb für eine Pflicht des Vereins, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln gegen genannte Thierquälerei zu kämpfen. Es soll dies einerseits durch die Preffe gefchehen, andererfeits dadurch, daß in landwirthschaftlichen Versammlungen auf diese Thierquälerei aufmerksam gemacht wird.

Die Anschaffung von 2 neuen Futterbrettern wurde genehmigt. Nächste Sitzung Dienstag den 2. August, Abends 8 Ubr, im Postkeller.

Gießen, 1. August. Das gestern über Stadt und Gegend ziehende Gewitter brachte uns nach anhaltender, drückender Hitze einen Alles erquickenden, längst ersehnten Regen. Waren Blitz und Donner auch nicht so heftig, so sind doch einige Einschläge zu verzeichnen. Ein Blitzstrahl schlug in einen Kornhausten bei der Rüsing'scben Wirthschaft und steckte denselben in Brand. Eine wunderliche, ungeahnte Dienstleistung verrichtete ein anderer Blitzstrahl, indem er in den Schornstein des Hauses Wallthor- ftraße 59 fuhr. Die Frau des Besitzers hatte Wäsche zurechtgemacht und das Brennmaterial mit Hobelspahnen unter dem Waschkessel so zubereitet, daß sie es heute früh nur mit einem Streichholz hätte in Brand zu setzen brauchen. Diese Arbeit verrichtete nun gestern besagter, etwas voreiliger Blitzstrahl in demselben Moment, als die Hausfrau mit der Hand auf der Thürklinke, in die Waschküche eintreten wollte; er setzte die Hobelspähne unter dem Waschkessel in Brand, ohne weiteren Schaden anzurichten Im Allgemeinen war das gestrige Gewitter ein Segen für die Fluren und eine Wohl- that für die Menschen.

Ein Schlossergeselle stahl einem Nebengesellen den Koffer, schleppte diesen in eine Sandkaute und erbrach ihn. Nachdem er daraus 20 entwendet, versteckte er den Koffer in dem Durchlaß an einer Straße, woselbst er heute Nacht gefunden wurde Der Thäter ist in Sicherheit gebracht.

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Wieseck, 1. Aug. Bei dem gestrigen sehr starken Gemüter schlua her »r die oberhalb Wieseck gelegene Struppmühle, alüctticher Weise ohne :UI h Der Blitz fuhr durch das Dach bis zum Fenster der unteren Stube, in 8 Personen befanden. sich

Großen-Linden, 30. Juli. Gestern saßen die Zigeuner, welche am d. I. bei Wittwe Schaum dahier eingebrochen und 172 JL gestohlen hatten a-k Anklagebank vor der Strafkammer Großherzoglichen Landgerichts der Provinr!x? Hessen zu Gießen. Der Sachverhalt ist folgender: 1

Am genannten 18. Mai traf hier eine ca. 8 Familien starke Riaeunn-K v gegen 11 Uhr Vormittags ein und zog nach etwa 3V,stündigem Aufenthalte Ä Richtung nach Butzbach weiter. Maria Schaum, eine allein wohnende SBtttn» Morgens 8 Uhr auf den Gießener Markt gefahren und hatte ihre Wobnuna «J!6 verschlossen. Als dieselbe Mittags 3 Uhr zurückkam, ist das Fenster im Arie gedrückt, ein Kasten auf einer oberen Stube gewaltsam erbrochen und daraus 179^ entwendet. Jetzt stellte sich heraus, daß ein Zigeuner, barfüßig und eine Pchw.'d tragend, von der Schaum'schen Hofraithe kommend, durch verfchiedene Gärten atforunn und dabei deren Zäune überstiegen hatte. Dies war von einigen Leuten gesehen work die ihn theils auch gefragt hatten, wie er dazu komme, quer durch Gärten ®0 ß jeder Weg fehle, zu laufen. Er hatte es verstanden, diesen eine sie beruhigende Ant2 zu geben. Es konnte deshalb keinem Zweifel unterliegen, daß der Diebstahl durckdi bereits abgezogenen Zigeuner verübt woren war. Die Bande wurde sogleich veüM und die beteiligten Zigeuner alsbald ergriffen und in Untersuchungshaft abaM? Der Thäter, Karl Heinke (genannt Paul Schneider), gestand schließlich seine That M erzählte die Sache wie folgt: Er sei Dienstknecht bei dem Zigeuner Ro mM u ihm in Großen-Linden befohlen, habe, Geld herbeizuschaffen. Barfüßig unb auf' dem Kopfe eine Pelzmütze, habe er den Einbruch verübt und das Geld gestohlen. aum Wagen zurückgekommen habe er gesagt:Herr, ich habe Geld". Rosenthal habe >u ihm gesagt, ich will noch ein Pferd beschlagen lassen, laufe einstweilen zu Blum, der ck schon weggefahren. Er (Heinke) sei fortgelaufen und habe etwa 5 Minim hinter Großen-Linden den Zigeuner Blum eingeholt. Auf die Frage Blum's, was los s« habe er geantwortet:Ich habe Geld." Auf Verlangen habe er dem Blum eine Handvoll Geld gegeben. Kurz vor Langgöns seien sie von seinem Herrn, demZigeum Rosenthal, eingeholt worden. Dieser habe ihn auf seinem Wagen durch Langgöns ver­steckt. Zwischen Langgöns und Kirchgöns habe sich Rosenthal den Rest be§ geftoilenen Geldes geben lassen und ihn angewiesen, abseits der Straße durch's Feld m der Richtung nach Butzbach zu laufen und im ersten Dorfe hinter Butzbach würben sie sich wieder treffen. Er fei über die Bahn und schließlich nach Griedel und von ba nach Butzbach gekommen. Von Butzbach ging er nach Niederweisel, wo er auf das Eintreffen der Zigeunerwagen gewartet habe. Abends spat sei Rosenthal unb Aum angefahren gekommen. Sie reiften jetzt zusammen weiter. Zwischen Niedenveisel und Nieder-Mörlen fei Halt gemacht worden. Blum habe ihm Schuhe und Hut gegeben und Rosenthal habe ihm gesagt, er solle allein nach Hanau gehen. Er müsse aber die Nacht durch marschiren und laufen was er laufen könne, fonft wäre die ganze- fcbaft verloren. Heinke war müde und ging nur bis Bahnhof Nauheim, wo er die Nacht im Wartefaal campirte. Des andern Morgens ging er von da nach dem Bahnhof Friedberg, löste sich ein Billet, um nach Hanau zu fahren, würbe aber vor Abgang des Zuges verhaftet. Das heute verkündete Urtheil lautete: Heinke wird wegen schweren Diebstahls zu IV» Jahren, Rosenthal zu 10 Monaten und Blum zu 6 Monaten Gefängniß bestraft. Rosenthal und Blum waren der Hehlerei bezw. Be­günstigung angeklagt, ebenso ein weiterer Zigeuner mit Namen Franz, dem 1 Monat Gefängniß zudictirt wird.

Neu-Ulrichstein, 1. August. sMonats - Bericht der Arbeiter-Kolonie m Juni 1887.) Ultimo Juli waren in der Kolonie arbeite, resp. stelleM insgesammt 38.

Hiervon waren landwirthschaftliche Arbeiter rc. 5, Backer 1, Buchbinder 2, Eigarrcnmacher 4, Fleischer 2, Former 1, Kaufleute 1, Kellner 1, Kesselschmiede 1, Maurer 1, Müller 2, Schmiede 1, Schneider 2, Schuhmacher 2, Tapezierer I, Weber 1, Zimmerleute 1, Schreiner 1, Holzbildhauer 1.

Den Staaten nach kommen auf: Großherzogthum Hessen 8, Nassau (Frank­furt a. M.) 2, Thüringen 1, Baden 1, Bayern 3, Württemberg 1, Schien 1. Von Preußen die Provinzen: Hannover 1, Hessen (Eassel) 5, Pofen 1, Schlesien 1, Sachsen 1, Rheinland 7, Westfalen 2, Schleswig 1, Lübeck 1, Elsaß-Lothringer. 1.

Abgegangen sind im Laufe des Monats Juli 13.

Davon gingen auf eigenen Wunsch 4, durch die Colonie in Stellung 5, durch eigenes Bemühen rc. 1, durch Entlassung 1, zur Familie 1, arbeitsunfähig 1.

Im Ganzen wurden seit Eröffnung der Anstalt auf genommen 647 Colonisten.

Die lausenden landwirthschaftlichen Arbeiten wurden besorgt, mit dm RoW- schnitt begonnen.

An Verpflegungstagen wurden 1140, an Arbeitstagen 912 gezahlt.

Der Gesundheitszustand ist ein recht guter.

Darmstadt, 28. Juli. Nach Maßgabe des bet der diesjährigen Voranschlags-- berathung von den Stadtverordneten gefaßten Beschlusses sind Verhandlungen eni geleitet worden, durch Erlaß eines Polizeireglements den Gebrauch der fogenanntn Pflugschleifen in der Feldgemarkung gänzlich zu verbieten. Bis zum Erlaß Me1 Reglements dürfte sich seitens der städtischen Verwaltung bei Herstellung und Au°- besserung der Feldwege auf das allernothwendigste beschränkt werden, da der Gebwu c der Pflugschleisen die Wege doch alsbald immer wieder verdirbt. Von allen einsichM Landwirthm wird dieses Vorgehen der städtischen Verwaltung nur mit Genugthuuw begrüßt werden.

Frankfurt a. M., 31. Juli. An der Luisa hat heute Nachmittag nach,3 Uj ein Zusammenstoß von 2 Personenzügen stattgefunden und zwar eines VergnuguW znges der Hessischen Lndwigsbahn mit dem von Bebra kommenden Perfonenzug- blieb ein Bremser, verletzt sind 4 Personen. Ans Veranlassung der Bahnbebörde wuu^ die hiesige Feuerwehr alarmirt, um an den Arbeiten zur Bergung der Verwunoem und zur Räumung der Geleise theilzunehmen. £ .

Es geht uns weiter von unterrichteter Seite folgender Bericht zu: Infolge ein Entgleisung, die heute Mittag sich bei dem 12^ Mittags abfabrenden p'V der Bebraer Bahn ereignete, die glücklicherweise ohne schlimme Folgen war, erum alle folgenden Züge Verspätung. Der fahrplanmäßig um 2M abgehende Zug» Bebraer Bahn wurde erst 318 von hier abgelassen. Er hielt jenseits der dmct-:, rr den von Mainz 3M hier fälligen Zug vorüberfahren zu lassen, der Mainzer Zug der zu spät von der Lage benachrichtigt war, fuhr auf den stehenden Zug v«»- Die Gewalt des Anpralls wurde dadurch vermindert, daß der Führer des Zuges, als er die. Gefahr erkannte, Contredampf gegeben hatte. Auf dem Zug befanden sich zahlreiche Frankfurter, welche in Oberrad der Regatta betwov- wollten. Todt ist ein Bremser, verletzt sind vier, nach anderen sechs ^^tfaglerc Bebraer Zuges,- unter den letzteren wird uns der Dachdeckenneister Eschelbach von genannt. Die Verletzungen sind leichter Art. Auf dem Mainzer Zug, oeffen Motive den Schlot verlor, ist Niemand verletzt worden. . .

Die Geleise sind sämmtlich bis heute Abend 9 Uhr gesperrt; von da ad 1 wieder Züge von hier abgelaffen.

Die Geschäftsführung der 60. Versammlung deutscher Raturforscher Aerzte zu Wiesbaden beginnt soeben mit der Versendung der Programm - särnrntliche Aerzte Deutschlands gelangt das Programm durch Vermittelung .... I > liehen Eentralanzeigers. An die Vertreter der Naturwissenschaften an Umve, » .

Polytechniken, landwirthschaftlichen Hochschulen, Versuchsstationen m der pr | n

Pharmacte und in der Industrie wird das Programm unter Streifband f. soweit sich die Adressen mit Hilfe der Unioersitätskalender rc. ermitteln ian I 1 in allen Fällen wird dies möglich fein. Diejenigen Interessenten, welchen ' Programm nicht zugehen sollte, werden deshalb gebeten, sich wegen Zustno » ö,; jt) Geschäftsführung in Wiesbaden (Kapellenstraße 11) zu wenden, welche 1 fragenden das Programm gerne unentgeltlich zuschickt.

Lemberg, 29. Juli. Nach hier eingegangenen Nachrichten M oer ei Badeort Sassow gestern von einer großen Feuersbrunst Heimgesuch h|=

welcher auch mehrere Personen den Tod in den Flammen gefunden yaoen.

Vermißten sind bereits als Leichen unter den Trümmern aufgefunden.