Ausgabe 
1.1.1887 Zweites Blatt
 
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I Firma; Ed. Loeflufid in Stuttgart bewährtestes diätetisches Mittel gegen Zo 7 ... . Husten, Heiserkeit, Catarrh, Asthma,

?" -"Icagilien und Diplome. ßrust- und Halsleiden, auch für Kinder _0 1 w {tätlich emPfohlen- In i/i und 1/2

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Bonbons

bekannt als die angenehmsten, wirk-

ÄnRrengung waren auch die Telegraphenbeamten heimgesucht; sie hatten Bier in den rl0 r 0J0en 800 Xelegramme abzufertigen; in Erfurt war die Ueberhäufung mtt Depeschen so stark, daß zeitweilig die Annahme versagt werden mußte. Nun ist oas alles ja glücklich überwunden, aber die Gewalt und Folge des ungeheuren Natur­ereignisses, wie es in dem Schneeniederschlag und den Verwehungen während der vorigen Woche zu Tage getreten, läßt sich noch lange nicht übersehen. Nur Einiges lurs Thüringen und dem Rhöngebiet sei hier mitgetheilt. In den hochgelegenen Orten reichte der Schnee bis an die Dächer der Wohnhäuser, sodaß jeder Verkehr in den ei<n 1 * gehemmt war, bis die Bahnbrecher wenigstens etwas aufgeräumt hatten.

4son Beginn der Dunkelheit an wurde in den Dörfern stundenlang geläutet, damit Fußgänger und Schlitten die Richtung nicht verlieren sollten. In Neustadt am Jrennfheg blieb die Poft mitten irn Orte irn Schnee stecken; die thüringischen Seeundär- bahnen. einschließlich der schmalspurigen Feldabahn, hatten den Betrieb drei Tage lang ganj etniteßen müssen; auf der Gera-Eichicht-Eisenbahn bei Triptis blieb ein Personenzug 24 Stunden lang im Schnee stecken und mußten die Passagiere, da kein Entkommen möglich war, auch so lange in den Wagen aushalten. In Wernshausen bei Schmalkalden hatte der Schneesturm Dächer abgedeckt und Schornsteine eingestürzt, in Steinbach- Hallenberg mußten die Mühlen-, Schleif- und Polierwerke stille stehen, Rehe und Hirsche kamen rudelweise in die Dörfer geflüchtet. Bei Königsee kam ein Fuhrmann mit einem seiner Pferde im Schnee ums Leben; bei Ronneburg war ein Lehrer und in derselben Gegend eine Botenfrau im Schnee umgekommen. Ein Dorfpfarrer bei Gisenach ist im Schnee erstickt gefunden; bei Meiningen ist eine Frau, bei Fulda ein Bauernburfche tm Schnee umgekommen. Daß die Lage der eingeschneiten Reisenden eine sehr ungemüthliche war, ist erklärlich. In Nordhausen hatten Hunderte von Pastagieren, die von Frankfurt und Hannover gekommen, seit Montag unfreiwilligen Aufenthalt nehmen müssen. Dabei ging Manchem das Geld aus und täglich liefen N^^lche telegraphische Geldanweisungen ein. In manchen Fällen vermochten die fremden Empfänger sich nicht zu legitimiren und konnten deshalb das Geld nicht ' erheben. w

Berlin. Das 300jährige Jubiläum der Einführung der Kartoffel durch Drake na.$ Europa wurde dieser Tage von den Bewohnern des Wedding in dem Steg- muller ichen Wirthshause in der Triftstraße durch einEommunal - Kartoffelfest" begangen. Em junger Maler hatte den Saal mit Bildern geschmückt, welche das Ereignlß feierten. Die Kartoffel beherrschte die Tafel, die Musik und den Tanz, die Speisenmrte zeigte lediglich Kartoffelgerichte, acht an Zahl: Puffer, Bratkartoffeln, Kartoffelsuppe Haring mit Kartoffeln, Kartoffelklöße u. s. w. An das Essen schloß sich ein Kartoffelkranzchen, welches wiederum eine Kartoffel-Polonaise eröffnete bei bEstZuge feierlich eine Schüssel Kartoffeln oorauftrug. Man hielt rmJ I blc Kartoffelsanger trugen Kartoffellieder eines Kartoffeldichters

f?xn0> m+ön gemeinsames Kartoffellied, welches die Wandbilder des Kartoffelmalers erläuterte:Was kommt dort von Der (See? Es ist ein Segelschiff Das bringt Kartoffeln mit" u. s. w. ö 0eiia,lTT

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15. Deeember von Bremen und am 17. December non M °m- D-mb°r, 5 Uhr Morgens,

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ktfbfa3en'-nb fUI!b rift 6f0 kräs'ig, daß >i- fämmüi^e aristo Telbftbet'-g " ' ,bS no'6,i9e H°l» sogar sich selbst aus dem Walde holt. Sie ist Urahne und >ämk

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Prapanrsaale der Anatomie in Erlangen zutrug ist nach der . tn

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lagerte er sich kunstgerecht bei,'

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Todten und senkte sein Skalpell forschend in besten mnJ?? ? 6rcttcf 93ruft des es erhob sich der Todte unb^ gab mit der ffadipn .Da rauschte etwas,

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tnnhr iPfinVfiA Folgendes kostbare Geschichtchen, das buchstäblich

Ä lst,hat sch Dor einiger Zeit hrerabgespiegelt. Schauplatz eine hiesige HaupE und Zwei auf derselben belegene Laden. Moritz, der eine Ladenbesitzer ermangelt omgenblicklich der unentbehrlichen Backpflaumen und schickt zuSamuel, her ihm Mr ^eld und gute Worte aushilft. Nun hat aber Moritz bisher seine Pflaumen unter dem Preise verkauft, den Samuel ihm bei der Aushülfe abverlangt, weil dsts der Preis ist den Samuel selbst beim Einkauf bezahlt hat. Moritz aber kann seine früheren

Äußerst lebhaftes Geschäft bei Moritz; -s^ist waimkr würbig batz die Kundschaft an dem Tage wie versessen auf Backvflaumen ist, aber cs läßt sch dagegen nichts thim. So wandert Sack auf Sack, mit Pflaumen n/flirrt nnn

Un^- ^tC^ro^rrC uon Moritz nach Samuel. Dieser strich das Profitchen

mit Chinin^

mit Kalk, mit Pepsin, mit Leberthran. Loeflund 's Mast - Extraci

TXlXtft Husten-Bonbons ZU 20 und 40 Pfg. pr. Packet

Drogenhandlungen in Originalpackung zu haben. 10