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l^r1?(,"fffyjt%2’?>lZis®eB‘£®r,er- sSelbstmordversuch.s Gestern Abend kurz .?0 llbt stand der Schiffer Scheurer aus Rothenfels, welcher mit Steinen am halt, auf seinem Schiff, als er einen schweren Fall vom Eisernen Steg tn's s^rÄ ”ern,a^in' ^e.m kinrge Zeit vom linken Ufer her ein zweimaliges lautes Stöhnen ®r xö ^^/tnen Kahn und fuhr der Stelle zu, von wo die Laute kamen; fllUnrh mit fp^n^n^r ^^^chmals eine schwarze Masse auftauchen, die er
rum Nachen und hierauf in den Nachen zog. Es war n Stb5: gekleidetes ^schönes Mädchen, eine Putzmacherin aus Bieber bei ernen Sprung in den Main ihr Leben beschließen wollte.
em das Mädchen schon vrel Wasser geschluckt, kam es wieder zu sich und konnte auf s Revier verbracht werden, von wo sie nach Feststellung ihrer Personalien in's Heürggelstspital gebracht wurde. Näheres über das Motiv zur That gab das Fräulein nrcht an, erklärte aber, daß ein Liebesverhältniß die Ursache ihres Schrittes sei . . .. Schalke 27. September Heute wehte hier fast von jedem Hause, von jedem mdustnellen Etablisfement eine Fahne, aber der Schmuck galt keinem freudigen Ereignis,e, wie dies auch schon die an den Fahnenmasten angebrachten Flore zeigten Es wurden die 50 bei dem Unglücksfalle auf Consolidation zu Tode gekommenen Bera- leute zur letzten Ruhe geleitet. Tausende und aber Tausende von Menschen hatten sich dem traurigen Akte eingefunden und wenn liebevolle Theilnahme im Stande ift, die Hinterbliebenen zu trösten, so wird heute reicher Trost in die Herzen der armen Wittwen und Walsen eingezogen sein, denn fast kein Auge blieb tränenleer. Die Lachen wurden zu je zwei auf elchenbekränzten Leiterwagen gefahren; die 33 Katholiken
auf den Friedhof in Gelsenkirchen, die 17 Evangelischen auf den ^riedbof in Schalke, woselbst je ein Massengrab die Särge aufnahm. Wer vermöchte es den Jamm^ der Hinterbliebenen an den offenen Grüften zu schildern! Zu meiner Freude 2 tone^oeffnS» ben in ben Krankenhäusern befindlichen Verletzten
jiuui icinti genoroen i,r. /ct„ •>
iinnT^n"' 2?,?e%m6e« Unsere Straßenbahn hat in der letzten Zeit brei schwere
Gewissen geladen. Jüngst wurden in kurzer Zeit hintereinander zwei Knaben überfahren und getodtet und heute fuhr ein schwer beladener Frachtwagen der ^rankgasse gegen einen Pferdebahnwaaen, so daß Letzterer vollständig zer- trummert wurde. Von den Passagieren wurden zwei erheblich verletzt; auch Pferd bc§ ^raJ.t?a0?§r slnd schwer verwundet. Der Schuldige wird jeden- tr^bl^er ^roer $U bll^en ^^en, denn der Schaden an Leib und Gut ist ein sehr fC, 7f Der „bayerische" Raupenhelm, welcher jetzt abgeschafft wird, wurde laut „Churpsalz-bayerischer Militarverordnung vom 1. Januar 1792" durch den Ritter ^^".Opaterer Graf Rumford) eingeführt. Das „Casquett", später Helm genannt, rn der englischen Armee eingeführten Helms geformt und oer Raupenhelm stammt direct davon ab, ist also nichts weniger als ein „historisches bayerische. Ausrüstungsstück". Das neue Equipirungssystem war damals so unbeliebt, Verordnung, der sich viele Offiziere nicht fügen wollten, sich dahin aaverte Es arte dreser Ungehorsam in Aufwiegelung und eine Gattung Rebellion aus, welche die schärfste Strafe verdiene; Seine Durchlaucht erwarteten, daß dergleichen Verbrechen nicht mehr gewagt würden." 0 '
Schiffs - Bewegung
77 ber Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Aetien-Gesellschaft.
California ^wyork, 16. September in Stettin angekommen;
ü^irt ^üert" f gb ©entPmhPr0 nA^a^bur9 .fnacL ^°rf, 17- September Dover öi'Ää »«Sa <S5
ÖamburJannSommen- Äntn»' V' J=£1’t™ber »°n Newyork, 23. September in
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Dr, Genschj ®^lech^9krankhelUnÖ(Syph?H8j e^Fr^kVrt
____________ Stiftatr. 22, fr. AeeliL Prof. RiooH*«. A«w. briefi.
Bekanntmachung,
Die Ehefrau des Heinrich Diehl von Steinbach, geb. Haas, hat nach am 11. Dezember 1850 bestätigten und am 13. November 1852 durch Heinrich Haas V. quittirten Kaufbrief Flur XV. Nr. 477 in der Gemarkung Steinbach an P a u l G e r- hardt IV. von da verkauft, es steht aber das Grundstück noch auf dem Namen der Verkäuferin und die Quittung ist unzureichend. Wer Ansprüche an den Kaufschilling oder das Grundstück zu bilden hat, wolle solche binnen zwei Monaten hier gätend machen, als sonst die Zahlung als geschehen angesehen und die zum nicht beschränkten Eintrag des Verkaufs im Mutations - Verzeichniffe erforderliche Verfügung erlassen werden soll.
Gießen, den 27. September 1886. Großherzogliches Amtsgericht.
Langsdorfs. 6859
Einträge in -rs Firmenregister des Großh. Amtsgerichts Fich vom 27. September 1886.
1. Kaspar Buß zu Eberstadt betreibt einen Handel mit Specerei- und Kurzwaaren unter der Firma seines Namens.
2. Karl Düringer zu Eberstadt betreibt einen Viehhandel unter der Firma seines Namens.
3. Heinrich Görlach II. zu Eberstadt betreibt einen Handel mit Vieh und mit Specereiwaaren sowie eine Branntweinbrennerei unter der Firma seines Namens.
4. Salomon Oppenheimer zu Langsdorf betreibt einen Viehhandel im Kleinen unter der Firma seines \ Namens. 6880
Großherzogl. Amtsgericht Lich. Langermann.
—°—.....-
Aechte Mf. Würstchen | la neue Hellerlinsen
empfiehlt 6862
L. Kalkhof.
in
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Schweizerkäse in
(£♦ G. Kletnyerm's Dellcatessenhandl«
CD
00
6887] Käse, Neuchateler, Hohenburger, Camembert, Roquefort, Edamer, Rahm-
Kartoffel-Lieferimg.
Die Lieferung von cct. 275 Ctr- guter Speisekartoffeln für die unterzeichnete Anstalt soll im Submissions- wege vergeben werden. Proben sind in der Anstalt abzugeben und die Offerten bis längstens zum 10. October I. I. einzureichen.
Gießen, am 27. September 1886. Gr. Direction der Entbindungsanstalt.
Kaltenbach. 6849
Iseilgeöotenes.
Fste. Franks. Würstchrn
täglich frischer Waare bei 6885
Bekanntmachung.
Im Firmenregister unterzeichneten Gerichts wurde heute folgender Eintrag vollzogen:
Friedrich Christian Pietsch, Inhaber der Firma: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei dahier, hat dem Herm Adam Scheyda in Gießen Procura ertheilt.
Gießen, den 25. September 1886. Großh. Amtsgericht Gießen.
Gottwerth. 6860
6851 Eine Gartenhütte billig abzus geben, Ostanlage 15, 11. Stocks
Speisekartoffel.
, 6874s Unterzeichneter gibt Proben bester Speisekartoffeln vom
tzardthofe ab und nimmt Bestellungen auf größere Quantitäten an, wenn es nicht vorgezogen wird, jene direct an Herrn Schlenke auf dem Hardthof zu ruptcn.
_ A Kock Nachfolger, Hamburger Fisch- u. D-licateffenhandl.
| Wafferwerk Gießen.
Nach Vollendung der neuen Wasserwerksanlage und Hereinleitung des bei Großcn-Buscck erschlossenen QuellwasserS, soll der Bezug von Wasser den Hausbesitzern in Gießen auf ihren Grundstücken gestattet und mit Einziehung der Röhrenleitungen in die Häuser, soweit dies seitens der Stadt ausgeführt wird, nämlich vom Straßen- rohr bis ca. 1 Meter innerhalb des Grundstücks, möglichst bald vorgegangen werden.
_ ^ird hierbei bemerkt, daß zunächst nur diejenigen Hausbesitzer berücksichtigt werden können, welche ihre Grundstücke in solchen Straßen oder in der Nähe solcher Straßen haben, die von Rohrleitungen durchzogen werden. Es sind dies folgende:
nach Lich vom Lutherberg an, Grünbergerstraßc von Llcher Chaussee bis Ludwigsplatz, Ludwigsplatz und Lud- wigsstraße bis Alicestraße, Südanlage bis Goethestraße.
Neuenwegerthor, Neuenbäue, Neuenweg, Kreuz, Schulstraße und Marktplatz, Kaplansgasse, Wolkengasse, Seltcrs- weg bis Teufels Lustgärtchen, Bahnhofstraße bis Westanlaae, Neustadt. 3
Kirchcnplatz, Lindenplätz, Wallthorstraße, Marburgerstraße brs Endhydrant.
Asterweg und Schillerstraße bis Endhydrant.
Da indessen auch eine Vervollständigung des Stadtrohrnetzes vorgesehem ist, und die Belegung sämmtlicher Straßen mit Röhren, ,e nach Bedürfmß erfolgen soll, so werden auch die Hausbesitzer in den vorstehend nicht genannten Straßen ersucht, anzugcben, ob sie seiner Zeit Wasser au- dem städtischen Wafferwerk zu beziehen qe- denken. 0 0 y y I
...Die Berücksichtigung der sich meldenden Wasserconsumenten ge- schicht in den oben angegebenen Straßen in derselben Reihenfolge, in welcher die Anmeldung erfolgt, weshalb es zweckmäßig ist, die Anmeldung sofort vorzunehmen.
Gießen, 24. September 1886.
Bramm, Bürgermeister.
Job. Schäfer
----- -------------- Gemüsehändler (Kirchenplatz 4).
«869 Ein reinliches, braves Mädchen
von uswarts, im Alter von 16 bis 18 ^uuicmucn, jioquefon, (Lvarner irtabnis L^!^.°S»feinsten ächten Emmenihaler Liebigstraße 47, II. Stock.
ßber®indeü H y:
B / Vorzug hehl SÜZGHtl i JB ^billigst bei *4
Geschw. Heerz.


