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abgereitz; bei der Abreise waren mehrere Tausend Personen anwesend, welche ihn mit enthusiastischen Zurufen begrüßten.

Rußland.

Petersburg, 27. Juni. Der Finanzminister Bunge ist heute in's Ausland abgereist.

Amerika.

Chicago, 26. Juni. In der Stadt Lake kam es heute zu Zusammen­stößen zwischen der Polizei und den strikenden Bahnbediensteten. Die Polizei war genötigt, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Zwei Arbeiter wur­den verwundet.

Reichstag.

E. BL. Berlin, 26. Juni 1886.

In der heutigen Sitzung wurde zunächst die Literar-Convention mit England definitiv angenommen und trat das Haus sodann in die Berathung der Darlegungen der preußischen Regierung über die Verhängung des kleinen Belagerungszustandes über Spremberg und die Beschränkung des Versammlungsrechts für Berlin ein.

Abg. Singer (Socdem.) hält die Anordnungen der Regierung in Spremberg für unbegründet. Die in Berlin ausgewiesenen Personen haben nichts gethan, was auf Grund des Socialistengesetzes ihre Ausweisung rechtfertigen könne. Die gegen feine eigene Person seitens der Kreuzzeitung gerichteten Angriffe sind erlogen, er wolle auf seine Immunität als Abgeordneter verzichten, wenn die Zeitung ihn verklagen wolle. Alle Polizeimäßregeln werden nur zur Stärkung der Socialdemokratie bei­tragen, die nächsten Wahlen werden es beweisen!

Staatssecretair v. Bötticher hofft, daß die Arbeiter nicht ihren agitatorischen Führern folgen werden. In Spremberg habe es sich um eine öffcnrliche Demonstration der Socialdemokraten gehandelt, die seit 1883 daselbst festen Fuß gefaßt hätten. Bei den Ausweisungen hat es sich um Personen gedreht, deren Thäligkeit mehr auf dem politischen als auf dem wirthschaftlichen Gebiete liegt.

Abg. Richter (dfr.) wendet sich gegen Singer, der seine Immunität nicht auf­geben dürfe, weil dieses Recht nicht ein ihm persönlich verliehenes sei. Bei den Spremberger Vorgängen sei nach den ihm gewordenen Berichten kein socialdemokratischer Einfluß vorhanden gewesen. Die Anwendung des Socialistengesetzes in Berlin auf die Lohnbewegung stelle sich thatsächlich als eine Beschränkung der Eoalitionsfrciheit heraus -und würde nur den Socialismus stärken.

Abg. Hasenclever zieht sich bei einer persönlichen Bemerkung einen Ordnungs­ruf zu, weil er die Verhängung des Belagerungszustandes in Spremberg einen Tummen- jungenftreich nennt.

Bei der danach folgenden zweiten Berathung des Branntweinsteuergesetzes betont

Preuß. Finanzminister o. Scholz, daß die Arbeit doch keine unfruchtbare ge­wesen sei, denn drei große Parteien haben das Bedürfniß der Erhöhung der Einnahmen des Reiches anerkannt.

Abg. Dr. Delbrück (Reichspartei) kann dem Gesetze nicht zustimmcn, weil es die landwirthschaftlichen Interessen nicht genügend wahre.

Abg. Rickert (dfr.) ist zu einer Reform der Branntweinsteuer, auch zu einer Erhöhung bereit, wenn das Bedürfniß nachgewiesen sei. Die Erklärung der Regierung über den Zweck der Mehreinnahme, Erhöhung der Beamten- und Offiziergehälter habe endlich Klarheit geschaffen und von diesem neuen Gesichts­punkte aus werde jetzt das Land die neu zu erwartende Vorlage ernstlich prüfen.

Finanzminister v. Scholz meint, es sei selbstverständlich, daß bei einer Ver­besserung der Beamtengehälter auch die Offiziere inbegriffen seien. Die Regierung habe diesen Zweck niemals verschwiegen.

Abg. Dr. Windthorst (Ctr.) erklärt, daß das Centrum den Branntwein für ein zu höherer Besteuerung geeignetes Object halte. Das Volk kann indessen eine Steuervermehrung nicht mehr ertragen; man müsse nach allen Richtungen hin spar­sam sein. Für seine Person allein erkläre er, daß er die Fabrikatsteuer für die einzig richtig halte.

Die Abstimmung über die einzelnen Paragraphen ergibt, daß dieselben ern- stimmig abgelehnt werden.

Nach Verlesung des Berichts über die Thäligkeit der abgelaufenen Neichstags- fession durch den Präsidenten, erklärt Staatssecrelär v. Bötticher im Namen Sr. Majestät des Kaisers die Session für geschlossen.

Die Schöpfung.

Oratorium von Joseph Haydn.

IV.

*** Ein Urtheil aus jener Zeit über Handn's Messen lautet, es herrsche in ihnen eine heitere ausgedehnte Andacht, ein beglückendes Sichbcwußtwerden der himm­lischen Güter. Dieses paßt gewissermaßen auf alle Haydn'sche Musik, am meisten aber auf die Schöpfung, in der er, wie er selbst sagte, die Gottheit immer in Liebe und Güte ausdrückte und diese letzte Kraft des menschlichen Daseins auch zur Mutter der­jenigen Geschöpfe werden ließ, welche uns in den Melodien dieserSchöpfung" um­tanzen,jedem Ohre klingend, keiner Zunge fremd".

Haydn wahrt sich überall dem dramatischen Pathos gegenüber, indem er diesen der Bühne mit voller Berechtigung allein überläßt und sein Werk rein lyrisch angelegt hat. Mit feinem künstlerischen Verstände wußte er Jdealtypen des natürlichen Daseins zu fkizziren, hauchte ihnen seinen lebendigen Odem ein, gab ihnen den zuckenden Strahl seines Auges und den tiefen herzlich anmuthenden Ton seiner eigenen treuen und seelenvollen Mannesbrust. Diese Vorzüge hoben ihn zur Höhe des Klassischen und lassen ihn über seine Vorgänger und Zeitgenossen weit hinausragen.

Die erste Aufführung (19. Märr 1799) im Burgtheater zu Wien war natürlich eine glänzende und veranlaßte selbst oen großen Beethoven, auf dem von Haydn be­tretenen Gebiete weiter zu gehen. Vermutlich entstand dessen Ballet:Die Geschöpfe des Prometheus" durch den Erfolg der Schöpfung. Beide Componisten begegnen uns hier im Gespräch mit einander.Nun gestern habe ich Ihr Ballet gehört, es hat mir sehr gefallen", sagt Haydn, als im Jahre 1801 das Werk aufgeführt war. Beethoven erwidert:O lieber Papa, Sie sind sehr gütig - aber es ist dock noch lange keine Schöpfung." Haydn, durch diese Antwort beinahe verletzt, sagte nach kurzer Pause:Das ist wahr, es ist noch keine Schöpfung, glaube auch schwerlich, daß es dieselbe jemals erreichen wird", worauf sich beide etwas verblüfft gegenseitig empfahlen. Und doch war Haydn keineswegs arrogant, wenn auch sein Selbstgefühl zuweilen etwas aufbrauste. Um so bescheidener sehen wir ihn jedoch in einem Briefe an Breitkopf & Härtel in Leipzig, wo er die Herren Recensenten um ein mildes Urtheil bittet.

Einen reckt hübschen Characterzug von Haydn's Frömmigkeit überliefert uns die Geschickte, indem der Meister bei einer Aufführung der Schöpfung, wo er von den andächtigen Zuhörern mit allen nur erdenklichen Aufmerksamkeiten ausgezeichnet wurde, Tbränen der Freude vergoß und bei der Stelle:Und es ward Licht" auf seinem Stuhle in namenloser Lust zusammensank, um mit gefalteten Händen auszurufen: Du himmlischer Vater da oben, das hast du halt gut gemacht!"

Unser akademischer Gesangverein wird ohne Zweifel am Mittwoch Alles auf­bieten, uni die Aufführung in allen Theilen zu einer würdigen zu gestalten und machen wir deshalb nochmals die zahlreichen Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik ganz besonders auf das Concert aufmerkam. a

Lokale-.

Gießen, 28. Juni. (Schwurgericht.) Die am Samstag Nachmittag statt- gehabte Sitzung hatte die Anklage gegen den früheren Polizeidiener Johannes Eis scller von Ermenrod, wegen Urkundenfälschung zum Gegenstand.

Der Angeklagte befand sich im Herbste vorigen Jahres in gedrückten Vermögens- ^Verhältnissen und beschloß daher die Aufnahme eines größeren Darlehens. Er ver­handelte wegen Gewährung eines solchen mit der Vorschußkasse zu Grünberg, welche .ühm dasselbe gegen Ausstellung eines Schuldscheins und Beibringung zweier solventen

Burgen zusicherte. Der Rechner der Vorschußkasse übersandte dem Eisfellcr ein bereits ausgefülltes Schuldschein-Formular über 850 zur Unterschrift durch ihn und die beiden Bürgen, welches er bald darauf vollzogen und vom Ortsgerichtsvorstehce beglaubigt gegen Empfangnahme des Geldes der Kasse zurückgab. Ter Angeklagte hatte, anstatt sich nach Bürgen umzusehen, die Namen zweier solventen Einwohner von Ermenrod unter die Urkunde gesetzt und auch die auf dem Formular befindliche Be­glaubigung des Ortsvorstehers selbst vollzogen, indem er die Unterschrift desselben fälschte und mit dem ihm zugänglichen Bürgermeistereisiegel versah. Tie Vorschußkasse hatte die Urkunde ohne jedes Mißtrauen angenommen und wurde erst auf die Fälschung aufmerksam, als bekannt wurde, daß Eiskeller wegen einer Unterschlagung in Unter­suchung gezogen sei. Ter Rechner der Kasse begab sich nun nach Ermenrod, wo sich dann auch die Fälschung der Unterschriften der Bürgen, sowie der amtlichen Beglau­bigung herausstellte. Der Angeklagte gestand in der hierauf eingeleiteten Untersuchung die That zu und wiederholte das Geständniß in der heutigen Hauptvcrhandlung.

Tie Geschworenen bejahten die gestellte Schuldfrage unter Zubilligung mildern­der Umstände, worauf das Gericht den Angeklagten wegen Unterschlagung im Sinne der 267. 2682 d. R.St.G. und Betrug im Sinne des § 263 in idealer Concurrenz. in eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr 9 Monaten verurtheilte; auch auf Verlust der' bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren erkannte.

' Gießen, 28. Juni. Die erste Schwurgerichtsverhandlung in dieser Woche behandelte die Anklage gegen den ledigen Landwirth Heinrich Eifa wegen Noth- zuchtoersuchs. Die.Geschworenen bejahten die Schuldfrage unter Ablehnung mildernder Umstände, worauf Verurtheilung des Angeklagten in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von 3 Jahrew erfolgte.

Gießen, 28. Juni. Am Samstag Abend vereinigten sich säst sämmtliche Buchdrucker Gießens inSteins Garten", um das Johannisfest, zum Andenken an ihren Meister Gutenberg, zu feiern. Dieses Fest hatte diesmal eine höhere Weihe­empfangen, da mit demselben das 50jährige Berufs-Jubiläum ihres Collegen Herrn Dan. Weißmüller verbunden war. Zur Erinnerung an diese so seltene Feier wurde dem Jubilar eine Gedenktafel und ein Bierseidel dedicirt. Zahlreiche Zuschriften und Telegramme gaben dem Jubilar Beweise der großen Sympathie, welche er sich während seiner langen Berufsthätigkeit zu erwerben gewußt. Möge es demselben vergönnt sein, bei voller Gesundheit sich noch lange derSchwarzen Kunst" widmen zu können!

Gießen, 28. Juni. Der hiesige Schützenverein errang bei dem gestrigen Eröffnungslchießcn des Mittelrheinischen Verbandsschießens zu Baden-Baden den 5. Becher.

Gießen, 28. Juni. Die erste österreichische Mädchencapelle, welche vor Kurzem in Baden-Baden, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt und heute Montag in Bad Rau- heim concertirt, wird morgen, Dienstag, und übermorgen, Mittwoch, hier in Stein's Garten concertiren. Der gute Ruf, welcher der Capelle vorausgeht, läßt auf recht genußreiche Abende hoffen. Besonders die Soloparthien der kleinen Künstlerinnen sollen, auswärtigen Zeitungsberichten zufolge, großartige sein. Hoffentlich finden die Concerte hier bei unserem kunstsinnigen Publikum Anklang und dürsten ihnen auch hier der verdiente Beifall gezollt werden.

Universität- - Chronik.

.Gießen, 27. Juni. Am Freitag den 25. Juni feierte Herr Geheimer Rath Professor Dr. Wasserschleben das seltene Fest der fünfzigsten Wiederkehr des Tagest da er den Doctorgrad erworben. Der Jubilar hatte Gießen an diesem Tage verlassen, um sich allen beabsichtigten Ovationen zu entziehen, doch ließ die Universität es sich nicht nehmen, dem verehrten Manne, der ihr seit vollen 34 Jahren anaehört, ihre wärmsten Glückwünsche darzubringcn. Eine Deputation, bestehend aus dem Rector, den Mitgliedern der Juristen-Fakultät und dem Dekan der theologischen Fakultät, be­gab sich heute zu dem Jubilar, um demselben sowohl zu dem Feste zu gratuliren, als auch zwei Festschriften der theologischen und juristischen Fakultäten, verfaßt von den Professoren Harnack und Kretschmar, sowie Adressen der Juristcnfakultäten fast aller deutschen Hochschulen, auch Oesterreichs und der Schweiz, zu überreichen. Eine außer­ordentlich große Anzahl von Telegrammen legte überdies Zeugniß ab von der Ver­ehrung, deren der Gefeierte in den weitesten Kreisen genießt, und hatte insbesondere ein Glückwunsch S. K. H. des Großherzogs ihm die Festfreude unendlick erhöht. Möge es ihm beschieden sein, noch recht lange in ungeschwächter Kraft fortschaffen und wirken zu können.

Vermischte-.

Darmstadt, 26. Juni. [X. Mainthal-Sängerfest, 1. Tag.) Seit heute prangt Darmstadt im Fahnenschmuck, um die Sänger des Mainbundes in seinen Mauern zu begrüßen. Prächtiges Wetter und gehobenste Feststimmung scheinen zum Gelingen des Festes beizutragen. Heute Mittag fand die Sitzung der Delegirten statt.. Neber die Beschlüsse gedenken wir in nächster Nummer zu berichten. Abends gesellige Vereinigung der Sangesbrüder im Saalbau, wobei Oberbürgermeister Ohly in schwungvoller Rede die Delegirten begrüßte. Der Bundespräsident, c^eminar-Director Wahl-Friedberg feierte in beredten Worten das deutsche Lied, indem er ausführte: Der deutsche Gesang ist für die Einheit Deutschlands eine Macht geworden, eine wirksame Macht für die Anstrebung dieser Einheit. Lassen Sie uns in Gesinnung und That für Erhaltung des in einer großen Zeit geschaffenen deutschen Reiches und den Ausbau desselben arbeiten, daß spätere Geschlechter mit Stolz auf ihre Vorfahren blicken.

Herr Juwelier Leonhard-Darmstadt brachte, mit Jubel ausgenommen, einen Toast auf Se. Majestät den Deutschen Kaiser aus und stimmte die Musik die Wacht am Rhein an.

Erst in später Stunde trennten sich die Festtheilnehmer mit dem Bewußtsein der Richtigkeit des Spruches:In Glück und Noth ein Deutsches Lied bewahr uns Gott".

Das größte Gewächshaus der Welt dürfte das des Königs von Holland im Schloßpark in Lacken sein. Der Rauminhalt desselben beträgt 45,000 Cubikmeter, die Glaskuppel hat eine Höhe von 30 und einen Durchmesser von 60 Metern. Zwei Leuchtthurmkamine in Gestalt von Minarets verleihen dem Ganzen ein orientalisckes Gepräge. Die Heizung dieses Riesenraumes verlangt eine Röhrenleitung von 5000 Mtr. Länge. Unter den Pflanzen, die dort ausgestellt werden, befinden sich zwei Riesen­palmbäume, von welchen der erste 13 Meter hoch und dessen Krone einen Durchmesser von 8 Metern hat; sein Gewicht beträgt 24,000 Kilogramm. Seine Ueberführung aus den vom König angekauften Gewächshäusern in Enghin verlangte 'ein Gespann von einundzwanzig Pferden. Das zweite Prachtexemplar dieser Art hat eine Höhe von 10Vr Metern.

(König Ludwig II. Jugendliebe.) Die Jugend des Königs war, wie bekannt^ keine fröhliche. In der größten Zurückgezogenheit ausgewachsen, lernte er die Welt und deren Bewohner fast nur aus den Büchern kennen. Infolgedessen baute er sich in seinem Innern eine Jdealgestalt auf, erblickte er in jedem Menschen, zu dem er in Beziehungen trat, ein ideales Wesen, das er liebte. Die ganze Fülle seiner idealen selbstlosen Liebe concentrirte er schließlich auf eine Prinzessin, deren Schönheit mit Recht gerühmt war. Sie erschien ihm als der Inbegriff aller Schönheit und Tugend und war lange Zeit der glänzendste Stern seines Lebens. Als er zur Negierung gelangt war, verlobte er sich mit ihr, er wollte ihr zwei Jahre später die Königskrone auf's Haupt setzen. Wenige Wochen vor der Hochzeit erfuhr er jedoch, daß seine feit zwei Jahren ihm verlobte Braut während ihres Brautstandes ein Liebesverhältnis unterhalten hatte. Daß dieser Schlag des Königs ganze Idealwelt zertrümmerte, daff er ihm den Glauben an die Menschheit, insonderheit an Frauentreue zerstörte, kamr bei seinem Charakter nicht Wunder nehmen. Die Verlobung wurde Knall und Fall ausgehoben und der König zog sick von da ab in die Einsamkeit zurück.

Meinigen gebrauchter Fässer.) Gebrauchte oder Gährfässer wäscht man nach derKl. W. Ztg." nur soviel aus, daß der Schmutz herauskommt; ein übermäßiges Naßinachen ist nicht von Vortheil. Nach dem Reinigen läßt man das Faß zwei bis drei stunden austropfen und giebt einen Schwefeleinschlag mittelst Schwefeleinschlag­spund hinzu, damit der abtropfende Schwefel nicht in das Faß gelangt. Der Schwefel­einschlag brennt in einem Fasse nur so lange, als im Fasse Sauerstoff enthalten. Dcr brennende Schwefel erwärmt die Luft im Innern des Fasses und es entsteht dadurch