Sldmä^liö verlor sich dieser etgenthümliche Körperzustand, ohne daß man zunächst herausbekam, was die Ursache dieser Erscheinung gewesen. An den folgenden Tagen wurden nun die Reste des Diners von der Wirthin den noch dagebliebenen Verwandten und Freunden vorgesetzt, und da bemerkte man, daß sich ein ähnlicher Zustand nach dem Genuß des prächtigen Seefisches einstellte. Ein Arzt, dem man dies mitthellte, veranlaßte eine Untersuchung, durch die constatirt wurde, daß der Fisch vorgerufen angekommen war und daß dieser jedenfalls das Schwitzen her-
— lDer Frtedensengel.j Vor sechs Monaten heirathete der junge Londoner Schneidermeister Thomas Atkinson die 16jährige Augusta Tremer, ein hübsches Mädchen
QU? QrÄS?lb^mC ^brachte Nach Aussage von Nachbarn lebten ole Beiden in allerglucklrchster Ehe. Vor zwei Monaten starb der Vater Atkinsons der Sohn fuhr zum Begräbniß und brachte seine Mutter mit nach Hause die von nun an bei dem Ehepaare leben sollte. Von da ab gab es den ganzen Tag Zank und streit. Die alte Frau forderte ihren Sohn sogar auf, er möge sich betrinken damit er den Muth gewinne, gegen „sein Weib ordentlich aufzutreten". Schließlich flüchtete die junge Frau und nahm Dienste als Bonne unter fingirtem Namen. Ihr Gatte kam ihr jedoch auf die Spur und wollte sie zwingen, zu ihm zurückzukehren. Bei der jetzt stattgehabten Gerichtsverhandlung sagt Augusta Atkinson unter Schluchzen, sie habe ihren Mann gewiß zärtlich geliebt, allein nach der erlittenen Behandlung hieß es sie zum Selbstinorde treiben wenn man sie nöthige, zu ihm zurückzukehren Er habe mit seiner Mutter zu Tische gesessen, ihr setzte man ein paar Bissen in einem Winkel vor und sie könne das nicht ertragen. Die Schwiegermutter, die als Zeugin vernommen wird, betheuert, sie habe in der jungen Ehe stets die Rolle eines Friedens- engels gespielt und ernte nun Undank. Mr. Atkinson, der heute sehr kleinlaut ist
''Nein, Mutter, für den Frieden haben Sie gerade nicht gesorgt!" Kaum waren diese Worte seinem Munde entflohen, als er von der alten Frau zwei schallende Ohrfeigen erhielt, die ihn förmlich zurücktaumeln machten. Der Gerichtsdiener reißt die Frau weg und der Richter sagt: „Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, Ihnen Ihre Frau zuruckzugeben, wenn Sie sich nicht vorher verpflichten, Ihre
V- 3U entfernen." Atkinson reichte seiner Gattin die Hand,
und die Beiden entfernen sich anscheinend im besten Einoerständniß; die Schwiegermutter aber schleudert dem Richter so heftige Beschimpfungen entgegen, daß sie sofort zu acht Tagen Gesängniß verurtheilt wird. ' b 1
I 34V*eitXaneni?nham^IlH f3 erfolgreich während 8 zu Vergleichen führten und sinyen dabet verloren! bucht etwa olos den Arbeltgebern — bte konnten den Schaden natürlich eher auswetzen — sondern Arbeitern selbst. Die 1000 Angestellten der Newyorker Pferdebahnen verloren SÄ! “ S^ungen und smd mit Weib und Kind dem Elend preisgegeben, die wenigen Mitglieder des Executiv-Comits's sich auf Kosten der Arbeiter dre Taschen füllten uni) die großen Herren spielten. DerPräsidentjenes(Somitt“ PjPA Aes großen Diebstahls, den er vor längerer Beit verübt
h? ??a$re.nk der Behörde zu entziehen wußte. Auch das Vorleben der Anderen s mcbtjKcifliief, i^nen die Verwaltung von großen Summen anzuvertrauen.
mnhApn eIo°y ältlicher Junggeselle hatte ein hübsches Dienst
mädchen, das eines Morgens mit folgender Bitte bei ihm eintrat: O bitte geben fl l44 roürbfben SnV/iT ^ute Nacht geträumt, Nummer
144 wurde den ersten Preis in der Staatslotterie gewinnen und ick will das Laas ii?rCrf0UtmUt trnC ^brr gab ihr das Gewünschte und das Mädchen ging, den hip ^°h0en\ 2ße?t?c spater fiel dem Junggesellen zufällig die Ziehungs- seinem Erstaunen fand er, daß die Nummer seines Dienst- madchens mit 500 000 Mark herausgekommen. Rasch entschlossen eilte er nack
b“6 ba§ Mädchen noch nichts ahnte, machte er einen ?CLra ^lan ra0/ "cr .aud) angenommen wurde. In kürzester Frist fand die Trauuna sinls Uh?aa<r? ^ochreitstage fragte der glückliche Gatte: „Sag, Schatz, wo hast Du das Laos, das Du damals für die 10 Mark gekauft?" - , Das L°°?° Das Loos? Das H?rbCin^<m“rrnt^ Sefautft .3* sah auf dem Wege zum Collecteur einen reizenden HM ’ wid-rstehem" - Wer beschreibt seine G^fühlef
... confhuk ü ™ mit der Absicht um, besondere Schirme
m Naßwerden der Tournuren bei Regenwettcr, welches bet der
oQen eineUmehrCrntoC[plr?nrUnl,erh,nbI'c6 8i* verhindern. Die „Tournürenschirme" «ouen eine mehr ovale Form erhalten, so daß dieselben bet ricktiaer Aaltuna einen absoluten Schutz der bedrohten Stelle der modernen Damentoilette gewähren.
Durch die Tournure gerettet wurde dieser Tage in Elsterberg im Königreich Sachsen eine Kellnerin, welche in ein Kellerloch fiel, vor dem gänzlichen Hinabftürren schreibe°n'di? „Ä‘ Nachr."^ T°il°ttengegenstand hangen blieb. Sa
_ or Sch iss-na cd richten.
~ r d^men, 25 October. sPer transatlantischem Telegraph.! Der Vostdamvfer Saale Capt. H Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen wÄcker am
^^ ^kr von Bremen und am 15. October von Eherbourg abgegangen war ist gestern 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. '
m , Ueber den Erfolg der im Jahre 1885 in den Vereinigten Staaten von Nordamerika vorgekommenen Arbeitseinstellungen wird im „Arbeiterfreund" (Organ A?traloeretns für das Wohl der arbeitenden Klassen) Folgendes berichtet: Von 481 Streiks waren 169 oder 35 pEt. erfolgreich für die Streikenden, 85 oder 18 pCt. wurden durch gütliche Übereinkunft beendet und 227 ober 47 pCt. waren erfolglos. Nahezu d^selbe Verhältniß ergibt sich, wenn bie auf Lohnerhöhung gerichteten Streiks Ein in Betracht gezogen werden. Von 307 solcher Arbeitseinstellungen waren 127 ober 41 pCt erfolgreich, 62 ober 20 pCt. endeten durch Vergleich und 118 ober 39 pEt. blieben erfolglos. Von 45 Streiks, durch welche sich Arbeiter gegen Lohnherabsetzungen
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