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Minderheit (Ellenberger, Theobald) hingegen: Beharren auf dem früheren Beschlüsse.
Nach längerer Diskussion wird der Majoritätsantrag gegen 9 Stimmen angenommen.
Nächste Sitzung: Morgen Vormittag 9 Uhr.
Berlin, 26. Mai. Das Abgeordnetenhaus erledigte eine Reihe Petitionen von weniger allgemeinem Interesse vorwiegend nach den Commisssons- Anträgen. Die Petition, betr. Neuregelung der Gesängnißarbeiten, wird nach längerer Debatte nach dem Antrag Bachem „unter Anerkennung einer dem Zwecke der Strafrechtspflege entsprechenden Beschäftigung" der Regierung überwiesen. Morgen findet die zweite Lesung der Communalbesteuerung der Officiere und die dritte Lesung beider Kanal-Vorlagen statt.
— Gutem Vernehmen nach ist betreffs des Heirathsgutes der Officiere nunmehr die Bestimmung ergangen, daß Subaltern-Osficiere statt bisher 1800 künftig 2500 c/1L und Hauptleute 2. Klasse statt bisher 600 künftig 1500 Jl. Jahreseinkommen Nachweisen müssen.
Stuttgart, 26. Mai. Der König ist mittelst Extrazuges über Lyon nnd Genf hier eingetroffen. Am Bahnhofe waren die Mitglieder der königlichen Familie, die Staatsminister, die Generalität rc. zum Empfang anwesend. Das Aussehen des Königs ist ein sehr gutes.
Griechenland.
Athen, 26. Mai. Wie es heißt, begiebt sich der König nach Korfu Ä?.d alsdann in's Ausland. Die Entlassung der Reservisten beginnt heute.
— Trikupis wird heute in der Kammer einen Gesetzentwurf einbringen, wonach die Zahl der Deputirten auf 150 herabgesetzt werden soll.
Türkei.
Konstantinopel, 26. Mai. Der Gesundheitsrath beschloß, die Halle* Nischen Provenienzen vom Continent von der französischen Grenze bi« zum Kap Lenca einer fünftägigen Quarantäne zu unterwerfen. Die bisherige zehntägige Quarantäne gegen die italienische Adriaküste wird aufrecht erhalten.
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Berlin, 26. Mai. Die heute stattgehabte Beerdigung Ranke's erfolgte in feierlichster Werse unter Betheiligung der gesammten Studentenschaft und Kapazitäten der Wissenschaft und Kunst. Eine unabsehbare Wagenreihe wurde von Gala-Equipagen des Kaisers und des Kronprinzen eröffnet; um 5Vr Uhr setzte sich der Conduct in Bewegung, ging über die Linden, den Lustgarten nach der iLophienkirche. Die nächsten Angehörigen folgten zu Fuß. In der Kirche waren anwesend der Kronprinz, der Erbprinz von Meiningen, die Minister Puttkamer und Goßler, zahlreiche Generäle, Offiziere und die Spitzen der städtischen Behörden. Die Trauerrede wurde von Oberhofprediger Koegel gehalten. Nach Beendigung der Feierlichkeit wurde die Leiche nach dem Sophien- kirchhof überführt. Der Kronprinz und der Erbprinz von Meiningen wohnten der Bestattungsfeierlichkeit bis zum Schluß bei.
Berlin, 26. Mai. Der Nedacteur der „Germania", Künemund, wurde wegen Beleidigung der Mitglieder des 3. Civilstnats des Oberlandesgerichts zu Naumburg durch den Artikel „Von Justizwegen Politik treiben", worin das Urtheil im Diäten- proccß kritisirt wurde, zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt.
Erfurt, 26. Mai. Ueber den bei Alkersleben niedergegangenen Wolkenbruch meldet die „Äür. Ztg." ferner: Durch den Wolkenbruch wurden die Fluren von Müllersleben, Bösleben, Alkersleben und Ettischleben verwüstet. In Ettischleben war der Hagel beinahe einen Meter hoch gefallen. In Bösleben wurde ein Damm durchbrochen. In Alkersleben kam ein Besitzer bei der Rettungsarbeit um.
Bremen, 26. Mai. Der neue Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd, „Trave", ist gestern Abend, von Greenock kommend, auf der Weser eingetroffen und wird am 5. Juni seine erste Reise nach Newyork antreten. Schiff und Maschine haben sich auf der Fahrt nach Bremen auf das Glänzendste bewährt.
Madrid, 26. Mai. In der Nitroglycerinfabrik von Alduya (Provinz Valencia) fand eine Explosion von Glycerin statt. Die Fabrik wurde zerstört und 13 Personen getodtet.
Paris, 26. Mai. Der diesseitige Gesandte in Athen, Mouy, begibt sich Freitag wieder auf seinen Posten.
Haag, 26. Mai. In Erwiderung verschiedener Petitionen, betreffend Einführung der Getreidezölle, sprach die Negierung sich bestimmt gegen eine solche Maßregel aus.
Rom, 26. Mai. Cholera - Bericht. In Bari sind 3 Erkrankungen und ein Todesfall, in Venedig 22 Erkrankungen und 12 Todesfälle zu verzeichnen.
Catania, 26. Mai. Die Lava rückt 70 Meter per Stunde vorwärts und hat bereits Morne Nocilla überschritten, das Kloster Nicolosi erreicht und viele Weingärten bedeckt. Die Auswanderung nimmt zu.
Jahresbericht
res Dabrik-Inspectors für das Großherzogthum Hessen für 1885.
(Fortsetzung.)
8. Wirtschaftliche und sittliche Zustände der Ar-eiter-BevSlkerung, Wohlfahrts-Einrichtungen. Verfchiedenes.
Die seit 1872 bestehende gemeinnützige Baugesellschaft in Offenbach unternimmt zu Zeiten des Bedürfnisses in Offenbach den Bau von Arbeiterwohnungen. Die von der Gesellschaft gebauten Häuser enthalten gewöhnlich unten 3 Stuben mit Küche und im Kniestock 3 Stuben. Das Häuferviertel in der Feldstraße besteht aus 61 Arbeiterwohnhäusern mit Hausgärten. Die Häuser werden annähernd zum Selbstkostenpreis gegen Verzinsung, Anzahlung und allmähliche Abtragungen in einer auf längstens 20 Jahre festgesetzten Zeit an Arbeiterfamilien käuflich abgegeben. Die Erfahrungen der Gesellschaft hinsichtlich der Pünktlichkeit der Abzahlungen sind günstig zu nennen, indem dieselbe noch nicht in der Lage war, eines der gebauten Häuser wieder zurück- nehmen zu müssen.
Im Jahre 1885 hat die Gesellschaft 5 Arbeiterwohnhäuser errichtet, welche im Frühjahr 1886 bezogen werden sollen; 1886 wird eine weitere Anzahl erbaut werden. Ueberschüsse über einen Gewinn von 5pCt. werden gemeinnützigen Unternehmungen zugewendet. Auf Anregung der Baugesellschaft hat sich ein Verein zum Zweck der Errichtung eines Volksbades für Offenbach gebildet. Etwa 150 Offenbacher Bürger zeichneten ca. 75000 JL in Antheilscheimm ä 100 JL, die Ballgesellschaft und die Stadt Offenbach bewilligten 1885 Beiträge von je 20 000 für das Bad und es soll in einem bereits erworbenen Anwesen in der Nähe des Mains die Ausführung des Unternehmens im Frühjahr 1886 beginnen. Es ist zu bedauern, daß nicht auch in Mainz, wo Mangel an Arbeiterwohnungen ist und dieselben in vielen Fällen sehr viel zu wünschen übrig lassen, in ähnlicher Weise wie in Offenbach für Arbeiterwohnungen gesorgt wird.
Der Verein gegen Armuth und Bettelei in Darmstadt sucht seit etwa zwei Jahren in cigenthümlicher Weise auf die Verbesserung der Wohnungszustände der ärmeren Klassen einzuwirken. Es wurde zunächst ein altes Haus in einer Gasse der Altstadt für 8000 angekauft und umgebaut. Der Umbau kostete 2720 Jt, Während dcs Umbaues, welcher etwa 2 Monate Zeit erforderte, wurde den Bewohnern der Miethpreis erlassen unter der Bedingung, daß sie sich nicht nur in die durch den Umbau entstehenden Belästigungen zu fügen, sondern auch thunlichst hilfreiche Hand zu leisten hätten. Nach dem Umbau war da, wo matt vorher über dunkle gebrechliche Dreppen und Fluren ging, Lust und Licht geschaffen und durch Helle Gänge tritt man Ji freundliche Wohnungen, Das Haus ist innen und außen reinlich geworden. Das
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Ergebniß des Rechnungsabschlusses war, daß die Micthcr keine höhere Miethe zu zahlen hatten als früher (im Ganzen 790 JLY daß für die Erhaltung der Reinlichkeit und des Bauwerthes Mittel vorgesehen sino und sich das Kapital wie üblich verzinst. Im Laufe des Berichtsjahres wurden noch weitere 3 Häuser in der Altstadt angekauft, umgebaut und vollständig hergerichtet, so daß die Wohlthat zweckmäßiger Wohnungen nunmehr 33 Micthparticn zu Gute kommt, welche von 0,70—4,20 wöchentliche Miethe zahlen. Für jedes der 4 Häuser ist ein besonderer Vermalter bestellt und führen je 2 Damen die Aufsicht.
Durch die Bemühungen des Vereins zur Gründung einer Arbeiter-Eolonie für das Großherzogthum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden konnte die Eolonie auf dem Domänengut Neu-Ulrichstein bei Homberg a. d. O. in Oberhessen, welches pachtweise erworben wurde, am 1. Juli ihre Thätigkeit beginnen. Die Anstalt will arbeits- oder stellenlosen Leuten Arbeit, Verpflegung, Kleider und Werkzeuge bis zur Erlangung von anderweiter Beschäftigung geben und dieselben dadurch von vagirendem Straßenleben abhalten. Unfleißige, der Arbeit Entwöhnte sollen zur Ordnung angehalten und gewöhnt werden. Bei guter Führung erhalten die Colonisten womöglich durch Vermittelung der Anstalt wieder Stellung. Das Gut umfaßt 187,12 Hektare Land. Der Ertrag des Bodens soll durch Drainirung erhöht werden. Jeder Eintretende erhält eine Kleidung, die mitgebrachten Kleider werden gereinigt und desinsicirt. Für die ersten 14 Tage Arbeit wird nicht gelöhnt. Nach dieser Zeit werden je nach Fleiß, Geschicklichkeit und Leistung 20—40 Pfg. per Tag gewährt und beim Weggang, welcher spätestens 3 Monate nach der Ankunft erfolgt, ausbezahlt. Die Anstalt hat 2 Speisesäle, Schlaffäle mit 120 Bettstellen für Colonisten, Schlafräume für Aufseher, ein Gesellschafts- oder Rauchzimmer, Werkstätten für Schreiner und Schuhmacher, Küche, Speise- und Geräthekammer n. s. w. und eine Bibliothek. Der Genuß geistiger Getränke wird nicht geduldet. Vom 1. Juli bis Ende December haben 172 Arbeitslose Ausnahme und Arbeit gefunden, 15 mußten wegen Ueberfüllung abgewiesen werden. Vom 1. Juli bis 31. December fand ein Abgang von 74 Personen statt, so daß ein Bestand von 98 verblieb. Von den Abgehenden ging ein großer Thcil durch Vermittelung der Eolonie in Stellungen. Die Zuzügler werden mit landwirthschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Die unter denselben befindlichen Handwerker fertigen Kleider, Schuhe und andere Jnventargegenstände für die Eolonie. An vielen Orten des Groß- herzogthums wurden Verpflegungsstationen, theilweise mit Arbeitsnachmeisungsstelle verbunden, für mittellose Durchreisende eingerichtet.
Mit den Erhebungen über die Sonntagsarbeit wurde die Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein seitens der Großherzoglichen Regierung beauftragt.
Die seit dem Inkrafttreten des Unfallversicherungsgesetzes und der Bildung der • Berufsgenossenschaften verflossene Zeit ist noch zu kurz, um von den Wirkungen des Gesetzes berichten zu können. Nach gemachten Wahrnehmungen werden von den Vertrauensmännern der Berufsgenossenschasten Fabriken nur bet schweren Unfällen besucht, und es wird daher seitens der Vertrauensmänner ein großer Einfluß auf die Unfallverhütung wohl zunächst nicht ausgeübt werden. Der Fabrik-Jnspector wird deshalb in den Fabriken, wie seither, Maßregeln zur Unfallverhütung anordnen müssen. Die wohlthätigen Folgen des Gesetzes werden sich jedoch insofern auch auf den Fabrik- Jnspector äußern, als derselbe wohl nicht mehr zur Abgabe zahlreicher Gutachten in leidigen Haftpflichtprozessen in Anspruch genommen werden wird. Bei den Berufsgenossenschaften kommt eine große Anzahl von Unfällen ganz unbedeutender Art zur Anzeige. Die Anzeige hat durch den Arbeitgeber binnen zwei Tagen nach dem Tage eines Unfalls zu erfolgen. Diese auch für die leichten Unfälle geltende kurze Anzeigefrist ist die wahrscheinliche Ursache der Anzeige so vieler Unfälle unbedeutender Art, da sich innerhalb der gegebenen kurzen Frist die Folgen eines Unfalls meist nicht ermessen lassen.
Die Wirkungen des Krankenkassengesetzes würden sich am besten aus einer sachgemäßen Statistik des Krankenkassenwesens im Großherzogthum erkennen lassen. Zur Aufstellung einer solchen hat der Fabrik-Jnspector weder das Material noch die Zeit. Aus vereinzelten Wahrnehmungen beim Besuch eines Theils der Fabriken eines ausgedehnten Aufsichtsbezirks können allgemeine Schlüsse nicht gezogen werden. Das Krankenkassengesetz legt den Arbeitgebern Pflichten auf, an deren Erfüllung man sich mit der Zeit gewöhnt hat. Besonders die An- und Abmeldepflicht erfordert fortwährend Aufmerksamkeit der Arbeitgeber oder ihrer Bediensteten. Sie müssen sich stets vergewissern, ob jeder ihrer Arbeiter Mitglied einer Krankenkasse ist. Bedeutende Ausgaben verursacht manchen Betriebskrankenkassen in Krankheitsfällen die ärztliche Behandlung solcher Arbeiter, welche vereinzelt in vom Sitz des Betriebs entfernten Ortschaften wohnen, und es ist schon die Frage aufgetaucht, ob nicht durch statutarische Bestimmung für solche Betriebskrankenkassenmitglieder an Stelle der gewöhnlichen Leistung der Kasse (freie ärzliche Behandlung und Krankengeld) der volle Lohn nach § 3 Abs. 2 des Krankenkasfengesetzes treten könne. Die mir in zwei Fabriken mit vorzugsweise weiblichem Arbeitspersonal geäußerte Befürchtung, daß die Unterstützung nicht verheiratheter Wöchnerinnen durch die Krankenkasse einen nachtheiligen Einfluh auf die Sittlichkeit ausübe, indem die Arbeiterinnen der Verführung schwächeren Widerstand entgegensetzen würden, erscheint mir nach vielen Erkundigungen in anderen Fabriken mit vielem weiblichen Personal in den verschiedensten Theilen des Landes nicht begründet.
In 3 von den besuchten Fabriken werden nur solche Arbeiter ausgenommen^ welche Mitglieder von freien Hilfskassen sind, während in 2 anderen Fabriken die Krankenkassenbeiträge vollständig von den betr. Arbeitgebern geleistet werden. In einer Cigarrenfabrik zahlen etwa 50 ältere männliche Arbeiter feine Beiträge zur Fabrikkrankenkasse, da deren Beiträge aus einem vorhandenen Kapital gezogen werden können». ____________________________________(Fortsetzung folgt.)___________________
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r. Bettenhausen, 25. Mai. Angeregt durch die Ausführungen des Herrw Amtnmnns Nover gelegentlich des Vortrags des Großh. Herrn Hofgärtners Noack am 16. Mai conftituirte sich am vorigen Sonntag im „Solmser Hof" zu Hungen ein landwirthschaftliches Kränzchen für Hungen und Umgegend. Es waren zu diesem Zwecke eine Anzahl Landwirthe unserer Gegend durch den Director des landwirthschaft- lichen Bezirksvereins Gießen, Herrn Amtmann Nover, druckschriftlich eingeladen worden, welche fast alle dieser Einladung — trotz der tropischen Hitze, welche zur Zeit herrschte — Folge leisteten, ein sicheres Zeichen, daß mit dieser Gründung einem „wirklichen und lange gefühlten Bedürfnisse" Rechnung getragen wurde.
Die Versammlung wurde eröffnet durch den provisorischen Vorsitzenden, Herrn Bürgermeister Bender von Hungen. Derselbe begrüßte die Versammlung und stellte sofort die Berathung der Statuten auf die Tagesordnung. — Nach einer kürzeren Debatte über Eintrittsgeld oder Nicht-Eintrittsgeld, an der sich besonders die Herren Lehrer Repp zu Villingen, Bürgermeister a. D. Zimmer daselbst, Bürgermeister Bender und Pachter Baron v. Oven zu Hungen rege betheiligten, wurden die Statuten — ihrem Inhalte nach — in folgender Weise angenommen:
„Der landwirthschaftliche Verein für Hungen und Umgegend ist eine freie gesellige Vereinigung, in welcher vorzugsweise landwirthschaftliche und mit der Land- „wirthschaft in Verbindung stehende Fragen zur Besprechung gelangen sollen. Mitglied „kann jeder Landwirth, besonders aber auch jeder Freund der Landwirthschast werden. „Jedes Mitglied zahlt 50 H einmaliges Eintrittsgeld und 1 JL jährlichen Beitrag zur „Vereinskasse. — Die Versammlungen finden in der Zeit vom 1. October bis „30. April monatlich einmal statt. Der Vorstand bestimmt den Ort und die Beit der „nächsten Zusammenkunft." ,
Es wurde dabei erwähnt, daß nicht allein Hungen als Ort der Zusammenkünfte m s Auge zu fassen sei, sondern daß besonders die Orte, welche die größere Anzahl Veremsmitglieder aufroelfen können, hierin den Vorzug haben sollen. Für den Sommer sind nach Ermessen des Vorstandes Ausflüge auf größere Hofgüter, in con- solidirte oder sonst gut cuftivirte Gemarkungen vorgesehen. Jedes Mitglied erhält zu jeder Versammlung ein gedrucktes Einladeschreiben des Vorstandes durch die Post zugestellt.
(Sine besondere Annehmlichkeit wird ein in der Versammlung aufzustellender fogen. ,,#ragcfaiten" den Mitgliedern bieten. Derselbe wird in der Weise zu benutzen sein, daß die einzelnen Mitglieder Fragen, welche sich in ihrer Wirthschaft aufwerfen und über welche sie sich nicht klar werden können, auf einen Streifen Papier schreiben und ohne Unterschriften versehen (also ohne Nennung der Namen) in diesen Kasten werfen, um in nächster Versammlung die Beantwortung dieser Fragen durch den Vor-


