Ausgabe 
28.3.1886 Erstes Blatt
 
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Laut den heutigen Nachrichten aus Charleroi dehnte sich der Strike fast auf das ganze dortige Kohlengebiet aus infolge Einschüchterung anderer Sinkender, welche umherziehen. Bei den Gruben in Ehatelineau, Forges und Agos fanden Zusainmen- stöße mit der Gensdarmerie statt; es gab 5 Schwerverwundete. Von Tournay, Namur und Antwerpen treffen Truppen ein.

Brüssel, 26. März. DerJndependance belge" zufolge fanden im ganzen Kohlenrevier von Charleroi ernste Ruhestörungen statt. Banden von Strikenden drangen in die Kohlengruben, Walzwerke, Glashütten und Gießereien ein und thaten den nicht strikenden Arbeitern Gewalt an. Sie zerstörten in Lodelinart, Verrerie, Modron und Dordolet alles. Die Truppen zur Herstellung der Ordnung sind un­zureichend.

Charleroi, 26. März. Die in der Umgebung der Stadt belegenen Hütten­werke und Metallfabriken, in welche die strikenden Arbeiter eiugedrungen sind, hörten zumeist auf zu arbeiten. In den Kohlengruben Maubourgs wurden die Gruben­arbeiter durch die Strikenden am Fortarbeiten' gehindert. Eine große Anzahl Glas­hütten wurde geplündert. In Ehaldineau fum es zwischen den Strikenden und der Gensd?.rmerie zu einem thätlichen Zusammenstoß, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Zum Schutze der Stadt, wo heute mehrfach Schlägereien mit Strikenden vorkamen, sind weitere 500 Mann Infanterie und eine Eskadron Lanciers eingetroffen. Dieselben wurden nach den Eingängen der Stadl und anderen Punkten dirigwt. Die Brücken, theilweise auch die Stadteingänge, wurden von der Bürgergarde bewacht. Menschenansammlungen wurden an mehreren Punkten zerstreut. Von einer der größten Glashütten der Umgegend wird gemeldet, daß sie in Flammen stehe.

Die Brauerei Binard, die Holzwaarenfabrik Piette in Ehatelineau, sowie die Glashütte Bundoux in Jumet sollen in Flammeiz stehen.

Lüttich, 26. März. Die Lage hier und in der Umgegend hat sich erheblich ge­bessert. In den Kohlengruben zu Seraing, Flemalle, Jemappe und Tilleur herrscht Ruhe. Die Zahl der Strikenden hat abgenommen.

Die Gensdarmerie nimmt zahlreiche Verhaftungen bettelnder und be­waffneter Striker vor. In allen Gemeinden patrouillirt die Vürgergarde, um die Bewohner zu schützen. Ein Unterofficier und drei Gemeine wurden wegen Jn- lubordination verhaftet.

Lokale-.

Gießen, 27. März. > Sitzung Großherzoglicher Handelskammer Gießen vom 21. Februar 1886.] Gegenwärtig waren die Herren Silbereisen, Katz, Koch, Scheel, Zinßer.

Es wurde beschlossen, eine Petition gegen die Branntwein-Monopolvorlage nun­mehr auch an den Reichstag zu richten. Der Petition soll der Inhalt der diesbezüg­lichen Eingabe an die Großherzogliche Staatsregierung zu Grunde gelegt werden. Die Redaction der Petition an den Reichstag wurde zum Zweck der Vornahme ver­schiedener Abänderungen gegenüber dem Inhalte der Eingabe an die Staatsregierung einer Commission, bestehend aus Herrn Silbereisen und Katz, übertragen.

Auf eine Anfrage des Vororts der hessischen Handelskammern hinsichtlich der Stellungnahme zu der projectirten Erhöhung des Wollzolles beschließt die Kammer, dem Vororte die Mittheilung zu machen, daß sie sich gegen ein derartiges Project aus­sprechen müsse.

An die Kammer erging die Einladung zur Beschickung der am 12. und 13. März l. Is. stattfindenden Sitzung des Deutschen Handelstags und sollen die Beschickung und die Gegenstände der mitgetheilten Tagesordnung in der nächsten Sitzung zur Berathung kommen.

Dem Präsidium des Deutschen Handelstags wird auf sein Ersuchen die Eingabe der Handelskaminer an die Staatsregwrung und den Reichstag, das Branntwein­monopol betr., zur Kenntnißnahme mitgetheilt.

sSitzung Großherzoglicher Handelskammer vom 8. März 1886.] Gegenwärtig waren die Herren Silbereisen, Heichelheim, Katz, Klingspor, Scheel, Zinßer.

Es wurde beschlossen, den ain 12. und 13. März tagenden Deutschen Handelstag zu beschicken und Herr A. Katz zum Vertreter der Handelskammer auf dem Handels­tage gewählt.

Herr Katz wurde ferner beauftragt, der Besprechung der Vertreter verschiedener Handelskammern, betr. die Kanalisation der Fulda, bei Gelegenheit des Zusammen­tritts des Handelstags beizuwohnen.

Der Redaction derHessischen Volkszeitung" sollen auf ihr Ersuchen die Aus­züge aus den Sitzungsprotokollen der Handelskammer in gleicher Weise, wie den beiden anderen hiesigen Blättern mitgetheilt werden.

Von dem Herrn Staatssecretär des Reichspostamts geht der Handelskammer ein Circular zu, in welchem die Handelskammern um ihre Mitwirkung zur Beseitigung der Hindernisse ersucht werben, welche sich der Abwickelung des Postbestellungsdienstes in Folge ungenauer und unvollständiger Abfassung der Adressen entgegenstellen. Der Inhalt des Circulars ist folgender:

Seitens der Reichspostverwaltung ist schon wiederholt in den öffentlichen Blättern darauf hingewiesen worden, wie sehr die ordnungsmäßige Abwickelung des Postbestellungsdienstes durch die Sendungen mit mangelhaften und unvoll­ständigen Aufschriften beeinträchtigt werde. Leider haben diese Bemühungen der Verwaltung zu einer Besserung des bezeichneten Uebclstandes nicht geführt; im Publikum scheint vielmehr die Ansicht immer mehr Boden zu gewinnen, daß bei Abfassung der Adressen auf Genauigkeit und Vollständigkeit ein besonderer Werth nicht zu legen sei, da es der Post schon gelingen werde, dm richtigen Empfänger zu ermitteln. So ist es ru erklären, daß die Zahl der mangelhaft adressirten Post­sendungen in einem geradezu erschreckenden Umfange zugenommen hat. Allein beim Stadtpostamt in Berlin gehen täglich mehr als 8000 Briefe rc. mit unvoll­ständiger Aufschrift ein; ähnlich ungünstige Wahrnehmungen sind bei allen übrigen Postanstalten in größeren Orten des Reichs-Postgebiets gemacht worden. Durch das Anwachsen dieser Sendungen ist ein empfindlicher Rothstand im Postbe­stellungsdienste hervorgerufen worden, der im eigenen Interesse des Publikums dringend der Abhülfe bedarf.

Auf der einen Seite wird das Destellungsaeschäft verlangsamt, da die Ver­vollständigung der Adressen sehr viel Zeit uno Mühe erfordert und zu diesem Zwecke besondere Beamten beschäftigt werden müssen. Auf der anderen Seite ent­stehen durch mangelhaft beschaffene Aufschriften für den Absender stets Nachtheile. Entweder kann die Sendung, deren Aufschrift verschiedene Rückfragen, bezw. das Nachschlagen von Adreßbüchern ?c. erforderlich macht, nur mit erheblicher Ver­zögerung dem Empfänger zugeführt werden, oder sie wird überhaupt unbestellbar. In Berlin bleiben trotz der umfangreichsten und sorgfältigsten Ermittelungen, welche in Bezug auf jede solche Sendung vorgenommen werden, täglich mehr als 1200 Briefe und Drucksachen unanbringlich.

Eigcnthümlicherweise geben gerade die aus kaufmännischen Kreisen her- rührenden Briefe rc. der Post zu Magen über Unvollständigkcit der Adressen besondere Veranlassung. Gestützt auf diese Warhuehmung und da durch die unmittelbare Einwirkung der Verwaltung auf das Publikum bisher ein sichtbarer Erfolg nicht erzielt wocden ist, beehre ich mich an die Großherzoglich Hessische Handelskammer das Ersuchen zu richten, Ihren Einfluß gefälligst dafür zu ver­wenden, daß die Geschäftswelt zu besseren Gewohnheiten bei Herstellung der Brief­aufschriften übergebt.

In vielen Fällen ist allerdings der Absender nicht im Stande, eine genauere, den Anforderungen entsprechende Aufschrift der Sendungen herzustellen, da der Empfänger es vorher unterlassen hatte, die nöthigcn Angaben hierzu zu liefern- Dies trifft namentlich in ganz besonderem Maße für den Handelsstand zu- Denn es wird in Deutschland im kaufmännischen Verkehr noch immer nicht allgemein die zweckmäßige Hebung befolgt, in der Unterschrift oder im Vordruck am Kopfe der Geschäftsbriese, Wechsel. Rechnungen, Ankündigungen, auf der Außenseite der Briefe u. s. w. der Firmenbezeichnung eine Angabe über die Lage der Wohnung bez. der Geschäftsräume des Absenders nach Straße und Hausnummer hinzu­zufügen. Es gilt dies vorzugsweise von den Inhabern kleinerer Geschäfte, von neu entstandenen und weniger bedeutenden Firmen Um den Anschein zu erwecken, als sei ihr Geschäft ein allgemein bekanntes, vermeiden derartige Geschäftsinhaber nicht selten absichtlich, in ihrem Briefoerkehr neben ihrer Firmenbezeichnung eine nähere Angabe zu machen- Hierzu kommt außerdem, daß in der Geschäftswelt

vielfach die irrthumliche Ansicht besteht, die in das Handelsregister eingetragenen Handelsfirmen hätten ein Vorrecht auf die Empfangnahme der Postsendungen mit unbestimmten Aufschriften. Ein solches Vorrecht besteht indeß nicht und kann ohne Schädigung begründeter Rechte anderer Empfänger und schon mit Rücksicht auf die gebotene Wahrung des Briefgeheimnisses nicht einge< räumt werden-

In diesen Verhältnissen ist allerdings nicht der alleinige Grund für die mangelhafte Beschaffenheit der Briefaufschriften zu suchen- In vielen Fällen liegt ein unmittelbares Verschulden der Absender vor, welche ihrerseits sich nicht immer hinreichende Mühe geben, die richtige Adresse der Empfänger zu ermitteln und anzuwenden. Die Versender von Drucksachen, enthaltend Ankündigungen und Ge- schäftsanzeigen verschiedener Art für Beamte, Offiziere rc- entnehmen meistentheils deren Namen re. veralteten Adreßbüchern, Beamtenkalendern, Ranglisten u-s- w. und ziehen es vor, die Wohnungsangabe in der Aufschrift ganz wegzulassen, in der Annahme, daß die Empfänger inzwischen die Wohnung geändert haben könnten. Ja es wird vielfach von den Auflieferern die Wohnunasangabe absichtlich unter­lassen, weil die Herstellung von Briefaufschriften mit Nennung-cher Straße und Hausnummer mehr Zeitaufwand erfordert. Besserung in diesen Verhältnissen kann mir herbeigeführt werden, wenn im Publikum die Ueberzeugung Platz greift,, daß dasselbe in erster Linie die Verpflichtung habe, die Aufschriften so bestimmt und vollständig abzufassen, daß über die Person des Empfängers Zweifel nicht aufkommen können.

Rach dieser Richtung hin eine Einwirkung auszuüben, dazu dürften die Handelskammern vorzugsweise in der Lage sein. Ich zweifle nicht, daß in den geschilderten Zuständen Wandel geschaffen werden würde, wenn die Handels­kammern auch hierin, wie dies bereits in früheren ähnlichen Fällen bereitwilliger^ weise geschehen ist, der von der Reichs - Postoerwaltung gegebenen Anregung, freundlichst entsprechen wollten.

v. Stephan."

** Gießen, 27. März. sLiebig - Denkmal.] Aus dem Ergebniß einer all­gemeinen Subscription sollen in München und in unserer Stadt Denkmäler errichtet werden zu Ehren des berühmten Chemikers Freiberrn Justus von Liebig, der sich besonders in Gießen hohe Verdienste um die Wissenschaft erworben hat. Das von Fritz Schaber in Berlin entworfene Modell ist in der Aula des Universitätsgebändes ausgestellt und verspricht ein würdiges Monument, welches vor der Universität seinen Platz finden soll.

Ein Granitsockel von beträchtlicher Höhe mit der Inschrift:Justus Liebig, Gießen 18241852 trägt die Statue, welche in Bronce ausgeführt werden soll, wie die beiden allegorischen Figuren zur 'Rechten und zur Linken des Piedestals. Die weibliche Gestalt rechts mit Sichel, Kornbündel und Füllhorn stellt die Landwirthschaft dar, während wir links eine andere weibliche Gestalt mit einem aufgeschlagenen Buche und einem Bilde, von dem sie soeben den Schleier- gezogen, finden, in dieser ist die Wissenschaft zu erkennen.

Das Ganze macht einen erhabenen Eindruck und zeugt von sauberer Aus­führung sowohl wie von genialer Auffassung, mit welcher der Meister seinen Entwurf vorbereitet hat.

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Gußeisen.

Wenn ein hervorragender Mann durch ein Standbild ausgezeichnet zu werden verdient, so ist es Liebig; denn sein Wirken in Gießen erhob die hiesige Universität zu einem Centralpunkt des chemischen Studiums, nachdem er im Jahre 1826 aus eigenen beschränkten Mitteln das erste chemische Laboratorium für experimentellen Unterricht errichtet hatte.

Er hat der Chemie in Deutschland die Stellung erworben, welche sie jetzt ein; nimmt, durch ihn ist man zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Chemie nicht nur eine Experimentirkunst, sondern eine Wissenschaft ist, die unbedingt gelehrt und gelernt werden muß.

Seit 1839 beschäftigte er sich besonders mit dem Studium der Ernährung des Pflanzen- und Thierkörpers. Er wies die Bedeutung der Mineralstoffe für Pflanzen und Ackerbau überzeugend nach, stellte die Rolle der organischen Substanz im Boden fest, und wurde der größte Reformator des Feldbaues in diesem Jahr­hundert.

Seine Untersuchungen über das Fleiscb und über die Zusammensetzung der Muskelfaser wurden auch für das praktische Leben wichtig, insofern sich daran die Darstellung des Fleischextractes knüpfte. Wohl nie hat sich ein Gelehrter so eingehend mit der praktischen Verbesserung des materiellen Menschenlebens befaßt wie Liebig. 1845 ward er in den Freiherrnstand erhoben. 1852 folgte er einem Rufe nach München, woselbst er, nachdem er lange Jahre als Präsident der Akademie der Wissen­schaften fungirt hatte, am 18. April 1873 starb.

In Nr. 72 d. Bl. brachten wir unter Universitäts - Chronik die Nachricht, daß Herr Professor Keßler von Graz nach Jena berufen fei. Ein Leser unseres Blattes theilt uns nun berichtigend mit, daß der Name des Herrn nicht Keßler, sondern Keßel sei. Privatdocent Dr. Jean Keßel war in den 60er Jahren ein flotter Student in Gießen und Mitglied des CorpsTeutonia" gewesen.

Gießen, 28. März. Ein Milchverkäufer, der seine Kundschaft mit zu stark gewaschener Milch versorgte, wurde heute früh polizeilich .abgefaßt; 63 Liter Milch wurden ihm confiscirt und der Kleinkinderbewahranstalt überwiesen.

Handel und Derkehr.

Gießen, 27. März. Auf dem heutigen Marti kostet- - Butter per Pfund VL 0.85-0.95, Hühnereier 2 Stück 90 H, Enteneier St. 56 Käse pr. St. 59 4. Kasematte 30 H, Erbsen pr. Liter 22 4, Linsen 30 H, Tauben per Paar 0,85 bis 1,00 4' Hühner per Stück JL 1.001.50, Hahnen pr. Stück JL 1.201.70, Ersten per Stück v*l 1.802.20, Ochsenfleisch per Pfund 6264 H, Kuh- und Rindfleisch 5456 H, Schweinefleisch 5260 4, Hammelfleisch 5066 4, Kalbfleisch 4550 4, Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.704.50, Milch per Liter 1218 4, Zwiebeln per Centner JL 8.00-0.00.

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J. 6. Rumpf, Wagenbauer, Frankfurt a/M., Eisernehand 18. 1344

Auszug aus bett Standesamtsregistern des Standesamts Gieße».

Aufgebote.

März: 23. Bernhard Salzmann, Glaser, mit Christiane Johanna Henriette Stamm. 24. Hermann Karl Georg Klein, Gutsbesitzer von Dachsloch mit Wilhelmine Johanna Louise Schmidt dahier.

Eheschließungen.

März: 24. Leinweber Leonhard Gerbing mit Anna Katharina ©ringel. 24. Kaufmann Otto Ewald Spannagel zu Lennep mit Marie Wilhelmine Fischer dahier. 26. Eisendreher Christian Rau dahier mit Anna Marie Eleonore Ziegler von Frankfurt a. M.

Geborene.

März: 17. Dem Vicefeldwebel Jacob Rauh eine Tochter, Franziska. 18. Dem Taglöhner Karl Schmehl eine Tochter. 20. Dem Cigarrenarbeiter Philipp Weiß ein Sohn, Heinrich Ludwig. 21. Dem Korbmacher August Werner eine Tochter, Julie. 21. Dem Schuhmacher Friedrich Schäfer ein Sohn, Ferdinand Michael. 22. Dem Schreiner Ludwig Rohrbach ein Sohn, Karl. 22. Dem Postassistent Christian Christoph Löwer ein Sohn, Christian Heinrich Wilhelm Albert. 22. Dem Uhrmacher Martm Vogt eine Tochter. 24. Dem Schreiner Wilhelm Bender ein Sohn, Wilhelm.

Gestorbene. , _

März: 20. Karoline Elisabcthe Mathilde Schumann, 1 Monat alt, Tochter des Schlossers Wilhelm Schumann. 21. Marie Zeidter, geb. Hill, 34 Jahre alt, Ehefrau des Schmieds Georg Zeidter. 21. Heinrich Justus Beinhauer, 10 Monate alt, Solin des Wagenrevisors Justus Beinhauer. 22. Taglöhner Ludwig Kloos, 36 Jahre alt.

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