Bezeichnung der Druckschrift.
Bezeichnung der Druckschrift.
1885.
Reichstagswahl empfehlende Flug-
4. März.
30. October.
21. März.
1. November.
30. März
31. März.
16. April.
11. M-i.
29. Mai.
3. Juni.
4. Juni.
6. Januar.
9. Juni.
12. Ju«i.
« Das
wieder aufgehoben.
Datum Bekanntmachung des Verbots.
1885.
5. Januar.
Mündcn'erschienene und von M. Ernst in München gedruckte Flugblatt mit der Unterschrift: „Mehrere Wähler des 12. Wahlkreises Göttingen- Münden."
hochgchalten."
13 Januar. 653. Die Druckschrift: „Das Recht auf ' ** Arbeit oder kritische Beleuchtung
unserer capitalistischen Productions- weise", Son einem Socialdemokraten.
30 Januar. 654. Die Druckschriften: a. „Die Fliegen und Spinnen", herausgegeben von dem National-Executiv-Comits der socialistischen Arbeiter-Partei; b. „Reporter und Socialist", ein Gespräch über Ziele und Wege dcs Socialismus, von Alexander Jonas, herausgcgcben vom National - Executiv - Comite der socialistischen Arbeiter-Partei, New- York 1884.
31. Januar. 655. „An die jungen Leute" von Peter Krapotkin; aus dem Franzoftschen übersetzt von Frau I. Schultze, New- York, Verlag von Moritz Bachmann.
11. Februar. 656. Die bei Wörlein u. Eo.inNürn- y berg erschienene Druckschrrft von
KarlFrohme: „Die nationale Mission der deutschen Socialdemokratic."
Hardt."
7 November. 645. Das Verbot der II. Auflage der Druckschrift: „Die freie Gesellschaft." Eine Abhandlung über Principien und Taktik der kommunistischen Anarchisten. Nebll einem polemischen Anhang von Johann Most, 50 Erste Straße, New-York. Im Selbstverläge des Verfassers. Druck von Samisch und Goldmann, 190William St. N.-Y. 1884" wird auf die in demselben Verlage erschienene III. Auflage dieser Druckschrift und auf , alle etwa ferner noch folgenden Auflagen derselben ausgedehnt.
„ 646. Die Druckschrift: „Mucker-, Pfaffen-
und Königsschwindel (zur Naturgeschichte der Volksausbeuter)", welche mit den Worten schließt: „Vernichten wir die Infame! Konstantin", ohne Angabe des Verfassers oder Herausgebers, des Druckers und Verlegers.
10. November. 647. Das Flugblatt: „An die Wähler im 3. hamburgischen Netchstagswahl- kreise", unterzeichnet: „Mehrere Arbeiter", ohne Angabe des Druckers, Verlegers oder Herausgebers.
24 November. 648. Das von der Schweizerischen Genossenschafts - Druckerei Hottingen- Zürich gedruckte Flugblatt mit der Ueberschrift: „Daß Keiner zu kurz komme! Ersatz für das Gestohlene."
Datum
der Bekanntmachung des Verbots.
1885.
Liebknecht.
650. Die Druckschrift: „Briefe einer Nihilistin", mit erklärenden Anmerkungen versehen, aus dem Französischen übersetzt und nebst einer kurzgefaßten Geschichte des Nihilismus herausgegeben von F. Stolz, Rechtsanwalt in Appenzell, Buchdruckerei von Gebr. Meyer in Schaffhausen, 1884.
651. Die Druckschrift: „Der Normal- Arbeitstag" von Aug. Geib.
12. Januar, 652. Die Druckschrift: „Das Verbot der Süddeutschen Post", Gedicht in 6 Strophen", beginnend mit den Worten: „Ja sie hat stets das Banner
1885
16. Februar. 657. Das 3. Heft der Druckschrift : „Vorwärts! Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk." Zürich. Verlag der Volksbuchhandlung in Höttingen. 1885.
658. Die Druckschrift: Gott und der Staat", Dien et l’etat, von Michael Bakunin, übersetzt von Moritz Bachmann, Philadelphia, Verlag der Gruppe II. I. A. A. (H. Grau,
>7 October. 630. Die Druckschrift: „An die Wähler des Wahlkreises Mamz-Oppenhetm. Mitbürger! Wähler!" überschrieben, beginnen? mit den Worten „Nächsten Dienstag, den 28. October" u. s. w , unterzeichnet von dem Wahlausschüsse der sozialdemokratischen Partei, Druck von Dietzel und Schwenk
ßQi Die Flugblätter: a. An die Wähler des Reichstagswahlkreises Mülheim, Wipperfürth, Gummersbach, beginnend mit den Worten: „Nur noch etliche Tage und die Arbeiter, ' Handwerker und Kleinbauenr haben wiederum ihre Stimme abzugeben an der Wahlurne", unterschrieben:
Das Arbeiterwahlcrmite." Druck u. Verlag von J.H.W. Dietz in Stuttgart. b. An die Reichstagswahler in Stadt und Land, beginnend mit den Worten: „Auf zur Wahl" und der Unterschrift: „Das ArbeUerwahl- comite", angeblich im Verlage der Schweizerischen Genossenschaftsdruckerei Hottingen-Zürich.
632. Der mit der Ueberschrift: „An die " Wähler des Wahlreises Mülhauftn"
versehene und mit den Worten: „Wir erwarten überhaupt von jenemFreunde unserer Sache, daß er das Mögliche ziim Siege unseres Kandidaten beitrage" schließende, die Reichstagswahlen betreffende sozialdemokratische Wahlaufruf, gedruckt in der Schweizerischen Genossenschafts - Druckerei Hottingen-Zürich.
28. October. 633. Das Flugblatt ^llt der Ueberichrift. „Noch einmal." „Wähler des 14 hannoverschen Wahlkreises! und mit der Unterschrift: „Das Arbeiter- Wahlcomite. P. Suchandtke in Celle, gedruckt von W. Großgebauer tn
634. Das Flugblatt mit der Ueberschrift: An die Wähler Württembergs , beginnend mit den Worten: „Nur noch wenige Tage trennen uns rc. und mit den Schlußworten: „Viele socialistische Wähler. I. A.: Karl Aichhorn", Verlag von Karl Alchhorn, Druck von I. H. W. Dietz in Stutt-
Zürich."
667. Das inKonstanz verbreiteteFlugblatt: „Arbeiter, warum seid ihr arm?" oder: Wie kann Euch am Sichersten aus Euer Bedrängnitz geholfen werden?", als Abdruck eines in Nr. 16 der in Hottingen-Zürich erscheinenden periodischen Druckschrift „Die Arbeiterftimme" vom 18. April 1885 enthaltenen Artikels, in Vollzug des gegen diese letzte Druckschrift längst ergangenen Verbots.
668. Das in Rathenow, Kreis Wefthavel- land, verbreitete, von G. Kresse tn Rathenow verlegte und in Form eines Plakats von I. H. W. Dietz Hamburg gedruckte Flugblatt, welche- die Ueberschrift: „An die Burger Rathenows! führt, mit den Worten: „Bürger von Rathenow" beginnt und die Unterschrift: „Die streikenden Maurer und Zimmerer" trägt *)
669. Die nachstehend genannten, tn holländischer Sprache abgefaßten Druckschriften: 1) De Pylatustype of de Twijfelaar. Voordracht van F. Do- mela Nieuwenhuis. 2) De Petrui- type of de Zwahke. Een Vordracht van F. Domela Nieuwenhuie, uit- gegeven door de Vereenigung Ter k bevordering der Vrije Gedachte te
Verbot wurde uni er in 24.. Juni 1885
635. Die Druckschriften: a. „Ferdinand Lasalle's gesammelte Reden und Schriften", New-York, Verlag von Wolff und Höhne 386 E 4th Str. und resp. 386 Oft 4 St. - Buch- druckcrci von Schärr und Frantz, 133, 3 Str. New-York, — Lieferung 20—27, b. „Hepner's Deutsch-Amerikanische Arbeiter - Library", Heft. I, enthaltend: A. Bebel, die Ziele der Arbeiterbewegung (mit dem Bildmß des Verfassers), New-York 183, A. D. Hepner, Publisher 139 Chatham Str., als socialistischen Tendenzen in einer den öffentlichen Frieden und die Eintracht der Bevölkcrungsklassen gefährdenden Weise dieißmd.
636. Der: „Das Central-Wahlcomitä der ' Arbeiter-Partei" unterzeichnete, vom October 1884 datirte, mit den Worten: „Nur noch eine kurze Spanne Zeit trennt uns noch von dem Tage" rc. beginnende und von Heinrich Oehme in Bremen verlegte, von A. Vogel und Cie. in Braunschweig gedruckte Wahlaufruf: „An die Wähler des 2 hannoverschen und 2. olden- burgischen Reichstags - Wahlkreises."
637. Der Wahlaufruf mit der Ueberschrtft: An die Wähler Württembergs!" und unterzeichnet: „Viele socialistische Wähler. I. A.: Karl Aichhorn" Verlag von Karl Aichhorn. Druck von I. H. W. Dietz in Stuttgart.
29. October. 638. Die Druckschrift überschrieben: „Mitbürger ! Wähler!", beginnend nut den Worten: „Die hessischen Behörden haben rc.", unterzeichnet: „Das socialistische Wahlcomitö , Druck von Dietzel und Schwenk (Mainzer Nachrichten).
639. Das im Verlage von H. Beckemeyer in Herford erschienene, bei M. Ernst in München gedruckte Flugblatt: „An die Wähler des Wahlkreises Herford-Halle. Wähler! Arbeiter in Stadt und Land!", unterzeichnet: „Wähler aus dem arbeitenden Volke des Wahlkreises Herford-Halle."
30 October. 640. Der Wahlauftuf nut der Ueberschrift: 3U. dciodc bic Wähler des 7. schleswig-
holsteinischen Wahlkreises! Arbeiter und Ihr kleine Leute in Stadt und Land!", unterzeichnet: „Im October 1884. Viele Arbeiter in Stadt und Land." Druck und Verlag von Conzett und Ebner, Chur.
641. Das mit der Ueberschrift: „An die Mäkler des 12. hannoverschen Wahlkreises Göttingen-Münden" versehene, im Verlage von Matthäus Fetten in
649. Die Druckschrift: „Die wahrhaftige Lebensgeschichte des Josua David- sohn", aus dem Englischen übersetzt von Natalie Liebknecht, mit einem Vorwort versehen von Wilhelm
2146 N. 2 Str.)
659. Das ohne Angabe des Druckers, Verlegers und Verfassers erschienene, „Arbeiter" überschriebene Flugblatt, welches mit den Worten beginnt: „Als durch die Verhandlungsberichte über das Niederwaldattentat" und schließt: Niemand gezwungen werden."
660. Das angeblich in der Schweizerischen Genossenschafts-Druckerei Hottingen- Zürich hergestellte Flugblatt mit der Ueberschrift: „Zur Bismarck-Feier", welches mit den Worten beginnt: „Ha, wie es wirbelt, tobt und saust!" und mit dem Satze endigt: „Auf- crstehen aber wird Freiheit und Gerechtigkeit am Tage der Befreiung des Volkes."
661. Die Druckschrift „August Nemsdorf und die Propaganda der That." Von Johann Most. 50 Erste Straße, New-York, 1885. Im Selbstverlag des Verfassers. .
662. Das Flugblatt mit deQ Ueberschrift: „Wähler des Teltow-Meskow-Stor- kom - Charlottenburger Reichstags- Wahlkreises, auf zum Wahlkampf! Die Ersatzwahl steht bevor" und der Unterschrift: „Das Wahl-Comitö." Verantwortlich für die Redactton und Verlag: Hyronimus Naumann, Rixdorf, Druck von O. Oehring, Berlin SW., Anhaltstraße 8.
663. Die Druckschrift der Kommission der Tischler Königsbergs, beginnend mit den Worten: „Aufruf an die Tischler Deutschlands! Kollegen, Arbeiter, Genossen! Die erste Auszahlung, dte uns gegen 4000 Mk. gekostet hat, ist vorbei" u. s. w., Verlag und Verantwortlichkeit von W. Wolfromm, Druck von E. Erlatis in Königsberg.
664. Das in Form eines Plakats gedruckte Flugblatt mit der Ueberschrift: „An die Arbeiter der ganzen Erde! und der Unterschrift: „Die anarchistischen Gruppen in London: Franzosen, Italiener, Spanier, Russen, Polen, Oesterreicher, Engländer, Schweden, Dänen und Deutsche."
665. DieDrucksckrift betitelt: „Bereinigung der Metallarbeiter Deutschlands, gegründet zu Gera im December 1884. Abrechnung der Hauptkasse für da- I. Quartal 1885. Mannheim, Verlag von Wilhelm Häusler 1885", gedruckt in der Dr. Haas'schen Buchdruckerei daselbst, wegen des dem Kassenberichte beigefügten Aufrufs, beginnend mit den Worten: „MU Vorstehendem veröffentlichen wir dte Abrechnung für das I. Quartal" und schließend mit den Worten: „Der Ausschuß der Vereinigung der Metallarbeiter Deutschlands."
666. Die Druckschrift: „Socialdemokratische Lieder und Deklamationen. Siebente vermehrte und verbesserte Auflage. Zürich. Verlag der Volksbuchhandlung. 1883. Schweizer. Genossenschaftsbuchdruckerei Höttingen
642. Das von Bruno Schönlank in München verlegte, bei M. Ernst daselbst gedruckte Flugblatt, beginnend: „Blos noch wenige Stunden", unterzeichnet: „Wähler aus dem arbeitenden Volke", ohne Datum.
643. Die Flugblätter mit der Ueberschrift: 1) „Zur Reichstagswahl 1884! An die Wähler im 6. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreise. Mitbürger! Männer des werkthätigen Volkes in Stadt und Land'." 2) „Zur Reichstagswahl 1884! An bie Wähler im 8. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreise. Mitbürger! Männer des werkthätigen Volkes in Stadt und Land!", — beide unterzeichnet: ,Altona, October 1884," ohne Angabe des Druckers, Verlegers und Verfassers. .
644. Das bei Wilh. Wörle in Ludwigshafen a. Rh. gedruckte Flugblatt mit der Ueberschrift: „Wähler des 1. pfälzischen Wahlkreises Speier-Franken- thal! Arbeiter! Kleinhandwerker! Kleinbauern!", beginnend mit den Worten: „Noch einmal seid Ihr berufen", schließend: „der wahre Volksfreund Herr Aug. Drcesbach, Kaufmann in Mannheim" und unterzeichnet: „Ludwiashafen, den l.Nov. 1884, das socialdemokratische Wahl- comite. Im Auftrage: I. F. Ehr-
Datum
der Bekanntmachung Bezeichnung der Druckschrift, des Verbots.


