Ausgabe 
27.6.1886 Drittes Blatt
 
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Mein Geschäft befindet sich von heute an wäh­rend der Bauveränderung in meinem Hinterhause in der Wagengasse, gegenüber der Stadtpost.

Gießen, den 20. Juni 1886.

Wilhelm Orbig.

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Geschäfts-Eröffnung.

Einem geehrten Publikum Gießen's und Umgegend mache ich hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mich Neustadt 8 (in dem früher Ph. K. Schmidt'schen Geschäft) als

Uhrmacher

etablirt habe und halte bei Bedarf mein reichhaltiges Lager in goldenen und stlbernen Herren- und Damenuyren, Negulateuren, Schwarzwälderuhren und Weckern, sowie Uhrketten und Breloques angelegentlichst empfohlen.

Ich werde stets bestrebt sein, durch streng solide und billige Bedienung mir das Wohlwollen meiner geehrten Abnehmer zu erwerben und zeichne Hochachtungsvoll.

4526 Wilhelm Schön.

Probe-Abonnements

auf die

Berliner Gerichts-Zertung.

zu sehr günstigen Bedingungen.

3. Quartal 1886. 34. Jahrgang.

Man abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc- für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs Spediteuren für 2 Mark 40 Ps. vierteljährlich, für 80 Pf- monatlich einschließlich des Bringer» lohns.

Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland vorzugs­weise in den gut situirten Kreisen der Be­amten, Gutsbesitzer, Kaufleute rc. verbreitet, ist bei ihrer sehr großen Auflage für Inserate, deren Preis mit 35 Pf. für die 4gespaltene Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz be­deutender Wirksamkeit.

Die Berliner Gerichts-Zeitung, von den anerkannt tüchtigsten Schriftstellern und Juristen redigirt, hat sich durch ihren reichen belehrenden und unterhal­tenden Inhalt in den meisten Familien Deutschlands seit langen Jahren eingebürgert, ja fast unentbehrlich geinacht. Um diese nützliche, äußerst reichhaltige und dabei billige Zeitung allen Kreisen zugänglich zu machen, eröffnen wir für das 3. Quartal dieses Jahres eine Probe-Abbcmnemenl unter sehr vortheilhaften Bedingungen: Jeder Abonnent er­hält nach seiner Wahl von den folgenden im Verlage der Berliner Gerichts-Zeitung in Buchform erscr.ienenen Romanen tm Werthe von 1 Mark pro Roman zwei Ro­

mane vollstündig gratis:

Die Nixe vom Marienfee von St. Graf Grabowski

Sturmleben von Schmidt-Weißenfels. Die Nihilisten von Wilhelm Grothe.

Die Prophezeiung der Zigeunerin von Th. Griesi- ger.

Bartholomäus Blume von W. Grothe. Äug' in Auge von M. v. Roskowska.

Wirre Fäden von C Lionheart.

Zweiter Frühli ng von Schmidt-Weißen- feks-

Das Geheimnis? des Armenhäuslers von E. A. König

Unter dem geflügelten Löwen von Wilhelm Grithe-

Schein Schuld von K- A- Green-

Befreit von F- Arnefeldt.

Die Blutbuche von Ernst v- Waldow-

Verhängnisvolles Erbe von E. Lion­heart

Das Erbe der Wolfenstein von E- H.

v- Dedenroth-

Der Güter Schuld von F. Arnefeldt.

Russische Rebellen von Wilh. Grothe.

Pfafierrliebste von I. Hilmar.

Die Bacchantin von Max v. Schlägel.

Die Putzmacherinnen von M.v.Schlägel.

Auch lieht jedem neuen Abonnenten die in demselben Verlage erschienene hoch­interessante Broschüre: Die deutsche Kolonie Kamerun, nach eigener Anschauung geschildert von Dr. Anton Rcichenow, gratis an Stelle eines Romans zur Verfügung.

Statt dieser zwei Romane ä 1 Mark kann jeder Abonnent auch von den nach­

folgend angeführten Romanen im Werthe von 2 Mark einen Roman wählen, wel­cher ebenfalls vollständig gratis geliefert wird.

Die Meineidigen von Schmidt-Weißenfels.

Erlösende Worte von Botho v. Pressentin.

Gräfin Loreley von Rudolf Menger.

Denjenigen, welche sich besonders für den belehrenden Theil der Berliner Gerichts-Zeitung interefsiren, wird auf Wunsch das 3 bändige Werk in Werthe von über 2 Mark: »Im Deutschen Gerichtshof" gratis geliefert, gemeinverständliche Belehrung über die Reichs - Justizgesetze, ein populäres Werk, das sich ganz beson­derer Anerkennung erfreut.

Die geehrten Abonnenten wollen die Bestellung auf die angeführten Bücher mit Beifügung 1) der Abonnements-Quittung für das 3. Vierteljahr 1886 , 2) einer 10 Pfennig-Marke für 1 Buch, oder einer 20-Pfennig-Marke für 2 Bücher zur Fran- kirung der Sendung unter genauer Angabe ihrer Adresse richten an:

Die Expedition der Berliner Gerichts-Zeitung, W., CharloUen-Str. 27.

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Dienstag u. Mittwoch, den 29. u. 30. Juni, findet die

Ausstellung der Arbeiten meiner Schülerinnen

im Saale des Hotel Einhorn statt, wozu ich die verehrten Eltern meiner Schülerinnen und Freunde meiner Schule höflichst einlade.

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Redaetion: A. SÄepda. Druck und Verlag der Br üL loschen Druckerei Er. Ehr. Pietsch) in Gießen.