missions-Antrage für giltig erklärt. Bei Erörterung von Petitionen zum Schutze der Landwtrthschafl weifen Rauchhaupt und Tiedemann auf die der Landwirth« schäft drohende Krisis hin. Rauchhaupt fordert die Aenderung der spanischen SprittKlausel, die das deutsche Spritgeschäst schädige. Meyer (Breslau) warnt vor Erhöhung von Exportprämien. Dirichlet weist die Behauptung, daß der Hamburgische Senat die spanische Sprit-Klausel unrichtig auLlege, zurück. Alsdann wird die beantragte motivirte Tagesordnung fast einstimmig angenommen.
Freitag Kanaloorlage._________________________________
Reichstag.
E. R. Berlin, 24. März 1886.
Am Tische des Bundesraths: v. Bötticher.
Zur Verhandlung steht der Antrag des Abg. Auer betr. die Organisation von Gewerbeschiedsgerichten.
Die Commission beantragt Ablehnung der Aucr'schen Vorschläge, dagegen die Annahme folgender Resolution: „Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstag den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die obligatorische Einführung von Gemerbe- gerichlen, mit der Maßgabe baldthunlichst vorzulegen, daß die Beisitzer derselben zu gleichen Theilen von den Arbeitgebern und von den Arbeitern in getrennten Wahlkörpern und in unmittelbarer gleicher und geheimer Abstimmung gewählt werden.
Abg. Dr. Schneider (5fr.) beantragt, das Wort „obligatorische" zu streichen. Man könne die Einführung von Gewerbegerichten nur obligatorisch machen, wenn das Reich die Kosten dieser Einrichtung tragen wolle; die Gemeinden dürfe man zu einer solchen Ausgabe nicht zwingen.
Abg. Kayser (Socdem.) ist mit der vorgeschlagenen Resolution einverstanden, da ein Mehr vor der Hand nicht zu erreichen ist.
Geh. Rath Bosse erklärt sich für den Antrag Schneider.
Abg. Str u ckmann (natlib.) ist für die Streichung des Wortes „obligatorisch". Durch Einführung obligatorischer Gewerbegerichte würde man einen Schematismus schaffen, der für die Arbeiter besonders schädlich ist, denn die Schiedsgerichte können nicht überall, vielmehr nur in gewissen Centren bestehen.
Die Debatte wird darauf geschlossen und nach Ablehnung des Antrags Schneider die Resolution unverändert angenommen.
Es folgt die erste Bcrathung des von dem Abg. Viereck (Socdem.) eingebrachten Gesetzentwurfes, betr. die Aufhebung des Reichsgesetzes vom 9. Juni 1884 gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen.
Abg. Viereck begründet den Antrag. Die meisten Attentate seien durch agents provocateurs, durch Polizeispitzel, veranlaßt worden. Auch die letzten Hochverraths- prozesse, der berüchtigte Zeuge Porsch, der Zeuge Jhring-Mahlow bestätigten diese Auffassung. Ebenso habe er die Ueberzeugung, daß das Niederwald-Denkmals-Attentat ursprünglich durch solche agents provocateurs veranlaßt sei. Der Cäsarismus brauche diese Mittel, um das rothe Gespenst recht schlimm auszumalen und im Parlament die reactionärsten Maßregeln durchzusetzen. Attentate, und besonders durch Polizeispitzel inscenirte, würden durch kein Gesetz verhindert werden können. Das sogen. Dynamit- geseh sei besonders durch eine vom Abg. Windthost im Jahre 1878 in Vorschlag gebrachte Resolution veranlaßt worden. Es charakterisire sich als ein Product der lieber eilung; der Bericht über das Gesetz sei damals mit solcher Hast verfaßt und erstattet iuerben, daß es sich als eine Carrikatur darstelle gegenüber der Vorsicht und Gewissenhaftigkeit, welche seiner Ansicht nach bei Gesetzvorlagen geboten sei.
Präsident v. Wedell ruft den Redner wegen dieser Kritik zur Ordnung.
Abg. Viereck (fortfahrend): Thatsüchlich scheinen bisher Fälle, in denen durch das Gesetz Dynamitattentate verhindert, überhaupt nicht vorgekommen zu sein, wogegen die Fälle, in denen durch das Gesetz der legitime Gebrauch des Dynamits drakonischen Strafen unterstellt wurde, reichlich seien. Redner unterwirft die einzelnen Paragraphen vom juristischen Standpunkte einer eingehenden Kritik. Das Gesetz sei damals „im Ramsch" angenommen worden. (Der Präsident rügt diesen Ausdruck als un- Parlamenlarisch.)
Abg. Dr. Windthorst (Ctr.) bittet, über den Antrag zur Tagesordnung überzugehen. Die Art, wie der Vorredner das Entstehen der Attentate erklärt habe, sei doch sehr absonderlich. Die Anarchie sei in der Thal eine sehr große Gefahr; und außerordentlichen Zuständen gegenüber seien außerordentliche Maßregeln nothweudig. Deshalb sei auch das Gesetz s. Z. mit so großer Majorität angenommen. Je mehr wir den berechtigten socialistische» Anforderungen entgegenzukommen geneigt sind, um so fester müssen wir gegen alle anarchistischen Unternehmungen gewappnet sein. Gegen Anarchie kenne ich keine Milde und keine Schonung.
Abg. Lenzmann beantragt die Verweisung an eine Commission von 14 Mitgliedern. Thatsache ist, daß das Gesetz revisionsbedürftig sei, sonst würde ein großer Schaden weiter fortwirken. Schon jetzt haben viele Unschuldige gelitten und das könne keineswegs die Gnadeninstanz immer gut machen. Er bitte also, das Gesetz zu revidiren und zu diesem Zweck es commissarifcher Berathung zu unterwerfen.
Hierauf wird gegen die Stimmen der Socialdemokraten und weniger Mitglieder der freisinnigen Partei einfacher Ucbergang zur Tagesordnung beschlossen.
Nächste Sitzung Freitag 1 Uhr. Branntweinmonopol-Vorlage.
Telegraphische Depeschen.
ÄBoIfP» telegr. Correspondenz • Brrrearr.
Berlin, 24. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht folgenden Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler:
„Noch ist die freudige Bewegung, welche jüngst bei der Feier Meines fünf; undzwanzigjährigen Regierungs - Jubiläums durch das ganze Land ging, Mir in lebendiger Erinnerung, noch ist der tiefe Eindruck, welchen Ich durch zahlreiche Huldigungen an jenem Tage empfunden, Meiner Seele nicht entschwunden, und schon wieder nach Verlauf von nur wenigen Wochen stehe Ich vor der Fülle von Glück- und Segenswünschen, welche Mir von Meinem geliebten deutschen Volke von nah und fern zur Vollendung Meines neunundachtzigsten Lebensjahres am 22. März in mannigfaltigster Weise dargebracht worden sind. In Adressen und Telegrammen wird Mir von städtischen und kirchlichen Gemeinden, von Korporationen, Vereinen, Verbänden und Anstalten jeglicher Art Liebe und Anhänglichkeit auf's Reue bestätigt. Poesie, Musik, Malerei und Kunstgewerbe sind in den Dienst des Tages gestellt, Mir auch sichtbare Zeichen treuer Ergebenheit zu gewähren. Ueberall im Lande ist die Wiederkehr Meines Geburtstags als nationales Fest begangen worden. Inmitten des reichen Blumenflors, welcher Mir von verschiedenen Seiten gespendet wurde, schlägt Mein Herz in dankbarer Freude über die erhebenden patriotischen Kundgebungen. Aus ihnen schöpfe Ich erneut die Kraft und das Vertrauen, trotz Meines Alters für des Volkes Wohlfahrt in ernstem Bemühen auch ferner, so lange es Gottes Wille ist, zu wirken, tief gerührt von so vielen Beweisen warmer Theilnahme drängt es Mich, Allen, welche durch liebevolle Aufmerksamkeiten beigetragen haben, Mir den neunzigsten Geburtstag zu einem weihevollen Festtage zu gestalten, den innigsten Dank dafür auszusprechen. Ich beauftrage Sie, diesen Erlaß zur öffentlichen Kenntniß zu bringen."
Berlin, 24. März. Dem Magistrat ist auf die an Se. Majestät den Kaiser aus Anlaß Allerhöchstdesfen Geburtstags gerichtete Glückwunsch - Adresse folgendes Schreiben zugeganaen:
Die theilnehmenden Worte, mit welchen Mir der Magistrat seine Glückwünsche tu Meinem Geburtstage dargebracht hat, haben Mich sehr angenehm berührt. Ich danke demselben aufrichtig für diesen erneuten Ausdruck seiner verehrungsoollcn Gesinnung. In Demuth darf Ich in dem Alter, welches Ich erreicht habe, bekennen: Gott hat es wohl mit Mir gemeint. Er hat nicht nur Meine Regierung durch wunderbare Erfolge reich gesegnet, er hat gnädig Mir auch gestattet, dieser Erfolge bis auf den heutigen Tag Mich zu freuen und Mir zur Erfüllung Meines fürstlichen Berufes fortdauernd Kraft verliehen. So hoffe Ich denn mit dem Magistrat, daß Meine ernsten Absichten, des Volkes Wohl in ruhiger Friedensarbeit zu heben und zu fördern, auch fernerhin zu einem guten Gelingen führen werden.
Berlin, den 24. März 1886.
gez. Wilhelm.
Karlsruhe, 24. März. In der ersten Hälfte der vergangenen Nacht hatte der Erbgroßherzog Schlaf mit bedeutender Temperatur - Herabsetzung, bei Tagesanbruch stieg die Temperatur. Die Pleuritis ist unverändert, der Gelenkschmerz geringfügig.
Wien, 24. März. In Vorarlberg ist in Folge einer Erdabrutschung der Bahnverkehr augenblicklich unterbrochen. Die Züge von Lindau fahren nur bis Bludenz. An der Freimachung des Bahnkörpers wird eifrig gearbeitet.
Wien, 24. März. Der Erzherzog Karl Ludwig ist an den Masern erkrankt. Die Krankheitserscheinungen treten in mäßigem Grade auf.
Lüttich, 24. März. Die Strikebewegung der Grubenarbeiter der in der Umgebung der Stadt befindlichen Grubenrevlere hat weiter um sich gegriffen. Für die Verhütung von Unordnungen ist die Verstärkung der Truppen angeordnet. Die Ankunft weiterer 500 Mann ist für heute Nacht angekündigt. Die Stadt selbst ist ruhig.
Brüssel, 24. März. Dem Journal „Nation" zufolge findet hier morgen eine große Anarchistenversammlung statt.
Lüttich, 24. März. Die Arbeitseinstellung in den in der Nähe der Stadt besindlichen Gruben ist eine allgemeine. Vor der Stadt haben sich augenblicklich gegen 1500 Arbeiter angesammelt, da in den Werken von Marguerite, Lahaye und Esperance die Arbeit eingestellt ist. Von den bei den letzten Ruhestörungen Betheiligtcn sind 27 vor Gericht gestellt. Die Artillerie und die Bürgergarde sind unter Waffen, die Garnison ist consignirt.
— Der bei den Unruhen am 19. dss. Mts. verhaftete Wagner, welcher die Menge durch Reden zur Plünderung aufgefordert hatte, wurde zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt.
— In Cockerill ist ein neuer Strike ausgebrochen. Der Strike der Stahlarbeiter in Angleur und Tilleur verläuft friedlich. — Vielfach werden aufreizende Brochüren mit dem Titel „Volkskatechismus" vertheilt.
London, 24. März. Als die Königin und die Prinzessin Beatrice heute Nachmittag spazieren fuhren, stürzte ein Mensch auf ihren Wagen zu und warf einen Brief hinein. Der Mensch wurde sofort verhaftet; es scheint nach dem angestellten Verhör ein Geistesgestörter zu sein. Die Königin setzte ihre Spazierfahrt fort.
London, 24. März. Unter dem Vorsitze des Lordmayors wird am 30. d. M. in der Guildhall ein Meeting der Citywähler stattfinden, um gegen die Herstellung eines Sonderparlaments in Dublin zu proteftiren.
Petersburg, 24. März. Das „Journal de St. Petersbourg" tadelt scharf das Verhalten des Fürsten von Bulgarien, welches eine Mißachtung der Beschlüsse Europas bekunde und das Vertrauen der Mächte zu dem Fürsten erschüttere. Dasselbe müsse auch Griechenland bestimmen, den diplomatischen Vorstellungen kein Gehör zu geben.
Newyork, 24 März. Der Verkehr der Güterzüge auf der Kansasbahn ist noch suspendirt. Die Bahndepots sind polizeilich beseht.
Universität^ - Ehrouik.
Jena, 20. März. Die durch den Weggang des Herrn Professors Dr. Steinmann nach Freiburg i. B. erledigte Professur für Mineralogie und Geologie an hiesiger Universität ist vom 1. April d. I. ab durch Berufung des Herrn Dr. Kalkowsky in Gotha neubesetzt worden.
Lokale-.
Gießen, 25. März. Einen jähen Tod erlitt gestern Nachmittag ein junger Mann, Posteleve Josef Wolf aus Bingen, in den Fluthen der Lahn. Mit einem Freunde und Collegen sich von der Lahnbrücke das Hochwasser beschauend, wollte er von einem Brückenvorsprung auf den Chausseedamm in der Gegend des Schweine- marktes springen, glitt dabei aus und stürzte rückwärts in die tosende Fluth, welche ihn unter dem ersten Brückenjoch, nächst der Pulvermühle, mittiß. Der Pulvermühle gegenüber stand er sodann einen Moment aufrecht, um Hülse rufend, um sodann im Wasser zu verschwinden. Sein Freund, Posteleve Gaul, sprang dem Unglücklichen in das Wasser nach, mußte jedoch wieder unikehren, da ihn die Kräfte zu verlassen drohten. — Der Verunglückte wird uns als ein sehr begabter hoffnungsvoller junger Mann geschildert, welcher bei seinen Vorgesetzten und College» äußerst beliebt war unb in seinem Fache seinen Eltern noch große Freude hätte machen können, wenn ihm nicht das Schicksal ein so frühes Ende bereitet hätte. Trauernd und klagend stand fein Vater heute Morgen an der Unglücksstätte, wo fein und des Verstorbenen Mutter größtes Hoffen zu Grunde ging. Möge der gütige Gott den trauernden Elternherzen Trost bringen, den sie so sehr bedürfen.
— Von competenter Seite wird uns mitgetheilt, daß vom Vorstand des hiesigen (alten) Turnvereins in feiner Sitzung vom Gesttigen 117 neue Mitglieder ausgenommen wurden. Darnach hat der Verein seit den bekannten Vorgängen auf dem 48. Gau- turntage bis jetzt einen Zuwachs von 288 Mitgliedern erfahren, sodaß derselbe nunmehr 7il Mitglieder zählt. Es wird uns weiter berichtet, daß verschiedene auswärtige Turnvereine geneigt sind, mit dem Turnvereine Gießen zur Bildung eines neuen Gaues zu schreiten. Da, wie wir hören, hierzu die einleitenden Schritte soeben gethan werden, so läßt sich hoffen, daß in ganz kurzer Zeit ein Resultat erzielt wird, von welchem wir wünschen, daß es der Turnsache zur Förderung gereichen möge.
— Gestern Nachmittag wurde auf dem Marktplatze ein Kind von einer Chaise überfahren und anscheinend erheblich verletzt. Vvn einem Schutzmanne wurde es in ein naheliegendes Haus gebracht.
— sTheater.j „Doctor Klaus", das altbekannte Lustspiel L'Arronge's, ist wieder einmal heroorgeholt worden, um morgen zum Benefiz für §rl. Belgrad aufgeführt zu werden. „Doctor Klaus" gehört zu den beliebtesten Lustspielen beim theaterbesuchenden Publikum und wird seine Wiederholung gewiß Vielen angenehm sein. Die Benificiantin, Fräulein Belgrad (welche die Julie spielt), hat also mit der Wahl des Stückes gewiß einen guten Griff gethan und ist bei ihrer Beliebtheit gewiß auch ein gut besuchtes Haus zu erwarten.
Vermischtes.
Darmstadt, 24. März. In der Schwurgerichtsverhandlung wegen Raubmordes an dem Maler Fach ist heute nach den Repliken und Dupliken des Staatsanwalts und der Vertheidiger das Ilrtheil ergangen. Die Geschworenen verneinen die Fragen bezüglich des Mordes an Fach und des Mordversuchs an Frau Fach. Die Angeklagten Oldendorf und Kern wurden deshalb wegen Raubes unter erschwerenden Umständen zu lebenslänglichem Zuchthaus und wegen vorherigen schweren Diebstahls bei Stelzer zu zwei weiteren Jahren Zuchthaus verurtheilt, da eine Gesammtstrafe für diese beiden Verbrechen ausgeschlossen war; außerdem wurde denselben Aberkennung der Ehrenrechte, die Kosten des Verfahrens unb Stellung unter Polizeiaufsicht zuerkannt.
Vörde, 22. März. Das schreckliche Brandunglück in der Waisenhausanstalt ist, rote bte „Barmer Zeitung" aus sicherer Quelle erfährt, durch die grenzenlose Un- besonnenhett eines Lehrgehilfen entstanden. Es roar vom Hausvater der Anstalt der strenge Befehl gegeben worden, daß Abends um 9 Uhr alle Lichter in dem jetzt ab' gebrannten Gebäude gelöscht werden sollten. Der Gehilfe, dessen Zimmer ebenfalls in diesem Gebäude lag, roar jedoch bis zu dieser Stunde noch nicht mit seinen Arbeiten fertig und begab sich, um dieselben ju vollenden, in ein Nachbarhaus. Seine noch brennende Lampe schloß er in einen Wandschrank, um beim Nachhausekommen noch Ltcht zu haben. Ob nun die Lampe im Schranke explodirt ist oder ob das Holz des Schrankes Feuer gefangen hat, kann nicht festgestellt werden; Thatsache ist aber, daß ber Herd des Feuers in dem Zimmer des Gehilfen lag. Der bedauernswerthe junge ta.b'm feine Vorgesetzten das beste Zeugniß ausstellen, hat seine Unvorsichtigkeit selbst eingeftanben.
— Am 14. dss. Mts. langte der Prinz von Wales zu kurzem Verweilen in Pans an und begab sich sofort in das Palais des Barons Rothschild, woselbst er zum Frühstück geladen roar. Bei der Tafel sagte der Prinz von Wales, als man das Roastbeef fervirte: „Merkwürdig! Das Fleisch ist genau so, wie ich es daheim jeden Morgen aufgetifcht bekomme." Lächelnd rief die Baronin: „Es kommt auch aus London von dem Fleischer, der Eure Hoheit immer bedient." — „Aber", meinte der englische Thronfolger, „auch die Zubereitung ist dieselbe. — „Das kommt wohl daher," erwiderte der Hausherr, „daß ich telegraphisch den Koch vom Londoner
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