Meineiner Uerck für Armen- nnü KranKenMe.
Aufruf.
(Sa sind nun fast zehn Jahre her, seit der Frauenverein zur Pflege der Armen und Kranken in unserer Stadt Schwestern aus dem Maconisscnhause in^ Darmstadt berufen hat. Das damals in sehr bescheidener Weise^ begonnene Werk hat sich seitdem in erfreulicher Weise entwickelt. Statt einer stehen jetzt 5 bis 6 Schwestern in der Arbeit. Neue ^hatigkcrtcn sind zu den alten hinzu- aetrcten ein Kreis von Damen hat sich um die Schwestern gesammelt zu allerlei Arbeiten ur die Armen; seit der Umgestaltung d ^ra'uenvereins in den Allgem. Verein für Armen- und Krankenpflege ist eine Pflegeanstalt für Säuglinge aus solchen Familien, bei denen Vater und Mutter der Arbeit nachgchen müssen, eine sogenannte Krippe, begründet. Daß uns das möglich war, verdanken wü in erster Linie dem einsichtsvollen Wohlwollen der städtischen Behörden, welche unseren Schwestern eine Heimath iM städtischen Hospital gewährten und die ihnen überlassenen Räume dem Bedürfnisse entsprechend erweiterten. Aber die un Hospital überhaupt vcrfüabaren Räume wollen nun schlechterdings nicht mehr zureichen. Die Einrichtung der Krippe, Küche und Schlafraume wollen den veickeidensten Ansprüchen nicht mehr genügen. So schwer es uns auch wird, die warme Herberge im Hospital auszugeben so mußten mir nunmehr doch auf eine Aenderung bedacht sein. Ermuthigt wurden wir dazu besonders durch die großmuthige Stiftung der hiesiaen Spar- und Leihkasse, welcke uns vor zwei Jahren an ihreiu 50 jährigen Stiftungsfeste em Kapital von 8000 Mark schenkte. Natür ch reicht das bei weitem nicht aus zum Bau eines Hauses, das nicht bloß die Wohnung für die Schwestern enthalten, sondern auck Räume für die Krippe und sonstige Werke bieten soll. Was uns sonst schon im letzten Jahre an besonderen Einnahmen w.ieMien ist ' kann für den Bau nicht verwandt, sondern inuß als ein Fonds für die Bestreitung des Haushalts zuruckgehaltcn werden da unsere regelmäßigen Einnahmen in erster Linie für die Unterstützung der Armen und Kranken bestimmt sind, und schon hn,„ köum genügen ' Wir wenden nns daher an die vielerprobte Mildthatigkeit unserer Mitbürger mit der Bitte, uns mit Gaben fü den Bau und die Einrichtung des Hauses zu uuterftützen. Die segensreiche Thätigkeit der Schwestern ist so allgemein anerkannt, d^ü es überflüssig wäre ein Wort darüber zu verlieren. Wir hegen die gute Zuversicht, daß alle die, welche schon die Wohlthat der Pflege der Schwestern erfahren haben, uns gerne behilflich sein werden, ihnen und ihren Arbeiten ein zweckentsprechendes Heim zu
beschast . b{ Bohufe beabsichtigen wir, nach Weihnachten eine Sammlung von Haus zu Haus zu veranstalten, und bitten berllick unsere Mitglieder welche sich der Mühe der Einsammlung unterziehen wollen, freundlich aufzunehmen. Außerdem sind die Unterzeichneten, die Gcsammtheit der arbeitenden Mitglieder des Vereins, bereit, Gaben entgegenzunehmen.
Gießen, den 23. November 1886. [8432
Der Vorstand:
Tb Baitt Dr. Baur. Aug. Hetz. E. Kaufmann. Ang. Mayer. Nover, Amtmann. Schlosser, Pfarrer. S Voat Stadtvcrordneler. Fr. Bürgermeister Bramm. Fr. I. Hanstein. Fr. Homberger. Fr. Professor Riegel. Frl. El. Simon. Frl. P. Stammler. Fr. Landgerichtsdirector Stammler. Frl. A. Windecker.
Die Bezirks Versammlung en:
Einzige Direkte Postlinie
\
>
2359
Berechnung
d. Bl. niederzulegen.
Sodener Mineral-Pastillen
CM
CM
nähme sofort oder später.
Schriftliche Offerten in der Exped
7984] Sehr flute Pension (elegantes
Zimmer) monatlich 60
Frankfurter Straße 36 II.
■ bereitet I aus ben »Salzen der " Quellen
Kunstverein zu Gießen.
Diejenigen, welche ihren Beitritt zu dem Kunstverein bereits angemeldet haben, sowie alle, welche sich für Gründung desselben interejsiren, werden ergebenst ersucht, sich
Freitag den 26. November l. I., Abends 8 Uhr, im Hotel Victoria behufs Besprechung über definitive Constituirung des Vereins einfinden zu wollen.
Zugleich wird bekannt gemacht, daß heute in den Räumen des Kunst- Instituts im alten Schloß eine
Ausstellung
von Gemälden moderner Meister eröffnet wurde. Die Räume sind täglich von 11 — 12, Sonntag von 11—1 Uhr, geöffnet. Mitglieder des Vereins haben freien Zutritt, für sonstige Personen beträgt das Eintrittsgeld 50 8430 I. A.: v. Ritgen.
Mädchen-Gesuch.
Ein älteres, zuverlässiges Mädchen wird gegen guten Lohn als Kindermädchen gesucht. Anerbiet, beförd. die Exped.^. Bb 8235
8414 Ein bis zwei Schreiner auf dauernde Arbeit gesucht. Neustadt 55.
No. 3 und No. 18 in Bad Soden, unter Kontrolle des königl. Sauitätsrlllhs Herrn Stöltnny. Dieselben sind mit großem Nu^en anwendbar: bei allen chronischen des Rachens, des Kehlkopfs und der Lungen: sie wirten in hobem Grade schleimlösend, erleichtern und führen Heilung herbei. AeußerU
hierdurch den oft so qualvollen "»S wohltätig W l^r Einfluß bei den
8Lhutzmar!;s verschiedenen Catarrhen Tuberkulöser, bei chronischen Calarrhen des lkLurrei»« und des Darme, die von Verstopfung begleitet find; bei habitueller LeibcSverftopsung, Hämorrhoiden, leichten Leberanschwellungcn und ähnlichen Unterletb^törungen, die ein auflosendes unb-jinilb abführendes Verfahren erfordern. Sind solche Assertionen mit Lungcn- Catarrhen verbunden, so ist die Wirkung der Pastillen eine besonders vorzügliche. PrerS pro Schachtel 85 Psg. Vorräthig in den Apotheken. General-Depot PH. Hcrm. ,xah, Frankfurt a. M.
Königl. Belg. Postöampfer der
Jagd-Revier gesucht
In der Nähe von Gießen oder Gießen selbst wird ein Revier (Wald und Haide) zu pachten gesucht. Ueber-
Wermielyungen.
8420 Ein kleines Logis an ruhige Leute zu vermiethen und zum 1- Januar zu beriehen. Frankfurterstraße v9. ”8424] Möblirtes Parterrezimmer und ein Stübchen mit Bett zu vermiethen.
Afterweg 23.
8416 Ein Logis im 2. Stock zu ver- miethew___________ Schützenstraße 17. _
8418 In der früheren Friesischen Brauerei ist ein Familien-Logis, mit Gar- ten-Antheil zu vermiethen und gleich zu beziehen. Näheres im Hause selbst.____
8433 Die möbl. Wohnung im Nebenhause an einen oder mehrere Herren zu vermiethen (auf Wunsch auch Pferdestall).
Cafä Ebel.
Red Star Linie
Samstags nach New York
Auskunft ertheilen:
von der Becke & Marsily, Antwerpen.
F. J. Bothof, Generalagent, Mainz.
Ch. Wallenfels in Giessen.
W. Klippstein in Langsdorf. 8428
W Derber, Bezirksvorsteher des Wallthors. ßhr. Wansa, Direktor. H. Kempf. Schmaöe, Nealgyinnasiallchrer. Winter, Bürstenmacher. Frl. A. Wansa. Fr. Wock. Frl. K. Wnff. Frl. Keyer. Fr. A. Kempf. Frl. Wortmann. §ebkardt. Amtsrichter, Bezirksvorstcher des Neuenwegs. Auöel, Lehrer. Wassauer, Kaufmann. Scherer, Gymnasial- lehrer. Fr. Kollmann. Fr. Iunk. Frl. K. Wettenyeimer. Frl. Math. Scherrer.
A Emmerich, Bezirksvorsteher des Selterswcgs. Dr. Schürer, Professor. Schwan, Weinhändler. Zimmermann, Uhr- wacher. Fr. Dr. Maur. Frl. Jüngst. Frl. Iangermann. Frl. LipS. Fr. Professor SrebecK.
< planst, Bezirksvorsteher der Neustadt. L. Kahn, Kohlenhändler. K. SchmaL, Fabrikant. I. W. Schul'yof, Kaufmann. W. Stuhl, Kaufmann. A. Wilker, Eiscnbahnsecrctär. Fr. Wansa. Frl. Wramm. Frl. S. Walther. Fr. Weldlg.
Wermischte Anzeigen.
8419 Die Beleidigung in der Erb'scheu Wirthfchaft gegen Konrad Kreiling nehme ich für unwahr zurück.
Philipp Weller, in Wieseck.
8421 Für einen kl. Haushalt wird zu Weihnachten ein ordentliches Mädchen gesucht. Zu erfragen in der Exp. d- Bl-
Anlage von
Hauslelegrapyen
übernimmt unter Garantie und billigster
Carl Heyer, Mechaniker.
8319 Ein Metzgergeselle gesucht.
M. Keßler, Pferdemetzger.
8431 Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt, betr. eine wöchentlich einmal erscheinende, reich illustrirte Gartenzeitschrift „Der praktische Ratgeber" im Obst- und Gartenbau", bei, die zu dem billigen Preise von einer Mark vierteljährlich durch die Post wie durch jede Buchhandlung zu be- X ziehen ist. (Nr. 441).
Red-ctt-n A. Sch-uda — Druck und Verlag der Brübl'schen Druckerei (Fr «br Pietsch) <n Gießen
Die heutig« Nummer enthält 2 Blätter.
.6'
, Du hi
Men 5 •WflJ i"®ri"npur,l bi, fc’ufbie freien |
Mit
'‘«»ungen jtt
Di-Kn w* jjenjteunblidiei Ernte hirzuge'e Minder auf den jnüöüie Wake freudig^ ötoi grau, die tn Mutter ist und in dar neue L
Die B tuen nad) von WN halb Nal Blätter, daß * saninientritte i sonach ihre er dingr die Ent der geradezu i zusprechen mu! sicher Spannu ernsten Brodle zu rechnen iß.
Die Ei Mittags 12 U man hört, bai eröffnen, doch h diesem Tage si Thronrede vrrb Mche Lotze ei schon am Frei Janen, welche1
Die Me und dem V zeigepflicht be! stch wohl faur tage wiederum nngedeutiten R Einvernehmen bleibt sreilich i von den versöh Grenze des En Gesetz. Ebensc Peffon von au bei der Conseci klarer Weise u "ehmen zwische giflirt eine H Nöle noch f{ dauernd wieder ehimal, J««'ä4 iieöt und le’^er iß e Ätata s


