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Haltung des europäischen Friedens gelegen sei. Daily News halten die Wirkung von Rußlands Vorgehen für eine äußerst ernste, ein Eingreifen Rußlands würde durch­aus ungerechtfertigt und gar nicht zu entschuldigen sein.

Petersburg, 23. August. Die Ereignisse in Bulgarien haben hier am Hofe und in der Gesellschaft einen tiefen Eindruck gemacht; man betrachtet dieselben natür­lich als einen Erfolg Rußlands, ist jedoch andererseits durchaus nicht ohne Besorgniß wegen der etwaigen Folgen derselben.

Konstantinopel, 23. August. Ein Rundschreiben der Pforte an ihre Ver­treter im Auslande macht denselben Mitthetlung von dem Ereignisse in Sofia und beauftragt dieselben, die Anschauungen der Regierungen, bei denen sie beglaubigt sind, in Erfahrung zu bringen.

Konstantinopel, 23. August. (Telegramm der Agence Havas). Heber die Vorgänge in Sofia liegen hier folgende Mittheilungen vor. Das Palais des Fürsten Alexander wurde Sonnabend früh 2 Uhr vom Kavallerie-Regiment Kostendil unter Oberst Stoejanoff eingeschlossen. Darauf begab sich eine Deputation, bestehend aus Zankow, dem Metropolitan Clement und einigen Anderen zum Fürsten und ersuchte ihn, abzudanken. Der Fürst unterzeichnete schließlich das Schriftstück, und erklärte, daß er, um Bulgarien durch sein Verbleiben auf dem Thron nicht zu gefährden, ab­danken wolle. Gegen Morgen wurde der Fürst unter militärischer Bedeckung bis Lompalanka an der Donau gebracht, von wo er nach Rumänien übersetzen sollte. Bald nach dem Bekanntwerden der Entthronung sammelte sich eine große Menschenmenge vor dem russischen Konsulatsgebäude und veranstaltete eine Kundgebung, worin der Schutz des Kaisers Alexander für Bulgarien erbeten wurde. Der diplomatische Agent Rußlands versprach, den Kaiser telegraphisch hiervon in Kenntniß zu setzen. Später begaben sich Mitglieder der provisorischen Regierung zu dem diplomatischen Agenten, um ihn zu bitten, dem Kaiser den Ausdruck ihrer Ergebenheit zu übermitteln. Die Armee leistete der provisorischen Regierung den Eid der Treue. Karawelom und Major Nikolajew sollen verhaftet fein.

Bukarest, 23. August. DieHavas"-Meldung, Fürst Alexander von Bul­garien habe in Folge der gegen ihn ausgebrochenen Revolution schriftlich abgedankt, ist vorläufig unbestätigt. Dagegen gilt cs hier für Thatsache, daß die gestern und vor­gestern in einer Entrüstungsoersammlung gegen die angeblich antislawische Politik Alexander's ausgebrochene und natürlich längst abgekartete und sorgfältig vorbereitete Verschwörung die Regierung und Bevölkerung derart überrumpelte, daß sie wider­standslos den vollen Machtbesitz erlangen konnte. Der Revolutionsausschuß hat den Post- und Telegraphenverkehr mit dem Auslande abgeschnitten und man ist daher vor­läufig auf Vermuthungen über den eigentlichen Hergang angewiesen.

Wien, 23. August. DemWiener Fremdenblatt" zufolge konnte das Ver­schwinden des Fürsten Alexander von der orientalischen Bildfläche für die Großmächte kaum eine Heberraschung bilden. Das Eretgniß werde kaum aus den diplomatischen Geleisen bcraustreten und sich ebenso wenig seines localen Characters entäußern. Von maßgebendem Einfluß sei die Haltung der Pforte, welche für den Fürsten Alexander weder diplomatisch noch werkthätig Partei ergreife.

London, 23. August. DiePall Mall Gazette" sagt in einer Besprechung der bulgarischen Vorgänge, nicht England sei es, welches am nächsten von dem Eretgniß berührt werde. England habe nichts zu thun als abzuwarten und zu sehen, wie sich die anderen Mächte verhalten. Wenn das Resultat des gegenwärtigen Staatsstreichs wäre, daß eine Verständigung zwischen Rußland und Oesterreich über die Abgrenzung ihrer respectioen Einflußsphären herbeizuführen sei, so wäre ein großer Schritt vorwärts geschehen, da alsdann eine Vertagung der allgemeinen Konflagration im Orient auf unbestimmte Zeit eintreten würde. DieSt. James Gazette" schreibt: Nicht Englands Sache sei es, den Fürsten Alexander zu rächen, vielmehr liege es der Türkei ob, die entsprechenden Schritte zu thun. Lord Jcddesleigh werde zweifellos der Pforte gerathen haben, ihre Suzeränetätsrechte in Ostrumelien wieder ganz in Anspruch zu nehmen. Die Entscheidung der Frage könne in Wirklichkeit,'nur im Einverständniß mit den leitenden Staatsmännern Deutschlands und Oesterreichs erfolgen.

Wien, 23. August. DiePolit. Korresp." meldet aus Bukarest über die Ent­thronung des Fürsten Alexander, am 21. d. früh sei das fürstliche Palais von Truppen und einer großen Menschenmenge umringt worden, welche die Absetzung des Fürsten verlangt hätten; letztere sei darauf thatsächlich proklamirt worden. Die Regierungsge­walt habe ein aus Karawelow, Zankow, Grekow, Buronow, Radoslavow, Gruem und dem Kriegsminister bestehendes Comitö übernommen. In Sofia und Rustschuk hätten große Volksversammlungen stattgefunden, die ihr Einvernehmen mit dem Geschehenen kundgaben.

Bukarest, 23. August. Dem JournalVointza Nationale" wird aus Sofia gemeldet, die bulgarische provisorische Regierung bestehe aus dem Metropoliten Element als Präsidenten ohne Portefeuille, Stojnoff (Aeußeres), Zankoff (Inneres), Burmoff (Finanzen), Major Nikiforoff (Krieg), Radoslavoff (Justiz) und Velikoff (Unterricht).

Bukarest, 23. August. Zwischen Rumänien und den am Donauufer gelegenen bulgarischen Städten ist die Verbindung wiederhergestellt, jedoch, zwischen den Grenz­städten und dem Innern von Bulgarien ist die Verbindung noch unterbrochen.

TkkgraWsche Depesche«.

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Berlin, 23. August. Auf der Reise nach den Manövern des XV. Armeekorps nach Straßburg am 9. September wird der Kaiser vom Kronprinzen und anderen königlichen Prinzen begleitet sein. Nach den bisherigen Dispositionen werden auch der König und der Prinz Georg von Sachsen, der Großherzog von Hessen, der Großherzog von Baden mit Gemahlin, Prinz Wilhelm von Württemberg, Prinz Karl von Schweden, sowie andere Fürstlichkeiten den Manövern einige Zeit beiwohnen.

DieNordd. Allg. Ztg." reproduzirt die über Konstantinopel und Bukarest eingegangenen Nachrichten über die Absetzung des Fürsten Alexander und fügt hinzu, die deutschen Interessen werden durch diese oder eine andere bulgarische Bewegung nicht berührt.

Lokal--.

*** Gießen, 24. August. sRichard Wagner-Verein.) Die Festspiele in Bayreuth haben nunmehr ihren Abschluß gefunden und zwar mit einem in jeder Richtung günstigen Resultat. Der diesjährige Cyclus der Festspiele bedeutet einen neuen Sieg des Wagner'schen Geistes, dem auch die materiellen Früchte in einer die Zukunft der Festspiele sichernden Fülle zufließen werden. Bei der Parsifal-Anfführung vom 11. d. M. wußten über 100 Festgäste, die auf Parquetsitze reflectirt hatten, sich mit Gallerie­plätzen begnügen.

Die. Aufführung war eine glänzende. Bei den Darstellern zeigte sich überall die höchste Hingabe an ihre hehren Aufgaben; von Ermüdung, die bei den Anstrengungen vorauszusetzen gewesen wäre, keine Spur, im Gegentheil: das Ensemble steigerte sich von Aufführung zu Aufführung und der Beifall war, wie immer, ein ebenso stürmischer, wie innig warmer., Seine K. K. Hoheit der deutsche Kronprinz, Seine Hoheit Prinz Hermann von Weimar, Seine Königl. Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen, Ihre Konigl. Hoheit Herzogin Amalie von Bayern und andere fürstliche Herrschaften be­suchten die diesjährigen Festspiele. Die letzten Vorstellungen brachten Einnahmen von 20-25000 X per Abend.

Aus diesen Mittheilungen geht hervor, daß das Interesse für die Werke des großen Schöpfers immer mehr im Steigen begriffen ist, daß die Anti-Wagnerianer allmälig das Feld räumen werden, um den Verehrern der Wagner'schen Musik den vollständigen Sieg zu überlassen.

Vermischte-.

Darmstadt, 23. August. Endlich scheint's mit unserer Dampfstraßenbahn Ernst zu werden, denn soeben fand die polizeiliche Abnahme der Strecken Seitens der Negierungs-Organe statt. Zu diesem Zweck fuhren Vertreter unserer Stadt, sowie von Oberstadt und Griesheim (den Kopfstationen der Bahn), nebst zahlreichen Ver­tretern der Negierung in einem aus 3 Wagen bestehenden Zug zur Prüfung der Strecke -rinächst nach Griesheim, woselbst in den Wagen ein Frühstück eingenommen wurde.

D e nun folgende Fahrt galt der Strecke Eberstadt. Nach eingezogenen Erkundigungen okC 8Ur Zufriedenheit der beteiligten Organe aus, so daß der Eröffnung am 25. d. M. nichts mehr im Wege stehen dürfte. Hnun0

Karlsruhe, 20. August. Die beim Hauseinsturz am Dienstag Erschlagenen -^e» Wunden erlegenen Opfer wurden von der Leichenhalle des hiesigen Friedhofes nach ihrer Heimath verbracht, wo sie gestern unter großer Theilnahme der Bevölkerung bestattet wurden. Der Großherzog hat jedem der 6 Verwundeten 25 x lassen; es soll denselben auch heute verhältnißmäßig gut gehen. Die Un- giuctö|tatte ist, wie man sagt, auf gerichtliche Veranlassung hin photographisch auf- genommen worden. Die aus hiesigen und auswärtigen Mitgliedern gebildete Unter- fuchungscommission beschäftigt sich eingehend mit der Prüfung der zum Bau ver­wendeten Materialien, wozu auch schon der verhaftete Bauunternehmer beigezogen wurde. Man gibt nunmehr auch dem in Folge feiner Verwundungen gestorbenen Maurerparlier Ehrlen von Grötzingen unmittelbar Schuld am Unglück, da derselbe die Stelle, wo der erste Riß sich zeigte, zu schwer mit Backsteinen habe belasten lassen. In Folge dieses^ Unglücksfalles werden die Neubauten scharf controlirt und es wurden an mehreren Hausern stärkere Sprießungen u. s. w. vorgenommen.

ro. , 20. August. In der verflossenen Nacht entstand auf dem Wege von

Biebrich hierher zwischen zwei Arbeitern, einem Oesterreicher und einem Coblenzer, wegen eines Frauenzimmers eine Prügelei; der Oesterreicher zog dabei ein Messer und versetzte Damit seinem Gegner vier entsetzliche Stichwunden; zwei der Stiche durch- oohrten die Lunge, so daß an dem Aufkommen des Unglücklichen gezweifelt wird. Der Verletzte wurde noch in der Nacht in das Hospital nach Mainz gebracht, während der Thater entflohen ist.

. Mißhandlungen im Amte.) Ein Entrüstung erregender Fall von Mißbrauch der Polizeigewalt kam, wie dieVoss. Ztg." berichtet, vor der Elbinger Strafkammer dieser . Tage zur Verhandlung. Der Arbeiter Kretschmann aus Marienburg, ein rüstiger Sechziger, beging am 25. März er. die Unvorsichtigkeit, allerdings in einer Seiten- ftrafee Marienburgs das auf der Straße zu thun, wofür man in größeren Städten eine genügende Anzahl von Austrittstellen errichtet hat. Eine solche mochte hier fehlen und K. sich unbeobachtet glauben. Er war es jedenfalls nicht, denn der Polizeisergeant Gottfried Plehn trat heran und fragte ihn nach feinem Namen. K. verweigerte die Auskunft, worauf der Beamte ihn faßte, um ihn nach der Wache zu befördern. Es ist nicht feftgeftiüt, ob K. hierbei zufällig oder absichtlich zur Erde fiel. Genug, der Beamte ergriff den daumendicken Eichenstock des K. und schlug auf den am Boden Liegenden ein. Als Kretschmann auch dadurch zum freiwilligen Gange nach der Wache nicht zu bewegen war, commanbirte der Polizeisergeant zwei Hausknechte zur Hilfe­leistung und deren vereinten Kräften gelang es, Kretschmann zur Wache zu befördern. Im Wachtzimmer war der Hilss-Polizeisergeant Gottlieb Jagnsch anwesend. Mit den Worten:Wie sieht das Schwein aus!" versetzte dieser dem K. einen kräftigen Schlag unter's Kinn, fo daß der alte Mann rücklings zu Boden stürzte. Kretschmann erhob sich wieder und setzte sich auf den Bettrand, was den hinzutretenden Gefängnißfchließer Friedrich Reuter veranlaßte, Kretschmann noch einmal zu Boden zu schleudern, einen bezogenen Drahtstock, sogenannten Ochsenziemer, der im Bett steckte, heroorzu- ziehen und nach K., soweit sich feststellen ließ, einen kräftigen Hieb zu thun. Inzwischen hatte man dem Verhafteten Handfesseln angelegt, er blutete. Von einem Stuhle, auf den er sich hiernach setzte, stieß ihn Reuter herunter, indem er ihn anschrie:Gesessen wird ..hier nicht!" K. erhob sich noch einmal und setzte sich vielleicht in einem Schwächeanfall auf eine Bank. Da trat der Polizeisergeant Plehn an ihn heran, und trotz des Wehrlosen Jammern und Bitten führte er, theils mit der Hand, theils mit der Faust, mindestens fünfzehn Schläge nach dessen Kopf. Das ging so weit, daß selbst einer der Beamten sagte:So höre doch auf zu schlagen; Du zerschlägst Dir ja die Hände." Plehn antwortete:Ich schlage den Hund auch gleich tobt." Blut­überströmt würbe K. nach ber Haftzelle abgeführt unb bermaßen hineingestoßen, baß er roicberum zur Erbe stürzte. Nachbem K. dann noch um 6 Uhr Abends vom Polizei­sergeanten Albrecht angefettet worden, streckte er sich auf die Pritsche. Hier fand ihn Albrecht bei einer Revision um 9 Uhr röchelnd und mit Schaum vor dem Munde. Er begnügte sich damit, die Ketten zu lösen und ging wieder hinaus, K. während der ganzen Nacht in einem mindestens Besorgniß erregenden Zustand sich selbst überlassend. Um 10 Uhr Morgens am andern Tage sollte ber Gefangene zum Verhör kommen. Man fand ihn bewußtlos, aber dem Anscheine nach noch lebend an derselben Stelle. Nun erst wurde die Ueberführung nach dem Krankenhause angeordnet, Kretschmann verschied jedoch auf dem Transport. Nach der gerichtlichen Obduction steht unzweifel­haft fest, daß Kretschmann infolge der ihm zu Theil gewordenen Behandlung gestorben ist. Die Schläge auf den Kops hatten eine Gehirnerschütterung zur Folge; es folatc ein Bluterguß in's Gehirn, Gehirnlähmung und so der Tod. Auf diesen sollen die am ganzen Körper vorhandenen, von Schlagen herrührenden, blutunterlaufenen Stellen nach ärztlichem Gutachten keinerlei Einfluß gemacht haben. Kretschmann war, was ebenfalls die Obduction ergab, gesund, kräftig und gut genährt. Ter Staatsanwalt beantragte je zwei Jahre Gefängniß gegen Plehn, Reuter und Jagusch, wobei er als strafmildernd erkannte, daß die Arbeiter der dortigen Gegend eine große Verrohung zur Schau tragen. Der Gerichtshof erkannte auf weniger, nämlich gegen Prehn, wegen Mißhandlung vorbestraft, auf ein Jahr unb acht Monate Gefängniß, gegen Reuter, wegen Mißhanblung mit brei Monaten Gefängniß vorbestraft, auf ein Jahr Gefängniß unb Unfähigkeit, in ben nächsten brei Jahren ein öffentliches Amt zu befleiben; ferner gegen Jagusch auf neun Monate Gefängniß. Drei Monate Untersuchungshaft werben jebem Verurtheilten auf bie zuerkannte Strafe angerechnet.

And Verkehr.

Gießen, 24. August. Aus dem heutigen Markt kostete- Butter per Mund X 0.850 00, Hühnereier pr. St. 56 Enteneier St. 60 Käse pr. St. 48 Käsematte 23 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,40 bis

0,60 H, Hühner per Stück X 0.801.20, Hahnen pr. Stück X 0.400.85, Enten per Stück X 1.20-1.80, Ochsenfleisch per Pftmb 6264 Kuh- unb Rindfleisch 5256 4, Schweinefleisch 5460 X Hammelfleisch 50-66 H, Kalbfleisch 4650 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.005.00, Milch per Liter 1218 Zwiebeln per Eentner X 3.50-5.00.

Frankfurt, 23. August. (Getreide-Vreise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 17.5000,00, fremder X 17,0019,75, Roggen eff. hies. X 14,0000,00, fremder X 14,0014,25, Gerste effectiv hiesige unb Wetterauer X 15,5016,00, fremde X 16,0018,00, Hafer eff. hies. X 12,7513,25, fremder X 14,0014,50.

Frankfurt, 23. August. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange- trieben waren 329 Ochsen, ca. 31 Bullen, ca. 448 .Kühe und Rinder, ca. 242 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 6566, 2. Qual. X 5860, Kühe und Rinder 1. Qual. X 5254, 2. Qual. X 4045 per 100 Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 6062 H, 2. Qual. 5052 3, per 1 Pfund Schlachtgewicht.

Schiffs-Bewegung

der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschast.

Moravia", 28. Juli von New-Aorf, 14. August in Stettin angekommen. Saxonia", 26. Juli von St. Thomas, 15. August in Hamburg angekommen. Suevia", 5. August von New-Aork, 17. August in Hamburg angekommen.Wieland", 15. August von Hamburg nach New-Iork, 17. August von Havre weitergegangen. Hammonia", 19. August von New-Aork nach Hamburg.Australia", auf der Reise von Hamburg nach New-Aork, 20. August Dover pafsirt.Bavaria", 20. August von St. Thomas nach Hamburg.Gothia", 2. August von Stettin, 19. August in New-Aork angekommen.Bohemia", 5. August von Hamburg, 20. August in New- Aork angekommen. _________________

Handel und Verkehr.

Herborn (an ber Köln-Gießener Eisenbahn), 23. August. Auf ben heutigen «iesigen Markt wurden gebracht 962 Stück Rindvieh unb 822 Schweine. Der nächste [Rarft ist am Montag ben 27. September l. I., zugleich Pferbemarkt.

Temperatur der Lahn.

Am 24. August, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17°, Luft 22° R. int Schatten.

L. Ehr. Rübsamen.