3)
9)
h Strafe
bringe in empfehlende Erinnerung.
6683
4)
5)
6)
7)
8)
Fer<l. Drehes
21. Marktplatz 21.
Zahlreiche ZEITGJVISSjE der ersten medicinisohen Autoritäten.
6701j « Ctr. Hafer, 6 Ctr. Heu, 5 Ctr. Stroh monatl. z. kauf. aes.
Off- unt- F. z. 34 an d- Exp. d- Bl.
„Der Unterstützungsverein möge seine Wirksamkeit auf die Reform des Gesangnißwesens ausdehnen",
so wurde mit Rücksicht auf den von der Großherzoglichen Staatsregierung den Ständen inmittelft vorgelegten Gesetzentwurf wegen Errichtung einer den heutigen Anforderungen entsprechenden Central-Strafanstalt beschlossen, denselben auf sich beruhen zu lassen und hierbei der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Stände dem geplanten Werke ihre gedeihliche Mitwirkung nicht versagen werden.
Sodann wurde von der Versammlung der von dem Bereinsausschuß durch- verathene und befürwortete Antrag:
„Es lei jedem Sträflinge, welcher die Vereinshilfe in Anspruch nehme, zur Bedrngung zu machen, daß er sich sofort nach seiner Entlassung aus der Strafamtalt in die Heimath (worunter der Ort zu verstehen ist, an welchem derselbe zuletzt gewohnt und beziehungsweise seinen Unterstützungs- wohnsltz erworben hat) begeben müsse, sofern er auf Hilfe und Unterstützung des Vere ns rechne, sowie, daß Pfleglinge, welche dieser Weisung nicht Folge leisten, alsbald aus dem Vereine auszuweisen und hiervon die Beistände zu benachrichtigen seien"
Lerathen und mit der Modification genehmigt, daß die Bestimmungen des Antrags «ur die Regel bilden, aber auf solche Fälle keine Anwendung finden sollten, in welchen Sie Strafanstaltsvecwaltungen es für zweckmäßig erachteten, den Pflegling aus be-
Versteigerung.
Freitag den 24. September er.,
Nachmittags 3 Uhr, werden im Pfandlokale, Seltersweg 11 Oekonomiewagen, 2 Pferde, Schweine, 1„Kuh, 1 Vogelhecke mit Kanarienvogel, Kommoden mit Aufsatz 1 Glasschrank, Tische, Sopha's, Stühle, Kleiderschränke, Con- AKrankchen, 1 Dtzd. silberne Thee- Ä M Dessert-Messer und Gabeln, 1 Medaillon und 6 kupferne Topfe
gegen baare Zahlung versteigert.
6663 Horn.
^gust d. I. iu Hath, Freiherrn u> die msolge des wgetretenen Ver- «m und beantragt, 1 Zimmermann rvolten Dienste in ritanden erklärten. tt verspäteten Abbe hätte, ba no(b abt, &itf}tnunb galten morben in Ordnung yi Jahre zu Alarnz
Lenschastsberichts wandte, bemerkte ton jetzt ein noch -sicht stellen lasse ans, insbesondere, auch seitens der )ie abgeschlossenen schusse beratbenen 1887, die lleber- m umfangreichen
21 Auszeichnungen^ worunter
8 Ehrendiplome und
8 Gold. Medaillen.
Stets frisch gebrannte
Kaffee’s, nur reinschmeckende vorzügliche Quali- täten, empfiehlt 6647
_____Gg. Kinkel, Kreuzplatz 9.
Tokayer-Awtbrtieli AecMen Malaya» sowie mein Lager in allen übrigen medicinischen und
Allgemeiner Anzeiger. Pfennig - Sparkasse.
Die Einleger werden aufgefordert, Samstag den 2 5. Septbr l bie Svarkaff.nsche.n. zum Zwecke der Einlage der Psennigspargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennigsparkasse^Erheber abzugeben H
Gießen, den 23. September 1886.
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22-
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Oberhesßsche Eisenbahnen.
Die Haltestelle Volpriehausen (Eisen- Lahn-Directionsbezirk Hannover) wird mit dem 1. k. M. in den direkten Wagenladungs-Güterverkehr mit den Stationen der Oberhessischen Eisenbahnen einbezogen.
Nähere Auskunft ertheilen die Güterexpeditionen 6684
Gießen, den 17. September 1886. Großherzogliche Direction-
müsse; ferner auf die für den Kreis Darmstadt in's Leben getretene Naturalver- ffegungsstatlon für mittellose Durchreisende, womit eine Arbeits-Nachweisstelle verbunden fft, eine Einrichtung, die sich auch für andere Städte des Großherzoglhums zur Nachahmung empfiehlt und die hoffentlich auch den diesseitigen Vereinspfleglingen *u mVien ~ wie nickt minder auf die in ihren Erfolgen gewiß höchst wohlthatlge, inzwstchen in's Leben getretene Anstalt der Arbcitercolonie zu Neu-Ulrich- steln, in welcher die Vereinspfleglinge aus dem ganzen Großherzogthum mit ihrer Zustimmung Unterkunft und Arbeit für die ersten Monate finden können und endlich auf die seit dem 15. Juni 1886 zu Darmstadt unter dem Protectorate Ihrer Großherzoglichen Hoheit der Prinzessin Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, eröffnete Herberge für weibliche Dienstboten, Ladnerinnen, Arbeiterinnen u. s. tu. (sogenannte Victoria-Herberge), in welche Mädchen, die vorübergehend stellenlos sind' Wohnung nebst Kost oder nur Wohnung erhalten, ausgenommen werden, eine Anstalt' die sehr geeignet erscheint, gedachte hilfslose Mädchen von der Bahn der Unsittlichkeit und der Verbrechen abzuhalten. Diese Eröffnungen wurden von der Versammlung freudiss begrüßt zumal zu hoffen steht daß durch diese menschenfreundlichen Anstalten den so bedauerlichen Rucksallen, sowie den Verbrechen überhaupt entaeaen- gewirkt werde.
Vorsitzende aus den S. 27-44 des Rechenschaftsberichts ersichtlichen staatlichen Notizen nach, daß die Zahl der in den Strafanstalten detiniert .gewesenen Personen, welche im Jahre 1881 1996 und im Jahre 1882 1956 betrua im Jahre 1883 auf 1820 und im Jahre 1884 auf 1694 herabgegangen war, sich al o^Ä unbedeutend vermindert hat. '
firSfts i die
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erfolgte hiernachst die Vo.I^e des Verzeichnisses der in Gemäßheit des « 16 her Statuten von den Vere,nsnntgliedern selbst für die dreijährige VerwaMmgsperiode von 1886-88 gewählten Bezirksveremscommtssions-Mitglteder und deren Ersatzmänner und sodann, auf Vorschlag des Präsidenten durch Acclamation, die Wiederwahl der seitherigen Ausschußmitglieder, nämlich der Herren:
1) Wirklicher Geheimera.h Dr. Goldmann, Erc., in Darmstadt,
2) von Kreß, Justizrath in Darmstadt,
von Marquard, Provinzialdirector in Darmstadt, Ohly, Oberbürgermeister in Darmstadt, Ritsert, Stadtpfarrer in Darmstadt, Schenk, Oberappellations- und Kassations-Gerichtsrath in Darmstadt, Dr. Boekmann, Prooinzialdirector in Gießen, Geheimerath Küchler, Provinzialdirector in Mainz,
-/ von Zangen, Regierungsrath in Mainz.
Den in der vorigen Generalversammlung von dem inzwischen leider verstorbenen, um die Vereinszwecke höchst verdienten Major Kattrein gestellten Antrag anlangend:
Handel rrud Verkehr.
« September. Rother Weizen, JL. 13.95, weißer Weizen 0000
*S„ . JÄÄ «$*”■ W" •* “■ «'->»«» * »00 «W » 0.00, •ÄKÄÄÄ S&Ä »»,5 5 8 ^^-ßkraut 1"-12 Rothkraut per Stück 20-23 k Kohlrabi Ochsenfleisch per Pfund 45-70 J,, Kuh- u. Rindfleisch 45-60 4, Schweinefleisch 65—70 Hammelfleisch 50—70 1 ßata
.«8°. 1 ®uf,n “**• 1-00-2.50, 1 Ente M 2.00—3.00, 1 Gans M. 3.00-^00
1 Taube 40-70 Welsche 0.00-00.00. '-UU
n. MESTLt’S KINDERMEHL <5Jähriger Erfolg,
m.f C ro^c Generalversammlung benachrichtigt, daß der Vereins-Anäl^.b ÄÄSSB"*' •- ■* >
“• Sinne" d°b B-rein sich nur aus Inländer im engeren
' ^Hessen, beschranke, so konnten im Großherzogthum wohnende nach dem Ne"i^ dfl-glmg- des Vereins aufgenommen werden indem 0? ^--chsgesetze vorn 1. Juni 1870 über die Erwerbung und den V-r- etoem njs lbc m Un? StoQtäan8e6örigfeit, die Staatsangehörigkeit für den ttÄÄS*. S*1'" >w
jfjn« nehmen ° er zur Annahme einer auf Lebensbesferung °bzielend7n Arb^ sL "CAn !nÖ8in' °-s Norm bezüglich der aus dem er, „ ^^hause entlassenen Korrigenden dienen solle:
aß die Unterstutzungsgesuche der Prostituirten in der Regel nicht bcrückstcktiat d-n Magdalenen-Hilfsverein verwiesen werdm sollen _rUgber b/e bauä-SrrmSÄ bCr rückfälligen Bettler und Vagabunden aber die Arbetts- rtia Ä! “n0 3U ra“6ern habe, ob mit Bestinuntheit eine Unterstützung als zweck os zu erachten sei und ob der zu Entlassende ffeine ärSfffi
Arbeiter-Colonie bereit wäre oder nicht!
Vclt der letzterwähnten Norm erklärte man sich einverstanden' an den Vesckl»ü unter », jedoch schloß sich ein Antrag be§ fierm Wnerme^ nn f n .a6 naam^ro^ C °UCk < Rutsche Ausländer (Ikichthessen) die Wirksamkeit des Vereins au.zudehnen und dementsprechend zu § 1 der Statuten an Absatz 2 die Bestimmuna
V a"(tOmie a"r„bic Angehörigen anderer deutschen Staaten, welche aus hessischen Strafanstalten entlassen worden sind, insbesondere solche, welche den Unter; stutzungswohnsitz innerhalb des Großherzogthums erworben haben "
^Sodann nab Herr Pfarrer Schlosser noch den Bedenken gegen die seiner An- j bureaukrattsche Organisation und Geschäftsführung des Vereins Aus- druck mit dem Wunsche, daß die personlicke Thätigkeit und Mitwirkung der Vereins- mitglieder bei den Vereinsgeschäften und der Sorge für die Pfleglinge mehr als seither begünstigt und statuirt werde. Es wurde allseitig anerkannt, daß eine regere Be- thelliflung der VereinSmitglieder an den Zwecken des Vereins zwar sehr erwünscht und Greben wäre, dagegen bedenklich erscheine, eine Aenderung der Statuten zu diesem ae^Ä»i^tt°&tft °°r roeniOtn 3al)rm -läßlich efiÄ Generalversammlung beschloß, beide Anträge, sowie die noch von Herrn
L° nM f“nfleregte ob es sich nicht empfehle, den Namen des Vereins in öen so viel kürzeren und gleichwohl entsprechenden „Gefängniß-Verein", gleich vielen kn ^nterstutzungs:Vereinen ähnlicher Tendenz, umzuwandeln, zunächst dem Vereins- ausschuß zur Begutachtung vorzulegen und über das Resultat dann in der nächstjährigen Generalversammlung in Mainz zu berathen.
Fahnk-Mfirke
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Zum Schutz gegen die zahlreichen Nachahmungen führt jede Büchse die Unterschrift des Erfinders Henri Neetl£.
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m Jahren 1882 Den Formen an llnschasiung von Örterten Ansicht Üe Unterstützung t allzu ängstlich
3a6 man Iilh o" V der ähnliche" Unterstützungs-
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Bekanntmachung.
Die am 14. d. Mts. abgehaltene Verpachtung der in dem „Gießener Anzeiger", Nummer 210, 212 und 214 unter pos. A. aufgefühlten HoS- pitalgrundftücke ist nicht genehmigt worden und wird Termin zur nochmaligen Verpachtung auf
Montag den 27. d. Mts.,
Nachmittags 3 Uhr, in dem Rathhaussaale am Marktplätze, anberaumt.
Gießen, am 22. Sept. 1886.
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
_________A. Bramm._____6704
Obstversteigerung.
ftveitaa den 24 dss. MtS.,
Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Annerod gehörige Obst, bestehend in Aepfeln und Zwetschen, an Olt und Stelle meistbietend versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist im Ort bei der Kirche.
Annerod, den 21. September 1886.
Großh. Bürgermeisterei Annerod. 6678 Engelhardt.


