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Schweiz-

Bern, 21. August. Der heute um 1 Uhr 45 Min. Nachmittags von hier nach Genf abgegangene Schnellzug ist in der Nähe von Düdingen mit sämmtlichen Wagen entgleist. Soweit bis jetzt bekannt, find dabei 4 Personen schwer verletzt worden.

ßngland.

London, 21. August. DieSt. James Gazette" spricht fich in einem die Lage der Dinge aus Der Balkan-Halbinsel behandelnden Artikel für einen Anschluß Englands an die anderen Mächte aus, um jede Beunruhigung, jede Störung des Friedens fernzuhalten, England mW im Einverständniß mit den Mächten die Angelegenheiten auf der Balkan-Halbinsel durch ein allen Theilen vorthellhaftes Abkommen regeln, vorher aber seine Pofition durch Verständi­gungen und Bündniffe stärken.

Die anläßlich der Verurtheilung des Socialisten Williams von dem socialdemokratischen Bund für morgen angekündigte Monstre-Versammlung ist aus den 29. d. Mts. verschoben worden.

Wutzland.

Petersburg, 22. August. Ein in den Zeitungen enthaltenes officielles Corn- munlque besagt: Zn der letzten Zeit sind in verschiedenen russischen Zeitungen Artikel erschienen, welche Besprechungen der politischen Lage enthalten; in denselben wurden vollständig willkürliche und unrichtige Ansichten über die zwischen der kaiserlich russischen Regierung und anderen Mächten bestehenden Beziehungen ausgesprochen. Diese Beziehungen haben sich im Laufe dieses Jahres keineswegs verändert und sind vuch keinerlei Umstände in Aussicht, welche Grund zu der Befürchtung zuließen, daß diese Beziehungen gestört und die kaiserliche Regierung zu einer Aenderung ihrer Politik keranlaßt werden könnte.___________________________________________

' Mrst Alexander von Bulgarien.

Gießen, 23. August.

Gestern, Sonntag, Nachmittags gegen 5 Uhr, erhielten wir nachstehende Depesche, welche wir nur in einer beschränkten Anzahl von Exemplaren vertheilen onnten:

Konstantinopel, 22. August. Aus Sofia wird gemeldet, daß durch Kara- weloff und Zank off in Abwesenheit des Fürsten eine provisorische Regierung ge­bildet, Fürst Alexander bei einer Truppenbesichtigung zu Widdin gefangen genommen und die Absetzung des Fürsten proklamirt sei.

Ein Ertrablatt derKöln. Ztg." meldet ferner:

Köln, 22. August. Uebereinstimmende Depeschen aus Bukarest und Kon­stantinopel melden, daß Fürst Alexander von Bulgarien bei einer Jnspection in Widdin gefangen genommen und als Gefangener nach Lompalanka geführt worden ist; einer späteren Nachricht zufolge befindet er sich bereits außerhalb Bulgarien. In Sofia ist seine Absetzung ausgerufen und eine provisorische Regierung von Zankow und Karawelow, den Führen: der beiden bisher feindlichen Parteien, gebildet worden.

Fürst Alexander, dessen persönliche Eigenschaften ein besseres Schicksal verdient hätten, stand seit einiger Zeit in der Luft zwischen Rußland, welches ihn in die Stellung gebracht, und England, welches ihn erst gewonnen und dann im Stich ge­lassen hatte. . Seit es feststand, daß England weder für eine Balkanfrage noch selbst für Konstantinopel, sondern nur für Indien Krieg führen werde, war Fürst Alexander's Stellung eine hoffnungslose. Die Türkei hat die russische Hebermacht genugsam ge­fühlt, um keinen isolirten Kampf gegen Rußland, namentlich nicht Bulgariens halber, zu wagen; es ist sogar als sicher anzunehmen, daß man in Konstantinopel Kenntniß von der geplanten Absetzung des Fürsten Alexander hatte.

Was Oesterreich betrifft, so bürgen die Rücksprachen in Kissingen und Gastein dafür, daß es die ihm von England zugedachte Rolle, die bulgarischen Kastanien aus dem ^euer zu holen, nicht übernehmen wird. Wir können vielmehr erwarten, daß nach der Entfernung des Fürsten Alexander, den England als Keil zwischen Oester­reich und Rußland einzuschieben versucht hatte, eine kürzere oder längere Pause in der ewig wirbelnden Balkanbewegung eintreten wird.

Die Leichtigkeit, mit der sich die Absetzung des Fürsten Alexander vollzogen hat, gestattet den Schluß, daß die Situation in Bulgarien nichtaus der Hand" gehen, sondern daß die demnächstige Lösung, wenn auch vielleicht eine provisorische, jedenfalls keine kriegerische sein wird; für unseren Standpunkt ist es angezeigt, heute wieder eines Wortes eingedenk zu sein, welches Fürst Bismarck in einem kritischen Momente des Berliner Congresses aussprach:Meine Herren, wir sind hier nicht versammelt, um über das Glück der Bulgaren zu berathen, sondern um den Frieden Europas zu sichern."

Berlin, 22. August, lieber die Regierungsumwälzung in Bulgarien liegt bis jetzt nur eine spärliche Depesche des Wolff'schen Bureaus vor, die gegen 3 Uhr ausgetragen wurde und über die Einzelheiten der Verhaftung des Fürsten nichts meldet. Es unterliegt keinem Zweifel, daß hier wie in ganz Deutschland die wärmsten Sympathieen dem jugendlichen töpfern Fürsten entgegengetragen werden, der sich mit großem Eifer an eine Riesenaufgabe gewagt hatte, deren Erfüllung ihm jetzt der schlimmste Verrath und schmutzige Bestechung unmöglich machen. Mit tapferem Muthe, mit außerordentlichem diplomatischen Geschick hatte er seit dem 18. Sept. v. I. die ver­wickelten Geschicke der beiden vereinigten Bulgarien geleitet; seiner Tapferkeit verdankte er ungeahnte militärische Erfolge und schon schien es, daß er auch dem Zorne des Zaren und den von Tag zu Tag steigenden Wühlereien der Panslawisten gegenüber Sieger bleiben würde, aber der Rubel auf Reifen war ihm überlegen; der Staats- öiener, dem er das höchste Vertrauen schenkte, den er selbst an jenem 18. September zu seinem Schicksalsgenossen berufen hatte, Karawelow, verließ ibn auf heimtückische Weise, verband sich mit seinem ärgsten Feinde Zankow und diese machten seiner Herrschaft in einer rühmlosen Verhaftung ein Ende. Kein Zweifel, daß Fürst Alexan- der, der voraussichtlich von Lompalanka aus auf ein russisches Schiff gebracht und r0rl?0rt $le ~onaH hinunter in einen sichern Verbannungsort außerhalb Bulgariens geschleppt worden sein wird, der jetzigen Bewegung ohnmächtig gegenüber stehen wird, wenn auch einzelne bulgarische Truppen und Offiziere ihren siegreichen Feldherrn nur ungern vermißen werden.

. Die Thatsachen, daß die Einsetzung der neuen Regierung Karawelow-Zankow ohne Schwiengketten sich :m Lande vollzog und daß in den letzten Monaten die panslawistischen Wühlereien von Tag zu ^ag offenkundiger wurden, beweisen hinreichend, daß der jetzt an dem Fürsten vollzogene Hochverrath von langer Hand und mit zuver­lässigem Rückhalt vorbereitet und ausgeführt worden ist. Aber so sehr man vom allgemein menschlichen Standpunkt aus das Ende des deutschen Fürsten bedauern wird, so wird man doch nicht Übersehen dürfen, daß dieses Ende für den europäischen Frieden der Lo ung des, gordischen Knotens gleichkommt; wie das Schwert des Damokles -ruate die Möglichkeit eines gewaltsamen Einschreitens Rußlands über Bulgarien, fort­gesetzte Meldungen über beunruhigende Rüstungen in Serbien gegen Bulgarien tauch­ten stets von neuem auf und verwirrten die öffentliche Meinung. Was die Haltung der Großmächte betrifft, so laß klar vor Augen, daß Deutschland und Oesterreich an dem endlichen Ausgang der Dmge auf der Balkanhalbinsel im Grunde unbeteiligt zu fein glaubten, daß sie jedenfalls nicht bereit waren, wegen des jungen Fürsten einen europäischen Krieg zu entzünden, während England zwar den Fürsten nach Thunlichkeit ermuntert hatte, aber für die Wirkungen dieser Aufstachelung seinerseits eine Verant­wortung nicht übernehmen wollte. So blieb nur fraglich die Haltung der Pforte. Diese aber ist offenbar für die jetzige Wendung gewonnen worden, nachdem sie ein gef eben hatte, daß England sich aus dem Spiele zurückzog; die Verleihung eines hohen russischen Ordens an Said Pascha ist nicht das einzige Anzeichen ^as diese plötzliche Wendung dem unbefangenen Beobachter zur Genüge verräth. Auch für Serbien fäll: jetzt jeder Grund fort, Vorkehrungen gegen angebliche kriegerische Neigungen des Fürsten Alexander zu treffen, und so ist das Ende vom Liede, daß diese tragische Absetzung eines für die günstige Entwickelung Bulgariens vielverheißenden Lurstep zur Zett eher zur Sicherung als zur -Beeinträchtigung des europäischen

Friedens beitragt. Rechtlich stellt sich nunmehr die Lage in Bulgarien dahin, bat. zunächst Artikel drei des Berliner Friedens Platz greift, wonach der Fürst von Bul­garien wiederum von der Bevölkerung frei zu erwählen und von der Pforte unter Zustimmung aller Mächte zu bestätigen ist. Die Wahl darf nicht auf irgend ein Mit­glied der regierenden Herrscherfamilien der europäischen Großmächte fallen; der so erwählte und bestätigte Fürst wird nach den Beschlüssen der letzten Botschafter-Con- ferenz gleichzeitig für fünf Jahre Generalgouverneur von Ostrumelien werden. Daß übrigens die Wahl auf einen Candidaten fallen könnte, welcher der russischen Re­gierung unwillkommen wäre, ist nach der jetzigen Sachlage unbedingt ausgeschlossen.

Bukarest, 22. August. Das JournalVointza Nationale" erfährt, daß die Entthronung des Fürsten von Bulgarien gestern stattgefunden habe und daß die provi­sorische Regierung aus Karaweloff, Zankoff, Nadoslavoff und Anderen bestehe. Der Fürst solle von Widdin zu Schiff nach Turn-Severin gebracht werden. Minister­präsident Bratiano hat sich von Gooora nach Sinaja zum Könige begeben, wo Minister­rath stattfinden soll.

Bukarest, 23. August. (Privatdepesche.) Die Proklamation der bulgarischen provisorischen Regierung sagt:Fürst Alexander leistete Bulgarien auf dem Schlachtfelde große Dienste, nahm aber in der Politik zu wenig Rücksicht auf Bulgariens Stellung als flavonifcher Staat und auf ein gutes Ber- hültniß zu Rußland. Seine Absetzung wäre daher nothwendig." Der Fürst ist in Lompalanka gefangen und wird demnächst über die Grenze geschafft.

Lokale-.

][ Gießen, 23. August. sZeiteintheilung der Großherzoglichen (25.) Division für die Herbstübungen 1886.]

1) Regimentsübungen. Das Jnf.-Rgt.Nr. 115 übt vom 23.bis28.August bei Darmstadt, das Jnf.-Rgt. Nr. 116 vom 27. August bis 1. September bei Friedberg, das Jnf.-Regt. Nr. 117 vom 23. bis 28. August bei Mainz, das Jnf.-Rgt. Nr. 118 vom 26. bis 31. August bei Darmstadt. Die Dragoner-Regimenter Nr. 23 und 24 üben vom 17. August an bei Darmstadt.

2) Brigadeübungen. Die 49. Jns.-Brigade (Reg. 115 und 116) übt vom 3. bis 8. September bei Friedberg, die 50. Jnf.-Brigade (Reg. 117 und 118) vom 2. bis 7. September auf dem Artillerie-Schießplatz bet Darmstadt. Da das 2. Großh. Dragoner-Regiment Nr. 24 an den Kaisermanövern im Elsaß theilzunehmen hat und zu diesem Zweck bereits am 28. August per Bahn in die Umgegend von Nieder- Schäffelsheim befördert wird, so übt das genannte Regiment nicht im Verbände der Großh. 25. Cavallerie-Brigaoe. An seiner Statt rückt am 29. August das Husaren- Regiment Nr. 12 im Griesheimer Barackenlager ein, um auf Befehl des General- commandos an den Hebungen der 25. Cavallerie-Brigade theilzunehmen. Dieselben dauern bis zum 4. September. Am 6. September verläßt das 13. Husaren-Regiment das Barackenlager wieder und beteiligt sich zunächst an den Detachementsübungen der 21. Division.

3) Detachementsübungen. Die combinirte 49. Brigade übt vom 10. bis 14. September zwischen Friedberg und Hanau. An den Hebungen dieser Brigade nehmen Theil: die 49. Jnf.-Brig., die 2., 3. und 4. Escadron des Drag.-Rgts. Nr. 23,. die 2. Abtheilung des Feld-Art.-Rgts. Nr. 25, mit Ausnahme der reitenden Batterie, welche zu den Kaisermanövern im Elsaß detachirt ist. Außerdem ist die 2. und 3. Batterie der reitenden Abtheilung des Feld-Art.-Rgts. Nr. 11 und die 4. Compagnie des Pionierbataillons Nr. 11 zur Theilnahme commandirt. Während ber angegebenen Zeit finden 3 Bivouaks der Vorposten statt. Die 50. combinirte Brigade übt vom 10. bis 14. September zwischen Büdingen und Hanau mit ebenfalls 3 Bivouaks der Vorposten. Dieses Detachement besteht aus der 50. Jnf.-Brig., der 1. und 5. Escadron des Drag.-Rgts. Nr. 23, der 1. Abtheilung des Feld-Art.-Rgts. Nr. 25. Außerdem sind zur Theilnahme commandirt die 1. Batterie der reitenden Abtheilung des Feld- Art.-Rgts. Nr. 11 und die 1. Compagnie des Pionier-Bataillons Nr. 11.

4) DivisionsManöver. Dieselben finden am 16., 17. und 18. September zwischen Hanau und Echzell mit zwei Bivouaks der Vorposten statt. Am 20., 21. uni> 22. September manövrirt die 25. Division gegen die 21. Division zwischen Staden und Gießen mit zwei Bivouaks der ganzen Division.

Der 9. und 15. September sind Ruhetage.

Die Garnison Gießen kehrt am 23. September per Fußmarsch aus den Manövern zurück. Unmittelbar nach der Rückkunft erfolgt die Entlassung der Reserven und Dis­positionsurlauber.

Daß das 2. Infanterie-Regiment in der Zeit vom 31. August bis 6. September zu Darmstadt einquartirt werden soll, ist eine gräuliche Confusion desDarmstädter Lagblatts". Das Regiment verläßt überhaupt die Provinz Oberhessen nicht!

Gießen, 23. August. Ein zur lOwöchentlichen Hebung eingezogener Ersatz- Reservist hat sich in seinem Quartier in der Nacht vom Samstag zum Sonntag mittelst eines Rasirmessers den Hals durchschnitten. >

Der s. Z. bei einer Streife nach den beiden Ausbrechern aus hiesigem Provinzial-Arresthause im Walde bei Weitershain durch einen Schuß verwundete Soldat ist von Grünberg als Reconvalescent gestern in das Militär-Lazareth verbracht, worden.

Ein mit seinem Fuhrwerk gestern Abend am Wiesecker Weg verunglückter Knecht eines hiesigen Bäckermeisters kam derart zu Schaden, daß er in die Klinik ver­bracht werden mußte.

Bei dem gestern Abend über unsere Stadt und Umgegenb ausgebrochenen Gewitter schlug der Blitz in ein Haus zu Heuchelheim ein.

Vermischte-.

Ein Feldwebel eines Truppentheils in Berlin war mit seinem Regiment, bezw. einem Tbeile desselben zu der letzten IStägigen Felddienstübung ausgerückt uno hatte ohne Wissen seinen Hund, ein Thier von mittlerer Größe, in ein Zimmer ein­geschlossen. Erst bei der Rückkehr gewahrte der Feldwebel die Gefangenschaft seines- Hundes. Das Thier, welches, außer einem Behälter mit Wasser, nicht die geringste Nahrung besaß, war bis auf die Knochen abgemagert und sehr schwach, aber es er­kannte sofort seinen Herrn und kam ihm freudig entgegen. Durch sorgfältige Pflege mit Milch und Fleisch ist derselbe nunmehr wieder gänzlich hergestellt.

Heber den Deutschenhaß der Tschechen hat vor einigen Tagen ein Radfahrer zu Liegnitz üble Erfahrungen machen müssen. Derselbe fuhr nämlich um die Mittagszeit von Bad Reinerz in der Richtung nach Braunau. In der Nähe der Grenze trat ihm ein junger Mensch entgegen, schimpfte ihnpreußischer Hund" und versuchte Die Maschine aufzuhalten. Als der Angegriffene sich zur Wehr setzte, rief der Gegner des Weges kommende Leute zu Hilfe. Da diese nicht im Stande waren, den Fahrer aufzuhalten, forderten sie einen Trupo Arbeiter auf, ihn nicht durchzulassen. Diese schlugen denn auch mit Mistgabeln und ähnlichem Werkzeug derartig auf den Radfahrer los, daß derselbe von Hieben und Stichen bewußtlos niederstürzte und ant Wege liegen blieb, bis zwei vorübergehende Herren sich seiner annahmen und ihn im nächsten Hause unterbrachten.

Petersburg, 21.August. Nach einer Meldung aus Ssaratoff ist der Wolga- dompferVera" durch ein während der Fahrt in der Nahe des Dorfes Rownoc aus- gebrochenes Feuer ein Raub der Flammen geworden. Von den auf dem Schiffen befindlichen Personen sind 200 umgekommen, davon haben 4 in den Flammen, die übrigen im Wasser ihren Tod gefunden.

Petersburg, 22. August. Heber das Feuerunglück auf dem Wolgadampfer Vera" wird aus Ssaratoff weiter gemeldet: DieVera" war mit zahlreichen Passagieren von Astrachan abgegangen und befand sich die Wolga auswärts in Fahrt. Nachdem am Donnerstag Abend bei Eintritt der Dämmerung die Anzündung der Lampen stattgefunden hatte, wurde ein Steward gewahr, daß in der Kajüte erster Klasse eine Hängelampe umgesturzt sei und ein Theil der Kajüte in Brand gesetzt habe. Der Steward versuchte zuerst das Feuer mit Wasser zu löschen, die Flamme griff aber weiter um sich; die weiteren Bemühungen des Stewards und eines Matrosen, das Feuer mit Teppichen zu ersticken, blieben ebenfalls erfolglos. Beide liefen darauf auf das Verdeck, riefenFeuer" und alarmirten dadurch die meist schon zur Ruhe gegange­nen Passagiere, welche nunmehr in wilder Panik auf das Verdeck stürzten. Einer der Passagiere sprang sofort über Bord, andere folgten darauf seinem Beispiele. Der Kapitän ließ den Dampfer mit voller Kraft in der Nähe des Dorfes Rownoe aufs