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Achtel: § j«1 S'jti«1
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— ^Fortschritte der Lebensversicherung in Deutschlands In den Hildebrand- Eonrad'schen „Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik" steht demnächst wieder die jährliche Veröffentlichung der bekannten statistischen Arbeit über „Zustand und Fortschritte der deutschen Lebensversicherungs-Anstalten, und zwar für das Jahr 1885 bevor. Wir sind in den Stand gesetzt, schon jetzt einige Hauptergebnisse dieser, auf die amtlichen Berichte von 34 Lebensversicherungsanstalten sich stützenden Untersuchung mitzutheilen.
Der Versicherungsbestand der 34 Anstalten erhöhte sich im abgelaufenen Jahre um 27,877 Personen und 157,788,591 X Versicherungskapital. Von letzterer Summe entfielen auf die Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha 23,244,800 X, auf die Allgemeine Versorgungs-Anstalt in Karlsruhe 17,337,673 x, auf die Lebens- versicherungs - Gesellschaft zu Leipzig 17,072,850 X, auf die Lebensversicherungsund Ersparnißbank in Stuttgart 15,654,339 X, auf die „Germania" in Stettin 15,056,937 X.
Im Allgemeinen blieb der Zuwachs des Jahres 1885 etwas hinter demjeniaen des Vorjahres zurück. Der Gesammtbestand der Versicherungen betrug Ende des Jahres 727,534 Personen mit 2,816,127,613 X. Auch an dieser Summe ist die Gothaer Bank an erster Stelle, nämlich mit 490,637,800 X betheiligt; nächstdem kommen die Germania mit 286,452,290 X, die Stuttgarter Bank mit 233,228,330 X, bie Leipziger Gesellschaft mit 223,993,950 X, Karlsruhe mit 174,829,892 X, die Concordia in Köln mit 159,781,221 X, Lübeck mit 131,095,455 X, die Berlinische Gesellschaft mit 111,287,736 X, so daß auf diese 8 größten Anstalten also 1811 Mill. X oder fast zwei Drittel der Gesammtsumme treffen.
An Versicherungssummen für gestorbene Versicherte wurden im Jahre 1885 ins- gesammt 40,082,153 X ausgezahlt. Unter den reichhaltigen übrigen Nachweisungen des Aufsatzes erscheint die Thatsache von Interesse, daß von den Gestorbenen 14 Procent noch nicht 5 Jahre und 31 Procent noch nicht 10 Jahre versichert waren.
, — sAus der Schule.^ Lehrer: „Weißt Du wohl, Hans, wer das gesagt hat: Die schönen Tage in Aranjuez sind jetzt zu Ende?" — Hans: „Jawohl. Das hat mein Vater gesagt, als meine Mutter von der Badereise zurückkehrte!"
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Evangelische Gemeinde.
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5. Sonntag nach Trinitatis, 25. Juli.
Vormittags 9</r Uhr: Professor Dr. G 0 ttschick.
Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Die Kinderkirche fällt aus.
Katechismuslehre für die Mädchen Vormittags 11 Uhr in der Kleinkinderschule, Pfarrer Dr. Naumann.
Am Sonntag, den 1. August, findet im Vormittagsgottesdienst die Feier des heiligen Abendmahls statt, Beichte am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. r„ Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 25. bis 31. Juli besorgt für Pfarrer Schlosser: Pfarrer Dr. Naumann.
Katholische Gemeinde.
6. Sonntag nach Pfingsten.
Von 6 Uhr (ix Beichte.
Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion.
„ V»10 Uhr: Hochamt und Predigt.
„ 2 Uhr: Andacht.
Gottesdienst in der Synagoge.
Freitag Abend 7« Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 8M Uhr.
Temperatur der Lahn.
Am 23. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19|J, Luft 19V2° R. im Schatten.
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Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche noch nicht eingetragenen, dem Landwirth Christian Henkel und dessen Ehefrau Katharine geb. Hempelmann zu Salzböden gehörigen, in der Katastergemeinde Salzböden belegenen Grundstücke: Fl. VI Nr. 202, 290, 364, Fl. IV. Nr. 517, Ft. III Nr. 617, 481, 482, 517, 566, Fl. VII 1027
Nr. 406, 145, 144, , Fl. VIII
144
Nr. 283, 319, Fl. II Nr. 211, 220, 152
am 31. Juli 1886, Vormittag- 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, zu Salzböden, in dem Wirthslokale des Gastwirths Christian Weiß- brod versteigert werden. 4520
Wetzlar, den 11. Juni 1886.
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