Magazins zur Aufschichtung des nöthigen Brennmaterials und 3) des unteren Schul- lokales in der Neustadt zur Aufbewahrung des Mehles und Brodes während dieser Zeit. Die Feldbäckerei für sich beansprucht einen Raum von 130 Meter Länge und 50 Meter Breite, so daß also von genanntem Platze, außer der ringsum führenden Allee wohl wenig übrig blieb und die Abhaltung des in diese Zeit (den 15. September) fallenden Jahrmarktes in Frage stellte. Ferner noch in Betracht zu ziehende Unzuträglichkeiten, worunter in erster Linie die Ausdünstungen der Oefen in ihrer Wirkung auf die nächsten Bäume und die ganze umliegende Nachbarschaft, bei allenfalls etntretendem stürmischen Wetter erhöhte Feuergefährlichkeit und viele sonstige, nicht voraus zu ermessende Unzuträglichkeiteu veranlassen die Versammlung, dieses Gesuch abzulehnen; auch ist man der Ansicht, daß mangels eines anderen in der Nähe der Stadt gelegenen größeren Platzes der Trieb hierzu doch wohl am besten geeignet sein dürfte.
Die Unterhaltung des Pflasters auf dem Brand vor dem jetzigen Kreisamtsgebäude wird wiederholt abgelehnt, da die Stadt nach einer früher erhaltenen Entscheidung zweifellos nicht hierzu verpflichtet sei.
Die Controle des Gewichts der an die Stadt zu liefernden Kohlen wird auf Antrag der Baucommission dem Beleuchtungs-Jnspector G. Schwan übertragen. — Nöthige Reparaturen an der Thürmerwohnung, Anschaffung eines neuen Pumpenstockes an der Pumpe vor dem Gail'schen Hause in der Neustadt und Versetzung derselben, damit die Passanten durch die Bewegungen des Schwengels ferner nicht mehr belästigt oder gar gefährdet werden, finden ohne Weiteres die Genehmigung der Versammlung.
Zum Schlüsse wird noch eine Eingabe an das Polizeiamt, das Baugesuch des H. Eiertänzer betreffend, gutgeheißen und verschiedene Kostendecreturen genehmigt.
Schluß der öffentlichen Sitzung 5*/« Uhr.
Gießen, 21. August. Gerichts - Assessor Brill ist mit der Vertretung der Amtsanwallsstelle der Großherzogl. Amtsgerichte Gießen, Lich und Hungen betraut worden.
— Auf dem Obstmarkte wurden heute Morgen diverse Körbe mit unreifem Obst von Seiten der Polizei confiscirt.________________________________________________
Universität- - Chronik.
— Gymnasialprofessor Dr. Sigm. Günther in Ansbach, der frühere freisinnige Reichtags'Abgeordnete in Nürnberg und Berlin V., ist als ordentlicher Professor der Erdkunde an die technische Hochschule zu München berufen worden, an die Stelle Natzel's, der nach Leipzig geht. Wie man sich erinnern wird, war die vor einiger Zeit erfolgte Wahl Günther's zum Director der Realschule zu Wiesbaden von der preußischen Negierung nicht bestätigt worden.
— Nach 2jähriger Suspension ist die altrenommirte Burschenschaft „Brunsviga" in Göttingen zu neuem Leben erstanden, schreibt die „G. Z.". Damit bestehen jetzt drei Burschenschaften an der Hochschule.
— Der außerordentliche Professor Dr. Emil Schrutka v. Recht en stamm zu Wien ist zum ordentlichen Professor des Cioilprocesses an der dortigen Universität ernannt.
Darmstadt, 19. August. Zum Zweck der Herbstübungen wird das 2. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 116 vom 31. August bis einschließlich 6. September d. I. in unserer Stadt Eantonnement beziehen. Der größere Theil der Mannschaft wird in der Jnfanterie-Caserne Aufnahme finden, während das Offiziercorps und uoch 344 Unteroffiziere und Gemeine, sowie 30 Pferde in der Stadt einquartirt werden sollen. (Tgbl.)
Berlin, 16. August. Der Mörder Keller hat ein vollkommenes Geständniß abgelegt, daß er die Schiffling'schen Eheleute getödtet hat, er bestreitet jedoch energisch, das Motiv des Raubes gehabt zu haben, will vielmehr in augenblicklicher Aufwallung die That aus Rache verübt haben. Der Mörder macht äußerlich einen ziemlich harmlosen Eindruck und trägt große Gelassenheit zur Schau. Auch auf der ganzen Fahrt nach Berlin hat er mit den ihn begleitenden Polizeibeamten längere Gespräche über die That selbst geführt und sich ohne Weiteres zu derselben bekannt. Aber auch bei dieser Gelegenheit hat er behauptet, daß er von Schiffling schlecht behandelt worden sei und aus Aerger und Haß gegen seinen Brodherrn zu der That getrieben worden sei. Wie weit diese Behauptung richtig ist, wird die weitere Untersuchung ergeben. Auch über seine Lebensschicksale und die Art, wie er sich zu verbergen wußte, hat Keller mährend der Fahrt den Polizeibeamten eingehende Schilderungen gemacht. Danach hat er 14 Tage lang Stellung bei einem Obstpächter in der Gegend von Merseburg gehabt und ist dann vier Wochen bei einem Obstpächter in der Gegend von Wittenberg beschäftigt gewesen. Nach seiner Angabe rührt die bei ihm gefundene Pistole von seinem letzten Arbeitgeber her, welcher ihm dieselbe zum Verscheuchen der Vögel übergeben hatte. Zuletzt will er mit der Bahn bis Kohlfurt gefahren und zu Fuß sich dann bis in die Gegend von Breslau durchgeschlagen haben. Keller, der übrigens während der Fahrt einen ganz gesunden Appetit entwickelt und mehrere Schinkenstullen verzehrt hat, bestätigte die schon geschilderte Art seiner Verhaftung nach seiner Necognition durch einen Knaben, der ihn noch aus der Zeit kannte, als er als Knecht in jener Gegend diente. Es ist danach ein völliges Kesseltreiben auf ihn veranstaltet morden. Auf die Frage, ob er denn die zehn Gebote nicht kenne und nie die Kirche besucht habe, antwortete er, daß er seit seinem sechsten Jahre nicht mehr in der Kirche gewesen sei und von den Geboten keine Ahnung mehr habe. Heute ist dem Verhafteten u. A. auch das blutgefärbte Messer, mit welchem er die That vollbracht, vorgelegt worden und Keller hat ohne Weiteres zugestanden, daß dasselbe das Mordwerkzeug gewesen. — Landgerichtsrath Hollmann tritt übrigens zur Zeit einen Erholungsurlaub an und die weitere Handhabung der Untersuchung dürste zunächst an den Untersuchungsrichter Landgerichtsrath Pochhammer übergehen. Keller ist in Moabit in diejenige Zelle gebracht, die zur Aufnahme derartiger schwerer Verbrecher bestimmt ist und in welcher zuletzt Kowalski gesessen hat.
Hannover, 16. August. Ein Dynamitdiebstahl im Bantorfer Bergwerk bei Hannover regt das Publikum zu lebhaften Erörterungen an. Die Ansicht, daß ein Attentat gegen das Bantorfer Bergwerk beabsichtigt werde, findet die wenigsten Vertreter. Viel allgemeiner ist die Annahme, daß Anarchisten den Diebstahl auf Anordnung ihrer Führer ausgeübt haben und der Sprengstoff schon unterwegs nach England, Belgien oder Holland war, als der Diebstahl entoeckt wurde. Am Freitag Abend hat Me Controle stattgefunden und ist alles in Ordnung gefunden morden. Am anderen Morgen Vzv Uhr fand ein Beamter eine Dynamitkiste im Vorkeller stehen und als er seinen Buck auf die Thür warf, war dieselbe erbrochen, ebenso die zweite zum Lager führende. Aus demselben waren zwei Kisten entwendet. Beide aus dem Bergwerk- berelch zu bringen, ist den Dieben wohl zu schwer geworden und so ließen sie eine vor dem Ausgange zuruck. Die andere trugen sie eine Strecke fort, öffneten dieselbe und uahmen -o Pfund Dynamit, sowie eine Hauptpatrone mit Zündschnur. Die Diebe sind über die Lagerung des Sprengstoffes nicht genau orientirt gewesen, was sich daraus ergibt, daß sie erst den Pulverkeller erbrochen haben, ohne aus demselben etwas zu entwenden. Der Verwaltung ist nachträglich aufgefallen, daß jüngst einige Arbeiter nur kurze Zelt blieben und ohne Ursache und Abmeldung wegblieben. Eine bei denselben sofort vorgenommene Haussuchung hat zu keinem Resultate geführt. Gestern .ledoch ist ein in Linden wohnender Arbeiter verhaftet worden, welcher vor kurzer Reit im Bantorfer Bergwerke in Arbeit getreten war und seit einigen Tagen vor Äus- suhrung des Diebstahls sich nicht wieder hat sehen lassen. Gegeil denselben sollen belastende Momente vorliegen.
. u ~ In München ist ein von der Heidelberger Jubelfeier zurückkehrender „alter Herr plötzlich wahnsinnig geworden. Derselbe versuchte, mit einer Studentenmütze bedeckt beim Prinz-Regenten einzudringen. Als er abgewiesen worden war, tobte er am Odeonsplatz, entsprang aus dem Wagen, in den ihn ein Polizei-Commissar ausgenommen hatte, worauf ihn eine Anzahl Gensdarmen unter großem Volksauflauf verfolgten, einfingen und zur Polizei verbrachten. Als hier sein Irrsinn constatirt war. wurde er in die Irrenanstalt nach Giesing gebracht.
. Bamberg, 19.August. Bei der Abfahrt des hiesigen 5. Infanterie-Regiments zu den Manovern stieg ein Soldat, um sich eine Cigarre zu holen, aus dem Wagen Hälfte einem eben vorbeifahrenden Rangirzug erfaßt und thatsächlich in zwei
Metz, 16. August. Gestern fand programmmäßig die Schmückung der Krieger
gräber bei Metz durch den hiesigen Kriegerverein und Turnverein statt. Dieselben hatten sich unabhängig von einander in verschiedene Touren eingetheilt, die in früher Morgenstunde per Wagen unternommen wurden. Der Kriegerverein ■ legte 60 massive und 1500 mit weißen Schleifen versehene Kränze auf die Gräber der gefallenen Helden nieder. Außerdem hat der Kriegerverein, dem zu diesem Zwecke aus Alldeutschland ziemliche Geldmittel zugeflossen sind, die im Lande befindlichen Kriegcrvereine in Novöant, Ars, Longeville, Diedenhofen, Bolchey, Forbach, Chakau-Salins und Bitsch in den Stand gesetzt, auch die dort befindlichen Kriegergräber geziemend zu schmücken. Der Turnverein legte aus eigenen Mitteln 700 und 30 zum Theil prachtvolle von auswärts eingesandte Kränze nieder. Nach gethanem Werk wurde in der Schlucht von Gravelotte, auf dem Weg nach der einst heißumstrittenen Ferme St. Hubert, Halt gemacht, woselbst sich bald auch die Bevölkerung von Gravelotte zugesellte und an rasch improvisirten Spielen Theil nahm. Welcher Contrast zwischen heute und jener Zeit! Die Verbrüderung ging so weit, daß die Gravelotter Schönen den Vorschlag machten, zwei Musikanten aus dem nächsten Dorfe zu holen, die zum ländlichen Tanze aufspielen sollten, ein Vorschlag, der wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr zur Ausführung kommen konnte.
— Ein grausiger Fall von Lynchjustiz wird aus dem polnischen Flecken Prishtssucha (Russisch-Polen) gemeldet. Dort hatte in der Nacht vom 27. zum 28. Juli ein Brand mehr als 120 Häuser vernichtet; drei Kinder und eine Frau kamen in den Flammen um, etwa 2000 Personen blieben ohne Obdach. Am anderen Tage brach in dem Nachbardorfe gleichfalls Feuer aus, welches 30 Häuser einäscherte. Die Bewohner bemerkten den Juden Woljanskij von dem Brandorte weglaufend und schlossen aus irgend einem Grunde auf eine von ihm verübte Brandstiftung. Um ihn zu schützen, wurde W. von der Polizei im Arresthause eingesperrt. Doch die erbitterte Volksmasse erbrach die Thür des Gefängnisses, holte den W. heraus, schleppte ihn, ungeachtet des Widerstandes der Dorfbehörde und Polizei, zur Brandstätte und warf ihn in die Flammen. Es gelang dem Unglücklichen dreimal, aus dem Feuerherde herauszuspringen, er wurde aber jedesmal von der Menge wieder in die Flammen zurückgestoßen, wo er umkam. Er hinterläßt eine große Familie. Vor etwa zwei Jahren soll er schon eine Brandstiftung verübt haben; er galt übrigens für schwachsinnig; nach anderer.Lesart soll er sogar nach der ersten Brandstiftung als irrsinnig dem Jrrenhause übergeben und von dort erst vor Kurzem entlassen sein.
— (Vacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armec-Corps.j Cassel, Stadtrath der Residenz, ein Thurmwächter der St. Martinskirche, auf vierwöchentliche Kündigung, 900 JÄ jährlich, für Dienstwvhnung werden 10 Procent des Gehaltes in Abzug gebracht. — Eschwege, Stadtrath, Stadtkämmerer, vorerst auf Kündigung, 1650 JL. Gehalt jährlich. — Frankfurt a. M., städtisches Polizei- und Verkehrsamt, Nachtwachtmeister, auf vierteljährliche Kündigung, 1200 X jährlich. — Homberg (Bezirk Caffel), Postamt, Landbriefträger, auf Kündigung, 480 JL Gehalt und 72 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Kirchhain (Kreis Hersfeld), Postagentur, Landbriefträger, auf Kündigung, 480 Gehalt und 60 JL Wohnungsgeldzufchuß. — Offenbach a. M., Postamt, Postpacketträger, auf oierwöchentliche Kündigung, 750 «X Gehalt und 180 JL. Wohnungsgeldzufchuß.
— Ein interessantes Schulprogramm ist das der bekannten höheren Fachschule für Maschinenbau — des Technikum zu Mittweida (Sachsen), auf welches wir unsere Leser hierdurch aufmerksam gemacht haben wollen. Diese Schule bildet a) Maschinen-Jngenieure, b) Werkmeister vollständig aus und ist unsers Wissens unter allen ähnlichen Anstalten die älteste und besuchteste. Die gegenwärtige Jahresfrequenz beträgt 585 Besucher, von denen der jüngste 16, der älteste 38 Jahre zählt und 6 verheiratet sind. Vertreten sind Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien, so daß fast jeder Neueintretende Landsleute findet. Programm und alles' Nähere ist von dem Director Weitzel in Mittweida (Sachsen) zu haben. — g.
Auszug aus den Standesamtsregisteru des Slandesamls GießkA.
Aufgebote.
August: 14. Johann Friedrich Kranz, Großh. Kreisbaumeister zu Friedberg, mit Emilie Neidhari zu Gießen. 14. Heinrich Müller, Nealgymnasiallehrer zu Gießen, mit Lina Liehr von Maulbach. 18. Jacob Formhals von Allendorf a. d. Lumda, Maurer dahier, mit Wilhelmine Karoline Reinhardt, geb. Stoll, Wittwe von Korbmacher Christian Reinhardt zu Gießen. 19. WicoIauS Rausch von Rebgeshain, Taglöhner dahier, mit Katharine Wagner von Roßbach. 20. Karl Friedrich Wilhelm Müller von Leubus, Bierbrauer dahier, mit Maria Schmitt von Albach.
_ Ehefchtietzungeu.
August:' 18. Dr. Friedrich Carl Wilhelm August Möller, practischer Arzt zu Heppenheim a. d. B. mit Margaretha Elisabetha Johanna Bertram von hier. 19. Ludwig Wilhelm Müller aus Wernersdorf, Feldwebel und Zahlmeister-Aspirant dahier, mit Anna Frank von hier.
Geborene.
August: 10. Dem Bureaudiener bei der Main-Weser-Bahn Heinrich Graf ein Sohn. 11. Dem Uhrmacher Wilhelm Böger eine Tochter, Johanna Georgine. 17. Dem Locomotivheizer bei der Main-Weser-Bahn Heinrich Amend ein Sohn, Wilhelm Bathasar. 18. Dem penfionirten Schaffner Konrad Kuhl ein Sohn, Alexander Konrad. 20. Dem Photograph Ludwig Orth eine Tochter.
n Gestorbene.
August: 14. Die Privatin Henriette Conradi, 77 Jahre alt. 16. Elisabethe Faulstich, geb. Mank, 61 Jahre alt, Wittwe des Landbriefträgers Heinrich Faulstich. 17. Ludwig Zörb, Lehrer, 29 Jahre alt. 17. Hermann Carl Konrad Lenninger, 7 Jahre alt, Sohn von Obertelegraphen-Assistent Michael Eduard Lenninger. 18. Louis Wilhelm Karl Walter, 10 Monate alt, Sohn von Installateur Peter Walter. 19. Anna Margarethe Elisabethe Otto, 1 Jahr alt, Sohn von Taglöhner Philipp Otto.
Temperatur der Lahn,
Am 21. August, zwischm 11 und 12 Uhr: Wasser W, Lust 21° R. im Schatten.
L. Chr. Rübsamen.
Auszug aus drn Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
±, Den 15. August. Johann Christian Kraft, Schaffner dahier und Anna Katharine Fernau, ledige Tochter des verstorbenen Schmieds Heinrich Fernau in Ulfen.
Denselben. Dr. Friedrich Karl Wilhelm August Möller, praktischer Arzt in Heppenheim an der Bergstraße und Margarethe Elisabeth Johanna Bertram, ledige Tochter des Locomotivführers Ludwig Bertram in Gießen.
Denselben. Ludwig Wilhelm Müller, Zahlmeister-Aspirant in Gießen und Anna Frank, ledige Tochter des Bataillonstambours i. P. Karl Frank.
Getaufte.
Den 15. August. Dem Bauunternehmer Georg Koch ein Sohn, Richard Heinrich Otto Hermann, geboren den 28. Juli. y .
Denselben. Dem Mechaniker Wilhelm Graf ein Sohn, Wilhelm Karl Adolf, geboren den 10. Ium. "
Denselben. Dem Schneider Johannes Trank ein Sohn, Karl Louis Hermann, geboren den 1. Juni. y *
Denselben. Dem Postschaffner Karl Schroeder eine Tochter, Bertha Dorothea, geboren den 24. Juni. ' *
, 6. August. Dem Hautboist Hans Klaus Gringel ein Sohn, Leonhard
Hermann Martin Max Ludwig, geboren den 24. Juli.
Beerdigte.
- . . Elisabeth Faulstich, geb. Mank, Wittwe des Landbriesträgers
Heinrich Faulstich, alt 60 Jahre, gestorben den 16. August.
17 August 19' Ladung Zörb, Lehrer in Gießen, alt 29 Jahre, gestorben den _A t?cn n.0' August. Jost Müller, Maurer aus Odersbach, verheirathet, alt 70 Jahre, gestorben den 17. August. '


