Wenn wir so das, was sie in gutem Glauben gethan, würdigen, müssen wir jedoch betonen, daß aus dem von ihnen versuchten Weg die Pflichten der fürsoraenden Barmherzigkeit für die Armen nicht befriedigend erfüllt werden konnten. Um diesem Ziele näher zu kommen, muß Barmherzigkeit in allen Kreisen und allen von Institutionen, -ie zur Pfege des socialen Wohls berufen sind, geübt werden. Wir können mit Freuden constatiren, daß heutzutage diese Pflicht allgemein anerkannt ist. Der Staat hat begonnen, den hilfsbedürftigen Unterthanen seine Fürsorge zuzuwenden, die Kirche, die bürgerlichen Gemeinden, viele Gesellschaften helfen rüstig an der Lösung der socialen Frage, aber das Alles wird nicht ausreichen; in einer Welt, in der man nicht mit Gleichgültigkeit an der Armuth vorübergehen, noch sie wegschaffen kann, wird stets der Privatwohlthätigkeit das meiste zu thun übrig bleiben.
Der Redner schließt mit einer warmen Ansprache an die Anwesenden, worin er erwähnt, daß Jedes der hohen Pflicht der Nächstenliebe und der aus ihr entspringenden Barmherzigkeit eingedenk sein möge.
In klarer, lichtvoller Weise hat der Redner das ausgeführt, was wir hier nur in kurzer Skizze berührt haben, in der wir nur aus dem Gedächtnis; citirt haben, ohne sicher zu sein, ob wir überall die richtige Gruppirung der Gedanken eingehalten haben. Vielleicht thun wir keine Fehlbitte, wenn wir den Herrn Verfasser des Vortrages ersuchen, denselben drucken zu lassen, um ihn so einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen. B-
— In voriger Woche hatte Ihr geschätztes Blatt aufmerksam gemacht auf den Vortrag des Herrn Reallehrer Kahl: lieber die segensreiche Wirksamkeit des deutschen Schulvereins. Dieser Vortrag fand am Freitag Abend im Saale des Herrn Lenz (Felsenkeller) statt.
In beredter Sprache schilderte der Redner, wie das Slaventhum in den östlichen Ländern der österreichischen Monarchie immer weiter um sich greift. Er zeigte, wie „der s l a v i s ch e Chauvinismus" durch List und Gewalt das Germanenthum heftig bekämpft und es ganz zu ertödten droht, indem die Magyaren in richtiger Er- kenntniß des Werthes und Einflußes der Erziehung vor Allem die deutschen Schulen vernichten, welch' letzteren durchaus geholfen werden muß, wenn nicht schließlich noch in j<nen Ländern der Deutsche der Helote des Slaven werden soll.
Es verdient besonders hervorgehoben zu werden, daß der Redner seinen Vortrag in ungewöhnlich guter Sprache hielt, frei von Wiederholungen, Anakoluthen und dergleichen üblichen und unschönen Fehlern, welche so oft eine an sich vielleicht nicht üble Rede in geringerem Werthe erscheinen lassen. Der Vortrag dauerte grade eine Stunde und war wie ein schöner, glatt und lebendig hinfließender Strom. Die warme patriotische Begeisterung des Redners fand in den Herzen der Hörer sympathischen Wiederhall, und lebhafter, anerkennender Beifall lohnte den trefflichen Vortrag.
— Am Samstag Abend, den 16. b.’ Mts-, feierte der hiesige Kriegerverein im Saale des Caf4 Leib sein 12. Stiftungsfest. Es waren auf ergangene Einladungen hin die Herren Officiere von hiesiger Garnison fast vollzählig erschienen, ebenso hatten sich die Vorstände der hiesigen Vereine zahlreich eingefunden.
Der Vorsitzende des Vereins, Herr Postsecretär Mayer, hielt eine zu Herzen gehende Ansprache, in welcher er die Thätigkeit des Vereins in verflossenem Jahre bervorhob, und schloß seine Rede mit einem kräftig aufgenommenen Hurrah auf Sc. Majestät den Kaiser und auf den allerhöchsten Protector der hessischen Kriegervereine, Se. Königl. Hoheit den Großherzog. Die Musik intonirtc die Nationalhymne, welche stehend gesungen wurde.
Dem Programm zufolge wurde hierauf das einactige Lustspiel „Des Uhrmacher's Hut" aufgeführt, sodann folgte ein Cyclus von 5 lebenden Bildern „Durch Kampf zum Sieg" a) der Abschied, b) im Bioouak, c) der sterbende Kamerad, d) der Weih- uachtstraum, e) der Friede. Zum Schlüsse kam zur Aufführung die einactige Posse mit Gesang „Die Sonntagsjäger, oder Verblefft". Die Leistungen aller Mitwirkenden waren in Anbetracht der kurzen Einübungszeit gute zu nennen, sogar waren einzelne Mitglieder der Dilettanten in ihren Rollen ganz vorzüglich.
Die lebenden Bilder machten auf alle Anwesenden einen sichtlich tiefen Eindruck unb hat ber Vorstanb bes Kriegeroereins beschlossen, bas letzte berfelben, „den Frieben barstellenb", burch ben anwesenben Photographen Herrn PH. Uhl in einer größeren Anzahl von Abbrücken aufnehmen zu lassen.
Ein nachfolgenbes obligates Tänzchen hielt bie Anwesenben in fröhlichster Stimmung bis zur frühen Morgenftunbe zusammen.
Wir wünschen bem Vereine, der durch feine Unterstützungskaste fortwährend bemüht ist, die Roth hilfsbedürftiger Kameraden und deren Angehörigen zu lindern, ein ferneres Wohlergehen.
— Das Großh. Polizeiamt Darmstadt erläßt folgendes Ausschreiben:
Raubmordversuch. In der Nacht von Samstag zum Sonntag den 17. Januar sind in Darmstadt bie Maler Fach Eheleute in ihrem außerhalb der Stadt gelegenen Wohnhaus (Fachenburg genannt) von mehreren Individuen im Schlafe überfallen und mittelst eines Handbeils tödtlich verletzt worden. Die Thäter sind durch ein im Erdgeschoß befindliches Fenster eingestiegen und haben, um dasselbe zu öffnen, eine Fensterscheibe zertrümmert, wobei sich, wie die ^lutfpuren zeigten, eins derselben an ber Hanb verletzt haben bürste.
Der That bringenb verbächtig erscheint Fuhrknecht Konrab Scharmann von Queck, Kreis Lauterbach, 24—26 Jahre alt, von untersetzter Statur, übermittelgroß, frisches volles Gesicht, blonbe Haare, Anflug von röthlichem Schnurrbart, bekleibet mit bräunlichem Rock unb schwarzem steifem Filzhut. Es ist bie Annahme berechtigt, baß derselbe bas Verbrechen mit 3 unbekannten Burschen verübt hat, welche Sonntag früh in seiner Begleitung gesehen würben- Die Kleiber ber Thäter bürsten Blutspuren tragen.
Vermischtes.
X Darmstabt, 17. Januar. Hier hat sich ein tragischer Fall ereignet, ber ebenso sehr bie allgemeine Theilnahme verbient, wie er zur Vorsicht gemahnt. Eine Lehrersfrau hatte bie Speise mit Essig gewürzt unb wollte eben bie Flasche roieber verkorken, als von bem Schlag mit ber flachen Hanb ber Flaschenhals abbrach. Ein Glassplitter brang hierbei ber Frau in bie innere Hanbfläche (fog. Maus) unb blieb dort stecken- Die Wunbe, obgleich nur unbebeutenb, schmerzte sofort sehr heftig. Der Mann trat herzu unb entfernte mit aller Vorsicht ben Glassplitter aus ber Wunbe. Auch nach Entfernung bes Splitters schmerzte bie kleine Wunbe noch fortgesetzt sehr heilig, ja bie Schmerzen steigerten sich schnell zum Unerträglichen, so daß der Mann sich entschloß, einen Arzt herbeizurufen. Als der Mann nach nur kurzer Frist mit dem ärztlichen Beistand in das Haus zurückkehrte, fanden sie bie Frau tobt Das Artheil des Arztes ging bahin, baß Starrkrampf eingetreten sei. Man wartete mit der Bestattung ber Leiche vierundzwanzig Stunben über bie gesetzliche Zeit Da sich aber bie Zeichen ber Verwesung einstellten, so erwies sich bie Vermuthung eines Schein- tobes als burchaus unbegrünbet. Leiber war über bie letzten Augenblicke ber Unglücklichen nichts weiter mehr zu eruiren, ba sie ganz allein im Hause gewesen.
Osthofen, 13. Januar. Die gelammte Beute ber gestrigen, vom Prinzen Sayn-Wittgenstein veranstalteten Treibjagd, an ber hohe unb höchste Herrschaften theil- nahinen, ist von Herrn Geflügel- unb Wildprethänbler Veit in Mainz übernommen worben. Es finb zusammen 917 Stück Wilb geschossen worben.
Frankfurt a. M. Ein probates Mittel, um ben Character seines Neffen zu erforschen, wendete fein hier wohnender, mit sehr viel Gelb gesegneter Onkel an. Er begab sich in bie südbeutsche Resibenz, wo seiner Schwester Söhnlein ein Ijalb leichtsinniges unb halb solibes Leben führte unb logirte sich ohne baß es ber junge Mann merkte, in bie gleiche Pension mit ihm ein. Sein Zimmer stieß sogar an bas feinige, von bem es eine Thür trennte. Von hier aus beauftragte er feinen Güterverwalter, bem Neffen zu melden, baß er gestorben sei. Zur Zeit, als die Depesche eintreffen mußte, hielt sich ber alte Herr in ber Pension auf unb erwartete mit Spannung bie Folgen seines eigenthümlichen Mittels, ben Character seines Erben zu erfahren. Als berselbe bie Depesche erhielt, war er wie niebergebonnert, bann brach •tr in heftiges Weinen aus, erzählte feiner hinzueilenden Pensionswirthin, welch seelenguter braver Herr fein Onkel gewesen sei unb erklärte ihr, baß er unverzüglich ab- reifen müsse. Nun konnte sich ber lebenbige Tobte im Nebenzimmer nicht mehr bezwingen, unb erfreut, einen so anhänglichen Neffen zu haben, trat er in dessen Stube. Dar Schreck wäre der Letztere beinahe gestorben unb erst als ihm ber Oheim bie Hanb reichte, überzeugte er sich, daß er kein Gespenst vor sich batte. „Da Du ein anständiger Kerl bist, der nicht auf meinen Tob wartet," bemerkte ihm der Erbonkel, „so erhältst Du nicht allein von heute ab bas bopvelte Taschengelb, sondern auch nach meinem Ableben mein Vermögen, das ich Dir unnachsichtlich entzogen hätte, wenn Du
Dich über die Depesche gefreut hättest/ Nachdem der sonderbare Onkel ein gehöriges Schmerzensgeld dagelassen, reifte er wieder hierher unb erzählte im Bürgerverein freudestrahlenb seinen Freunben seine geradezu — unheimliche Schlauheit. Allen erbberechtigten Neffen möge die Geschichte zur Lehre dienen. Das Mittel war zwar ein recht drastisches, bei Nichten schwerlich cmzurathendes, aber es ist entschieden ganz probat.
For ba ch, 15. Januar. Ein Wolf von großer Seltenheit wurde gestern in der Jagd des Fabrikbesitzers Abt von hier in dem Staatswalde Fröne bei Machern durch den kaiserlichen Förster Ruland erlegt. Derselbe war ziemlich stark, ganz schwarz, unter bem Leibe grau, hatte einen langen gebogenen Schweif unb sah eher einem schweren Hunbe als einem Wolfe ähnlich. Ein zweiter, noch stärkerer Wolf entwischte leiber ans dem Treiben.
Samobor (Kroatien), 12. Januar. Hier liegt ber Schnee eine Klafter hock: bie Verwehungen finb sehr stark unb häufig. Die Wölfe wagen sich in großer Anzahl Nachts in unseren Marktflecken. Vorgestern ging ein Bauer mit seiner Tochter von Sarnobor nach bem drei Stunden entfernten Ruda; auf dem Wege wurden beide von Wölfen überfallen unb aufgefressen. Am anberen Tage fanb man im Schnee Blut- spuren, bie Stiefeln unb anbere Kleibungsstücke ber Unglücklichen.
— Die 300 Centner schwere Miltagsglocke der Salvatorkirche zu Duisburg ist von der Achse gebrochen, durch 3 Gerüftlagen unb bas Gewölbe niedergestürzt unb in tausenb Stücke zersprungen.
— Mr. Sreab, ber Herausgeber ber „Pall Mall Gazette", ist zur Abbüßung seiner Strafe im Gefängnisse zu Hollaway internirt. Um nun dem Verhafteten die Zeit in angenehmer Weise zu vertreiben, bezahlt bie „Heilsarmee" hunbertfünfzig Musiker verschicbener Theater, welche bie Aufgabe haben, täglich durch mehrere ©tunben vor jenem Theile bes Gefängnisses, in welchem Mr. Stead sich befinbet, heitere Piecen zu executiren, um so seine Stimmung einigermaßen zu beleben. Die Gefängniß- Direction juckt vergeblich nach einem Paragraphen, der es möglich machen sollte, biefe „unliebsame Storung" zu untersagen.
Musik.
*** Gietzeu, 18. Januar 1886.
Das gestrige dritte Concert des Gießener Concertvereins wurde eröffnet mit I. Brahms Trio op. 87 in C-dur und hatten die Herren James Kwast, Fritz Basse rmann unb Hugo Becker vollauf Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Die äußerst heiklen technischen Schwierigkeiten, die großen Klippen, welche bas Trio in Betreff ber Auffassung aufweist, würben glänzenb überwunben unb somit eine burchgeistigte Wiebergabe erzielt, wenn wir auch im ersten Satz zuweilen etwas mehr Lebhaftigkeit gewünscht hätten- Ganz vortrefflich trat das Allegro giocoso mit seinen anmuthigen Neckereien vor uns hin; ber Componist hat hier entschieben ein Cabinetstück geliefert, reich an lebensvollen Farben, eine Tonmalerei im wahrsten Sinne bes Wortes, welche bem ganzen Opus einen erbebenben Charakter verleiht.
Hatte nun Herr Hugo Becker sich schon in ber Eröffnungsnummer als ein gebiegener Cellist eingeführt, so rechtfertigte er seinen Ruf in den Solopiöcen vollkommen, obgleich er zwei Nummern wählte, bie in crassem Wiberspruch zu einanber stauben; beim nach Schumann's Träumerei paßt kein Virtuosenkunststück, wie bas Spinnlieb von Popper, welches gewissermaßen auf ben bevorstehenben Faschingsjubel vorbereitet unb ben Ernst des Concerts erheblich beeinträchtigte. Wie bas arme Instrument grunzte unb pfiff! Warum hat uns Herr Becker nicht mit einer gebiegeneren Composition erfreut ? er hätte sich unb bem größeren Theile bes Publikums sicherlich einen Gefallen gethan! —
Fräulein Betty Küchler, ein Gießener Kinb, nahm unser volles Interesse in Anspruch, einestheils.durch ihre volltönende sympathische Sopranstimme, anbern- theils durch gute Schulung und seelenvolle Wiedergabe der Lieber; „Meine Ruh' ist hin" von Schubert, „Jetzt ist er hinaus" von Riebel unb „keine Sorg' um ben Weg" von Raff. Fräulein Küchler hat alle Vorzüge, bie einer Concertsängerin eigen fein müssen : becentes, liebenswürbiges Auftreten unb einnehmenbe Erscheinung. Mit welch' allerliebster Schelmerei sie bas letzte ber obengenannten Lieber vortrug, bas bewies am Besten ber barauf folgenbe stürmische Beifall, uerbunben mit Dacaporufen, benen bie jugenbliche Künstlerin Folge leistete- Wir bebauern, daß sie in Herrn Dr. Reiß bei dem Elias-Duett einen so mangelhaften Partner fand unb wollen über bie Solo- lieber bes Herrn lieber ganz schweigen
Das Trio von Beethoven op. 97 bilbete ben Schluß bes Programms unb erweckte ben zu erwartenben Beifall-
Die Begleitung ber Gesänge befanb sich bei Herrn Carl Walter in bewährten Hänben. —a—
Schiffsnachrichten.
Bremen, 16. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postbampfer Neckar, Capt. Fr. Pseiffer, vom Norbbeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 3. Januar von Bremen unb am 5. Januar von Southampton abgegangen war, ist heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 16. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postbampfer Fulba, Capt. R. Ringk, vom Norbbeuischen Lloyb in Bremen, welcher am 6. Januar von Bremen unb am 7. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr AbenbS wohlbehalten in Newyork angekommen.
HaudeL Verkehr»
Grünberg, 16. Januar. (Fruchtpreise.) Weizen JL 16.40, Korn JL 14.00, Gerste JL 00.00, Hafer Jü 12.40, Erbsen JL 00.00, Linsen 00.00, Lein Jü 26.00, Samen JL 00.00, Kartoffeln 0.00, Wicken 00.00.
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Kepertoir der vereinigten Stadttheater ju Frankfurt a. W.
Opernhaus.
Dienstag ben 19. Januar: Gastspiel bes Herrn Perotti. Lohengrin. (Lohengrin: Herr Perotti.)
Mittwoch ben 20. Januar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Czaar unb Zimmermann. Außer Abonnement.
Donnerstag ben 21. Januar: Gastspiel bes Herrn Perotti. Tell. (Arnolb: Herr Perotti.)
Freitag ben 22. Januar geschlossen.
Samstag ben 23. Januar: Silvana.
Sonntag ben 24. Januar, Nachmittags 3Vr Uhr: Prinzessin Go lb ha ar. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement. Abcnbs 7 Uhr: Figaros Hochzeit.
Schauspielhaus.
Dienstag ben 19. Januar: Die Journalisten.
Mittwoch ben 20. Januar: Ein Tropfen Gift.
Donnerstag ben 21. Januar geschlossen.
Freitag ben 22. Januar: Zu Lessing's Geburtstag. Neu emftubirt: Miß Sara Sampson.
Samstag ben 23. Januar: Nathan ber Weise.
Sonntag ben 24. Januar: Hamlet.
Kirchliche Antigen der evsngel. Gemeinde.
Heute, Montag, Abenb 8 Uhr, Bibelstunbe in ber Kleinkinberschule, 1. Jo- hannesbrief Kap. 3, von Vers 4 an, Pfarrer Or. Naumann-
Berichtigung.
In ber Anzeige betr. Einberufung einer Versammlung zur Abwehr des Bräunt-- ■ wein-Monopols (Anzeiger Nr. 14) ist ein Druckfehler insofern unterlaufen, als es irr der 10. Zeile anstatt Nachbarstadt Nachbarschaft heißen muß.


